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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ir Daten-Übertragung; TSOP7000


Autor: BlackMan (Gast)
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Hi Leute!

Wie funktioniert den die Übertragung mittel IR?  Das ganze sollte an 
eine RS232 angeschlossen werden (nach Pegelwandlung, etc.)

Der Empfänger arbeitet mit eine Trägerfrequnz von 455kHz - somit wird 
wenn eine "1" gesendet wird das signal mit dieser Frequenz moduliert und 
"gesendet". Bei einer "0" passiert nichts!

Es wird im Datenblatt angegeben dass die max. Burstdauer 500µs sein darf 
(min 22 µs)
Der Abstand zwischen den Burts soll min. 26 µs betragen!

Meine Frage: Ein Burst ist zB das Senden einer "1" (bestimmte Anzahl der 
Zyklen mit der Trägerfrequenz) - Da der Abstand zw. den Bursts 26µs sein 
muss meine frage - muss man das ganze so auslegen, dass im schlimmsten 
fall 9-1er gesendet werden (8 Datenbit + Stoppbit) -> dh diese zeit darf 
max. 500 µs sein?

Oder wie wendet man sonst so etwas an für die Datenübertragung? Also 
Sender und Empfänger Struktur! Kein Transceiver!

Danke für Tips, Tricks und Hinweise!

Lg

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Siehe mal hier: www.sbprojects.com/knowledge/ir//ir.htm

Autor: BlackMan (Gast)
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Wie sieht's für DATENÜBERTRAGUNG aus? Also nicht Fernbedienungen oder 
sowas!
Sondern reine Datenübertragung (hohe(?) Datenraten)

Bitte Danke

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Da hast du das Problem das du die minimale Pause einhalten musst. Bei 
Dauersignal werten die Dinger das als Fremdlicht aus.

Autor: Mark (Gast)
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Es steht aber auch im Datenblatt, wie lange ein "High" Signal übertragen 
werden darf und wie lange danach ein "Low" Signal kommen muss.

Autor: BlackMan (Gast)
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Ja ich weiß das Steht wielange ein Burst sein muss und danach eine 
Pause!

Aber wenn ich direk aus der seriellen schnittstelle rauskomme -> das 
signal mit 455kHz moduliere und "sende"

Dann können im schlimsten fall 9 1er auftretetn! Oder seh ich das 
falsch?
Somit kann eine zu sendende "1"  nicht als ein einziger burst bezeichnet 
werden!

Die max. dauer muss kleiner als die dauer der 9 1er sein!

oder wie macht man die Datenübertragung sonst? Es sollen ja Datenraten 
von bis zu 4Mbit möglich sein! Wie erzielt man sowas?
Wie kann ich über die serielle die Daten mit möglichst hoher Baudrate 
über Infrarot senden? welche Baudraten funktionieren?

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Du solltest dir den Link ansehen den ich dir geschickt habe. Da steht, 
z.B. bei RC5, das die Signale Manchester-Codiert sind. Also sind 9 1er 
nicht ein durchgehendes Signal.

Autor: Bingo (Gast)
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Die tsop7000 supports datarates to 20Khz

http://www.vishay.com/docs/80071/dataform.pdf

Rs232 and IR (with a HC00)
http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&f...


mfg
Bingo (Dänemark)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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BlackMan wrote:

> Es sollen ja Datenraten
> von bis zu 4Mbit möglich sein! Wie erzielt man sowas?

Mit dem TSOP7000 garnicht.

Steht doch alles im Datenblatt was geht:
• The burstlength should be at least 22 μs (10 cycles of the carrier 
signal) and shorter than 500 μs.
• The separation time between two consecutive bursts should be at least 
26 μs.
• If the data bursts are longer than 500 μs then the envelope duty cycle 
is limited to 25 %

Das heißt: Da ein Impuls mindestens 22µs breit sein muss, und eine Pause 
mindestens 26µs breit sein muss, darf deine Datenrate maximal 38kBaud 
betragen. Bei einer UART Übertragung sind maximal 9 der 10 Bits gleich. 
Und da die Gesamtzeit nicht über 500µs liegen darf, muss die Baudrate 
mindestens 18kBaud betragen.

Mit Manchester bist du flexibler, UART direkt sollte aber dem Datenblatt 
nach auch gehen. Man sollte nur vor der Übertragung ein paar 0xAA senden 
um den Emfpänger sich auf das Signal einstellen zu lassen.

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