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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Logic-Analyzer anschaffen


Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Ich denke über die Beschaffung eines Logic-Analyzers nach, Favorit ist 
für mich der Logic Port von www.pctestinstruments.com . Ich habe mit 
diesem Gerät bereits beruflich gearbeitet und war eigentlich sehr 
zufrieden. Einziges Manko ist IMHO, dass er nur Interpreter für I2C, SPI 
und RS232 kennt und es keinerlei Möglichkeit gibt, weitere Interpreter 
zu schreiben und einzubauen.

Gibt es eigentlich Alternativen in einem ähnlichen Preissegment?

Gruss

Michael

Autor: Default User (shyguy)
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Schau Dir doch mal diesen hier an.
Ebay-Artikel Nr. 380002818996
Macht äußerlich ebenfalls nicht viel her und ist technisch sicher eine 
Klasse drunter, scheint aber in bezug auf Preis/Leistung ganz fair zu 
sein. Ich überlege auch schon seit 3 Wochen, ob ich den kaufen sollte...
Das wären dann ~120€, zzgl. USt. und ggf. ein wenig Zoll, wobei ich das 
eigentlich als PC-Zubehör deklarieren würde, was ja zollfrei wäre.


Gruß, Stefan


---

Autor: 6640 (Gast)
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Mit etwas Zeit an der Hand kann man mit einem FPGA und etwas 
Huenerfutter aufm Board einiges erreichen. Den Rest macht der PC, auch 
mit etwas Zeit an der Hand.

Autor: Default User (shyguy)
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Steht doch in keinem Verhältnis zum Preis eines kleinen Fertiggerätes.
Das oben bei ebay.com gelistete Gerät kostet, alles in alles, evtl. 
140-150€. Die Bauteilkosten für CPLD und FPGA basierte Geräte (Platine, 
Quarzoszillator, u.s.w.) erreichen davon leicht 2/3. Das restliche 
Drittel geht dann für die entsprechenden Programmieradapter drauf - wenn 
das mal reicht. Ein kleiner Fehler beim Löten (Fine Pitch) und das Geld 
ist zum Fenster raus.
Berücksichtigt man die aufzuwendende Zeit, die allein schon bei der 
CPLD/FPGA-Programierung ohne Vorkenntnisse ausufern kann, ist das eher 
ein Vorhaben für Leute, die Spaß am Zusammenbau haben - wenn ich das 
Ursprungsposting richtig interpretiert habe, geht's im Grunde genommen 
aber um die spätere sinnvolle Anwendung eines LAs...


Gruß, Stefan


---

Autor: Patrick (Gast)
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Hol dir aus'm Amiland nen HP 16500C

Jetzt wo der Dollar-Kurs runtergeht, ist das nicht mehr so teuer.

Wenn du da dann 3 HP 16555D Karten mit zwei Oszikarten mit 1GS/s 
reinschiebst, kostet dich das vieleicht 700€ mit Versandkosten aber 
dafür hat du nen Gerät das dir 2MS auf 180 Kanälen mit 125 MHz State 
aufzeichen kann + 4 1GS/s Oszikanälen mit ordentlicher Speichertiefe.
Man müsste allerdings die Termination der Pods noch löten, da die Pods 
meistens fehlen.

Das lohnt sich meiner Meinung nach meiner meinung nach mehr als so ein 
zusammengebasteltes FPGA-Teil.

Autor: Default User (shyguy)
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HP16500C habe ich mir angesehen. So auf den ersten Blick sieht das nach 
wenig Geld für viel Leistung aus.
Für mich ist das allerdings zu viel Leistung; mal abgesehen von der 
aufgenommenen (230V / 5A = ~1200W). Das entspricht so in etwa meinem 
Staubsauger und wenn ich mir den -eindrucksvollen- Lüfter ansehe, 
befürchte ich da Ähnlichkeiten in bezug auf den Geräuschpegel.
Mal abgesehen davon, dass mir das einfach zu groß für gelegentliche 
Anwendungen ist...


Stefan


---

Autor: Germanium (Gast)
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Der Logicport ist super. Wenn man sich die Software ansieht, erkennt man 
was das Ding leistet: 
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm

Allerdings ist es wirklich schade, dass es keine API etc. gibt um die 
Software zu erweitern (z.B. durch eigene Interpreter). Wenn es eine 
solche API gäbe, hätte die Community vermutlich schon haufenweise neue 
Interpreter erstellt. Aber trotz allem ein cooles Teil!

Autor: mr.chip (Gast)
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Zu den Eigenbau-Lösungen: Das lohnt sich wirklich nur dann, wenn der Weg 
das Ziel ist. Wobei man möglicherweise dann einen LA braucht, um seinen 
Eigenbau-LA zu debuggen.


> Wenn es eine solche API gäbe, hätte die Community vermutlich schon
> haufenweise neue Interpreter erstellt.

Ja, das wäre cool. Wenn genügend Leute mal nachfragen würden, wäre sowas 
vielleicht denkbar. Nebenbei: Weiss jemand, ob man mit vernünftigem 
Aufwand den Logic Port auch selbst ansteuern kann, mit einer eigenen 
Software?

Ein weiterer Vorteil beim Logic Port: Er ist extrem mobil.


Ich glaub, ich gönn mir das Teil :-)

Autor: yyyy (Gast)
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Ich hhabe es.

Mir gefäält es.

Autor: Michael Werner (michelw)
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Vielleicht sollte man es denen einfach mal vorschlagen.
Die sind ja sicher auch interessiert daran ihr Produkt
für andere attraktiver zu machen.

Germanium wrote:
> Der Logicport ist super. Wenn man sich die Software ansieht, erkennt man
> was das Ding leistet:
> http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm
>
> Allerdings ist es wirklich schade, dass es keine API etc. gibt um die
> Software zu erweitern (z.B. durch eigene Interpreter). Wenn es eine
> solche API gäbe, hätte die Community vermutlich schon haufenweise neue
> Interpreter erstellt. Aber trotz allem ein cooles Teil!

Autor: Anonymous (Gast)
Datum:

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Back in April 2006

Read this thread:
http://empegbbs.com/ubbthreads.php/ubb/showflat/Nu...

==================================================
See post #275628 - 06/04/2006 21:56

Q: Is the protocol decoding in this hard coded
into the software?

A: Yes, it seems to be. But the maker informed me
that he planned additional protocol interpreters
in the future, so perhaps he'll figure out a
plug-in scheme for them(?).
==================================================

Autor: Jacob R. (jaykopf)
Datum:

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scheint mir nicht so als ob Intronix vor hat ne api zu schaffen, sonst 
würden die das erwähnen. Hier eine Anfrage von meinem Kommolitonen an 
Intronix:

> 3) Am I able to create own interpreters? Maybe I want to interprete my
> > own protocols. Is there a possibility to do so?

No. The interprets are very flexible, but you will not be able to
integrate your own into our software. You do always have the option of
exporting the data to a file and interpreting it that way though.

Autor: bastler (Gast)
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Schade mit der API. Da hätte ich uch Interesse dran.

bastler

Autor: myscha (Gast)
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Ich weiß ihr wollte egtl. keine Eigenbaulösung, aber schaut euch doch 
mal den MiniLA an. Der kostet etwa 1/3 vom Intronix und die Sourcen der 
Software sind frei verfügbar (und damit erweiterbar). Und ein paar 
grundlegende Interpreter sind da auch schon dabei.

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