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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik strom messen atmega


Autor: Kay B. (newbie)
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hallo,
ich messe über einen OP einen strom bis 22A als SHUNT nehme ich 0.22ohm, 
den ausgang vom OP 0-5Volt führe ich den adc zu,aber wie muss ich jetzt 
den gemessen wert in Ampere umrechen.
für eine antwort wäre ich dankbar

mfg kay

Autor: Horst (Gast)
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U=R*I
oder wo ist das Problem?

Autor: Nils (Gast)
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Ich sage nur Ohmsches Gesetz ... I=U/R

Proportional zum Strom durch den Shunt fällt darüber eine Spannung ab. 
Diese Spannung gibst du ja auf den OP. Dieser Verstärkt die Spannung um 
den Faktor X. Die Ausgangsspannung vom OP gibst du dann auf den AD 
Eingang. Den Wert den du einließt teilst du duch den Faktor und dann 
nochmal duch den Shunt Widerstand. Jetzt hast du den Strom.

Grüsse

Autor: Kay B. (newbie)
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danke erstmal

mfg kay

Autor: Guest (Gast)
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Hallo,

der Spannungsabfall am Shunt ist 0,22 Ohm * 22A = 4,84V. Hochgerechnet 
auf 5V
Spannungsabfall (für den mC) wären das also 22,72A. Die Auflösung am ADC 
ist 10 bit, d.h. der kleinste Schritt (1bit) ist dann 22,72A / 1023 = 
22,20mA.

Grüße

Autor: derwarze (Gast)
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Dir ist hoffentlich kar das der 0,22 Ohm Shunt über 100W Verbraten muss.
Der Wert ist einfach zu hoch für 22A! Da Du ja ohnehin mit nen OPV 
arbeitest nimm lieber eine Shunt von 0,01 oder besser noch 0,04 Ohm da 
bleiben die Verluste in vernünftigen Bereichen.

Autor: Alex (Gast)
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Und P = U * I ...

Mit was für nem Rechenschieber bist du auf 100W gekommen? Abhängig von 
der gewünschten Stromauflösung könnte man den Shunt aber wirklich 
kleiner machen ... dafür gibt es schließlich Verstärker.

Autor: Nico (Gast)
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@Alex

P=I^2 * R = 22A  22A  0,22Ohm = 100W

Scheint zu funktionieren der Rechenschieber! :-)

Autor: Erik D. (dareal)
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Noch einfacher: P = I² x R

22A² x 0,22R = 106,48W ;)


Bei 22A würde ich schon einen Shunt mit Kelvin-Source nehmen, dann 
schauen was die kosten, was man sich davon kaufen will und dann wird 
runtergerechnet wieviel am Shunt abfallen darf.

Autor: Jannik (Gast)
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Wie ist denn Deine Spannung am Ausgang? Wenn es Spannungen 3,5 bis ca 
50V sind dann empfehle ich einen BTS von Infineon, der wandelt den 
Strom, der im Lastkreis fließt in einen kleinen messbaren Strom an einem 
"Messausgang" um, der wiederum an einem Widerstand Spannungen liefert, 
die optimal mit dem ADC gemessen werden können!
Kein Shunt - keine Leistung - sauberer Messwert"

Stichwort: Smart Highside Powerswitch, es gibt auch Lowside Switches!

Zusammengefasst: Über den BTS fließt der Laststrom bis mehreren Ampere 
(es gibt die unterschiedlichsten Typen bis 80 A und noch weiter). Am 
Messausgang wird ein Widerstand angeschlossen, der mit einem proportinal 
dem Laststrom einen Messtrom in eine Spannung umwandelt und vom ADC 
gemessen werden kann.

Autor: Erik D. (dareal)
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Die edelste Variante wäre ja natürlich noch per kontaktlosem 
Stromwandler mit HALL-Technik :)

Aber das kostet im Regelfall bißchen ... wenn man Glück hat isses aber 
gar billiger als ein hochwertiger Shunt :D

Autor: Matthias (Gast)
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Wie wäre es mit einem Stromwandler von Allegro ?
Ein IC und den Strom einfach über die beiden "dickeren" Anschlüsse 
führen.
Die Teile kosten ca. 5-8 Euro / Stk. (Ohne Versand, ...). Aber man kann 
sich kostenlose Muster bestellen.

Autor: derwarze (Gast)
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zB 'teuerer' Shunt - Isabellenhütte isaplan BVS 0.01O  0,72 bei Bürklin
mann muss ja nicht immer gleich Higend_Teile auffahren.

Die BTS Schalter sind 'ne gute Lösung wenn man auch gleich mit Schalten 
will, Die Teile die 22A aushalten sind mir aber nur zur Strommessung zu 
teuer.

Es gibt auch noch die sogenannten Sense-FET die einen Strommessanschluss 
haben und nicht sehr teuer sind.

Nachteit der FET-Variante ist die 
Temperaturabhängigkeit(Sperrschichttemperatur) und mäßige Genauigkeit

Autor: derwarze (Gast)
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Übrigens bei den Allegro Strommess Hall IC muss man beachten das die 
einen Mindesstrom brauchen um was anzuzeigen. Messungen von zB 100mA bis 
20A gehen damit nicht.

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