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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lohnt sich ein STK500?


Autor: Martin Eltke (Gast)
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Welchen Vorteil bietet es gegenüber 'gewöhnlichen' evaluation-boards?

Bitte keine Fachsprache, <-Anfänger!

Autor: Ronny (Gast)
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Was genau ist den ein Evaluationboard? Im Grunde nur eine Platine mit 
einem Mikrocontroller, etwas Hühnerfutter und einigen Dingen zum 
eperimentieren (Taster, LEDs, RS232-Schnittstelle usw.) Meistens sind 
dann noch die Mehrzahl der Ports herausgeführt, sodass man eigene 
Schaltungen anschließen kann.

In diesem Sinne ist das STK500 ein normales Evaluierungsboard. Was es 
etwas von anderen abhebt, ist die Tatsache dass eine recht große Anzahl 
unterschiedlicher AVR-Mikrocontroller unterstützt wird.

Mfg,

Ronny

Autor: AVR und mehr (Gast)
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PRO:
- direkt vom AVR Studio unterstützt
- hat alles für den Einstieg notwendige onboard
- stellt schon eine komplette kleine Entwicklungsumgebung bereit
- unterstützt das s.g. high voltage programming (kurz in 
Nichtfachsprache:
  damit bekommst du verprogrammierte AVRs wieder frei)

CONTRA:
- ggf. Preis

PERSÖNLICHE MEINUNG:
- sehr gut für den Einstieg geeignet (und auch später)
- funktioniert einfach
- seinen Preis wert
- gute Dokumentation
- gute Unterstützung auch im Forum und im Internet

MfG:AVR und mehr

Autor: Martin Eltke (Gast)
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Kann man das Teil eigentlich über den PC mit Strom versorgern oder ist 
eine externe Spannungsversorgung notwendig?

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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Martin Eltke wrote:
> Kann man das Teil eigentlich über den PC mit Strom versorgern oder ist
> eine externe Spannungsversorgung notwendig?

Es ist eine externe Spannungsquelle notwendig.

Autor: Erik D. (dareal)
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JA, ein STK500 lohnt sich auf jeden Fall. Ich dachte anfangs, dass ich 
mit dem Butterfly auch gut bedient bin, aber da das Teil schon komplett 
verdrahtet ist mit fester Peripherie + umfangreicher Programmierung ist 
das nichts für Anfänger.

Ich habe mir dann das STK500 zugelegt und bin vollends begeistert.
Einziges Manko, wie ich finde: Zustände von LEDs und Tastern sind 
"falschrum", d.h., dass eine "1" am Ausgang heißt, dass die LED aus ist. 
Das gleiche bei den Tastern, "gedrückt" sind diese dann "0".

Ansonsten kann ich das Board jedem nur wärmstens ans Herz legen, der mit 
der µC-Programmierung loslegen will.

Autor: Martin Eltke (Gast)
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oweia, was muss ich für ein netzgerät verwenden?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Das gleiche bei den Tastern, "gedrückt" sind diese dann "0".

Das ist aber auch sinnvoll, da die Portpins einen Pull-Up-Widerstand zur 
Verfügung stellen.

>Zustände von LEDs und Tastern sind
>"falschrum", d.h., dass eine "1" am Ausgang heißt, dass die LED aus ist.

Ist zwar etwas unschön, aber man gewöhnt sich dran...

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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Martin Eltke wrote:
> oweia, was muss ich für ein netzgerät verwenden?

10-15V DC

Autor: Martin Eltke (Gast)
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also einfach sowas: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=D41;G...
?

Passt das dann in das Board?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Ja, wobei man mit der Nummer größer auf keinen Fall Probleme bekommt...

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Ich habe mir das MW 9112-GS dazu geholt - das ist das, was Reichelt 
für das Board vorschlägt. Ist halt minimal teurer.

Autor: Torsten (Gast)
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Habe nie ein STK500 in meinem Besitz gehabt und kann auch nicht wirklich 
behaupten das ich es je vermisst habe zum Einstieg sollten auch 
günstigere Einsteigerboards gehen ist meine Meinung.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>zum Einstieg sollten auch
>günstigere Einsteigerboards gehen ist meine Meinung.

Welche?

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Die Pollin-Boards haben in etwa das gleich Preis-Leistungsverhältnis: 
weniger Preis, weniger Leistung.

Ansonsten fällt mir nichts Besseres ein. Die meisten anderen Lösungen 
die ich kenne verursachen mehr Probleme und hohe Einstiegshürden als 
dass sie günstiger wären.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Das Pollin Board hat den Nachteil das man eine serielle Schnittstelle 
braucht zum Programmieren oder einen zusätzlichen USB-Programmer, 
USB-seriell-Adapter funktionieren nicht.
Die serielle Schnittstelle am STK funktioniert auch mit 
USB-seriell-Adapter.
Das STK kann man direkt aus dem AVR-Studio heraus programmieren.
Über das STK kann man mittels ISP-Stecker auch andere Boards 
programmieren, man braucht also keinen zusätzlichen Programmer.

Autor: Pop-Korn (Gast)
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Ich habe das Board auch gekauft. Anfänglich hat mich der "hohe" Preis 
ein bisschen abgeschreckt. Aber ich bin der Meinung dass es den Preis 
wert ist besonders wenn man Anfänger ist. Es ist alles dabei was man 
braucht und des passt alles zusamamen.

Auch kann man einen AVR wieder zum leben erwecken wenn man versehentlich 
eine falsche Fuse gesetzt hat. Man kann den AVR nicht nur Seriell 
sondern auch parallel Programmieren.

Ich würde das Board jedem Anfänger absolut weiterempfehlen.

Gruss

Pop-Korn

Autor: Bernhard (Gast)
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...
> Auch kann man einen AVR wieder zum leben erwecken wenn man versehentlich
> eine falsche Fuse gesetzt hat. Man kann den AVR nicht nur Seriell
> sondern auch parallel Programmieren.
...

ja ,
das hat gerade in der anfangszeit,
einigen meiner prozessoren das leben gerettet.

.

Autor: Schoasch (Gast)
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Ich würde sagen das STK 500 ist schon toll aber auch verdammt teuer. 
Nimm doch das USB Volksprogrammiergerät USB Prog. Wenn du später mal auf 
ARM umsteigst kannst du sie auch mit dem programmieren

Autor: Andreas K. (a-k)
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Ich würde heutzutage bei der Anschaffung darauf achten, dass ein 
Programmiergerät auch mit Zielsystemen zurecht kommt, die nicht mit 5V 
arbeiten.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Ich würde sagen das STK 500 ist schon toll aber auch verdammt teuer.

Verdammt teuer? Mann hast Du Vorstellungen. Hast Du auch nur einmal eine 
einfache MultiLayer-Platine herstellen lassen? Dann weißt Du, was 
"verdammt teuer" ist! Das STK500 hat einmal 120 EUR gekostet und ist 
jetzt teilweise für 60 EUR zu haben. Das ist es allemal wert. Wenn das 
STK600 mit seinen technischen Möglichkeiten auf dem Markt ist, dürfte 
das STK500 noch etwas im Preis sacken. Dann ist das STK600 aber auch 
bereits Plicht bei halbwegs "ernsthaften" Anwendern.

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