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Forum: Offtopic Onlinebanking / Sicherheit


Autor: Wasser (Gast)
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Habe gerade einen Bericht im Tv gesehen. Darin wurden verfahren 
vorgestellt wie Kriminelle mit meinen Bankdaten einen Betrug begehen.

Unterm Strich wird das Geld immer auf ein anderes Konto überwiesen. 
Jetzt frage ich mich aber wenn doch das Konto bekannt ist auf welches 
mein Geld unrechtmäßig überwiesen wird kann doch die Bank das Geld 
einfach Rücküberweisen. Oder die Polizei könnte anhand der Kontonummer 
den Inhaber ermitteln. Ist heute doch null Problem. Oder anhand der IP 
des Verbrechers auf die Person schließen.

Im TV sagten die dass diese Betrugsarten immer mehr zunehmen. Wo ist 
mein Denkfehler.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Das mit dem Rücküberweisen frag ich mich auch manchmal. Was ist denn, 
wenn geld von deinem Konto auf ein Konto A überwiesen wird, und dann von 
dort aus zeitnah bar abgehoben wird? Dann ist da nix mehr zum 
rücküberweisen.

Zweiter Denkfehler: http://www.ninjaproxy.com

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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</zitat>

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stellen. Auf diese Konten wird dann mit gephishten Daten Geld überwiesen 
und der 'Agent' muß dieses Geld ganz schnell in Bar abheben und über 
Western Union, oder ähnliche Bageld-Transfer-Dienste an die Auftraggeber 
überweisen. (Sie dürfen eine 'Provision' davon einbehalten.)

Das geht natürlich nicht lange gut und dann steht die Kripo vor der Tür. 
Der Geschädigte klagt dann das gestohlene Geld bei dem nützlichen 
Indioten ein und der Herr Staatsanwalt sorgt dafür, daß es ein 
Gerichtsverfahren wegen Geldwäsche gibt, mit guter Aussicht auf 
gesiebte Luft...

Autor: Wasser (Gast)
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Im TV, haben die das verfahren "Man in the middle" genannt. Dabei 
fungiert der kriminelle Rechner als Mitler, zwischen Bank und dem 
Kunden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wasser wrote:
> Im TV, haben die das verfahren "Man in the middle" genannt. Dabei
> fungiert der kriminelle Rechner als Mitler, zwischen Bank und dem
> Kunden.

Das sind nur verfeinerte Phishing-Tricks, mit denen das indizierte 
TAN-Verfahren ausgehebelt wird, um an die Kontodaten zu kommen und 
sofort damit eine andere Überweisung zu tätigen, als das Opfer glaubt, 
gerade in Auftrag gegeben zu haben.

Das Geld geht dann auf so ein 'Agenten-Konto'...

Autor: Wasser (Gast)
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>Das Geld geht dann auf so ein 'Agenten-Konto'...

Ok, dass ist schon Krass. Dann schließt sich der Kreis. Aber dann muß es 
ja viele Idioten geben die da auch wirklich mitmachen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wasser wrote:
>>Das Geld geht dann auf so ein 'Agenten-Konto'...
>
> Ok, dass ist schon Krass. Dann schließt sich der Kreis. Aber dann muß es
> ja viele Idioten geben die da auch wirklich mitmachen.

Diese 'Agenten' sind in der Tat der Engpaß in dem 'Geschäftsmodell', 
aber wenn ich mich recht erinnere, haben früher sogar schon 
Arbeitsagenturen 'Kunden' zu solchen Typen geschickt.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> kann doch die Bank das Geld einfach Rücküberweisen.

Nein, das wäre illegal, die Bank hat dazu kein Recht (und das ist gut 
so).

Das ist in etwa so, als wenn Dir etwas geklaut wird und Du den Dieb 
kennst, bei ihm auch nicht einfach einbrechen darfst um Dein Eigentum 
"zurückklauen".

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