mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Inkrementale Gabellichtschranke Sharp GP1A038RBK


Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat irgendjemand schon mal etwas mit dieser gemacht? Ich versuche 
erfolglos eine Geschwindigkeitsmessung damit hinzukriegen. Ich mache 
eine Abtastung mit einer FSM mit der Abtastzeit 40us in einem ATMega32, 
Programm könnte ich posten, wenn das weiterhilft. Nachdem ich jetzt 
schon ziemlich lange sehr erfolglos bin und die State Machine immer 
wahsinnig viele Zustände verliert, habe ich mir die Signaleverläufe mal 
auf einem Speicheroszi angeschaut, bekomme aber nicht wirklich 
reproduzierbare Ergebnisse. Darum wäre es spitze, wenn irgendjemand 
etwas Erfahrung mit dem Teil gemacht hat...

Autor: andy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
Du musst zusehen, dass:

a) die Encoderscheibe möglichst nahe am Empfänger rotiert
b) die bedruckte Seite der Scheibe zum Empfänger zeigt.

Da habe ich auch eine Weile probieren müssen. Ausserdem solltest Du auch 
im Auge behalten, dass die AVRs die 1 schon sehr früh erkennen (um die 
0,8V, wenn ich mich richtig erinnere).
Notfalls also eine Spannungsteiler vorsehen.

Gruss
Andy

Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für Deine Tipps.
Hätte da noch jede Menge Fragen: In wieviele Segmente war Deine Scheibe 
eingeteilt? Ich habe eine Geberscheibe mit 120 Linien. Wie groß war 
Deine Frequenz, d.h. wieviele Umdrehung der Schiebe pro Sekunde/Minute 
hattest Du? Welchen Vorwiderstand hast Du benutzt? Ich habe einen 330 
Ohm und damit 13mA Diodenstrom. Wie hast Du die Auswertung gemacht? Mein 
Problem ist, wenn die Signale mal schön sauber sind, habe ich mal 9, mal 
bis zu 15 Impulse pro Inkrement. Eigentlich habe ich mit 1 Impuls pro 
Inkrement gerechnet, so weiß ich gar nicht, wie ich das auswerten soll.

Autor: andy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
ich meine es waren 120 linien/U. Frequenz max ca. 5kHz. 330 Ohm kommen 
auch so etwa hin.
Da kann ich am WE aber mal nachschauen.
Aber definitv darfst und musst Du 120 Impulse/U und Kanal erhalten, 
sonst stimmt die Ausrichtung der Scheibe nicht. Mit irgendeiner 
Auswertung brauchst Du sonst erst gar nicht anfangen.
Lass das Ganze mal gleichmässig und langsam von einem Getriebemotor 
drehen und schaue auf ein angeschlossenes Oszi. Wenn die Impulse nicht 
gleichmässig kommen, hast Du weitere Hinweise auf eine nicht korrekte 
Ausrichtung.
Solltest Du mehr Impulse als Segmente erhalten, tippe ich mal auf einen 
Wackelkontakt.

Gruss
Andy

Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke, das hilft mir schon mal weiter. Ich habe nämlich, u.a. auch hier 
im Forum, gelesen, dass das Ding intern eine Impulsvervielfachung um den 
Faktor 7 macht, im Datenblatt steht davon allerdings überhaupt nichts. 
Jetzt weiß ich wenigstens schon mal, dass ich mit 1 Impuls/Inkrement 
richtig liege.
Ich hatte auch schon den Eindruck, dass die Ausrichtung der Schiebe 
leider relativ kritisch ist, ich glaube fast, dass ich das gar nicht 
hinkriegen werde, denn ich möchte die Geschwindigkeit in einem 
Modellauto messen und die Welle, auf der die Scheibe montiert ist, wird 
immer einige mm Spiel haben. Außerdem eiert die Schiebe ziemlich heftig. 
Hab jetzt mal noch eine neue Scheibe bestellt, mal sehen ob das mit der 
besser klappt.
Das mit dem Motor habe ich mir auch schon überlegt, nur habe ich da 
leider keinen zur Verfügung. Wackelkontakt könnte natürlich auch sehr 
gut möglich sein...

Autor: andy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
das mit der Impulsvervielfachung hast Du vielleicht falsch verstanden. 
Wenn Du beide Encoderausgänge richtig auswertest (Quadraturencoder) hast 
Du eine Auflösung von 4 x 120 Zählern/U.
Wenn die Scheibe eiert, kannst Du das vergessen. Da nützt Dir auch eine 
andere Scheibe nichts. Axialspiel > 0,2mm ist hier auch tödlich.
Wenn Du das mechanisch nicht einwandfrei hinbekommst, kauf Dir lieber 
einen fertigen Encoder.

Gruss
Andy

Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, dann kann ich das wohl wirklich komplett knicken. Dass das Teil so 
empfindlich ist wundert mich aber schon irgendwie. Das Teil haben doch 
sicher schon ein paar Leute in ihren Modellen, Robotern etc. verwendet. 
Und die kriegen das alle hin, dass die Schiebe auf 1/10mm exakt durch 
den Encoder rotiert, ohne Vibrationen und ohne Eiern? Respekt.
Ich verstehe leider nicht ganz was Du mit "fertigem Encoder" meinst?

Viele Grüße,
Ben

Autor: andy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
Vielleicht geht es auch mit etwas mehr Spiel. Ich benötigte dies für 
eine Linearachse, die auf 1/10mm genau laufen soll. Daher vielleicht 
meine hohen Ansprüche. Aber ab 0,5 mm Axialspiel verzählt er sich 
garantiert.

Mit fertigen Encoder meine ich einen solchen, wo die Scheibe mit 
Lichtschranke und anzusteuernder Achse in ein Gehäuse eingebaut ist.
Wie z.B. so etwas: http://www.inducoder.desgerman/moto_000.shtml
(aber erschrick nicht ob der Preise. Die gehen so ab 150€ los.)
Es gibt aber auch Encoder mit geringerer Auflösung. Die sind mechanisch 
anspruchloser aufgebaut und auch billiger. Schau am besten mal in die 
Bucht (Encoder/Drehgeber/Impulsgeber).
Brauchst Du für ein Modellauto wirklich diese Auflösung ?

Gruss
Andy

Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Link funktioniert nicht, aber ich hab jetzt verstanden was Du mit 
komplett meinst und der Preis ist eh viel zu hoch. Die Auflösung brauche 
ich nicht unbedingt, aber der Sensor war mir so vorgegeben. Ich schaue 
mal, ob ich etwas finde, das keine so hohen mechanische Anforderungen 
hat. Vielen Dank nochmal!

Autor: Ben Inho (beninho)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, ich habe jetzt in mehreren Wochen unzählige Stunden mit den 
Mistdingern verbraten. Vielleicht bin ich einfach nur zu blöd, aber mein 
Tip: Lasst die Finger von den Teilen!

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
sorry für die späte Antwort. Ich habe nochmal nachgeschaut. Bei mir lief 
der Encoder auch mit 330 Ohm Vorwiderstand.
So wie ich es beschrieben habe, bekommt man es schon hin. Aber 
mechanisch muss das schon sauber aufgebaut werden. Mit so mal gerade auf 
eine Plastikachse pfriemeln wird das nichts.
Tip: Bei Elektor gab es mal eine Schaltung, wo die Impulse eines 
Schrittmotors zur Positionsbestimmung genutzt wurden. Diese Impulse 
wurden von einen OP aufbereitet. Das erscheint mir mechanisch erheblich 
anspruchsloser. Und so einen Mini Stepper bekommst Du in jeder 
Grabbelkiste.

Gruß
Andy

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.