Lohnt sich ein STK500?

Gast #818648
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Was genau ist den ein Evaluationboard? Im Grunde nur eine Platine mit 
einem Mikrocontroller, etwas Hühnerfutter und einigen Dingen zum 
eperimentieren (Taster, LEDs, RS232-Schnittstelle usw.) Meistens sind 
dann noch die Mehrzahl der Ports herausgeführt, sodass man eigene 
Schaltungen anschließen kann.

In diesem Sinne ist das STK500 ein normales Evaluierungsboard. Was es 
etwas von anderen abhebt, ist die Tatsache dass eine recht große Anzahl 
unterschiedlicher AVR-Mikrocontroller unterstützt wird.

Mfg,

Ronny
Gast #818649
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PRO:
- direkt vom AVR Studio unterstützt
- hat alles für den Einstieg notwendige onboard
- stellt schon eine komplette kleine Entwicklungsumgebung bereit
- unterstützt das s.g. high voltage programming (kurz in 
Nichtfachsprache:
  damit bekommst du verprogrammierte AVRs wieder frei)

CONTRA:
- ggf. Preis

PERSÖNLICHE MEINUNG:
- sehr gut für den Einstieg geeignet (und auch später)
- funktioniert einfach
- seinen Preis wert
- gute Dokumentation
- gute Unterstützung auch im Forum und im Internet

MfG:AVR und mehr
#818704
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JA, ein STK500 lohnt sich auf jeden Fall. Ich dachte anfangs, dass ich 
mit dem Butterfly auch gut bedient bin, aber da das Teil schon komplett 
verdrahtet ist mit fester Peripherie + umfangreicher Programmierung ist 
das nichts für Anfänger.

Ich habe mir dann das STK500 zugelegt und bin vollends begeistert.
Einziges Manko, wie ich finde: Zustände von LEDs und Tastern sind 
"falschrum", d.h., dass eine "1" am Ausgang heißt, dass die LED aus ist. 
Das gleiche bei den Tastern, "gedrückt" sind diese dann "0".

Ansonsten kann ich das Board jedem nur wärmstens ans Herz legen, der mit 
der µC-Programmierung loslegen will.
Gast #818725
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>Das gleiche bei den Tastern, "gedrückt" sind diese dann "0".

Das ist aber auch sinnvoll, da die Portpins einen Pull-Up-Widerstand zur 
Verfügung stellen.

>Zustände von LEDs und Tastern sind
>"falschrum", d.h., dass eine "1" am Ausgang heißt, dass die LED aus ist.

Ist zwar etwas unschön, aber man gewöhnt sich dran...
#818844
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Das Pollin Board hat den Nachteil das man eine serielle Schnittstelle 
braucht zum Programmieren oder einen zusätzlichen USB-Programmer, 
USB-seriell-Adapter funktionieren nicht.
Die serielle Schnittstelle am STK funktioniert auch mit 
USB-seriell-Adapter.
Das STK kann man direkt aus dem AVR-Studio heraus programmieren.
Über das STK kann man mittels ISP-Stecker auch andere Boards 
programmieren, man braucht also keinen zusätzlichen Programmer.
Gast #818846
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Ich habe das Board auch gekauft. Anfänglich hat mich der "hohe" Preis 
ein bisschen abgeschreckt. Aber ich bin der Meinung dass es den Preis 
wert ist besonders wenn man Anfänger ist. Es ist alles dabei was man 
braucht und des passt alles zusamamen.

Auch kann man einen AVR wieder zum leben erwecken wenn man versehentlich 
eine falsche Fuse gesetzt hat. Man kann den AVR nicht nur Seriell 
sondern auch parallel Programmieren.

Ich würde das Board jedem Anfänger absolut weiterempfehlen.

Gruss

Pop-Korn
Gast #822037
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...
> Auch kann man einen AVR wieder zum leben erwecken wenn man versehentlich
> eine falsche Fuse gesetzt hat. Man kann den AVR nicht nur Seriell
> sondern auch parallel Programmieren.
...

ja ,
das hat gerade in der anfangszeit,
einigen meiner prozessoren das leben gerettet.

.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #822148
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>Ich würde sagen das STK 500 ist schon toll aber auch verdammt teuer.

Verdammt teuer? Mann hast Du Vorstellungen. Hast Du auch nur einmal eine 
einfache MultiLayer-Platine herstellen lassen? Dann weißt Du, was 
"verdammt teuer" ist! Das STK500 hat einmal 120 EUR gekostet und ist 
jetzt teilweise für 60 EUR zu haben. Das ist es allemal wert. Wenn das 
STK600 mit seinen technischen Möglichkeiten auf dem Markt ist, dürfte 
das STK500 noch etwas im Preis sacken. Dann ist das STK600 aber auch 
bereits Plicht bei halbwegs "ernsthaften" Anwendern.

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