Rechtecksignal mit uC erzeugen

OP #806386
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Hallo,

ist ein toggeln am ausgangspins eines uC bereits ein verwendbares 
Rechtecksignal, um z.B. Schaltungen zu testen?

Die Frequenz ist ja relativ einfach mit dem Startwert eines Timers 
einstellbar.

Ich frage deshalb, weil mein Ausgangssignal auf dem Oszilloskop nicht so 
aussieht, wie es z.B. im Lehrbuch steht.

Eine Flanke ist leider nicht erkennbar.
(vielleicht liegts auch an der Nachleuchtzeit meines Oszilloskops?).

Jedenfalls währe es mal nett zu wissen, ob das Generell Funktioniert.

Ein Operationsverstärker am Ausgang ist natürlich vorgesehen.


Danke.
Gast #806391
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Jo, das Signal kannst du i.d.R. direkt verwenden. Beim AVR kannste dir 
den OPV auch noch schenken, weil die Ports Totem-Pole sind, also sowohl 
Strom liefern als auch versenken können.

Triggert dein Oszilloskop richtig? Auflösung hoch genug?
#806400
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Je "Rechteckiger" dein Signal ist, destoweniger kann man die Flanken im 
Osziloskop sehen.

Der Leuchtfleck wird dort ja extrem schnell von 0V auf 5V hochgezogen, 
d.h. an der Flanke bleibt sehr wenig Leuchtkraft übrig. Umso weniger je 
schneller der Pegelwechsel erfolgt.

Wenn du wirklich noch einen OpAmp an den Ausgang schaltest, wirst du den 
Unterschied sehen, OpAmps können in der Regel ihre Ausgangspannung nicht 
so schnell wechseln wie Digitale TTL/CMOS ICs.
OP #806403
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Ernst Bachmann wrote:
> Je "Rechteckiger" dein Signal ist, destoweniger kann man die Flanken im
> Osziloskop sehen.
>
> Der Leuchtfleck wird dort ja extrem schnell von 0V auf 5V hochgezogen,
> d.h. an der Flanke bleibt sehr wenig Leuchtkraft übrig. Umso weniger je
> schneller der Pegelwechsel erfolgt.
>
> Wenn du wirklich noch einen OpAmp an den Ausgang schaltest, wirst du den
> Unterschied sehen, OpAmps können in der Regel ihre Ausgangspannung nicht
> so schnell wechseln wie Digitale TTL/CMOS ICs.

Alles klar. Der Op amp ist noch nicht dran. Werde ich dann mal 
ausprobieren, wenn er per post ankommt...


Also sag das "nicht sehen" der flanke eigentlich aus, das mein Signal 
seeehr gut ist.
?
#806407
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> Also sag das "nicht sehen" der flanke eigentlich aus, das mein Signal seeehr gut 
ist.

Genau.

Zum Testen kannst du auch mal nen Widerstand an den PIn geben, und vom 
Widerstand nen kleinen Kondensator nach Masse (nennt sich RC-Glied). Und 
dann das Oszi an den Kondensator klemmen.
Gast #806709
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Ein Oszilloskop hat ja zu Testzwecken auch einen Rechteckausgang. Sieh 
dir diesen mal an (halte die Messstrippen dran). Dann siehst du, wie ein 
guter Rechteck aussieht. Den Ausgang verwendet man, um seinen Tastkopf 
richtig einzustellen. Das solltest du auch machen, ansonsten siehst du 
alle Signale verzerrt.

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