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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche günstige Doppelnetzgerät kaufen ?


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

steh zwischen dem RG-303 PRO ( 
http://shop.wiltec.info/cgi-bin/tabshop/iboshop.cg... ) 
und dem Sako SK-1731 ( 
Ebay-Artikel Nr. 160215516072 
)

Das RG-303 Pro ist ja ein wenig besser ausgestattet bzgl. Anzahl der 
Ausgänge, Fine-Regler etc.
Das Sako dagegen wurde vom Verkäufer angepriesen, dass es seiner 
Erfahrung nach robuster ist und im Gegensatz zum RG-303 Pro Einzeltrafos 
enthält. Ausserdem würde man dazu auch Schaltpläne bekommen.

Ersteres stand bis vor wenigen Minuten bei der E-Bucht zur Auktion. Bei 
110,- Euro Gebot auf ein Gerät von privat fand ich allerdings, dass der 
Spaß da aufhört. Letztendlich ist es für über 130,- Euro weg. Wenn man 
schon billig kaufen muss dann wäre Gewährleistung schon von Vorteil.

Von was hätte ich nun mehr - Gebrauchtkauf (bei nächster Gelegenheit) 
des RG-303 PRO oder Neukauf des Sako. Stellt der fehlende Fine-Regler 
einen großen Nachteil dar ?

Autor: Christian S. (grisu-grisu)
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auch hallo,

ich hatte mir das RG-303 (hat keine Fine-Regler, ist aber trotzdem ganz 
gut regelbar) für eine 4-spurige Autorennbahn zugelegt. Mir hat die 
Aufmachung gefallen und die Daten klangen auch gut. Nachdem dann nach 
ca. 1 Jahr die Voltanzeige anfing rauf und runter zu laufen (ein 
bekannter Fehler dieses Gerätes, wie sich später rausstellte), konnte 
ich es gegen das o.g. von SAKO eintauschen. Bei diesem Gerät hatte ich 
nach kurzer Zeit einen Totalausfall. Vermutlich ein Wackelkontakt. 
Wieder Rückgabe und Tausch in 2 SAKO Einzelgeräte mit je 0-30 und 5 A. 
Nun läufts. Die Geräte werden im Vergleich immer als "Traktoren" oder 
"Arbeitstiere" bezeichnet was ich nur bestätigen kann. Ein weiterer 
Vorteil von 2 Einzelgeräten : Wenn eines ausfällt kann man mit dem 2. 
bei der Leistung gut weiterarbeiten.
Meine Empfehlung : machs wie ich und nimm 2 Einzelgeräte (mit 
Fine-Regler). Auch wenn der Fehler beim RG-303 angeblich  in der 
aktuellen Serie nicht mehr vorkommt, ist es doch ein Gerät, bei dem eher 
auf Optik gesetzt wurde, als auf Leistung. In diesem Zusammenhang kann 
ich www.slotbox.de wärmstens empfehlen. Kompetente Beratung, immer nett 
und freundlich und völlig unproblematische Garantieabwicklung. Die paar 
Euro, die man wo anders eventuell sparen würde, sind hier - im Fall der 
Fälle - in den guten Service sehr gut investiert, wie ich meine.

Autor: Rudi (Gast)
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Hallo Gast

Falls du noch mitliest, für welches Gerät hast du dich entschieden?
Stehe nämlich gerade auch vor dem Problem "Labornetzgerät". Vielleicht 
kannst du ja kurz deinen Eindruck posten. Ich spiele mit dem Gedanken 
dieses SAKO zu kaufen. Hat schon wer Erfahrung mit dem?
Das "Gelbe vom Ei" darf man sich sicher nicht erwarten, aber um diesen 
Preis muss man sich schon fast überlegen ob sich ein Selbstbau überhaupt 
auszahlt.
Von der Regelung, im Bezug auf große Lastschwankungen, erwarte ich mir 
nicht sehr viel. Auch bei der Strombegrenzung wird Vorsicht geboten sein 
aufgrund der paralllen Kapazität am Ausgang können trotz 10mA Begrenzung 
kurzfristig einige 10A auftreten. Aber diese Punkte kann ich für meine 
Anforderungen akzeptieren.
Interessant währen die Regler, sind das Mehrgang Potis? oder normale? So 
wie ich das sehe haben beide RG-303 PRO und SK-1731 keine 
Feineinstellung stimmt das? Ist es aber trotzdem möglich halbwegs genau 
und stabil (0.1V oder 0.01A) einzustellen?
Wie gut ist die Kühlung? sind diese billig China-Produkte wirklich für 
den Dauerbetrieb ausgestattet (300W)?
Ich währe jeden Dankbar der schon Erfahrung mit diesen Geräten gesammelt 
hat und mir in ein paar Kurzen Zeilen seine Meinung posten könnte

Grüße
Rudi

Autor: John Schmitz (student)
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Rudi wrote:
> Hallo Gast
>
> Falls du noch mitliest, für welches Gerät hast du dich entschieden?
...

> Ich währe jeden Dankbar der schon Erfahrung mit diesen Geräten gesammelt
> hat und mir in ein paar Kurzen Zeilen seine Meinung posten könnte
>
> Grüße
> Rudi

Hallo Rudi,

habe ein RG 303 vor ca. 1 Jahr erworben - für die Stromversorgung meiner 
LGB Eisenbahn. Da sind eher A als mA gefragt. Dennoch wollte ich eine 
störungsfreie und vor allem kurzschlussichere Stromversorgung.

Ob sich kleine Ströme so ideal regeln lassen, weiss ich nicht. Mit den 
grossen klappt's ganz gut. Man hört allerdings ein Relais klackern (mit 
Hysterese) wenn der Stromverbrauch stark schwankt. Klingt für mich so, 
dass bei grossen Strömen mit anderen Schaltungen gearbeitet wird als mit 
kleinen ...

Die Regelung an sich ist gut. Für die Eisenbahn würde ich es wieder 
kaufen, für das Labor würde ich mir mehr Genauigkeit und "Vertrauen" in 
kleine Ströme wünschen -- aber vielleicht bin ich auch zu misstrauisch.

Es ist sicherlich nicht das Gerät, mit dem man 10mA oder 10 mV exakt 
einstellen kann ;-)))

Grüsse

Autor: Peter -NL (Gast)
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Seit etwa 10 Jahre habe ich ein "Labornetzgerät" ähnlich dem Sako 
SK-1731 2x 30V 5A, 1x 5V 3A. Das Gehäuse und die Bedienungselemente 
sehen 100 Prozent identisch aus, hat aber LCD Anzeige und 2x 30V 3A, 1x 
5V 3A.
Die Einstellungen gehen über Eingang-Potis. Die Einstellgenauigkeit war 
für meine Anwendungen immer ausreichend und ist linear über den 
Drehbereich. Es Driftet (Temperaturabängig???) ein wenig.

Dieses Gerät ist einfach eine preiswerte Strom-/Spannungsversorgung, 
kein genaues Messgerät. Supergenauigkeit kann mann hier nicht erwarten.

Es hat während diese Zeit immer gut funktioniert, wurde nicht tagtäglich 
benutz und auch nicht ständig an der Leistungsgrenze, obwohl ich 
einschätze dass dies möglich wäre.

Bin mit dem Gerät, für das Geld, sehr zufrieden.

Autor: H. P. (h-p)
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>Klingt für mich so, dass bei grossen Strömen mit anderen Schaltungen
>gearbeitet wird als mit kleinen ...

Es ist bei dieser Art von Labornetzteilen (Linear) nicht unüblich, dass
beim Verändern der Ausgangsspannung per Relais zwischen den 
verschiedenen Anzapfungen des Trafos umgeschaltet wird.

@Rudi:
Also zumindest bei www.Conelek.de wird ein RG303pro mit Wendelpoti
beworben. Ob man allerdings lange etwas von diesen günstigen Geräten
hat, wenn man sie intensiv mit Nennlast stresst, darf zumindest stark
bezweifelt werden. Garantie haben die Billig-Geräte ja eher selten.

Autor: Fabian B. (fabs)
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Ich kann euch das 2403pro von Conrad sehr ans Herz legen. 2x 0-40V, 0-3A 
und 1x 3-6V 2A.
Art Nr. 510075 - 62
Es ist seine 199€ definitv wert und läuft bei mir nun schon einige Jahre 
ohne Probleme. Spannung ist bei A und B Output mit Coarse und Fine 
regelbar. Der dritte Ausgang ist eher für Hilfsspannungen.
A+B lassen sich direkt (also ohne Kabelbrücken) auf Serien- oder 
Parallelbetrieb umschalten.

Gruß
Fabian

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Es ist bei dieser Art von Labornetzteilen (Linear) nicht unüblich, dass
>beim Verändern der Ausgangsspannung per Relais zwischen den
>verschiedenen Anzapfungen des Trafos umgeschaltet wird.

Nennt sich 'switch mode technologie' und dient dazu, die Verlustleistung 
der Leistungstransistoren klein zu halten.

Autor: egberto gismonti (Gast)
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Ich habe das RG-303 - funktioniert einwandfrei, aber die Verarbeitung 
ist nicht die beste...man bekommt halt, was man bezahlt.

Autor: Erik D. (dareal)
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Habe ein Thurlby Tahndar PL320 ... sehr nettes teil ... Abschaltbarer 
Ausgang sowie anzeigbare Strombegrenzung.

Kostet aber NEU um die 350 Euro ...

Autor: Zardoz (Gast)
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Habe seit mehreren Jahren ein RG303pro im Einsatz. Bin bis auf ein paar 
kleinere Verarbeitungsmängel zufrieden ... und abschaltbaren Ausgang 
sowie Anzeige der Strombegrenzung haben die ja auch ... ;-)

Nice week,
Zardoz

Autor: Erik D. (dareal)
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Ich meinte eher, dass man sich anzeigen lassen kann, wie die 
Strombegrenzung gerade eingestellt ist .. ;)

Aber das TTI Netzgerät hat leider keinen Doppelausgang.

Ich denke mal für den Heimbereich sollten aber Voltcraft-Geräte 
vollkommen ausreichend sein.

ELV hat zwar auch ein Doppelnetzgerät, das kostet aber Unmengen!

Autor: Gast (Gast)
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>Interessant währen die Regler, sind das Mehrgang Potis? oder normale? So
>wie ich das sehe haben beide RG-303 PRO und SK-1731 keine
>Feineinstellung stimmt das?
Das RG303 hat ein Mehrgangpoti für Spannung, aber nicht für Strom.
>Ist es aber trotzdem möglich halbwegs genau
>und stabil (0.1V oder 0.01A) einzustellen?
Beim Strom ist es nicht ganz so komfortabel, da dort eine normales Poti 
verbaut ist.
>Wie gut ist die Kühlung? sind diese billig China-Produkte wirklich für
>den Dauerbetrieb ausgestattet (300W)?
Bei höheren Strömen wurde mein RG303Pro sehr heiß,
so daß ich Bedenken hatte, daß es das lange überlebt.
Ich habe dann 2 Lüfter an die Kühlkörper gebaut.
Damit bleibt es auch bei höheren Strömen cool.

Autor: Erik D. (dareal)
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Neue Netzteile teste ich eh immer erstmal auf max. Abwärme ... da 
versagen nämlich sehr sehr viele!!!

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