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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Realistische Analyse der Gehaltsverteilung in D - Ein Studium lohnt sich doch!


Autor: Manuel (Gast)
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Hallo,

unter 
https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.c...

findet man eine detailierte Analyses über die Einkommensverteilung in 
Deutschland. Vor allem der zweite Teil dürfte für die abhängig 
Beschäftigten von Interesse sein. Man sieht, dass sich ein Studium 
finanziell lohnt, wenn man laut Umfragen von Personalmarkt, IG Metall, 
alma mater etc. als Einsteiger bereits mehr als 40000€ verdienen kann.

Autor: Gast (Gast)
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Mein Studium hat sich gelohnt!
Danke für diese neue Information!
Gäbe es Dich nicht, hätte ich das nie herausbekommen!

Autor: Keine Lust (Gast)
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gähn moin...
wird das wieder so ein "nein, ich verdien mehr als ihr alle" Thread?
Das man als studierter mehr verdient als die meisten normalen Kaufleute 
etc sollte jedem klar sein oder? Darum gehts ja auch eigentlich gar 
nicht. 40000 klingt erstmal super. Der Nachteil an der Sache ist jedoch, 
dass du auch wesentlich höher besteuert wirst. Aufgeteilt auf zwölf 
Gehälter machen dann im Monat so etwa 1800 netto. Davon evtl erstmal 
Bafög bezahlen und anfangen sich eine "angemessene" Einrichtung zu 
leisten. Ich gebe dir mal ein Gegenbeispiel: In meinem Bekanntenkreis 
gibt es einen Radio-Fernsehtechniker. Ausbildung mit 17, mit 25 zur 
Meisterschule und mit 28 war er Teilhaber in der Firma in der er gelernt 
hat. Jetzt ist er 31, hat gerade gebaut und wird die Firma übernehmen 
sowie der "Altmeister" in den Ruhestand geht. Geheiratet wurde 
zwischenzeitlich auch noch und dank Nachwuchs fährt er jetzt ein 
wolfsburger Mittelklasse-Kombi. Was will man mehr vom Leben?
Bei uns auf der Arbeit gibts seit 01.03 einen neuen Mitarbeiter, er ist 
28 und gerade von der Uni gekommen. Auto hat er nicht weil er es bisher 
nicht brauchte. Als Wohnung reicht ihm erstmal eine 2-Zimmer Wohnung die 
mit dem Rad gut erreichbar ist. Mit 36 Monats(netto)gehältern (denn dann 
ist er auch 31) wird er sich wohl kaum diesen Wohlstand leisten können, 
oder? Es ist auch ungewiss, wann er den "Break-Even" zwischen beiden 
schaffen wird oder ob überhaupt. Wie dem auch sei, ich habe ihn mir 
neulich mal gekrallt und bin mit ihm zu uns in die Werkstatt gegangen wo 
Reklamationen auflaufen. Etwa 20 Mitarbeiter die das den ganzen Tag 
machen, 5 Tage die Woche, ca. 260 tage im Jahr. Jeden Tag nur Fehler 
korrigieren. Danach gings zu uns ins Büro und ich habe ihm mal einen 
Einblick in meine Arbeit gegeben. Was ich ihm damit zeigen wollte hat er 
definitiv begriffen.
Fazit: Das Studium lohnt sich wirklich...aber nicht wegen dem Geld!

Autor: Hr. Sick (Gast)
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> Das Studium lohnt sich wirklich...aber nicht wegen dem Geld!
...aber nicht wegen des Geldes
...aber nicht des Geldes wegen

Autor: willi (Gast)
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@Keine Lust

selber Radio-Fernsehtechniker. Ausbildung mit 19, mit 25 zur
Meisterschule und mit 28 fertiger Meister. Weiterqualifiziert zum 
Betriebswirt des Handwerks, erste Firma pleite. Neue gesucht, 
preisverfall nach 5Jahren wieder pleite. Nur Jobangebote als 
Radio-Fernsehtechniker, Hungerlohn.
Alles hingeschmissen und studiert, jetzt gehts bergauf!!
Studieren lohnt !!

Autor: DDB (Gast)
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@Keine Lust:

Dein Radio-Fernsehtechniker ist ein Positivbeispiel, der es sicher nicht 
dank der ersten Berufswegswahl, sondern späteren Entscheidungen, 
generellen Persönlichkeitseigenschaften u. Chancen soweit geschafft hat. 
Ein Ausnahmefall aus dem Mittelstand.

Aber der Student braucht m.W. das Bafög-Darlehen aber erst 5 Jahre nach 
Förderhöchstdauer zurückzahlen. Und meine Freundin hat sich schon mit 
der Kenntnis der Aussichten eines Ausbildungsberufes für ihr Studium 
entschieden. Ich eher wegen des Hobbys.

Dagegen kenne ich soviele Menschen, die dank Ausbildungsberuf u. ohne 
Abi natürlich früh dabei waren, Geld zu verdienen (sofern es Jobs gab). 
Aber was diese sozusagen im fiktiven Wettkampf mit den Studenten an 
geldwertem Vorteil herausarbeiten, geht später dank oft fehlender 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten schnell verloren. Man könnte jetzt eine 
jeweilige Kurve des akkumulierten Netto-Einkommens zeichnen, sowie die 
zu erwartende erwirtschaftete staatliche u. private Altersvorsorge sowie 
vllt. noch die Lebenserwartung nach entspr. Arbeitsleben betrachten.

Autor: Wasser (Gast)
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Klar lohnt sich studieren immer. Des Geldes wegen würde ich nichteinmal 
behaupten. Sondern wegen dem Wissen und der Studentenzeit :-). Klar 
einige Stellen bekommt man nur als Studierter. Aber das bedeutet auch 
mehr Verantwortung, höheres Risko, Mehr Arbeit.

Wenn ich die bekannten in meinem Freundeskreis mit Ausbildung sehe geht 
es denen deutlich besser. Klar das ändert evtl. in ein paar Jahren. 
Vielleicht aber auch nicht. Das Risiko ist voll auf meiner Seite. Ich 
hätte das Studium auch nicht schaffen können. Und dann ? ? ?

Jetzt habe ich erstmal Schulden. Die ich irgendwann wenn ich Geld habe 
mit GROßzügigen Zinsaufschlägen zurück Zahlen Darf. Auch die ganze Zeit 
in der ich nix eingezahlt habe.

Während meine Bekannten nach 5 oder 8 Stunden Zuhause sind. Ich kenne 
keinen Ingenieur der wirklich nur 8 Stunden hat. Echt nicht. Bei den 
meisten sind Überstunden zu leisten.

Das ganze gejamma macht nun aber keinen SInn mehr. Ich wollte es ja so. 
Und ich würde es wieder genau so machen.

Autor: Stinkfauli (Gast)
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> Ich kenne
> keinen Ingenieur der wirklich nur 8 Stunden hat.

Angenehm, ich bin Karl Heinz.

Autor: nochEiner (Gast)
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> Ich kenne
> keinen Ingenieur der wirklich nur 8 Stunden hat.

Auch angenehm, ich bin der Andreas!

Autor: R.T. (Gast)
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> Ich kenne
> keinen Ingenieur der wirklich nur 8 Stunden hat.

Auch angenehm, Reto!

Wir arbeiten zwar 42.5h brutto, aber haben jeden Tag eine Stunde Mittag, 
wo nur eine halbe abgezogen wird. Frühstück machen wir auch, aber es 
wird garnichts abgezogen. Macht defakto 38.5h Arbeit, bei 13-17% mehr 
Geld, als in Deutschland.

Habe die Ehre

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