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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Empfehlenswertes Netzteil?


Autor: Tobi (Gast)
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Hi

Ich möchte mir mal ein ordentliches Netzteil zulegen.

Ich brauche meist die "üblichen" Spannungen 5V, 9V, 12V oder 24V bei 5A.
Da dachte ich an ein regelbares Netzteil 0 - 30V und 0 - 5A, nur 
welches?
Auch ein Bausatz wär kein Problem.
Man liesst soviel, ELV se mist, Conrad sowieso, ....

Nur kann ich keine 500Euro ausgeben!

Also was ist nun ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung für einen 
Hobbybastler?

Autor: crazy horse (Gast)
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Ein gutes gebrauchtes, besser als ein Müll-Neues mit Schnick-Schnack.
Ich habe seit 20 Jahren ein Heinzinger 0-30V, 10A. Einmal ein paar Elkos 
getauscht, das wars.
Von Statron gibts auch ab und zu schöne Geräte in der Bucht.
Dazu habe ich noch zwei Fluke PM2812 mit ganz vielen Funktionen, Tasten 
und grossem Display - die benutz ich aber fast nur, wenn ich was 
fernsteuern will, Spannungsrampen fahren etc.
Für den täglichen Gebrauch nehme ich nach wie vor das gute alte 
Heinziger.
2 Zehngangsteller für Spanung und Strom, 2 gute Analoginstrument (mit 
Spiegelskala :-).
Geht einfach besser zu bedienen, man sieht Tendenzen oder Sprünge 
sofort.

Autor: Reinhard Pölzleithner (carnival)
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Ich bin auf das ELV PS9530 gestoßen.

(fürs einfache finden: Best.Nr.: 68-629-76)

Hat meiner Meinung nach ein gutes Preis Leistungs Verhältnis. Korrigiert 
mich bitte wenn ich falsch liege.

Bin derzeit ebenfalls auf der Suche nach einem vernünftigen 
Labornetzteil.

Am besten einen Komplettbausatz (incl. Gehäuse usw).

Kennt jemand einen Versand/Shop ausser den wohlbekannten (C*, R*, ELV, 
RS)

mit freundlichen Grüßen
Pölzleithner Reinhard

Autor: Erik D. (dareal)
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Hach ... ELV schmoll


Ich kann eigentlich jedem davon abraten ... die Bausätze von ELV bzw. 
die Netzgeräte sind nicht wirklich gut.

Es fängt schon dmait an, dass die Platinen stoß auf stoß gelötet sind 
(Frontplatte gegen Hauptplatine), was eine eventuelle Fehlersuche (was 
im weiteren Verlauf der Nutzung eines ELV Netzgeräts relativ häufig 
vorkommen wird) sehr erschwert oder man macht die Paltinen gar kaputt 
bei der Demontage.

Dann sind die Regelungen teilweise Müll, ungenau, reagieren zu langsam 
etc. Die Schutzschaltungen scheinen auch oft nicht zu gehen.

Ich hatte mittlerweile 3 ELV Netzgeräte, davon hat mir kein "zugesagt".

Habe mir in der Bucht ein Thurlby Thandar PL320 (0-30V / 0-2 A) 
geschossen, das ist ein wirklich feines Teil. Neupreis liegt bei 270 - 
350 Euro, bei EBay gabs das für lau. Kann eigentlich wirklich nur 
empfehlen, ständig auf der Lauer zu sein. Lieber was hochwertiges 
Gebrauchtes als was minderwertiges teures. Nicht umsonst gehen einige 
HP/Agilent-Netzteile in der Bucht für wirklich krasse Preise über den 
Ladentisch.

Für 200 Euro bekommst du manchmal sogar ein ein HP/Agilent 6632A (0-20 
Volt / 0-5 Ampere), was deiner beschreibung nach fast passen sollte. Für 
24V holt man sich dann noch ein Schaltnetzteil oder dergleichen mit ein 
paar Ampere, das sollte langen.



PS: Das PS9530 scheint wohl ein direkter Abklatsch vom PS9031 (Bausatz 
oder als Fertiggerät) zu sein. Genau das hatte ich (bzw. einen 
Vorgänger, schaltplan dürfte aber nahezu gleich sein), es hat sich bei 
max. Strom (kurz nach zuschalten der zweiten Wicklung, also max. 
Wärmeabgabe) innerhalb einer Minute verabschiedet.

Allgemein finde ich auch das Bedienungs- und Anfassgefühl der ELV geräte 
Billig. Die Metallgehäuse sind zwar nett anzusehen, aber dafür drücken 
sich die Knöpfe meistens umso billiger!

Autor: Tom (Gast)
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Den bisherigen Posts kann ich nur zustimmen, über billige Kompromisse 
ärgert man sich nur.

Ich würde einen 5-Volt Festspannungsausgang praktisch finden. Kann man 
abeer auch aus einem Zweitgerät holen, oder sich was basteln.

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