Aufgrund des anhaltenden Dollardrucks verkaufen deutsche Autobauer immer
weniger Autos nach Übersee und in das nicht-europäische Ausland, wo nach
Dollers abgerechnet wird. Dies zwingt zu weiteren Einsparungen bei den
Kosten, was zwangsläufig im Bereich der Produktion erfolgen wird, da
hier noch Verlagerungspotenzial besteht.
In den nächsten 5 Jahren werden damit bis zu 20.000 Arbeitsplätze in
Deutschland wegfallen. Geschätzter Steuerausfall 150 Mio im Jahr bei
gleichzeitig rund 100 Mio Kosten für Arbeitslosengeld und 50Mio später
Sozialhilfe. Auf Dauer also eine weitere Viertelmilliarde Euro weniger
in der Bundeskasse, hinzu kommt der Konsumverlust.
Allerdings stammt diese Einschätzung von Ferdinant Dudenhöffer, der in
letzter Zeit so derartig viele Pressekonferenzen, Auftritte auf
Symposien und medienwirksame Präsentationstermine hattte, daß er kaum
noch Zeit in seiner FH zubringt und folglich auch nicht Zeit haben kann,
sich über den aktuellen Stand in der deutschen Industrie zu informieren.
Na sicher doch beides. Der Dudenhöffer meldet sich ja bei nahezu jedem
Aspekt der Autowirtschaft zu Wort, als gäbe es nur ihn als Experten.
Auffällig ist es schon, daß die TV-Macher immer auf denselben "Experten"
zurückgreifen.
Egal, daß es mit der Autoproduktion abwärts geht, ist ja nun so neu auch
wieder nicht und 20.000 in mehreren Firmen über 5 Jahren sind garnichts
gegen andere Wellen wie bei BenQ und Nokia wo eine Firma allein gelich
3000 Menschen auf einen Schlag ins Freie setzt.
Da hab ich was anderes gehört!
Nämlich das die Großindustrie langsam dazu übergeht von ausländischen
Kunden in Euro bezahlt zu werden.
Wenn das Ausland unsere Wirtschaftsgüter haben will,wird denen wohl
nichts anderes übrig bleiben.Nachfrage steigend.
Solange der Export boomt,würde ich mir kein Sorgen machen,inbesondere
da wir ja die 1 Billion Auslandsjahresumsatz bereits überschritten haben
sollen.Gefahr droht uns durch die Energieabhängigkeit vom Osten was man
an den steigenden Energiekosten ja nachvollziehen kann.
Irrtum vorbehalten
Lötkünstler
<Mit der Lizenz zum löten>
Ob Euro oder Doller ist in einem Punkt egal: Für den Endkunden zählt der
Preis und wenn der infolge de Dollars oder des Euros zu hoch ist, wird
nicht gekauft. Ergo müssen die Kosten runter.
>In den nächsten 5 Jahren werden damit bis zu 20.000 Arbeitsplätze in>Deutschland wegfallen.
Etwas Flexibilitaet ... dann wird's auch neue Jobs geben. Die allgemeine
Vorstellung, es gaebe ein Recht auf einen gutbezahlten Job ist leider
nicht real.
Hallo,
Die Kostendruckwelle ist ein gerne gebrauchtes Instrument,
um mit Billigstmethoden Rendite zu schaffen.
Wer sich die Mühe macht sich genau umzuhören wird feststellen,
das die Industrie gerade in Billigländer wie China unterm
Strich nicht billiger produziert als hier.
Der Grund sind unterschätzte Transportkosten und -zeiten sowie
der exorbitante Aufwand einigermassene Quailtät zu erzeugen.
In Teilen zahlt man gar bis zu 30% drauf ggüb Angeboten von
zB Zulieferern hierzulande nur um dort "präsent" zu sein..
Wenn man die nachgelagerten Kosten wie KnowHow-Transfer auch
noch berücksichtigen würde ,dann hängt alles schief.
Nur das sind Dinge ,die man "aus höheren Gründen" nicht so
publik machen will ( Stichwort der Praktikant und die Gewerkschaft
würde sonst "frech" )
In Rumänien glaube ich haben sie anfgefangen, zu streiken und wollen 65%
mehr Lohn. Auch der Rest habe etwa 30% mehr im letzten Jahr. Schaut aus,
als ob sich Rumänien langsm angliche - jedenfalls ist es o fuchtbar
billg nicht mehr.
>Der Grund sind unterschätzte Transportkosten und -zeiten sowie>der exorbitante Aufwand einigermassene Quailtät zu erzeugen.
Erster Teil richtig, zweiter Teil falsch. In China sind seit sehr langer
Zeit die besten Fabs der Welt lokalisiert. Bauteile mit den höchste
Ansprüchen kommen aus China. Der Aufwand ist in China nicht höher, als
anderswo.
Hinsichtlich der Geräte gilt es zu unterscheiden, welche Firma dahinter
steht. Der A8 von Audi Made in China, hat die gleiche Qualität wie in
Deutschland. Es soll aber nicht außer acht gelassen werden, dass es
schwarze Schafe gibt, die geltende Gesetze umgehen oder ignorieren, um
noch billiger zu produzieren. Das ist aber auch hierzulande so.
Hallo
wio beginnt der "zweite" Teil ?
Sicherlich stehen in China die neuesten Werke ... Es kommt darauf
an was man dort macht.
Es lassen sich viele Beispiele finden ,wo trotz neuester Bauteile
zB Digicam einer Baureihe trotz gleicher Einstellung unterschiedliche
Bildqualitäten liefern , das geht von der gleichmäßigen Schärfe bis
hin zum Rauschen ... wohlgemerkt ,eine Type ...
wir können auch Bügeleisen nehmen als Lowtech Produkt, die kaum
Hitze produzieren usw ....
Bzgl Auto , ja die Leute meinen auch ein Audi TT sei ein deutsches
Auto - in Wirklichkeit ist es ein Ungar ...
das mit den praktisch gleichen bis 30% Mehrkosten stimmt und ist
Wirtschaftzeitungen entnommen.
>Es lassen sich viele Beispiele finden ,wo trotz neuester Bauteile>zB Digicam einer Baureihe trotz gleicher Einstellung unterschiedliche>Bildqualitäten liefern , das geht von der gleichmäßigen Schärfe bis>hin zum Rauschen ... wohlgemerkt ,eine Type ...
Bei welcher Markenkamera ist das denn so?
>wir können auch Bügeleisen nehmen als Lowtech Produkt, die kaum>Hitze produzieren usw ....
Schrott kann überall produziert werden.
>Bzgl Auto , ja die Leute meinen auch ein Audi TT sei ein deutsches>Auto - in Wirklichkeit ist es ein Ungar ...
Ist es deswegen schlechter? Für Porsche werden Teile in Bratislava
hergestellt, trotzdem ist es qualitativ hochwertig.
>das mit den praktisch gleichen bis 30% Mehrkosten stimmt und ist>Wirtschaftzeitungen entnommen.
Ja, du sagst es selbst, "bis", was keineswegs heißt, dass generell so
ist.
> Der A8 von Audi Made in China, hat die gleiche Qualität wie in
Deutschland.
Das ist es ja, nur die großen Firmen(Konzerne)haben die wirtschaftliche
Potenz, überall auf der Welt, deutsche Qualität zu fertigen.
Der Entäuschung setzt da ein, wenn der gemeine Mittelständler es den
"Großen" nach machen will.
Wenn, laut Zeitungsberichten, 25% der Firmen zurück nach Deutschland
wollen, dann sind es diese KMUs, die nicht über die finanziellen
Möglichkeiten der Konzerne verfügen.
Herzlich Willkommen in Deutschland! - Ohne Schadenfreude! Ehrlich!
Ja, bei dem Globalisierungswahn sind manch alte Sprüche
sinnvoll : Bleib im Land und ernähre dich redlich -nur ist das
halt kaum noch möglich ,vorallem wenn Hochquali über 35 sind
bzgl Kamera : Natürlich sind das Marken wie Fuji, Pentax, usw...
bzgl Schrott : Ja ,wenn er Siemens ,Rowenta usw heißt ?!? - Ehrlich
gesagt ,da erwarte ich was anderes ... Aber sicherlich sind die mit
sich selbst beschäftigt in Teilen.
bzgl bis 30% Mehrkosten -- genau ,vorallem heißt dies ,das nix gespart
wird !
>Wenn, laut Zeitungsberichten, 25% der Firmen zurück nach Deutschland>wollen, dann sind es diese KMUs, die nicht über die finanziellen>Möglichkeiten der Konzerne verfügen.
Man sollte nicht vergessen, dass die großen Firmen, die nach China gehen
dorthin gehen, um diesen Markt dort zu bedienen. Jeder sieht ein, dass
es wenig Sinn macht, z.B. den A8 von China nach Deutschland zu
importieren. Eher beschränkt sich das auf kleinere Massenware.
Und da sind es nur wenige KMUs, die in China herstellen lassen. Keiner
käme auf die Idee, dort z.B. Abfüllanlagen herzustellen und nach
Deutschland zu importieren.
Hier wird grundlegend etwas verwechselt. Man meint, die Firmen kämen
zurück, weil es dort nicht billiger ist, zu produzieren. Richtiger ist
jedoch, dass sie dorthin gehen, um dort auch den Markt zu bedienen und
zurückkommen, weil sie dort keinen gefunden haben.
Man sollte wegkommen von der Meinung, dass deutsche Firmen nur in
Deutschland zu produzieren haben.
Ich warte auch den Tag, wenn die Chinesen hier ihr Billigauto
produzieren, um Transportkosten zu sparen. Wenn die nämlich so relevant
hoch wäre, müsste es auch in der umgekehrten Richtung gelten!
> Keiner käme auf die Idee, dort z.B. Abfüllanlagen herzustellen und nach..
Keine kompletten Anlagen, aber Anlagenteile(Zulieferteile).
Gerade von einem großen Maschinenbauer für Abfüllanlagen weiss ich, dass
Präzisionsteile nicht mehr in Polen und Tschechien hergestellt werden,
sondern wieder in Deutschland.
Ich habe gehört, dass in China einmal Kunststoff für Spielsachen aus
gebrauchten !! Kondomen hergestellt worden ist. Deshalb hat es mal eine
Zeit lang erhöhte Erkrankungen und Allergien von Kindern gegeben
>Gerade von einem großen Maschinenbauer für Abfüllanlagen weiss ich, dass>Präzisionsteile nicht mehr in Polen und Tschechien hergestellt werden,>sondern wieder in Deutschland.
Und deswegen braucht man nicht nach China gehen, wo doch die
Niedriglohnländer vor der Tür sind.
>Ich habe gehört, dass in China einmal Kunststoff für Spielsachen aus>gebrauchten !! Kondomen hergestellt worden ist. Deshalb hat es mal eine>Zeit lang erhöhte Erkrankungen und Allergien von Kindern gegeben
Nicht alle glauben, was man hört. Überlege dir, aus welchem Material die
Kondome sind und was man damit anschließend machen sollte (mit dem
Material). Überlege weiter, wo es eine zentrale Sammelstelle für
gebrauchte Kondome gibt, wer diese reinigt usw.
tja anja , der troll bist du - leider . Der Kommentar ist wenig
stichhaltig und solche Kunststoffverwertungen usw sind pressegegenwärtig
und nicht nur dort .
>Ich habe gehört, dass in China einmal Kunststoff für Spielsachen aus>gebrauchten !! Kondomen hergestellt worden ist. Deshalb hat es mal eine>Zeit lang erhöhte Erkrankungen und Allergien von Kindern gegeben
Ich hab gehört, dass die Chinesen aus ihren gebrauchen kondomen
kaugummis herstellen und nach Deutschland exportieren.
Je nachdem was jender der sie gebraucht hat vor dem benutzen gegessen
hat, ändert sich der Kaugmmigeschmack...
Wer jetzt schon weiss dass der Dollar die nächsten Jahre so schwach
bleibt der
sollte sein Wissen an der Börse vergolden. Der braucht dann nämilch nie
wieder zu arbeiten, weil er sehr reich sein wird.