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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie 10mA Konstantstromquelle ?


Autor: Rene Engel (Gast)
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Hallo Forianer

Problem : Habe eine Versorgungsspannung von +12V und 0V. Ich möchte 
einen konstanten Strom von 10mA über eine Last gegen Masse fließen 
lassen. Die Methode mit FET als Stromquelle habe ich schon ausprobiert, 
ist mir aber für diese Anwendung zu unpräzise. Vielleicht hat ja jemand 
einen Vorschlag mit OP und FET oder so etwas.

Vielen Dank schonmal an alle die hier ihren Senf dazugeben...

weiter so

René

Autor: Günter König (Gast)
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Holla René,

hier hast du etwas Senf.....
Hast du schon mal was von einer Spannungsgesteuerten Stromquelle gehört? 
Funktioniert wunderschön mit einem  z.B. LM358. Und wenns nicht mehr als 
10mA sind, brauchst du auch keinen FET.

bis dann,
Günter

Autor: Rene Engel (Gast)
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@ Günter

Schaltung dafür habe ich, nur geht das auch wenn ich nur 12V und 0V habe 
und keine negative Spannung ? Deshalb vielleicht der LM358 ?

Ciao René

Autor: Meiserl (Gast)
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schau dir mal den AD694 an.
Ist vieleicht für deine Anwendung Luxus aber sonst ein tolles Teil.

Autor: Günter König (Gast)
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Der LM358 braucht keine negative Versorgungsspannung.


Günter

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Im LM317-Datenblatt ist eine Appnote für eine Stromquelle.

Autor: micha b (Gast)
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Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in 
solch einer Beschaltung nachregelt?
Wie siehts mit Temperaturabhängigkeit aus?

Habt ihr mir da nen Link oder Infos? Finde darüber leider nichts im 
Netz. Danke :-)

Autor: micha b (Gast)
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Sorry,

Schaltung vergessen....

Autor: Gast (Gast)
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Wie groß soll den dein Aussteuerbereich sein auch 0 bis 12 Volt, oder 
reichen z.B. 5 Volt?
Wie geanau brauchst du es denn??

Autor: Andreas K. (a-k)
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micha b wrote:

> Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in
> solch einer Beschaltung nachregelt?

Der regelt ganz einfach die Spannung über dem Messwiderstand. Siehe also 
die Daten zur Spannungsregelung.

Autor: Gast (Gast)
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Im Bild ist doch schon angegeben das Iout >= 10mA sein sollte.
da bist du ja gerade noch drinn...

Autor: crazy horse (Gast)
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für nur 10mA ist der 317LZ besser geeignet.

Autor: micha b (Gast)
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Meine Anwendung ist denke ich ähnlich zu der vom Thread-Starter:

Einsatz im KFZ, niederohmiger Öldrucksensor (VDO, 10 - 180 Ohm), 
ATMEGA128 mit 5V Spannungsversorgung, wahrscheinlich werde ich aber auf 
100mA Strom gehen.

Mich interessiert hauptsächlich in wie weit der LM317 ein "Eigenleben" 
hat, z.B. sich ändernde Parameter bei unterschiedlichen Temperaturen 
usw., daß der Widerstand hierbei seine Eigenschaften ebenfalls ändert 
ist mir schon klar ;-)

Autor: Der Faule (Gast)
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Steht wohl alles im Datenblatt....

Autor: Norgan (Gast)
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> Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in
> solch einer Beschaltung nachregelt?

+-2% wenn ein +-1% Widerstand zur Festlegung des Stroms verwendet wird.

Autor: micha b (Gast)
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@Der Faule
Bestimmt sogar.... aber bezogen auf Verwendung als Spannungsregler.

Und bezogen auf 25° ...
Output Voltage temperature stability 0,7%
Linearegulation 0.01 % / V

Und wie wirken sich diese Faktoren bei Verwendung als 
Konstantstromquelle aus? Bei verschiedenen Temperaturen? Für welche 
Temperatur gelten denn z.B. die 0,7%? Erhöht steigende Temperatur den 
Strom oder senkt sie ihn? Und verhält sich das auf dem Weg dorthin 
linear?

Wo stehts denn im Datenblatt?


....
Trotzdem danke für den Tip.

Autor: micha b (Gast)
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@Norgan:

Danke :-) Hätt ich auch so geschätzt, wo hast du die Info her?

Autor: crazy horse (Gast)
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der Regler ist für sich allein immer noch ein Spannungsregler...

Autor: Der Faule (Gast)
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@ micha b (Gast)

Wo stehts denn im Datenblatt?....

Schau mal auf Seite 6 unten links. Dort ist die RefSpannung vs 
Temperatur aufgezeigt.

Und für deine Stromquell gilt I=Uref/R. Wenn du jetzt noch dein R bei 
verschiedene Temperature kennst kannst du das berechnen.

Wenn du es genau willst musst du natürlich noch Iadj berücksichtigen, 
der fliesst auch noch in deine Last.

Gruss

Autor: micha b (Gast)
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@Der Faule:

thumbsup Vielen Dank, ich hatte ein anderes pdf (das vom 317), in 
welchem die Grafik so nicht aufgeführt war.
Deinem Datenblatt zufolge sinkt die Uref ja zu beiden Seiten der 25°, 
das bedeutet, der Strom wird auch geringer.

Nochmals Danke ! ;-)

Autor: micha b (Gast)
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Noch ne Frage....

Gibt's ne >elegante< Lösung den Strom am Ausgang über einen Port vom 
ATMEGA auf 0 zu schalten?

FET vor den 317... geht, ist aber nicht elegant... kann ich am Adj 
irgendwo angreifen? Was meint ihr?

Autor: Sven (Gast)
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Hier ist eine Möglichkeit für den invertierende Stromquelle mit 
OP-Schaltung...

Und hier ist die dazugehörige Adresse:

http://www.erinacom.de/elektronik/schaltung/op/strom.html

Viel Spaß damit! ;-)

Autor: Sven (Gast)
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Hier noch die nicht invertierende Stromquelle ;-)

Autor: nixversteh (Gast)
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> FET vor den 317... geht, ist aber nicht elegant... kann ich am Adj
> irgendwo angreifen? Was meint ihr?
Naja, ginge mit FET am Port des AVR als Schalter. FET nimmt die 10mA 
auf, und Dir raucht nix ab, da ja die Konstantstromquelle mit 12V 
gespeist wird.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Bis 10mA LM334.

MfG Spess

Autor: micro1 (Gast)
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Wie wäre es mit einem Widerstand ein Transistor und ein OP.
Siehe Anhang. Damit kannst du sogar über Atmel und PWM den Strom regeln
wenn du noch eine Rückkopplung einbaus

Autor: Thilo M. (Gast)
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Dukannst das mit einer Konstantspannungsquelle (hier 5V), einem OP und 
einem MOSFET (geht auch ohne) regeln.
Du sagtest, du willst den Strom gegen Masse haben.

Wegen Temperaturdrift: nur Metallfilmwiderstände benutzen, keine Potis 
(höchstens Draht), dann sollte das hinhauen.

!!! Edit !!! : R3 und R5 sind vertauscht! ;)

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