Transpondersignale eines Flugzeuges

OP #810580
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Hat wer 3sat nano gesehen gestern, wo Schweizer Studenten den 
Luftverkehr visualiseren  und auf eine Webseite stellen. Mich würde 
interessieren ob man die Transpondersignale eines Flugzeuges so einfach 
auswerten darf und vor allen Dingen wie die Codierung dieser Signale 
heisst und wie sie aufgebaut ist.
Gast #810591
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Lies meine Übersetzung aus dem Russischen für den internationalen 
Transponder S0-69M, der in den MIGs der NVA verbaut war, dann weißt Du 
es. Jeder kann ihn anfunken, auch der Feind darf es, damit er nicht 
versehentlich eine Passagiermaschine abschießt.
Gast #810597
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Hallo Tommi,

die Hardware dazu wurde vor kurzem in der Zeitschrift Funkamateur 
vorgestellt. Hier gibt es das auch zu kaufen:
http://www.wimo.com/radarbox-airnav_d.html
http://www.wimo.com/sbs-1-virtuelles-radar_d.html

Und unten auf den Seiten steht jeweils:
<quote>
Natürlich haben wir uns, bevor wir den Vertrieb eines ähnlichen Gerätes 
aufgenommen haben, bei den deutschen Behörden erkundigt ob es Bedenken 
gegen den Einsatz gäbe. Die Antwort war das es keine Bedenken gäbe.
</quote>

Gruß
Hermann-Josef
Gast #810657
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> und vor allen Dingen wie die Codierung dieser Signale
> heisst und wie sie aufgebaut ist.

Wenn ich mich recht erinnere, war die zumindest für den Mode A/C ganz 
trivial, nämlich einfache Amplitudenmodulation. Der Squack wurde/wird 
einfach als vier 3er-Bit-Gruppen hintereinander übertragen, ohne 
irgendwelche weitere Codierung etc.

Wie das mit den neuen Mode-S-Transpondern aussieht, keine Ahnung.
#810938
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OC811 wrote:
> Lies meine Übersetzung aus dem Russischen für den internationalen
> Transponder S0-69M, der in den MIGs der NVA verbaut war, dann weißt Du
> es. Jeder kann ihn anfunken, auch der Feind darf es, damit er nicht
> versehentlich eine Passagiermaschine abschießt.

Wo finde ich diese Übersetzung?
Gast #811428
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@ Peter X.

Liegt im Zweifelsfalle bei dem, der als letzter die 
Mig-23-Ausbildungsmaschinen der NVA gekauft, übernommen oder gestohlen 
hat.
Übersetzung war damals VS, deshalb habe sicherheitshalber lieber keine 
Kopie davon behalten.
Eine ungemein interessante Technik in der Hinsicht, was zur damaligen 
Zeit
mit recht schlichter Technik (aber ingenieurtechnisch absolut top) ohne 
jegliche Signalprozessoren, Mikrocontroller, Computer, FPGA o.ä. gemacht 
wurde.
Die Ings von damals waren auch nicht blöder als die von heute. Und -
unterschätzt bloß die Russen nicht, die sind in technischen Dingen 
absolut clever und leiden bloß unter ihren verkorksten 
Gesellschaftsstrukturen und dem Suff.

In diesem Sinne

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