Der Übergang ist fließend. Bei den meisten Netztrafos ist schon bei
Nennspannung eine mehr oder weniger ausgeprägte Stromspitze erkennbar.
Setzt man eine feste Grenze für die magnetische Feldstärke im Eisen,
kann man die maximale Spannung pro Windung für sinusförmige Spannungen,
bei der das Eisen gerade nicht in die Sättigung gerät, mit dieser Formel
ausrechnen:
U = 2 pi f a B
U = Scheitelspannung, f = Frequenz in Hz, a Querschnittsfläche des
Eisenkernes in Quadratmeter und B die maximale magnetische Feldstärke
in Tesla (ca. 1,5 T bei Weicheisen )
Allgemein läßt sich der magn. Fluß Phi über das Integral
Phi = Int(U) dt
berechnen, wobei U wieder die Spannung einer Windung ist. Außerdem ist
zu beachten, dass die untere Integrationsgrenze auf eine Nullstelle des
magn. Flusses zu setzen ist.
Jörg