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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt E-Technik 2008


Autor: F.U. (Gast)
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Es gibt ja bereits einen Fred zum Thema 2007. Ich möchte mal wissen, 
wieviel ihr im letzten Jahr mehr bekommen habt und ob ihr überhaupt 
etwas mehr bekommen habt. Überalle wird ja vm Aufschwung geredet, der 
nicht bei den Leuten ankommmt. Ich hoffe mal, daß wenigstens bei den 
Elektronikern etwas ankommt.

Da ich nach Stunden bezahlt werden, kann ich nur die Angebote für 
gleiche Tätigkeiten und für mein Profil beurteilen. Ich lege dabei den 
typischen und maximalen Stundensatz zu Grunde, bei dem ausreichend viele 
oder gerade noch Angebote rein kommen. Meine Rechung lautet wie folgt:

Niveau Anfang 2006 : 50,- bis maximal 55,- geboten
Niveau Anfang 2007 : 53,- bis maximal 60,- geboten
Niveau Anfang 2008 : 57,- bis maximal 70,- geboten

Ich errechne jetzt daraus die Schwerpunkte der realistischen 
Stundensätze für Projekte, die man auch mit hoher Wahrscheinlichkeiot 
bekommt. Ich hatte von solchen Angeboten jeweils mehrere und habe 
jedesmal real einige Euros mehr gehabt (in Klammern), sodaß ich diese 
Werte als solide sehen würde.

Maerz 2006 : 52,- (53,50)
Maerz 2007 : 55,- (57,00)
Maerz 2008 : 60,- (65,00)

Die Tätigkeit war in allen Fällen dieselbe! Selbst berücksichtigend, daß 
ich besser und wertvoller werde und eine Inflation stattfindet, würde 
ich trotzdem sagen, daß die Sätze jählich um rund 2%-5% zusätzlich 
gestiegen sind. So kanns weiter gehen.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Also deine Stundensätze für Elektroniker finde ich unrealistisch.
Bei 50 Euro/Std. wären das 8000.- brutto.
Für Ingenieure ginge das ja noch aber für Gesellen vollständig 
übertrieben.
Wenn dann sollten alle Qualifizierungsgruppen genannt werden.
Elektroniker/Informatiker:
Meister:
Techniker:
Ingenieure:

mit Angaben über
Jahresgehalt brutto(zuschläge egal):
Regelwochenstunden/Überstunden(durchschnittlich)
Tätigkeitsbereich:(zB.F+E,Vertrieb,Prüffeld etc.):
Abschlußdurchschnittsnote/Fakultät:
Abhängig beschäftigt/selbständig:
Anzahl Beschäftigter/Betrieb:
Sonderkenntnisse/Schwerpunkte:
Geschlecht:
Bundesland:
Branche:
Praxis:
Alter:


dann wäre es repräsentativ.
Natürlich wären zum Vergleich auch Fremdberufe (Nicht-Elektro... 
interessant.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: F.U. (Gast)
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Das wollte ich ja genau nicht, weil das immer Einzelbeispiele sind, wo 
sich keiner wiederfindete, weil die Gruppe der Nutzer hier viel zu 
heterogen ist. Ausserdem gibt es dafür schon einen Fred.

Mir geht es um die Steigerungen, die ihr in den letzten Jahen bekommen 
habt. Das ist viel exakter, da im Grunde alle Berufsgruppen dieselbe 
Steigerungen bekommen müsste, besonders im Bezug auf den 
Inflatinosausgleich und solche Sachen. Dann ist es auch weitgehend egal, 
auf welchem Level sich das abspielt und ob es Selbständigkeit oder 
Festgehälter sind, oder eine Geselle mit ganz anderem Gehalt.

Deine Vermutung hinsichtlich der Sätze ist natürlich richt: Es handelt 
sich um Ingenieurssaätze (die man im Übrigen auch haben muss, um Büro 
und Ausstattung zu finanzieren).

Autor: F.U. (Gast)
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>Bei 50 Euro/Std. wären das 8000.- brutto
Richtig und um es konkret zu machen, waren es letztes Jahr rund 1600 
bezahlte Stunden, was ein scheinbar gigantisches Brutto von über 90000 
hervorzaubert. Pensionskosten und Mehraufwände von fast 11000,- 
Abschreibungen für Ausstattung (3000,-), Lizenzen und Software (2000,-) 
und den Geschäftswagen (6500,-) bleiben da auch "nur" 70000 im Jahr, was 
inklusive Abschreibungsvorteil zwar etwa 75000 sind, aber in Anrechung 
der fehlenden Sozialleistungen einem Gehalt von 66000 entspricht. Das es 
nicht viel, im Vergleich zu vielen meinen Kollegen. Da ich auch viele 
unbezahlte Stunden habe, komme ich am Ende aber trotzdem auf 1700h im 
Jahr, also ein 40h Woche. Und, ich bin meistens von zuhause weg.

Eigentlich war ich 2007 noch schlechter dran, als ich als Angestellter 
wäre, erst in 2008 wird es erstmalig deutlich besser. Ich rechne mit 
1700x65 bei nur unwesentlich höheren Kosten und hätte dann einen Gewinn 
von brutto von etwa 90k, was umgerechnet rund 81k im 
Angestelltenverhältnis wären. Das ist gut das, was ein guter Ing meinen 
Fähigkeiten nach >10 Jahren in einer guten Position hat.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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F.U. wrote:

> Mir geht es um die Steigerungen, die ihr in den letzten Jahen bekommen
> habt. Das ist viel exakter, da im Grunde alle Berufsgruppen dieselbe
> Steigerungen bekommen müsste, besonders im Bezug auf den
> Inflatinosausgleich und solche Sachen.

Das halte ich für ein Gerücht.

Autor: winne (Gast)
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Schön wenn es für dich so läuft.
Trend ist das sicher noch lange nicht.
Eher Ein Gespenst für diejenigen, welche solche Steigerungen nicht zu 
zahlen bereit sind.

Und für Ottonormal hat sich das Nominaleinkomen in den letzten 15 Jahren 
durchschnitlich halbiert. Solange kann er gar nicht verhandeln wie er 
bräuchte das rauszuholen.

Du handelst per Projekt aus. Ein Angestellter hat diese Gelegenheit am 
ehesten beim Jobwechsel und infolge von Tarifverhandlungen, also ca. 
alle 2-4 Jahre einmalig. Selbst wenn er dabei 6% real aushandelt bleiben 
ihm dank Inflation im Moment des Aushandels maximal 3% und nach 2Jahren 
geht er wieder ins Minus. Was nach spätestens 4Jahren einen Neuabschluss 
notwendig macht.

Autor: Altingenieur (Gast)
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Bei einem Jobwechsel bekommt man meistens 10% bis 15% mehr, gerade weil 
man ja im alten Job lange ohne große Steigerungen verweilt hat. Dort 
gibt es tatsächlich oft nicht mehr, als einen Inflationsausgleich.

>Und für Ottonormal hat sich das Nominaleinkomen in den letzten
>15 Jahren durchschnitlich halbiert.

Das liegt aber an der Halbierung um 2001, durch den Euro, gelle?

Die Nettoeinkommen sind seither sicher nicht halbiert. Richtig ist wohl, 
daß viele weniger in der Tasche übrig haben, nachdem die ständig 
kletternden Energiekosten gedeckt sind.

Für hohe Einkommen ist es dagegen eher besser geworden, weil die 
Steuersätze gesenkt wurden. Ich stamme z.B. noch aus einer Zeit, wo ich 
für eine Mark bis zu 53% Steuern gezahlt habe. Momentan sind es 42%!

Was das brutto angeht, ist es eine Frage der Verhandlungen.

Um die Frage des OP zu beantworten: Bei mir ging es letztes Jahr um 5,2% 
rauf. Netto sind das etwa 200,- Euro im Monat mehr. Davon gehen 75,- für 
die Preisschraube der Lebenshaltung drauf, davon die Hälfte Energie.

Autor: Nixwisser (Gast)
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Brutto 11,1% mehr, Übergang Probezeit in normale Beschäftigung

Autor: Gast (Gast)
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67200,- Festanstellung, Diplomingenieur für Elektonik, 40h, Rest über 
Freizeitausgleich, Tätigkeit : Analogelektronik

Autor: Franz (Gast)
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80.000 E-Techniker, 35h Woche

Autor: Mousse-T (Gast)
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Interessant wäre auch die Berufserfahrung..

Autor: Liechtensteiner (Gast)
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>Eigentlich war ich 2007 noch schlechter dran, als ich als Angestellter
>wäre, erst in 2008 wird es erstmalig deutlich besser.
Arme Selbständig in Deutschland!

>Ich rechne mit 1700x65 bei nur unwesentlich höheren Kosten und hätte
>dann einen Gewinn von brutto von etwa 90k,
1700x65 sind aber 110 Brutto. Hast du 20.000 Euro an Kosten?
Ferrari als Dienstwagen, was?

> was umgerechnet rund 81k im Angestelltenverhältnis wären.
90k sind höchsten 75k im Angestelltenverhältnis.

>Das ist gut das, was ein guter Ing meinen Fähigkeiten
>nach >10 Jahren in einer guten Position hat.
Muss man auch erst mal suchen.

Das Beste ist immer noch in einer Niedrigsteuerregion zu wohnen:
140 Sfr brutto, über 100 Sfr Netto.

Autor: Scherzer (Gast)
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Nenn mir mal eine solche Niedrigsteuerregion , bitte ...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Sfr

Hm.. Ich würde sagen, Schweizer Franken. Aber die offizielle Abkürzung 
ist eigentlich CHF..
Könnte aber abgabenmässig hinkommen...

Autor: David (Gast)
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in der schweiz selbst wird im normalfall SFr nicht CHF als abkürzung 
benutzt...

Autor: Fremder (Gast)
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>Anfang 2006 : 50,- bis maximal 55,- geboten
>Anfang 2007 : 53,- bis maximal 60,- geboten
>Anfang 2008 : 57,- bis maximal 70,- geboten
>...
>
>Maerz 2006 : 52,- (53,50)
>Maerz 2007 : 55,- (57,00)
>Maerz 2008 : 60,- (65,00)

August 2008 : 65-68 für simple Elektronikentwicklung mit SPICE, einfache 
FPGA-Entwicklung, C++ Entwicklung für embedded.

Autor: Harry Bo macht Kinder froh (Gast)
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>>August 2008 : 65-68 für simple Elektronikentwicklung mit SPICE, einfache
>>FPGA-Entwicklung, C++ Entwicklung für embedded.

Juli 2008 : 68k für anspruchsvolle Elektronikentwicklung mit VHDL, 
komplizierte FPGA-Entwicklung, frei von jeglicher Software und ähnlichem 
Quark :D

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Software mit und für FPGAs ist aber im Moment das attraktivste, was 
einer machen kann. Modernste Tools, modernste Plattformen und modernes 
Gehalt.

Autor: Ex-Münchner (Gast)
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Korrektur: VHDL für ASICs ist noch lukrativer :-)

Autor: Panzer H. (Gast)
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@Ex_Münchner:

in welche Richtung Ironie geht Deine Aussage jetzt?
a) Qimonda bzw. Infineon bzw. Atmel bzw. NXP bauen Personal ab.
b) Damit lässt sich wirklich Geld verdienen. Hast Du DEN Tip, wo und 
eventuell bei wem?

Autor: A.K. (Gast)
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>Qimonda bzw. Infineon bzw. Atmel bzw. NXP bauen Personal ab.
In Deutschland vielleicht.

Bei Infineon in Villach wird weiter eingestellt und auch NXP in Graz hat 
Stellen. Dann gäbe es noch die Austria Microsystems sowie die NewLogic 
in Bregenz. In Österreich wird aber nicht soviel zahlt wie in 
Deutschland.

Autor: Ex-Münchner (Gast)
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Deshalb gibt es dort ja auch unbesetzte Stellen!

> Ex_Münchner:
> in welche Richtung Ironie geht Deine Aussage jetzt?
> a) Qimonda bzw. Infineon bzw. Atmel bzw. NXP bauen Personal ab.
> b) Damit lässt sich wirklich Geld verdienen. Hast Du DEN Tip, wo und
> eventuell bei wem?

So sehr ironisch war das nicht gemeint, mein Eindruck ist wirklich, dass 
man mit ASICs Geld verdienen kann, sowie mit dem Bau derselben und damit 
auch als Ingenieur, wenn man das kann. Ich bin ferner nicht informiert, 
ob sie alle 4 abbauen, aber ich kenne Quimonda und Infineon und die 
bauen teilweise (also nicht in jeder Abteilung) ab oder sagen wir "um".

Das heisst aber nicht, daß man dort keinen Job bejkommt. Im Gegenteil: 
Dadurch, dass umgebaut wird und einige zu kurz kommen oder keine Zukunft 
mehr sehen, schauen die sich nach etwas anderem um und es werden sogar 
Jobs frei. Bei 10 Stellen die abgebaut werden, sind weitere 30 Personen 
tangiert, 20 davon ändern ihr Arbeitsgebiet, 10 ändern die Abteilung, 5 
dovon ihre Position und 3 verschwinden. Wenigstens die 3 müssen ersetzt 
werden.

Große Gehälter kann man nicht erwarten und die Stellen entstehen auch 
nicht sofort, aber bewerben würde ich mich in jedem Fall.

Was ASICs angeht, gibt es aber von vielen Firmen Angebote, weil immer 
mehr in ASICs gebaut wird und auch kleiner Firmen beginnen, ASICs zu 
planen. Wer da Fähigkeiten besitzt, Analogtechnik und VHDL beherrscht, 
hat gute Chancen. Für Anfänger ist das natürlich nicht das Richtige.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Ex-Münchner wrote:

> So sehr ironisch war das nicht gemeint, mein Eindruck ist wirklich, dass
> man mit ASICs Geld verdienen kann, sowie mit dem Bau derselben und damit
> auch als Ingenieur, wenn man das kann. Ich bin ferner nicht informiert,
> ob sie alle 4 abbauen, aber ich kenne Quimonda und Infineon und die
> bauen teilweise (also nicht in jeder Abteilung) ab oder sagen wir "um".

Klar kann man damit gut Geld verdienen.

> Was ASICs angeht, gibt es aber von vielen Firmen Angebote, weil immer
> mehr in ASICs gebaut wird und auch kleiner Firmen beginnen, ASICs zu
> planen. Wer da Fähigkeiten besitzt, Analogtechnik und VHDL beherrscht,
> hat gute Chancen. Für Anfänger ist das natürlich nicht das Richtige.

Da gehört schon EINIGES an Erfahrung dazu. Wenn Du gleichzeitig Analog 
und Digital beherrschst, kannst Du Dich mit Gold aufwiegen lassen.
Die Leute, mit denen ich zu tun hatte, sind üblicherweise Digital- oder 
Analog-Spezialisten; wobei es Letzteren auch nicht schlecht geht.
Digital-Designer gibt es doch schon recht viele...

Autor: Oliver N. (neufranke)
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Ich würde sogar sagen, dass Analogdesigner inzwsichen besser dran sind, 
weil sehr gefragt.

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