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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarzoszillator 8 MHz anstatt 4 MHz


Autor: Florian Von zabiensky (vozi)
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Hallo, ich bin neu hier und wollte gerne anfangen mit Mikrocontrollern 
zu arbeiten.

Da ich das AVR-Tutorial jetzt machen will hab ich mir die Teile alle 
gekauft, nur ich hab ausversehen einen Quarzoszillator mit 8 MHz anstatt 
4 MHz gekauft, wie ich gerade bemerkt habe.
Macht das einen großen Unterschied oder kann ich den ohne Angst haben zu 
müssen, dass etwas kaputt geht einbauen?

Vielen Dank schonmal für Antworten.

MfG Florian

Autor: Markus L. (lucky79)
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Florian Von zabiensky wrote:
> Hallo, ich bin neu hier und wollte gerne anfangen mit Mikrocontrollern
> zu arbeiten.
>
> Da ich das AVR-Tutorial jetzt machen will hab ich mir die Teile alle
> gekauft, nur ich hab ausversehen einen Quarzoszillator mit 8 MHz anstatt
> 4 MHz gekauft, wie ich gerade bemerkt habe.
> Macht das einen großen Unterschied oder kann ich den ohne Angst haben zu
> müssen, dass etwas kaputt geht einbauen?
>
> Vielen Dank schonmal für Antworten.
>
> MfG Florian

Lass bloß die FInger von dem 8MHz Teufelszeug!!!

nö, Spaß beiseite, AVRs sind bis 16 oder 20 MHz funktionsüchtig (außer 
natürlich die L Versionen, die nur bis 8MHz).
Sollte prinzipiell keine Probleme geben, du musst nur bei Warteschleifen 
in Assembler aufpassen, da das Ding ja doppelt so schnell läuft ;-)

Für den Anfang kannst aber auch den internen 4 MHz Takt benutzen. (Siehe 
Datenblatt)

Grüße,
Markus

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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kaputt geht erstmal garnichts, nur sind dann alle zeitlich bestimmten 
Vorgänge um den Faktor zwei schneller...

Autor: Florian Von zabiensky (vozi)
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Okay, vielen dank :P

Autor: Nico Mentis (daemonic)
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Hallo Florian,
das gleiche ist mir auch schon passiert. Da so gut wie jeder Hobby 
Elektroniker einen 74HC74 in der Bastelkiste hat, kann man diesen sehr 
einfach als 1:2 Teiler einsetzen.
Vielleicht bringt Dich die kleine Schaltung im Anhang weiter.
Wenn in einem Projekt 4MHz angegeben ist, sollte man auch den 
vorgegebenen Takt verwenden.Software Waitstates, Code basierende I2C 
Routinen,Timer,ASCII LCD´s die direkt über den MC Port angesteuert sind, 
etc. arbeiten nicht mehr korrekt,da sie mit der Geschwindigkeit nicht 
"mithalten" können.


Bin auch neu hier, daher kann ich Dir nicht mehr darüber berichten...

Gruß

Autor: nh (Gast)
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Autor: Nico Mentis (daemonic)
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Ok,ok.... die Mühe muss sein. ;-)
War selbst überrascht als ich nach dem Upload, die grösse der Datei 
gesehen habe.

Gruß

Autor: Andy (Gast)
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Hi,
Nichts gegen dieses Engagement, aber irgendwie scheint mir ein neuer 
Quarz billiger und weniger aufwendig als diese Schaltung zu sein ;-)

Gruss
Andy

Autor: Bastler (Gast)
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Ich habe meine ersten Versuche mit dem internen 1MHz laufen lassen.
Für: Taster einlesen, ADU, LCD Ausgabe, blink LED, kein Problem. Selbst 
die UART hat problemlos geschnurrt (Schaltung lief nur bei 
Zimmertemperatur).
Jetzt fang ich ersrt an mit Quarzen zu werkeln, sind halt doch genauer.
Außerdem komm ich beim TWI an meine Grenzen.

Aber zu deiner Frage:
Alles zwischen 0 - 16MHz ist kein Problem (Fuses einstellen!)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Nico Mentis wrote:
> das gleiche ist mir auch schon passiert. Da so gut wie jeder Hobby
> Elektroniker einen 74HC74 in der Bastelkiste hat, kann man diesen sehr
> einfach als 1:2 Teiler einsetzen.

Naja, dann lieber das CLKPR-Register auf Teiler 2:1 setzen, das ist 
einfacher und geht ohne löten.


> Wenn in einem Projekt 4MHz angegeben ist, sollte man auch den
> vorgegebenen Takt verwenden.Software Waitstates, Code basierende I2C
> Routinen,Timer,ASCII LCD´s die direkt über den MC Port angesteuert sind,
> etc. arbeiten nicht mehr korrekt,da sie mit der Geschwindigkeit nicht
> "mithalten" können.

Wenn der Code einigermaßen sorgfältig geschrieben ist, gibts irgendwo am 
Anfang ein #define XTAL oder F_CPU, womit solche Abhängigkeiten neu 
berechnet werden.


Peter

Autor: Nico Mentis (daemonic)
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Hallo Peter,
die 74er Schaltung ist wohl kaum als kompliziert zu bezeichnen.Des 
weiteren liegen nicht alle Programme als Source sondern auch als Hex 
Datei vor, so das die Programm Modifizierung  hier etwas schwer fallen 
dürfte.  Darüberhinaus erwähnt auch Florian, das er "neu" mit MC´s 
anfängt, so das ihn jetzt zu Anfang eine doch etwas brisante 
CLKPR-Register Programmierung, wohl -auch etwas- überfordern dürfte.
(Sorry Florian, ich gehe mal nur davon aus..;-)
@Andy:
Tja, da widerspreche ich Dir vehement ! ;-)
Hast Du schon mal 4 MHz Quarzoszillatoren gekauft ?
Die Dinger sind mit zwischen 2.50 bis 5 ! € nicht gerade billig. ;-)
Darüberhinaus stell Dir auch mal vor, wie Florian irgendwo im Netz oder 
per
Telefon, "einen" Quarzoszi bestellt...
Ob ihn da jemand wirklich bedient ? Nun ja, mit 20€ Transport, 
Verpackung,Nachname... vielleicht.


Nein, Scherz bei Seite:
Die oben genannte Schaltung hat wirklich einen Vorteil:
Zum einen hat ein 74HC74 bekanntermaßen zwei D-Flipflops.
Diese können nacheinander geschaltet werden.
Somit erhält man in Verbindung mit einem Quarzoszillator, drei ziemlich 
sehr genaue Frequenzen. (Q~Osz:8 und durch Teilung 4 und 2 MHz)
Mit einem Jumper kann je nach Bedarf, die Frequenz eingestellt werden.
Auf "Test Boards" ist dies doch nicht verkehrt, oder ?
Nun, im Endeffekt hat Florian jetzt zumindest einige Optionen:

Er kauft keinen neuen Q~Oszillator und verwendet die 8MHz.
oder
  -Er versucht sich am CLKPR-Register.
oder
  -Er baut mit ein wenig Geschick in 10 Minuten einen Teiler.
oder
  -Er ist an die Sources herangekommen, blickt das ganze von vorne 
herein
   und verändert diese -
   Aber: mit der Hoffnung es wurde ordnungsgemäß gecoded.
oder
  Er kauft einen neuen Q~Oszillator mit 4MHz.

@Florian:
Ist hier irgend etwas, was vergessen wurde ?


Grüße ;-)

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