zu empfinfliche eingänge

Gast #4641
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moin, hab ein problem das meine eingänge zu empfindlich sind,
habe sie high gezogen(mit 10 K) und dann sollen sie gegen 
masse(schalter) betrieben werden, aber die sind so empfindlich das sie 
schon schalten wenn ich die klemmen nur mit einem kleinen stück draht 
zwischen den fingern berühre, wobei die interupteingänge noch 
empfindlicher sind.

habe mir schon überlegt einfach widerstände in reihe vor die klemmen zu 
setzen also pin 10k gegen vcc und dann irgendwas? widerstand dann 
klemme.

kann ich das so machen ober gibt es da professionellere lösungen?
achso, ist ein AT90S2313.

Danke
Gast #4645
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hm, also alle Industrieschaltungen die ich mir angesehen habe verwenden 
10K Widerstände, hm,

Mit der Masseprüfung verstehe ich nicht, Masse geht bei mir vom 
Gleichricher bis zum GND am Controller über eine Lochraster Lötspur und 
was da zu messen ist ist geringer als die Fehlertoleranz des 
Messgerätes?

Langsam krieg ich Wut auf diese Vielbeiner.
Gast #4647
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Sind das wirklich 10KOhm?
Da solltest du noch mal nachmessen.
Was passiert, wenn du mit dem Ohmmeter an dem Eingang nach Masse misst?
Liegen am Eingangs-Pin wirklich 5V an?
Liegt der Reset Pin an 5V?
Kannst du am Masse-Pin des Controllers eine Spannung messen (vom VCC Pin 
nach Masse Pin des Controllers messen!)?

Ist schon seltsam, dieses Verhalten.....

Gruß,
Günter
Gast #4648
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Ich meine wirklich 0,3 VOLT. Wenn der Weg vom Gleichrichter zu lang und 
noch ein paar IC davor sind, kann das Massepotential nach oben gehen.
Übersteigt es 0,3 V fangen die Dinger an zu Schwingen und das auf der 
ganzen Platine. Habe ich nicht nur einmal erlebt. Die Masse am 
Gleichrichter und an der weitesten Stelle messen. Abhilfe: 
Kondensatoren.

mfg Jornbyte
Gast #4650
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"Jornbyte" redet aber von Kondensatoren über der Spannungsversorgung, 
und du von Kondensatoren über dem Pull-Up-Widerstand.
Hey Leute, das Problem hier ist doch kein dynamisches, sondern ein ganz 
simples statisches. Wenn einer mit dem Finger den Pegel an dem Eingang 
umschalten kann, dann ist die Klemmung nach Plus einfach nicht kräftig 
genug. So einfach ist das. Da hat Günter schon völlig Recht: Ist das 
wirklich ein 10k-Widerstand?
Ich kenne übrigens folgendes Verhalten aus der Praxis: ein AVR-Eingang 
benötigt bei einer Applikation im Nutzfahrzeugbereich einen 
Pull-Down-Widerstand von 220 Ohm (!), um störungsfrei zu funktionieren. 
War auch nur ein Taster (gegen plus) und ein paar Meter Kabel dran. War 
zwar nicht schön für die Stromaufnahme der Schaltung, war aber das 
einzige was half.
Gast #4651
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Hi


@Jornbyte:

Dann machst du irgendwas falsch. Selbst auf der großen, 330mm langen 
ISA-Karte, die ich im Geschäfft gerade gemacht habe, hatte ich kein 
solches Phänomen. Allerdins sollte eh jedes IC nen Blockkondensator 
haben. Und größere ICs noch nen 10µF über der Versorgungsspannung, um 
evtl. Spannungseinbrüchen entgegenzuwirken.
Gast #4653
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@ERDI-Soft:
Das Phänomen mit dem "angehobenen" Massepotential ist durchaus gängig, 
man nennt's, wenn ich mich recht erinnere "ground bouncing". Kommt in 
erster Linie bei Verbrauchern mit hohen Verbrauchspeaks wie Speichern 
und anderen Kippstufen (Filpflops) vor. Deine Methode der Abhilfe ist 
allerdings völlig richtig: Kondensatoren direkt an den Verbraucher, 
möglichst nah an die Versorgungspins.
Gast #4654
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erstmal danke für die rege teilnahme, werde erstmal alle 
Tips/Ratschläge/Ideen abarbeiten und dann weitersehen.
leider habe ich nicht(noch) das wissen und muss erstmal von fertigen 
Lösungen lernen (bin erstaunt wo die dinger überall drinn sind).
Habe gerade mal eine Platine vom Codeschalter begutachtet und da sind 
bei den 2 Eingängen, spulenartige Gebilde (ca. 10 Windungen) drann.
Falls noch jemand ein paar links zu Bsp. Applikationen betreffend 
Eingänge kennt.... danke.
Gast #4655
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so, nach langen löterein funzt es nur zu 99%,
dickere masseleitungen, kürzere bahnen, direkte stromversorung etc. half 
alles níx, ich habe 4 eingänge und davon waren 3 zu empfindlich, (warum 
der 4 nicht bleibt mir ein rätzel) , das einzige was wirklich half waren 
kleinere pullup widerstände, jetzt 470 Ohm und nun passiert es nur noch 
jedes 100. ste mal.
was noch verwirrender war, ist die tatsache, dass die eingänge nicht 
ausgelöst wurden, wenn die andere hand an masse gelegt habe.
vieleicht liegt es auch an dem mächtigen Trafo (36VA) der 6 cm neben dem 
AVR ruht.
Gast #4656
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dann mach doch ein zusätzlich zum pullup noch einen dicken pull down 
rein (ca. doppelt so groß wie der pullup). ich hab zwar keine ahnung, 
könnte mir aber vorstellen, dass das hilft. (vielleicht auch ein schuss 
ins blaue, als seid nicht so hart zu mir mit der kritik). :-)
Gast #4660
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Was ist denn zuverlässiger/Störsicherer?
Warum nimmt der eine pullup der andere pulldown?

und noch Frage, *g

wie funktioniert das bei den steuerungen die 12 oder 24 VDC 
"Steuerspannung" haben, sprich da werden Schalter von Minus an die 
jeweiligen eingänge geklemmt(also wenn man die Eingangs-Klemmen über 
masse misst liegen 12 bzw. 24 Volt an).
(bei den ganzen SMD-Zeug und x-fachlayer Platinen die ich mir angesehen 
habe konnte ich das nicht nachvollziehen).
Gast #4661
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du musst das prog nicht umschreiben. die pulldowns einfach parallel zum 
schalter, quasi wie ein spannungsteiler. dann liegen am port zwar nicht 
mehr 5V an, sondern vielleicht nur 4, aber bei mir gings dennoch (hat er 
als logisch 1 erkannt). is aber wohl nicht ganz koscha.
Gast #4663
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Hi,

löse das empfindliche Portproblem doch Softwaremäßig indem du die 
Tastenabfage so Programmierst das am Tastenport der lowpegel (Taste 
gedrückt) über einen bestimmten Zeitraum stabiel sein muß um das als 
gedrückten Taster zu erkennen. Dafür reichen die AVR Internen Pullups 
aus
und spart den ganzen externen Bauteil rummel.

cu...
Gast #4665
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Dein Timer erhöht z.B. alle 10ms ein Register wenn die Taste gedrückt 
wurde. Ist dann z.B. der Wert 20 erreicht wurde die Taste 200ms Stabil 
gedrückt. Alles was unter der Zeit liegt, gilt die Taste als nicht 
gedrückt.
Für die Zeitmessung reicht der 8Bit Timer0.
Gast #4667
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Sichere Eingangsbeschaltungen aus der Industrie (SPSen) arbeiten mit 
Optokopplern mit vorgeschalteten RC Netzwerken (10K,100n).
Ansonsten sind Schmitttrigger (40106) zu verwenden(auch mit RC).
Einfache Pullups sind zu wenig.

Josef

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