[OT] NEC's programmieren

#62307
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Ich glaube nicht, daß NEC nur einen einzigen Typ herstellt.

Wenn Du also nach dem Typ suchst, den Du einsetzen willst, wirst Du mit
Sicherheit auch was dazu finden.


Ein Grund, warum die Atmels so verbreitet sind ist auch, daß Atmel die
Programmieralgorithmen gut dokumentiert und offen gelegt hat. So haben
sich viele ihre eigene Programmiersoftware geschrieben.

Viele andere Hersteller halten sich da leider sehr bedeckt und wollen
für teures Geld irgendein geheimes Programmierkabel verkaufen.

Ich hätte fast mal mit dem SX18 (PIC) angefangen, aber die 800,-DM fürs
simple Programmierkabel waren mir dann doch zuviel Wucher.


Peter
#62309
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@Torsten,

ja, daß war damals die einzige Möglichkeit.
Zur gleichen Zeit habe ich bei Atmel das STK für nur 50,-DM inklusive
der Roadshow bekommen.
Der SX-Key kam erst viel später, lag aber auch um die 500,-DM.
Jetzt 180,-Euro sind ja noch lange nicht preiswert.

Aber auch die lange Errata sheet fand ich etwas extrem.
Als ich dann mühsam die 175 Seiten Manual ausgedruckt hatte, stellte
sich raus, daß das auch extrem buggy war.
Und da ich von der 8051-Welt kam, konnte ich mit dem Banking, Paging
fehlenden Interruptvektoren, kein Stack usw. gar nicht gut
zurechtkommen.

Bin also letztendlich sehr froh, das Experiment frühzeitig abgebrochen
zu haben.


Peter
Gast #62310
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Naja die normalen PICs (ich hab noch nie mit den SX gearbeitet) kann man
aber über ICSP auch recht einfach mit einem simplen Programmer am RS232
Port und einem entsprechenden freeware Proggi zum downloaden des HEX
File proggen...

Kostet dann weniger als 50 Euro.

--> http://www.sprut.de/

Und sofern man ne Hochsprache einsetzt braucht man sich ja mit den
Bänken etc. auch nicht rumschlagen. ASM kann man da ja trotzdem
einbinden.

AVR und PIC nehmen sich heutzutage da nicht viel - bis auf dass die
AVRs eben 8051er sind und es somit mehr "fertige" Software dafür
gibt.

Und die Interrupts kann man auch relativ einfach handhaben. Einfach ne
kleine If Abfrage welche Interrupt Quelle es denn nun war und schon
kann man in die entsprechende Prozedur verzweigen.

--> Naja - ist halt Geschmacksache.

MfG,
Dominik S. Herwald

http://www.dsh-elektronik.de/
Gast #62312
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Hallo nochmal,

ich habe in einer unbekannten Schaltung einen NEC Prozessor gefunden,
an dem ein schöner 8MHz Quarz etc. dranhängt.
NEC JAPAN - 78P018FGC

Danke für den link, wahrscheinlich gibt es den gar nicht mehr, obwohl
die application ca. 3 Jahre alt ist. Ist wohl ein 8 o. 16 bit Teil, da
die jetzt 78K... heissen.

Ich interessiere mich ja gernell für MC, kann mir da jemand sagen, ob
es irgend einen Vorteil gibt den AVR nicht bieten kann, bei den 8 bis
16 bit MC.

Die Platine ist übrigens schön gemacht, ca. 8x5 cm mit geschätzten 100
Durchkontaktierungen, 0,5mm mit dem Lineal gemessen.

Egal, wenn der Flashmaster soviel kostet.
Gast #62313
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@Dominik S. Herwald:
Kann ich so nicht stehenlassen. Die AVRs haben mit MCS-51 nix zu tun,
sie haben einen RISC-Kern.

@commander:
Wenn Du Dich für Controller interessierst, kann ich die Atmels nur
empfehlen. Ich hatte auch einen kleinen Ausflug in die PIC-Welt gemacht
und dann gottseidank die Atmels gefunden. Das "Programmiergerät"
kostet Eur 1,50 , die Software (Programmer, C, BASIC eingeschränkt) ist
frei - was will man mehr. Einen Exoten, wie den NEC würde ich nicht
weiterverfolgen, denn die Wahrscheinlichkeit, daß Du Hilfe bekommen
kannst, ist in diesem Fall sehr gering.

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