Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik zu empfinfliche eingänge


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von Denis Gérard (Gast)


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moin, hab ein problem das meine eingänge zu empfindlich sind,
habe sie high gezogen(mit 10 K) und dann sollen sie gegen 
masse(schalter) betrieben werden, aber die sind so empfindlich das sie 
schon schalten wenn ich die klemmen nur mit einem kleinen stück draht 
zwischen den fingern berühre, wobei die interupteingänge noch 
empfindlicher sind.

habe mir schon überlegt einfach widerstände in reihe vor die klemmen zu 
setzen also pin 10k gegen vcc und dann irgendwas? widerstand dann 
klemme.

kann ich das so machen ober gibt es da professionellere lösungen?
achso, ist ein AT90S2313.

Danke

von Jonas Diemer (Gast)


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wenn du den eingang träger machen willst sollte ein kondensator glaub 
ich am besten helfen (oder?).

von Holger (Gast)


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Mach einfach die pullups kleiner. Versuch 1k oder noch weniger. Wenn ein 
Schalter als Ansteuerung dient, macht der erhöhte Stromfluss auch nix.

von Jornbyte (Gast)


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Prüfe auch mal die Masse. Die sollte vom Netzteil zum uP kleiner als 
0,3V sein.

mfg Jornbyte

von Denis Gérard (Gast)


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hm, also alle Industrieschaltungen die ich mir angesehen habe verwenden 
10K Widerstände, hm,

Mit der Masseprüfung verstehe ich nicht, Masse geht bei mir vom 
Gleichricher bis zum GND am Controller über eine Lochraster Lötspur und 
was da zu messen ist ist geringer als die Fehlertoleranz des 
Messgerätes?

Langsam krieg ich Wut auf diese Vielbeiner.

von ERDI - Soft (Gast)


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Ich denke, er meinte 0.3 Ohm.

von Günter König (Gast)


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Sind das wirklich 10KOhm?
Da solltest du noch mal nachmessen.
Was passiert, wenn du mit dem Ohmmeter an dem Eingang nach Masse misst?
Liegen am Eingangs-Pin wirklich 5V an?
Liegt der Reset Pin an 5V?
Kannst du am Masse-Pin des Controllers eine Spannung messen (vom VCC Pin 
nach Masse Pin des Controllers messen!)?

Ist schon seltsam, dieses Verhalten.....

Gruß,
Günter

von Jornbyte (Gast)


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Ich meine wirklich 0,3 VOLT. Wenn der Weg vom Gleichrichter zu lang und 
noch ein paar IC davor sind, kann das Massepotential nach oben gehen.
Übersteigt es 0,3 V fangen die Dinger an zu Schwingen und das auf der 
ganzen Platine. Habe ich nicht nur einmal erlebt. Die Masse am 
Gleichrichter und an der weitesten Stelle messen. Abhilfe: 
Kondensatoren.

mfg Jornbyte

von Jonas Diemer (Gast)


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womit wir wieder bei meinem tip wären :-)

von Holger (Gast)


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"Jornbyte" redet aber von Kondensatoren über der Spannungsversorgung, 
und du von Kondensatoren über dem Pull-Up-Widerstand.
Hey Leute, das Problem hier ist doch kein dynamisches, sondern ein ganz 
simples statisches. Wenn einer mit dem Finger den Pegel an dem Eingang 
umschalten kann, dann ist die Klemmung nach Plus einfach nicht kräftig 
genug. So einfach ist das. Da hat Günter schon völlig Recht: Ist das 
wirklich ein 10k-Widerstand?
Ich kenne übrigens folgendes Verhalten aus der Praxis: ein AVR-Eingang 
benötigt bei einer Applikation im Nutzfahrzeugbereich einen 
Pull-Down-Widerstand von 220 Ohm (!), um störungsfrei zu funktionieren. 
War auch nur ein Taster (gegen plus) und ein paar Meter Kabel dran. War 
zwar nicht schön für die Stromaufnahme der Schaltung, war aber das 
einzige was half.

von ERDI - Soft (Gast)


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Hi


@Jornbyte:

Dann machst du irgendwas falsch. Selbst auf der großen, 330mm langen 
ISA-Karte, die ich im Geschäfft gerade gemacht habe, hatte ich kein 
solches Phänomen. Allerdins sollte eh jedes IC nen Blockkondensator 
haben. Und größere ICs noch nen 10µF über der Versorgungsspannung, um 
evtl. Spannungseinbrüchen entgegenzuwirken.

von Jonas Diemer (Gast)


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@ holger: ich weiß, deswegen auch der smily.

von Holger (Gast)


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@ERDI-Soft:
Das Phänomen mit dem "angehobenen" Massepotential ist durchaus gängig, 
man nennt's, wenn ich mich recht erinnere "ground bouncing". Kommt in 
erster Linie bei Verbrauchern mit hohen Verbrauchspeaks wie Speichern 
und anderen Kippstufen (Filpflops) vor. Deine Methode der Abhilfe ist 
allerdings völlig richtig: Kondensatoren direkt an den Verbraucher, 
möglichst nah an die Versorgungspins.

von Denis Gérard (Gast)


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erstmal danke für die rege teilnahme, werde erstmal alle 
Tips/Ratschläge/Ideen abarbeiten und dann weitersehen.
leider habe ich nicht(noch) das wissen und muss erstmal von fertigen 
Lösungen lernen (bin erstaunt wo die dinger überall drinn sind).
Habe gerade mal eine Platine vom Codeschalter begutachtet und da sind 
bei den 2 Eingängen, spulenartige Gebilde (ca. 10 Windungen) drann.
Falls noch jemand ein paar links zu Bsp. Applikationen betreffend 
Eingänge kennt.... danke.

von Denis Gérard (Gast)


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so, nach langen löterein funzt es nur zu 99%,
dickere masseleitungen, kürzere bahnen, direkte stromversorung etc. half 
alles níx, ich habe 4 eingänge und davon waren 3 zu empfindlich, (warum 
der 4 nicht bleibt mir ein rätzel) , das einzige was wirklich half waren 
kleinere pullup widerstände, jetzt 470 Ohm und nun passiert es nur noch 
jedes 100. ste mal.
was noch verwirrender war, ist die tatsache, dass die eingänge nicht 
ausgelöst wurden, wenn die andere hand an masse gelegt habe.
vieleicht liegt es auch an dem mächtigen Trafo (36VA) der 6 cm neben dem 
AVR ruht.

von Jonas Diemer (Gast)


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dann mach doch ein zusätzlich zum pullup noch einen dicken pull down 
rein (ca. doppelt so groß wie der pullup). ich hab zwar keine ahnung, 
könnte mir aber vorstellen, dass das hilft. (vielleicht auch ein schuss 
ins blaue, als seid nicht so hart zu mir mit der kritik). :-)

von Holger (Gast)


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Das würd' ich lassen. Damit klemmst du den Eingang auf zwei Drittel Vcc.
Das ist im "bösen" Bereich und kein eindeutiger TTL-Pegel mehr.

von Jonas Diemer (Gast)


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funktionierte bei mir aber schonmal (habs nur kurz getestet). sonst halt 
nen 1/10 pulldown. wenns dann nicht wieder zu hohe ströme gibt...

von mal_ice (Gast)


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naja, wenn man das prog umschreibt hätte ich gesagt einfach mal pulldown 
probieren, is halt nur alles invertiert

von Denis Gérard (Gast)


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Was ist denn zuverlässiger/Störsicherer?
Warum nimmt der eine pullup der andere pulldown?

und noch Frage, *g

wie funktioniert das bei den steuerungen die 12 oder 24 VDC 
"Steuerspannung" haben, sprich da werden Schalter von Minus an die 
jeweiligen eingänge geklemmt(also wenn man die Eingangs-Klemmen über 
masse misst liegen 12 bzw. 24 Volt an).
(bei den ganzen SMD-Zeug und x-fachlayer Platinen die ich mir angesehen 
habe konnte ich das nicht nachvollziehen).

von Jonas Diemer (Gast)


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du musst das prog nicht umschreiben. die pulldowns einfach parallel zum 
schalter, quasi wie ein spannungsteiler. dann liegen am port zwar nicht 
mehr 5V an, sondern vielleicht nur 4, aber bei mir gings dennoch (hat er 
als logisch 1 erkannt). is aber wohl nicht ganz koscha.

von Denis Gérard (Gast)


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das Zauberwort heißt Optokoppler :)

von snkrde (Gast)


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Hi,

löse das empfindliche Portproblem doch Softwaremäßig indem du die 
Tastenabfage so Programmierst das am Tastenport der lowpegel (Taste 
gedrückt) über einen bestimmten Zeitraum stabiel sein muß um das als 
gedrückten Taster zu erkennen. Dafür reichen die AVR Internen Pullups 
aus
und spart den ganzen externen Bauteil rummel.

cu...

von Denis Gérard (Gast)


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hm, das ist eine gute Idee für zusätzliche Sicherheit, hoffe für den 
zeitraum
reicht ein 8Bit Timer,

von snkrde (Gast)


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Dein Timer erhöht z.B. alle 10ms ein Register wenn die Taste gedrückt 
wurde. Ist dann z.B. der Wert 20 erreicht wurde die Taste 200ms Stabil 
gedrückt. Alles was unter der Zeit liegt, gilt die Taste als nicht 
gedrückt.
Für die Zeitmessung reicht der 8Bit Timer0.

von Meiserl (Gast)


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Hallo

Wie schon gesagt Optokoppler.
Ich bevorzuge auch die Optokopplerlösung.
Wenn möglich auch nicht die Controllermasse weit weg von der Platine 
ziehen (Schalter)!!

von Josef (Gast)


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Sichere Eingangsbeschaltungen aus der Industrie (SPSen) arbeiten mit 
Optokopplern mit vorgeschalteten RC Netzwerken (10K,100n).
Ansonsten sind Schmitttrigger (40106) zu verwenden(auch mit RC).
Einfache Pullups sind zu wenig.

Josef

von Denis Gérard (Gast)


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habe optokoppler mit integrierten Schmittriggern gefunden, leider sehr 
teuer.

RC Netzwerke ? also einfach Widerstandsnetzwerk mit einem Kondensator 
als Puffer?

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