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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltung von 230V per TIC253


Autor: Thomas Frosch (tfreal10)
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Hi leute,

wollte auch mit kleinen Spannungen und einem Triac 230V schalten! Oft 
wird dazu der TIC226 verwendet und der MOC3041

nun hab ich mir aber den TIC253 besorgt um höhere Ströme leiten zu 
können! Und dachte vielleicht funktioniert die Schaltung auch nach dem 
Schaltplan der im Anhang ist der eigentlich auch für einen TIC226 
ausgelegt ist!

Da es nach viel ausprobieren, messen von Strömen und Spannungen und 
Anpassung der Schaltung auf die vom TIC253 geforderten Mindestströme und 
Spannungen immer noch nicht funktioniert, würde es mich interessieren ob 
einer von euch möglicherweise eine Schaltung für den TIC253 parat hat um 
eine solche Schaltung zu verwirklichen.

Noch eine andere Frage was werden für Widerstände eingesetzt 2W reichen 
doch oder?

Danke schonmal im voraus, würde mich um eine Antwort oder zumindest eine 
Belehrung freuen ggg

Autor: Thomas Frosch (tfreal10)
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Sry dass ich hier noch einmal das gleiche reinschreib aber der andere 
Beitrag ist anscheinend schon zu alt

Habe versucht ähnliche Schaltungen aufzubauen und komme zu dem schluss
jedesmal wenn MT2 mit dem Gate über einen Widerstand direkt verbinde

z.B. 330Ohm oder 180Ohm oder 1000Ohm

zündet der Triac! was mache ich falsch?

hab die Schaltung nun wie im Anhang gezeigt aufgebaut und sie
funktioniert zwar allerdings begrenzt der Triac den Strom der zwischen
MT1 und MT2 fließt erheblich!

z.B. 15W Energiesparlampe Nennstrom 50mA nun fließen noch 2mA Lampe
leuchtet zwar anscheinend vergleichbar wie Normalbetrieb aber naja

oder 60W Glühlampe Nennstrom 250mA nun fließen 6mA Lampe leuchtet auch
aber schwächer als normal!

Autor: Car (Gast)
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http://www.fairchildsemi.com/ds/MO/MOC3041-M.pdf

Laut dem Datenblatt sollte es funktionieren, kannst aber mal den 
Widerstand und den Kondensator (in Serie) parallel zum Triac schalten. 
(siehe Beispielschaltung)
Das du nur so geringe Ströme mit deinem Messgerät misst kann damit 
zusammenhängen das du "Mist" misst, weil der Triac ja bei jeder 
Halbwelle neu gezündet wird und durch die immer leicht angeschnittenen 
Halbwellen steile Flanken aufweisen.
Dadurch hast du hohe Frequenzanteile (Oberwellen, ganze Vielfache der 
Grundfrequenz) in dem Strom den du misst, die das Messgerät nicht 
verarbeiten kann.
Mich wundert überhaupt warum die Beispielschaltung keinerlei 
Induktivitäten enthält, welche die Oberwellen davon abhält ins Netz 
eingespeißt zu werden.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> 60W Glühlampe Nennstrom 250mA nun fließen 6mA Lampe leuchtet auch
> aber schwächer als normal!

Da muss eine Fehlmessung vorliegen, bei 6mA leuchtet eine 230V 60W 
Glühlampe nie und nimmer.

Autor: Car (Gast)
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@ Dieter Werner
Wie ich oben schon erwähnt hatte :)
-----------------------------------------------------
Das die Glühlampe dunkler leuchtet hat wohl mit der Flusspannung des 
Triacs zu tun, bei Glühlampen fällt es eher auf, wenn die Netzspannung 
kleiner ist als 230V....aber bei ca 1,7V weniger sollte das nicht ins 
Gewicht fallen.

Autor: Thomas Frosch (tfreal10)
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Hmm naja gut ich dachte mir auch schon ob da nicht was falsch ist, da 
die Energiesparlampe anscheinend normal leuchtet!

Das mit den 1,7V ist so ne Sache entweder mist mein messgerät wirklich 
mist oder da passt was nicht.

Es fallen nur 120V über der Glühbirne ab und komischerweise (zumindest 
nach Messung) nochmal 120V über dem Triac

So würde es sich auch erklären warum die Glühlampe nicht mit voller 
Leistung brennt!

Hat jemand noch eine Idee?

Ja das mit der Beispielschaltung ist ja so eine Sache da er ja immer 
zündet wenn ich einen Widerstand zwischen Gate und MT2 habe und dass hab 
ich ja bei den Beispielschaltungen! Also zündet er nicht erst wenn ich 
den MOC durchschalte sondern sofort!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

dann zündet das Triac nicht bei beiden Halbwellen.

Vermutlich man der MIC Deine Art der Schaltung nicht und erkennt den 
einen Nulldurchgang nicht.

Es muß ja einen Grund geben, weshalb die Hersteller-Applikation (Deine 
1. Schaltung) bei Dir nicht spielt.
Wahlloses Ändern wird die Lösung vermutlich nicht bringen, im 
Allgemeinen passen die Herstellerangeben schon zu ihren Bauteilen.

PS: ich weiß jetzt auch nicht, wie Du auf 180 Ohm und 1k kommst, für 
240V steht im Datenblatt 360 und 330 Ohm.

Snubber dran? Den Hinweis des Herstellers, daß er je nach Triac und Last 
nötig ist, beachtet?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Thomas Frosch (tfreal10)
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Hmm nun funktioniert die komplette Schaltung auch mit beiden 
Widerständen hab MT1 und MT2 vertauscht wusste nicht dass MT1 unten 
ist?! Bin einfach davon ausgegangen von oben das zählen anzufangen!

Allerdings bleiben die Probleme mit der Glühbirne die Energiesparlampe 
bekommt volle 230V ab! Snubber hab ich nicht dran. Liegt dann 
hoffentlich am Snubber dazu muss ich mir aber erst einen 230V 
Kondensator besorgen!

Danke für die Antworten ich hoffe mit dem Snubber läuft die sache dann!


Ehh nochwas: Reichen 1/4W Widerstände? ich setze gerade 
sicherheitshalber 2W Widerstände ein!

Autor: Thomas Frosch (tfreal10)
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hmm selbst mit snubber funktioniert die sache nicht so wie sie sollte 
also habe nun einen 10nF Kondensator einmal mit 36Ohm und einmal mit 
360Ohm ausprobiert und es funktioniert nicht! Also die Glühlampe 
leuchtet immer noch nicht ganz!

Hat jemand noch eine Idee?

Autor: Thomas Frosch (Gast)
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Gibt es noch eine anderen Grund warum der Triac nur bei einer Halbwelle 
zündet?

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