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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PSpice vs. LTSpice


Autor: simulink (Gast)
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hatte an der Hochschule schon eine Vorlesung in PSpice, mein Betreuer im 
Betrieb schwört aber auf LTSpice.

Jetzt die Frage, was ist besser?, braucht man lange bis man als PSpicler 
mir LTSpice klar kommt?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Nachdem LTSpice kostenlos verfügbar ist, und auch keinen gigantischen 
Download benötigt: Einfach ausprobieren.
Als "Vorher-garkein-Spice'ler" war der Weg zur ersten Simulation 
aufjeden Fall recht einfach und problemlos.

Autor: daniel (Gast)
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ich finde LTspice ist genial einfach bedienbar!
mit pspice habe ich nicht viel erfahrung .. meiner
derzeitigen einschätzung nach hat pspice mehr
simulationsarten. so zum beispiel monte carlo und
die worst case simulation.
genaueres würde ich selbst gerne von einem profi
wissen, der beides einsetzt.

nächtliche grüsse, euer daniel

Autor: Gast3 (Gast)
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Gibt es dazu neue "Erkenntnisse"
Bin gerade auch am überlegen welchens Programm für mich
am besten geeignet ist.

Autor: Gast4 (Gast)
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hab beides mal ausprobiert - ich finde LTspice praktischer da man sehr 
schnell und einfach zu brauchbaren Ergebnissen kommt.


LTspice eignet sich aber eher für das prinzipielle Testen von 
Schaltungen.
Der gaaanz große Vorteil von Pspice ist, dass Hersteller ihre Bauteile 
z.T. bereits als Pspice-Datei anbieten - so kann man bereits viele 
Analogbauteile mit exakt ihren Eigenschaften simulieren. LTspice bietet 
hier in der Standardbibliothek eben nur "optimale" Bauteile an (also 
theoretische Bauteile ohne Verlustleistung, kriechstrom...)

Eine Ausnahme macht hier linear Technologie - die bieten Ihre Bauteile 
auch als Download für LTspice an (weil es eben auch ihr Programm ist!)

Autor: Scherbo (Gast)
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Zum Thema:

Möchte man in LTSpice gehobenere Schaltungssimulationen durchführen
(hier wurde bereits Monte Carlo in den Raum geworfen), muss man
sehr viel "zu Fuß" gehen.
PSice kann hier dem Anwender viel Arbeit abnehmen ...
Außerdem ist die Library von LTSpice recht bescheiden, weshalb viele
Simulationen nur zu einem Pi*Daumen Ergebnis führen weil man für die
Simulation auf Bauteile aus der Library ausweichen muss.

Mit Mixed-Signal-Simulation fang ich jetzt gar nicht erst an ...

Deswegen kommt ich nicht drum herum zu sagen, dass jeder
der mit LTSpice profesionell arbeiten muss die A.Karte hat
(mich eingeschlossen :-( ).

Autor: yalu (Gast)
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> Der gaaanz große Vorteil von Pspice ist, dass Hersteller ihre Bauteile
> z.T. bereits als Pspice-Datei anbieten - so kann man bereits viele
> Analogbauteile mit exakt ihren Eigenschaften simulieren.

Ich habe bisher von den unzähligen SPICE-Derivaten nur das in Target
integrierte SPICE3 und ngspice (ebenfalls auf SPICE3 basierend) benutzt,
deswegen weiß ich über PSpice und LTspice nicht so genau Bescheid und
bitte um Nachsehen, wenn folgendes nicht den Tatsachen entspricht:

Die Modelle, die es bei den Halbleiterherstellern zum Herunterladen
gibt, sind fast alle in SPICE2- und manchmal zusätzlich in SPICE3-Syntax
verfasst, auch wenn sie manchmal explizit als Pspice-Modelle angepriesen
werden. Da sowohl PSpice als auch LTspice auf SPICE2 basieren, sollte
man alle diese Modelle in beiden Programmen nutzen können. Probleme
sollte es höchstens bei verschlüsselten Modellen geben, wo PSpice und
LTspice wahrscheinlich unterschiedliche Formate verwenden.

Der Nachtteil von LTspice liegt also nicht darin, dass es zu wenig
Modelle dafür gibt, sondern darin, dass man sie erst von den
Hersteller-Webseiten herunterladen muss, während bei Pspice die Modelle
gängiger Bauteile bereits im Lieferumfang enthalten sind.

Autor: Olaf (Gast)
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Es ist grundsatzlich kein Problem bei SwitcherCad ein normales
Spicemodell einzubinden. Problem ist nur das es nicht sehr gut
dokumentiert ist, die Fachleute sich in einer Insidergruppe
bei irgendeinem kommerziellen Provider tummeln wo man erstmal
die Hosen runterlassen muss zum mitreden, und es manchmal ein
paar Macken gibt die nicht so offensichtlich sind.

So habe ich letzens ein paar Tage(!) damit gekaempft weil das
Programm das Modell zu einer Zeichnung nicht finden wollte
weil irgendeine Zeile eine Leerzeichen nach einem Bezeichner
enthielt!

Olaf

Autor: Gast (Gast)
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Es ist kein Problem seöbst komplexere Spice Modelle, z.B. einen OP von 
TI, in LTSpice einzubinden. Aber wie bereits geschrieben, es ist 
Handarbeit angesagt

Autor: Karsten (Gast) (Gast)
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Schätze LT-Spice sehr. Viele Halbleiter-Hersteller bieten Modelle Ihrer 
Bauteile (OnSemi/TI/Freescale etc.)an, aber auch Passivbauteil gibt es 
im Netz. Gut die Einbindung und erstellen neuere Bauteile erfordert 
etwas Übung. Meine Diplomarbeit im Bereich ChipDesign konnte ich schnell 
Werte von meinen MOS-FETs ändern und simulieren. Auch eine 
Monte-Carlo-Analyse habe ich mit LT-Spice durchgeführt. Und schnell mal 
ein Paar Parameter einiger Bauteile direkt im Schaltplan ändern ist 
schon vorteilhaft.
Als kostenloses Tool jeden E-Technik-Studenten auch darüber hinaus zu 
empfehlen und einfach mal testen schadet nichts.

Autor: Kaveh Deiport (kaveh)
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hallo leute,
ich möchte mit LTspice eine Schaltung als Wechselstromsteller 
simulieren.
Es gibt in der Bibliothek vom LTspice ein Thyristor unter dem namen SCR. 
Aber wenn ich dieses Bauteil in meiner Schaltung einbaue, dann kommt 
eine fehlermeldung und die Simulatin läuft nicht.
Meine erste Frage wäre: gibt es überhaupt eine Möglichkeit einen 
Thyristor in LTspice zuverwenden?
die zweite Frage wäre: kann man die Thyristoren von Pspice_Bibliothek in 
LTspice einbauen bzw. importieren?
danke
mfg
kaveh

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Das Symbol SCR kannst du für die Modelle(Subciruits) von  Herstellern 
verwenden. Man muss nur darauf achten dass die Netlist-Order der 
Symbol-Pins mit der Reihenfolge der Pins in den Subcircuits 
übereinstimmt.

In der LTspice Yahoo group gibt es Beispiele dazu in der 
"Files-section".

http://tech.groups.yahoo.com/group/LTspice/


PSPICE-Teile sollten auch gehen. Allerdings könnte da ein 
"Legal"-Problem entstehen.

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