NiCD Überbrückungsbatterie

OP Persönliche Seite #814129
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Hallo,

ich bin gerade dabei eine Aquariumsteuerung zu "basteln".

Nun würde ich gerne Netzausfälle mit einem Akku überbrücken und hab im 
Hinterkopf dass das mit ner NiCD-Zelle idiotisch einfach ist.

Hat von euch jemand eine Schaltung zum permanenten Laden der Zelle, so 
dass se bei Stromausfall ohne Unterbrechung "übernimmt" und trotzdem 
nicht nach nem Jahr nur noch 1/100 ihrer Kapazität hat.

Das ganze möglichst im <=1€ Bereich.


Gruß
Patrick
#814235
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Hallo,

diese Aussage ist so alt wie die Welt (der NC-Akkus)... ;-)

C ist die Akkukapazität. die kleinen Dinger meist so 60...120mAh.

Macht dann als Erhaltungsladestrom so ca. 0,6...1,2mA.
Akku über Rückstromdiode an die Versorgungsspannung und Widerstand 
paralle zum Laden.

Hat schließlich schon vor xx Jahren auf den Mainboards so funktioniert 
und die Akkus haben das 5 Jahre und mehr überlebt.

Andere Frage ist, was überbrückt werden soll. Pumpe, Licht, Heizung 
dürften ja dann sowieso weg sein...

Einstellwerte kann man im EEPROM bei Spannungsabfall ablegen, was 
braucht man sonst noch?

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #814570
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> diese Aussage ist so alt wie die Welt (der NC-Akkus)... ;-)
>
> C ist die Akkukapazität. die kleinen Dinger meist so 60...120mAh.

Seufz :)

Akkus haben keine Kapazität C sondern eine Ladung Q. Und der Strom den 
du meinst ist nicht ein Bruchteil der Ladung (oder gar irgendeiner 
Kapazität), den Strom ist nunmal was anderes als Ladung. Du meinst:


Die Stunde "h" ist in der Formel notwendig :)
Gast #814587
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> Trotzdem sagt der Sprachgebrauch z.B. 14h mit 1/10 der Kapazität oder
> eben auch 1/100 der Kapazität.

Ja natürlich, war nicht böse gemeint von mir und im Grunde nur 
Haarspalterei :)
Der Sprachgebrauch sollte nur nicht die Formeln verändern.
Moderator Persönliche Seite #814815
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Michael U. wrote:

> Allerdings weiß ich auch nicht so recht, wie
> die Verkäuferin im Elektroladen schaut, wenn ich eine 3,5V
> Taschenlampen-Leuchte verlange... ;-)

Sie wird dich hoffentlich belehren, dass sie dir bestenfalls eine
Glühlampe für eine Taschenleuchte verkaufen kann, aber nicht
umgekehrt. ;-)

Ansonsten ist die Frage nach dem passenden Akku nicht zu
beantworten, ohne dass man weiß, wie den die Aquariensteuerung
aufgebaut ist.  Wenn's ein zeitgemäßer Microcontroller mit der
Möglichkeit ist, ihn bei Netzausfall schlafen zu legen, kann man
getrost statt des Akkus auf eine Li-Knopfzelle zurück greifen.
Die Dinger halten ewig, wenn sie nicht benutzt werden, und für den
hinreichend seltenen Fall des Ausfalls der Primärversorgung dann
immer noch lange genug.  Allerdings sollte der Controller natürlich
den Netzausfall bemerken, damit er sich schlafen legen kann und
alle unnötigen Verbraucher außer Betrieb nimmt (bspw. eine Ansteuerung
eines Relais oder Triacs, die ja ohne Netzspannung sowieso nicht
benötigt wird).
Gast #814870
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> Ich halt mich da eher daran, was üblich ist. Und C/10 oder C/100 ist
> üblich, von Q/10 oder Q/100 hab ich noch nie was gelesen.

Mir ging es weniger um den Buchstaben Q oder C als um die fehlende 
Zeitdimension, bzw. das "h". Denn Strom und Ladung sind etwas anderes.

Die Sache ist ein bisschen so, als würdest du sagen, dass dein Auto 
maximal "200 Kilometer" fährt. Wahrscheinlich ist aber damit gemeint, 
dass es 200 Kilometer pro Stunde fährt :)

Und jetzt hab ich genug Haare gespalten und sag dazu nix mehr ;)

(Allerdings muss ich ehrlich gesagt bei Kapazitäten C, Einheit Farad, 
eher an Kondensatoren denken und nicht an Akkus mit einer Ladung Q, 
Einheit Coulomb)


> Auch Google kennt sowas nicht.

Physikalische Formeln werden nicht durch Mehrheitsentschluss richtig 
oder falsch :)

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