virtueller COMPort ->TCP

Gast #824971
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Hallo!

Ich suche eine Software die einen virtuellen COM-Port erstellt und 
dessen Datenverkehr auf einen Ethernetanschluss mittels TCP 
(Telnet...)weiterleitet.
Gibts da vielleicht Open Source?

Die Idee ist, Daten eines RS232 Ausgangs einer Messeinrichtung per 
Internet zu übertragen.

MfG Tom
Gast #824974
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Wo es was fertiges gibt weiß ich nicht.

Treiber für einen virtuellen ComPort gibt es im Netz.
Mit etwas C++ Kenntniss und ein wenig Einarbeitung in Sockets ist das 
aber "schnell" gemacht. "Einfach" nur von einem Socket-Buffer (COM) in 
einen anderen Socket-Buffer (LAN) kopieren.

Wie das mit anderen Sprachen aussieht kann ich nicht sagen.
#825144
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Hallo,
ich habe letztens auch nach sowas gesucht. Allerdings sind die meisten 
Lösungen für Windows wohl nur käuflich zu erwerben.
Ich habe mir deswegen einen eigenen Server für den Com-Port Redirector 
von Lantronix geschrieben der die Daten an eine lokale serielle 
Schnittstelle weiterleitet.

Im LAN funktioniert das bei mir recht gut. Die Anwendung sollte nur mit 
einem etwas längeren Timeout klarkommen. Ich habe zwar ein 
Paketierungs-Timeout reinprogrammiert - macht man die Zeiten aber zu 
kurz wird das Netzwerk mit vielen kleinen TCP-Paketen zugestopft.

Bei Interesse könnte ich das per Email zusenden (um das hier anzuhängen 
ist es noch nicht schön genug ;-).

Zur Zeit benutze ich das für den AVR-ISP der am Com-Port eines anderen 
PCs hängt.

Thomas
Gast #825490
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Ja, das ist ein Proxy, den kloppt man schnell mal aus Komponenten 
zusammen. Vorausgesetzt ist natuerlich die passende Sprache, die 
passende IDE. Mit Delphi dauerts etwa eine Stunde, bis man sich durch 
die Eigenschaften der Komponenten durchgewuehlt hat. Dann sind's noch 
ein paar Clicks. Im Wesentlichen ein Socket und ein Comport, Das Eine 
ist eventgetrieben, das Andere blockierend. Deshalb muss man noch einen 
Thread einfuegen, etwas puffern, und fertig isses.
#825678
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6643 wrote:
> Ja, das ist ein Proxy, den kloppt man schnell mal aus Komponenten
> zusammen. Vorausgesetzt ist natuerlich die passende Sprache, die
> passende IDE. Mit Delphi dauerts etwa eine Stunde, bis man sich durch
> die Eigenschaften der Komponenten durchgewuehlt hat. Dann sind's noch
> ein paar Clicks. Im Wesentlichen ein Socket und ein Comport, Das Eine
> ist eventgetrieben, das Andere blockierend. Deshalb muss man noch einen
> Thread einfuegen, etwas puffern, und fertig isses.

Die Delphi IDE und die Komponenten sind schon genial. Ich habe eine Zeit 
lang den Borland C++ Builder benutzt, bei dem stammen ja viele 
Komponenten von Delphi.
Schade dass es nicht mehr weitergeführt wird.

Wenn man ein Programm dann mal ohne fertige Komponenten direkt in C oder 
C++ schreibt, merkt man erst wie viel Aufwand doch dahinter steckt. 
Allerdings lernt man dabei mehr.
Bei dem Borland "zusammengekloppe" läuft die Anwendung zwar fast auf 
Anhieb, aber so richtig stolz dass es funktioniert war ich dann 
zumindest nie so richtig.
Gast #826505
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Wer sagt, dass Delphi nicht weitergefuehrt wird ? Ich hab das Delphi 
2007, und es ist super. Die Firma hat gewechselt von Borland nach 
Codegear. Ein furz der Borlandgeschaeftsleitung. Die wollten die Tools 
loshaben und haben die in die neue Firma Codegear ausgelagert. Codegear 
hat schwarze Zahlen, Borland hat rote Zahlen. Naja.
Wie ein Kollege sagte : Delphi ist die einzige PC Programmiersprache, 
bei der man auf etwas anderes spezialisiert sein kann. Ich muss nur dann 
und wann etwas aufm PC zusammenkloppen, damit meine Hardware und 
Firmware laeuft. Ich kann mich nicht mit allem im Detail 
auseinandersetzen, ich hab schlicht die Zeit nicht. Delphi ist noch 
handhabbar mit 2 Tagen pro Monat. Wenn's laeuft bin ich zufrieden - 
Problem geloest. Next.

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