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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ersatztyp für BUZ11


Autor: Pfi (Gast)
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Guten Morgen allerseits!

Ich suche einen Ersatztypen für den BUZ11, denn diesen habe ich bei
Distrelec nicht gefunden. Er muss nicht ganz so "stark" sein, aber
ersollte im selben Gehüse und die selbe Pinbelegung haben, sonst muss
ich mein Layout ändern und das möchte ich nicht.

Danke für die Hilfe...

Autor: crazy horse (Gast)
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dieselbe Pinbelegung haben eigentlich alle, ich kenne keine Ausnahme
(GDS).
Ersatztypen zu finden sollte nicht schwer sein, wühl dich mal bei IR,
ST, Fairchild durch. Die haben alle ein breites Programm an passenden
Fets. Und da ich nicht, was bzw welche Hersteller Distrelec liefert
(warum muss es da sein?), kann ich dir auch keinen speziellen Typ
nennen.

Autor: Pfi (Gast)
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Hallo!

Danke erstmal! Es muss da sein, weil ich noch andere Sachen von da
bestelle und ich mir eigantlich die zusätzlichen Portokosten eines
zweiten Versandes sparen kann. OK werd mich bei Gelegenheit mal
durchwülen, danke!! Gibt es etwas das ich speziell beachten muss, wenn
ich einen FET direkt mit einem AVR ansteuern will? Der BUZ11 ist dafür
je bsonders geeignet (so wie ich gelesen habe)

Gruss

Autor: crazy horse (Gast)
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nö, isser nicht, zumindest nicht direkt am AVR, da es kein
logic-level-Typ ist.
Versuch mal den IRLZ34 oder 44.

Autor: Lucas (Gast)
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Richtig, den IRFZ 34 nehme ich auch als BUZ11-Ersatz - is sogar etwas
billiger.

Autor: Pfi (Gast)
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Danke! Denn gibts, was für einen Vorwiderstand nehmt Ihr ist 10kOhm in
Ordnung, oder sollte man gar keinen verwenden?

Grüsse

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

kommt drauf an :-) (Eine meiner Lieblingsantworten)

Wenn du nur niederfrequent schalten mußt kannst du durchaus einen
Serien-R vorsehen da das erstens den Port von hohen Ladeströmen befreit
und zweitens die Flankensteilheit des geschalteten Stroms etwas
abmildert. 10k sind bei 1nF etwa 50µs Ein-/Ausschaltzeit. Je nach
Anwendung kann das kein Problem oder aber der Tod für den FET sein.

Matthias

Autor: Pfi (Gast)
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Ich mache PWM mit einer Frequenz von ca. 300 -500 Hz (LED dimmen) da
sollte es schon gehen mit einem 10k Vorwiderstand, oder liege ich
falsch?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

kommt drauf an ;-)

500Hz sind 2ms. Du hast also in 5% der Periode einen nicht voll
durchgeschalteten Transistor. Bei Strömen von 100mA sollte das kein
Problem sein. Bei einigen zig Ampere schon.

Matthias

Autor: Pfi (Gast)
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OK, danke!

Am Anfang sinds sicher unter 100mA nachherwill ich damit vielleicht mal
12 V Halogenlampen (eine pro FET) die haben max. 50 Watt sind so über
den Daumen gepeilt 4 A. Wenn ich nun einen kleineren Widerstand nehmen
würde? Wo liegt die untere Grenze, damit ich den AVR nicht überlaste?
Wie berechnest du das mit den Schaltzeiten? Dann kann ich das selber
mal machen und sehen wie gross ich den wählen soll.
Danke für deine Mühe!

Grüsse

!!!!Übrigens, dein ULP für Eagle ist genial!!!!

Autor: Freddy (Gast)
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Hallo,

das Dimmen von Halogenlampen hab ich auch mal ausprobiert. PWM mit
einem IRL1104S und einem AVR. Bei einigen Frequenzen hat die Birne
angefangen zu Peifen. Was meint ihr dazu? Ist das das Magnetfeld
gewesen, welches die Glühwendel bei Resonanz ins schwingen gebracht
hat? Die Frequenzen liegen bei ca. 3.5 kHz, 7 kHz, knapp 11 kHz.

Gruss Freddy

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

@Pfi
Die angegebenen 50µs beziehen sich auf das Aufladen der Gatekapazität
(die liegt bei Power-FET's bei etwa 1nF)

tau=R*C

Nach 5 tau kann man davon ausgehen das der Kondensator geladen ist. Der
FET (wenn Logic-Level) steuert zwar schon früher durch aber als
Faustregel ist das ganz geeignet.

Eine untere Grenze gibt es eigentlich nicht. Man kann den FET auch
direkt an den Port hängen. Aber um die Flankensteilheit (und damit die
Störaussendung) im Griff zu halten sollte man im Layout einen vorsehen.
Überbrücken kann man ihn dann immer noch.

@Freddy
Durch das wechselnde Magnetfeld verformt sich die Glühwendel und das
hörst du dann als Pfeifen. Wie du richtig vermutest treten dazu noch
Resonanzeffekte auf die dann eben dafür sorgen das du das Pfeifen nur
bei bestimmten Frequenzen hörst.

11kHz ist natürlich viel zu hoch als PWM-Frequenz für eine Glühlampe.
Um 100Hz würde ich nehmen. Das hält erstens die Schaltverluste klein
und ein Pfeifen wirst du nicht vernehmen können. Die Glühlampe (und das
menschliche Auge) ist viel zu träge um schnellere Änderungen sinnvoll
zu nutzen.

Matthias

Autor: Pfi (Gast)
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Danke, ich werde wie du gesagt hast mal widerstäde vorsehen, ich kann ja
dann mal einwenig testen und sehen wann der FET wie warm wird :-) Unter
welchen Bedingungen killt man ihn (nicht dass ich das will, nur ums zu
wissen)

Gruss

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

wenn die mittlere Verlustleistung einen bestimmten Wert nicht
überschreitet. Aber solange man ihn noch anfassen kann ohne sich zu
verbrennen ist alles im grünen Bereich. Allerdings sollte sich der FET
idealerweise überhaupt nicht erwärmen (wird er sich, bei den paar
100mA, auch nicht)

Matthias

Autor: Peter Dannegger (peda)
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10 kOhm ist ganz schön heftig, da könnte bei 4A schon ein Kühlkörper
notwendig werden.

Nutze doch die 20mA aus, die der AVR kann, also 270 Ohm ist ideal.

Um ein Einschalten beim Reset zu vermeiden ist noch ein Pull-down (z.B.
10 kOhm) gegen GND zu empfehlen.


Peter

Autor: Pfi (Gast)
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OK, werde mal 270 Ohm verwenden. Pulldowns habe ich im Layout leider
keine vorgesehe, aber wenn beim einschalten die LEDs für max einen
Bruchteil einer tausendstel sekunde an sind, dann merkt man das nicht.

Danke!!

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