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Forum: Offtopic Aktienkursdaten, Strategien etc


Autor: Andrey (Gast)
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Hallo Forum,

ich möchte mir Börsen Know How aneignen,
und würde gerne die Daten statistisch analysieren.
Wo könnte man diese bekommen?
Ich möchte keine schöne Verlaufsbilder sondern
Dateien(Format nebensächlich), weil ich die
Daten zur Verarbeitung am PC einlesen will.

Darüberhinaus bin ich sehr dankbar für Hinweise
(Literatur oder Inet) zu statistischen Modellen,
Ideen die die Analyse betreffen usw.
Es darf also recht mathematischer Natur sein.

Danke für Tipps.
    Andrey

Autor: Tim (Gast)
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Theorie:
http://finanzportal.wiwi.uni-saarland.de/

Kurshistorie:
http://www.google.com/search?q=b%C3%B6rsenkurse+do...
http://de.finance.yahoo.com/gainers?e=gdaxi
Bei yahoo eine Aktie auswählen. Unter "Historische Kurse" findet man 
verwertbare Daten zum Download.


Vielleicht fragst du auch mal in einem Wirtschaft- oder Börsenforum.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Nimm eine Münze um zu sehen ob es rauf oder runter geht. In zahlreichen 
Versuchen hatten Schimpansen oft eine bessere Permormance als so mancher 
sehr hoch bezahlter Börsenguru.

Autor: Hans (Gast)
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Sehe ich ebenso! Entweder garantiert man Dir in Fonds oder 
vergleichbaren Anlageformen eine Mindest-Rendite, die dann natürlich 
entsprechend Moderat ausfällt, oder aber Du kannst gleich eine Münze 
werden. Da spielt viel Insider-Wissen ( das Du so wie Du hier fragst auf 
keine Fall hast und sehr wahrscheinlich auch nie haben wirst) und auch 
viel Psychologie und nicht zuletzt der Zufall eine große Rolle. Und wenn 
Du nicht hohe Summen auf der Kante hast, die Du "setzen" kannst, wirst 
Du mit dieser Art Business sowieso nicht reich.

Autor: Wasser (Gast)
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Hallo Andrey,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das ganze ist heute 
wirklich Glückssache.

Leg dir irgendwo im Netz ein virtuelles Musterdepot an. Dann kannst du 
erstmal was spielen und dabei wirklich viel lernen und beobachten. 
Vergess aber bitte nicht die Gebühren beim realen Ordern. Das wird bei 
Musterdpeots gerne vergessen. Es fällt zwar nicht so ins Gewicht aber 
Kleinvieh....

Nur durch langes beobachten wir dir bewußt wieviel ein Wert auf lange 
sicht Wert ist. Wann er günstig einzukaufen ist und wann er Teuer ist. 
Es gibt durchaus Werte die dafür bekannt sind sich permanent in einer 
Wertspanne zu bewegen. Das nutzen einige. Kostet aber auch zeit.

Auch Experten und alle die die sich dafür halten würde ich nicht hören. 
Die Wissens alle Besser beraten aber nur für Geld und weil sie soviel 
Erfolog an der Börse haben müssen die noch Arbeiten. bla bla.

Ob die Chartanalyse heute noch wirklich anwendbar ist weiss ich nicht. 
Mein Vater hat vor 15-20 Jahren schon solche Bücher verschlungen. Damals 
hat man aber schon ein Fass aufgemacht wenn ein DAX-Wert 2 % im Jahr 
gestiegen ist. Dar war man König.

Autor: Gast (Gast)
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Natürlich gehört Glück auch dazu aber noch wesentlicher ist,. dass man 
auch weiß, was man kauft, sprich, sich über die grundlegend Firma 
erkundigt.

Kosto sagte einmal ganz zutreffend, dass er von 100x 51x recht hat und 
von diesem einen Prozent lebt.

Anleger kaufen Aktien wegen Erwartungen, nicht weil eine Münze 
entschieden hat.

Autor: Gast (Gast)
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Nachtrag:

Natürlich muss man sich dabei mit einem Buh-Bäh-Fach auseinandersetzen, 
der BWL. Wer das nicht mag bzw. macht, für den ist natürlich das Werfen 
einer Münze das Naheliegenste. Diese Menschen befragen auch Astrologen 
und Kaffeesatzleser. Aber auch diese Menschen benötigt man an der Börse. 
Irgendwessen Geld muss man ja abnehmen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Leg dir irgendwo im Netz ein virtuelles Musterdepot an

Völlig sinnlos. Mit wertlosen Spielgeld gehst Du völlig anders um als 
mit echtem Geld. Die menschliche Psyche macht Dir einen Strich durch die 
Rechnung.


> Irgendwessen Geld muss man ja abnehmen.

Klar. Die Investment-Banker den Kleinalegern.

Purer Größenwahnsinn, wenn ein Kleinanleger meint, er könne an der Börse 
gleich gut oder sogar besser sein, als die hauptberuflichen 
Marktteilnehmer.

Autor: Wasser (Gast)
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>> Leg dir irgendwo im Netz ein virtuelles Musterdepot an

>Völlig sinnlos. Mit wertlosen Spielgeld gehst Du völlig anders um als
>mit echtem Geld. Die menschliche Psyche macht Dir einen Strich durch die
>Rechnung.

Sehe ich garnicht so. Nur Musterdepots erlauben dir bewußt Werte zu 
beobachten. Natürlich geht man anders mit den Werten um und legt auch 
welche iNs Depot die man nie kaufen würde.

Aber nur das beobachten, für dich interessanter Werte kannst du einen 
echten überblick bekommen.

Viele Online-Charts gehen aus irgendwelchen Gründen nur 5 Jahre weit 
zurück. Auch werden Splitts in Charts sehr oft nicht deutlich. Der Wert 
scheint ins Bodenlose zu stürzen.

>dass man auch weiß, was man kauft, sprich, sich über die grundlegend >Firma 
erkundigt.

Naja, genau so kann ich sagen erkundige Dich mal was in Deiner Limmo 
drin ist. Antwort: Wasser und Zucker. Fundamentales bekommt man über die 
Firmen kaum raus. Häufig gehören die irgend einer Gruppe an, an der 
wieder irgendwer anderes Beteiligt ist. Und die ganzen Infos die du 
unter "Investor" bekommst stellen doch eh nur positive dinge da.

Du solltest natürlich mit soliden Werten anfangen. Am Ende ist es immer 
ein Bauchgefühl. Es bleibt immer ein Risiko.

>Natürlich muss man sich dabei mit einem Buh-Bäh-Fach auseinandersetzen,
>der BWL

Was genau muss man denn aus der BWL kennen um Aktien zu kaufen ? 
Prozentrechnung ?

Jeder der Aktien kaufen wird, wird sich seinem Risiko schon bewußt sein. 
Um zu verstehen das man keinen Kredit aufnehmen sollte braucht man auch 
kein BWL Buch.

Autor: Gast (Gast)
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>Was genau muss man denn aus der BWL kennen um Aktien zu kaufen ?
>Prozentrechnung ?

Wie wäre es denn damit, wie man Zahlen richtig liest? Die Unternehmen 
geben nicht umsonst Informationen raus. Und wie diese richtig zu lesen 
sind, erfährt man nicht in einem E-Technik-Studium.

Wie triffst du deine Kaufentscheidung? Anhand eines Börsenbriefes? Weil 
es der Bankberater sagt?

Autor: Gast (Gast)
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>Purer Größenwahnsinn, wenn ein Kleinanleger meint, er könne an der Börse
>gleich gut oder sogar besser sein, als die hauptberuflichen
>Marktteilnehmer.

Naja, wenn "Wasser" meint, dazu gehöre kein BWL-Wissen, dann können ja 
diese Marktteilnehmer auch nur würfeln oder Kaffeesatzlesen. Aber ich 
will "Wasser" nicht aus seinem Glauben rausholen. Besser er macht es so 
und ich kassiere dann ab.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Gast,

"Die Unternehmen geben nicht umsonst Informationen raus."

Wie war das noch, die Bayern LB sieht sich selbst nach Monaten nicht in 
der Lage, die Verluste aus dem US-Sub-Prime-Geschäft zu beziffern.
Außerdem ist für die Kursentwicklung nicht die Vergangenheit sondern die 
Zukunft entscheidend.
Und die ist bekanntermaßen unsicher.


"...dann können ja diese Marktteilnehmer auch nur würfeln oder 
Kaffeesatzlesen."

In 3sat gab esein Spiel, bei dem mehrere "BWL-Profis" von Banken 
gegeneinander in einem virtuellen Aktienspiel antraten.
Was man da an inhaltsleerem Geschwalle hörten konnte, vor allem von den 
"Profis" die auf's falsche Pferd gesetz hatten.

Träum weiter von (Deiner ?) BWL-Intelligenz

Autor: Gast (Gast)
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>Wie war das noch, die Bayern LB sieht sich selbst nach Monaten nicht in
>der Lage, die Verluste aus dem US-Sub-Prime-Geschäft zu beziffern.

Und diese repräsentiert wie viele der 2300 Kreditinstitute?

>In 3sat gab esein Spiel, bei dem mehrere "BWL-Profis" von Banken
>gegeneinander in einem virtuellen Aktienspiel antraten.
>Was man da an inhaltsleerem Geschwalle hörten konnte, vor allem von den
>"Profis" die auf's falsche Pferd gesetz hatten.

Und das sagt was aus? Diese paar hansel repräsentieren die par 
hunderttausend im Bankengeschäft?

>Träum weiter von (Deiner ?) BWL-Intelligenz

Träum du weiter, dass alles nur pures Glück ist. Du versteckst 
sicherlich dein Geld unter dem Kopfkissen. Offensichtlich hast du 
keinerlei Ahnung, wie Banken operieren und wie Aktiengeschäfte 
funktionieren bzw. hast kein3 Ahnung über die Rechte eines Aktionärs und 
dessen Intention, Aktien des betreffenden Unternehmens zu kaufen.

Aber mir sind solche Trendhinterherrenner viel lieber. Das sind die 
Personen, die den Marktschreiern hinterherlaufen, um die letzten 
Börsentipps abzugreifen. Dabei vergessen sie den Grundsatz "Was der 
andere weiß, macht mich nicht heiß." Mir ist das nur recht. so kann ich 
weiterhin schön fette Gewinne abgreifen, während der einfach 
BWL-unwissende Michel, der zu faul ist, sich über die Firma zu 
erkundigen, deren Anteileigner er ist, dann von Betrug redet.

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich über die 
Firmen zu erkundigen. Und dazu muss man auch die Quartalszahlen lesen 
und verstehen  können. Das setzt aber ein Mindestinteresse an BWL 
voraus. Da der einfache E-Techniker aber eine aufpropagierte Abneigung 
dagegen hat, wird er in den seltensten Fällen weiter als bis zum 
Lötkolben kommen. Die dicken Gehälter kassieren dann diejenigen mit 
wirtschaftlichem Verständnis.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Gast, Du bist wirklich ein doller Hecht!

Autor: Gast (Gast)
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>Gast, Du bist wirklich ein doller Hecht!

Nun ja, in Deutschland ist man schon ein toller Hecht, wenn man die 
Schule verlässt und einigermaßen gut Texte lesen und verstehen kann. 
Somit bin ich wohl eher ein superdoller Hecht.

Aber solche Sprüche musste ich mir schon früher von einigen 
Schulkameraden anhören. Leider muss ich diese heute mit meinen Steuern 
unterstützen.

Autor: Wasser (Gast)
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habe mal einen Bericht über einen AFFEN gesehen der mit Dartpfeilen auf 
Börsenwerte wirt. Der Affe tritt  gegen Profis verschiedener Banken an.
Mit großen Erfolg. Ich glaube es war in den USA. Die lieben den Affen 
und alle Kaufen mitlerweile das worauf der Affe wirft.

Ganz ehrlich. Natürlich kann man sich die Zahlen angucken. Und man 
sollte sich selbst auch gewisse Ziele setzen. Aber es gibt kein System 
lieber Gast mit dem du annähernd den Kursverlauf oder die Gewinnspannen 
oder Verluste von irgendwelchen Unternehmen bestimmen kannst.

Gewinne können Firmen haben weil sie dieses Jahr besonders wenig in die 
Infrastruktur der Firma gesteckt haben. Du siehst dan schöne Zahlen 
wirst aber nie den Zustand der Infrastuktur,die Zufriedenheit der 
Mitarbeiter etc.. erkennen können. Das nächstes Jahr 2.5 mal soviel in 
die Infrasturkttur gesteckt werden muß wenn der Topmanager schon wieder 
weg ist und und und und.

Bleib du mal bei Deinem Zukunfts Wissen mit dem Du auch ganz sicher die 
Lottozahlen zu 90% genau bestimmen kannst. Wenn du damit immer gut 
fährst würde ich auch dabei bleiben.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Gast,

"Offensichtlich hast du keinerlei Ahnung, wie Banken operieren und wie 
Aktiengeschäfte funktionieren bzw. hast kein3 Ahnung über die Rechte 
eines Aktionärs und dessen Intention, Aktien des betreffenden 
Unternehmens zu kaufen."

Um mal bei der Sub-Prime-Krise zu bleiben. Nenn mir doch mal ein paar 
Großbanken, die nicht betroffen sind. Die meisten Banken haben offenbar 
keine Ahnung wie sie selber operieren.

"..über die Rechte eines Aktionärs..."

Welche Rechte hat denn der Kleinaktionär wirklich? Und jetz komm mir 
nicht, Du könntest den Vorstand abwählen und die Geschäftsstrategie 
bestimmen. Das bestimmen die Großaktionäre, in der Regel Hedge-Fonds und 
Großbanken.

"Somit bin ich wohl eher ein superdoller Hecht."

Ja, ja, es ist wahrlich schwer ein Genie zu sein. Meine Vermutung ist, 
daß ein wesentlicher Teil Deiner Bildung Einbildung und 
Selbstüberschätzung ist. Diese Wesenszüge passen besonders gut zu 
sogenannten Finanzexperten.

Autor: Gast (Gast)
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>Aber es gibt kein System
>lieber Gast mit dem du annähernd den Kursverlauf oder die Gewinnspannen
>oder Verluste von irgendwelchen Unternehmen bestimmen kannst.


Ganz sicher nicht, aber die Wahrscheinlichkeit das Geld an der richtigen 
Stelle angelegt zu haben, ist bei einer Firma, die zukunftsweisend ist 
und Gewinne erwirtschaftet höher, als bei einer Firma, die in alte 
Technologien investiert und permanent Verluste macht. Und um das zu 
erkennen, muss man schließlich die wirtschaftlichen Fakten der Firma 
kennen. Wer das ablehnt, der ist an der Börse nur Glücksspieler.

>Nenn mir doch mal ein paar
>Großbanken, die nicht betroffen sind.

Dank des Verbundnetzes und der Notwendigkeit, sich gegenseitig zu 
stützen, waren alle betroffen. In einem gerechten markt wären die beiden 
betroffenen banken. die IKB Deutsche Industriebank und Sachsen LB 
einfach bankrott. Aber hast du was von der Raiffeisenbank gehört?

>Die meisten Banken haben offenbar
>keine Ahnung wie sie selber operieren.

Dike Aussage stimmt doch nicht. Viele hatten nur keine Ahnung, was sie 
gekauft haben. Die Pakete waren doch gut verschleiert.

>Welche Rechte hat denn der Kleinaktionär wirklich?

Wikipedia ist dein Freund:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion%C3%A4r

Deine Argumentation klingt wie "Was kann ich schon mit meiner Wahlstimme 
ausrichten. Lieber gehe ich gar nicht wählen."

>Meine Vermutung ist,
>daß ein wesentlicher Teil Deiner Bildung Einbildung und
>Selbstüberschätzung ist.

Offensichtlich verwechselst du Selbstbewusstsein mit 
Selbstüberschätzung. Für letzteres müsstest du mich erst einmal kennen, 
also Interesse zeigen. Selbstbewusst bin ich, da ich mehr als einmal 
mein BWL-Wissen vorteilhaft einsetzen konnte. Ich lächle nur müde über 
diejenigen, die BWL aus Prinzip ablehnen. Das sind diejenigen, die 
niemals in der Lage sein werden, ein eigenes Unternehmen zu führen.

Autor: Gast2 (Gast)
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.... jaja, zukunftsweisende Technologien und schöngeschriebene
Gewinne .... das hatten wir doch schon man ... bis dann die
Blase platzte und ne Menge Kleinaktionäre den Bach runter gingen.

Die sicherste zukunftsweisende Investition die Ihr künftig machen
könnt ist in landwirtschaftliche Nutzfläche. Die wird in 10-20 Jahren
deutlich mehr wert sein als heute und zur Not gibts noch den
Naturalpacht :o)

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Im internationlen Finanzgeschäft gibt es Seilschaften von Superreichen 
und Geheimbünden, die gemeinsam Akien und Devisenwerte durch Billionen 
Investitionen in irgendeine Richtung steuern. Mit diesem Insiderwissen 
zocken Sie wiederum ahnungslose Spekulanten ab. Das beste Bespiel ist 
das jetzige Finanzkrisengeschwafel. Die Wissenden und Manipulierenden 
lachen nur darüber, dass der Kleinanleger völlig eingeschüchtert seine 
Depots leert, denn diese Finanzbrüder können wieder billig zuschlagen. 
Und wann der Kleine wieder Mut fasst und investiert werden die Kurse 
wieder auf Talfahrt geschickt. Ein weiters Beispiel ist Goldkurseinbruch 
im Mai, Juni 2006. Und seither hat sich der Kurs nahezu verdoppelt.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Gast,

"Viele hatten nur keine Ahnung, was sie gekauft haben. Die Pakete waren 
doch gut verschleiert."

Ahnunglosigkeit als Geschäftsprinzip? Keine BWL-Kenntnisse selbst in den 
Chefetagen der Banken? Das hört sich nicht gerade nach Profis an, die 
sich so krass über den Tisch ziehen lassen. Die meisten haben übrigens 
die Pakete selbst "verschleiert".
Das ganze hat mehr was vom betrogenen Betrüger.

"Wikipedia ist dein Freund: http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion%C3%A4r"

Meine Frage lautete, welche Rechte hat der Kleinaktionär wirklich. 
Offenbar hast Du bei all Deiner Intelligenz die Frage nicht verstanden.

"Für letzteres müsstest du mich erst einmal kennen.."

Mag sein, daß Du in Natura der beste Kumpel bist, bei mir kommst Du 
anders rüber.

"Ich lächle nur müde über diejenigen, die BWL aus Prinzip ablehnen."

Es geht hier nicht um Ablehnung oder Zustimmung. Vieles vor allem in 
Vermögensanlagen ist einfach nur sinnloses Geblubbere.
Wenn mir irgendwelche Fachleute "sichere" Tipps geben wollen, frage ich 
immer zurück: Wenn Sie die Kursentwicklung so genau kennen, warum sitzen 
Sie dann noch hier und sind nicht mit Ihren Millionen auf den Malediven?
Bisher habe ich auf diese Frage noch keine Antwort bekommen.

Ich habe meine Hausfinanzierung selber entworfen und bin mit dem Wissen 
zur Bank gegangen. Das war ein sehr entspanntes Verhandeln für mich.

Autor: Gast (Gast)
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>bis dann die Blase platzte und ne Menge Kleinaktionäre den Bach runter >gingen.

Hast du nie hinterfragt, warum ausgerechnet die Kleinaktionäre betroffen 
waren?

>Im internationlen Finanzgeschäft gibt es Seilschaften von Superreichen
>und Geheimbünden, die gemeinsam Akien und Devisenwerte durch Billionen
>Investitionen in irgendeine Richtung steuern.

Von den Illuminaten habe ich auch schon gehört.

>Ahnunglosigkeit als Geschäftsprinzip?

Nein, es wurden faule Kredite genommen und mit sauberen Papieren 
zusammengetan, in kleine Stücke gehackt, weiter vermischt und dann 
verkauft. Davon waren ja vor allem Investmentfonds betroffen. Und viele 
banken haben davon gewusst (deshalb auch die Klagewelle jetzt), haben 
diese Information nicht weitergegeben.

>Keine BWL-Kenntnisse selbst in den Chefetagen der Banken?

Öhm, du weißt jetzt aber schon, dass es eine Inmobilienkrise im privaten 
Sektor war. Oder möchtest du nur einfach was sagen, um etwas zu sagen. 
Ich empfehle hier dringend die Hintergründe zu dieser Krise zu 
studieren. Dazu braucht man auch kein BWL-Wissen.

>Meine Frage lautete, welche Rechte hat der Kleinaktionär wirklich.

Die rechte, die dort stehen. Wenn die etwas davon verwehrt wird, kannst 
du dagegen klagen. Was verstehst du daran nicht?

>Mag sein, daß Du in Natura der beste Kumpel bist, bei mir kommst Du
>anders rüber.

Mag wohl daran liegen, weil ich nicht rumjammere, sondern auf der 
Sonnenseite stehe. Wir können auch zusammen am Stammtisch über die 
Situation rumjammern, uns gegenseitig die Eier kraulen und feststellen, 
wie ungerecht die Welt ist. Ich bevorzuge dagegen eher, mein Schicksal 
selber in die Hand zu nehmen und nicht mit dem Finger auf andere zu 
zeigen.

>Vieles vor allem in Vermögensanlagen ist einfach nur sinnloses Geblubbere.

Natürlich ist es das. Dafür hat man in Deutsch früher Textanalyse 
gehabt. Die Kunst besteht darin, richtig zu filtern.

>Wenn mir irgendwelche Fachleute "sichere" Tipps geben wollen, frage ich
>immer zurück: Wenn Sie die Kursentwicklung so genau kennen, warum sitzen
>Sie dann noch hier und sind nicht mit Ihren Millionen auf den Malediven?

Seriöse Berater geben niemals sichere Tipps. Eher wird das Profil des 
Kunden erfasst, um ein entsprechendes Paket zu schnüren. Wer das alles 
nicht mag, wird eben selber aktiv hier geht ohne Wissen nun mal gar 
nichts.

Und das war auch der Ausgangspunkt. Beim Würfeln besteht die Chance 
50:50. Aber mit Hintergrundwissen kann man dieses Verhältnis etwas zum 
eigenen Vorteil biegen und wen man zu 51% richtig liegt, hat man 
gezeigt, dass Wissen bares Geld ist.


Die Börse ist kein Roulettspiel.

Autor: Jorge (Gast)
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Doch die Börse ist genau wie ein Roulettespiel, nur dass es beim 
Roulette viel schneller geht bis das Ergebnis feststeht. Langfristig 
folgen die Aktien (Blue Chips) zwar den Renten, bei der nächsten 
Weltwirtschaftskrise bist du dann doch auch Pleite. In Bluechips zu 
investieren ist etwa vergleichbar mit auf Rot und Schwarz setzen und 
jeweils den Einsatz zu verdoppeln. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man 
Pleite ist. Mit Anleihen ist es dann auch nicht anders. Der Staat ist 
nämlich schon sehr lange Pleite.

Eigentlich ist das "sharehoulder value" Prinzip eine gute Sache, man 
investiert mit wenig Geld und partizipiert an den Gewinnen, leider 
siehts praktisch anders aus - schon immer.

Autor: Gast (Gast)
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Ich will dich gar nicht von deiner Überzeugung abbringen. Denn davon 
profitiere ich nur. Je mehr Menschen es gibt, die die Börse als 
Roulettspiel betrachten, um so liquider ist die Börse und um so leichter 
kann ich Aktien in Hausse-Phasen abstoßen. Irgendeiner muss ja das zeug 
wieder kaufen.

Deshalb bleib bei deiner Überzeugung. Und überzeuge noch andere davon. 
Immerhin gibt es naturgemäß mehr Verlierer als Gewinner und das soll 
auch so bleiben.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Gast,

Autor: Gast (Gast) Datum: 01.04.2008 12:57:
„..Viele hatten nur keine Ahnung, was sie gekauft haben. Die Pakete 
waren doch gut verschleiert...“

Autor: Gast (Gast) Datum: 01.04.2008 15:54 :
„...Und viele banken haben davon gewusst...

Gibst Du hier jetzt das Fähnchen im Wind oder um Dich zu zitieren 
„...möchtest du nur einfach was sagen, um etwas zu sagen. Oder sind das 
Probleme in der Textanalyse Deiner eigenen Beiträge?

„Öhm, du weißt jetzt aber schon, dass es eine Inmobilienkrise im 
privaten Sektor war.“

Kamen die Kredite jetzt vom Bäcker oder von Banken? Ich glaube, Du 
überschätzt Deine Intelligenz doch.

„...uns gegenseitig die Eier kraulen..“

Soviel Geld könntest Du mir gar nicht bezahlen.

Autor: Gast (Gast)
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Du zeigst jetzt leider eindrucksvoll Defizite. Aber um es mal 
andersherum anzufassen, brauchst du nur die Frage zu beantworten, von 
welchem Unternehmen die betroffenen Anleger der Inmobilienkrise 
eigentlich gekauft haben? Gab es irgendwo Hypothekenaktien zu kaufen? 
Gab es Hypothekenoptionen zu kaufen? Futures vielleicht? Hat irgendein 
Privathaushalt Quartalszahlen veröffentlicht? Welches 
betriebswirtschaftliche Wissen ist denn notwendig, um faule Kredite in 
den Privathaushalten zu entlarven?

>Kamen die Kredite jetzt vom Bäcker oder von Banken?
Leider kann ich es nicht mit Bildchen verdeutlichen, was deiner 
ausgesprochenen Leseschwäche zugänglicher wäre. Aber frag mal Mutti, ob 
sie es dir erklären kann, ob die Banken im privaten Sektor tätig waren 
oder im Firmenumfeld.

Was das aber alles mit Aktien zu tun hat, wirst nicht mal du wissen. Du 
willst nur reden, ohne was zu sagen.

>Soviel Geld könntest Du mir gar nicht bezahlen.

Will ich auch gar nicht. Es reicht mir, dich durch deine stupide 
BWL-Sichtweise auszunehmen. Ich kann prima davon leben. Dank Menschn wie 
dir und ich hoffe, dass es noch mehr Menschen gibt, die BWL hassen (auch 
wenn es ohne Grund ist, aber hassen ohne Grund liegt dem Deutschen ja im 
Blut).

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Er versteht eben nicht den Unterschied zwischen einer Anleihe, also 
jemanden Geld für einen Zinssatz leihen und einer Aktie, an einem 
Unternehmen partizipieren und von dessen Gewinnen profitieren, nicht.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Gast,

"Es reicht mir, dich durch deine stupide BWL-Sichtweise auszunehmen."

Mal eine einfache Aufgabe für Dich zur Textanalyse: Wenn ich mich 
aufgrund meiner Stupidität nicht an der Börse oder in Deinen 
Hochintelligenz-Kreisen aufhalte, wie willst Du mich dann ausnehmen?

Meine Mutti hat mich zumindest mit gesundem Menschenverstand 
ausgestattet.

Kauf Deine Futures, Puts, Calls und was auch immer und werd' in der 
Hausse oder Baisse als Bear oder Bull reich. Du siehst auch ich kann mit 
Schlagworten um mich werfen.

Auf Deine Antwort auf die Aufgabe zur Textanalyse bin ich allerdings 
gespannt.

Autor: Wasser (Gast)
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>Die sicherste zukunftsweisende Investition die Ihr künftig machen
>könnt ist in landwirtschaftliche Nutzfläche. Die wird in 10-20 Jahren
>deutlich mehr wert sein als heute

Ist das wirklich so ? Von Landwirtschaft habe ich garkeine Ahnung. Denke 
da nur sofort an die EU.

Ich weiss aber das Grundstückspreise an sich gerade am Fallen sind. 
Gerade in den Großstädten. Guter Mittelstand kann in Köln,München und 
Hamburg lange nach einem Billigen Grundstück mit Haus umsehen.


Wie hoch ist eigentlich die Grundsteuer auf Landwirtschaftliche 
Nutzfläche ? Ist man verpflichtet diese zu nutzen ?

Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

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@Gast,

"Mal eine einfache Aufgabe für Dich zur Textanalyse: Wenn ich mich
aufgrund meiner Stupidität nicht an der Börse oder in Deinen
Hochintelligenz-Kreisen aufhalte, wie willst Du mich dann ausnehmen?"

Ich warte noch auf Deine Antwort.

Aber Du verhedderst Dich ja öfter in Deiner Genialität:

Autor: Gast (Gast) Datum: 01.04.2008 12:57:
„..Viele hatten nur keine Ahnung, was sie gekauft haben. Die Pakete
waren doch gut verschleiert...“

Autor: Gast (Gast) Datum: 01.04.2008 15:54 :
„...Und viele banken haben davon gewusst...

Meine Erklärung dafür ist: eingebildetes Genie gepaart mit Alzheimer.

Autor: Franz (Gast)
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>Er versteht eben nicht den Unterschied zwischen einer Anleihe, also
>jemanden Geld für einen Zinssatz leihen und einer Aktie, an einem
>Unternehmen partizipieren und von dessen Gewinnen profitieren, nicht.

Das hab ich ja sogar verstanden. Eigentlich ist es so einfach. 
Stattdessen beißt er sich fanatisch auf einen Punkt fest, obwohl ihm 
langsam klar sein sollte, dass er gar nicht von Unternehmensanteilen 
spricht. Denn er versteht ja noch nicht einmal, dass die betroffenen 
Anleger der Subprime-Krise nicht das Geld in Aktien der Bank angelegt 
haben.

Diskutiert einfach nicht weiter. Das ist nur ein kleiner fanatischer 
Troll, wie er ja selber zugibt. Er investiert gar nicht, hat keine 
Ahnung, möchte aber mitreden. Und Fanatiker lassen sich schon aus 
Überzeugung nicht überzeugen. Einfach lächeln und nicken.

Ja, lieber Bewunderer, du hast völlig Recht und wir unsere Ruhe.

http://baseportal.de/baseportal/wrzodek/gurus

"Der Staat kann die Dummen nicht darun hindern, ihr Geld loszuwerden."

"Achten sie auf Charts von einzelnen Werten aber niemals bei Indizes! 
Das tun nur die "Dummen". Und mit denen verdient man bekanntlich Geld."

Autor: Gast2 (Gast)
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@ Wasser:

Der Grund ist ein Einfacher ... Bevölkerungswachstum (global) und 
Klimawandel.
Schon die vergangenen 3 Jahre war der Weltmarkt für Getreide Milch
und andere Grundnahrungsmittel leergefegt, Butterberge Milchseen und
Getreideberge sind Vergangenheit. Verknappung ist heute angesagt
und die Energieerzeugung über nachwachsende Rohstoffe schlägt
da nochmal ins Kontor.
Auch der Markt für Düngemittel ist leergekauft von Staaten, die
darüber ihre Produktion in die Höhe jagen wollen ... das langfristig
die Flächen versalzen und dann ganz ausfallen juckt dort bislang
nicht, wird es aber irgendwann.
Ergo wird der begrenzende Faktor die Nutzfläche sein.
Im Übrigen legen schon heute kundige Bänker dort an.

@all ...
BWL ist wichtig und richtig, fundierte Grundkenntnisse sind bestimmt
kein Fehler, aber auch nicht allein seeligmachend.
Wie die Amibanken die Misere in Zeiten von Rating und Basel II fertig
gebracht haben hängt mir irgendwo zu hoch.

Autor: The one (Gast)
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Die beste Strategie ist gar keine. An diesem Spruch ist etwas dran, wie 
eine Studie belegt.

Nach dieser Untersuchung hatten die Probanden am besten abgeschnitten, 
die aus dem "Bauch" heraus ihr Porfolio zusammengesucht hatten. 
Instinktiv hatten diese Ihren Anlagen wesentlich weiter gestreut als die 
sogenannten Profis und im Endeffekt mehr Kohle.

Zu den sogenannten Profis (zu denen gehören ja eigentlich auch Banken) 
gehören noch ein Kommentar: Was derzeit am Finanzmarkt abläuft 
beschreibt genau das Problem was ich eben angesprochen habe. Die Profis 
(wie zuletzt noch Myrill Lynch 20077 ,als sich die Krise Immobilienkrise 
schon längst abzeichnete) waren ausschließlich auf den schnellen Dollar 
aus und haben in ihrer Raffgier zu unvorsichtig gehandelt.

In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass sich wesentlich mehr 
öffentliche Banken zu Risikogeschäften hinreißen lassen als 
Privatbanken. Die gesetzlichen wissen ja, dass sie in einer Krise auf 
den Vater Staat und damit letztendlich auf den Steuerzahler vertrauen 
können. Das ist natürlich nicht auszuhalten dreist, aber willkommen im 
Leben.

Bankfuzzis und Politiker sind für mich sowieso der letzte Dreck. Mit dem 
Gesindel habe ich innerlich schon abgeschlossen. Ich versuche mein 
Vermögen selbst zu verwalten und so einen Kram wie diese 
Riester-Produkte lasse ich mir erst mal gar nicht andrehen. Wer davon 
ausgeht, dass der Staat freiwillig etwas verschenkt, der ist selber 
Schuld.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Franz,

"Denn er versteht ja noch nicht einmal, dass die betroffenen
Anleger der Subprime-Krise nicht das Geld in Aktien der Bank angelegt
haben."

Du hast aber schon bemerkt, daß die Sub-Prime-Krise den Aktienmarkt 
negativ beeinflusst hat.

"Das ist nur ein kleiner fanatischer Troll, wie er ja selber zugibt."

Du kannst mich ja ruhig für einen Troll halten, aber zeig mir doch mal 
die Stelle wo ich das zugebe. Oder bist Du auch so ein Titan der 
Textanalyse wie Gast (falls nicht sogar mit ihm identisch)?

Autor: Peter (Gast)
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>Du hast aber schon bemerkt, daß die Sub-Prime-Krise den Aktienmarkt
>negativ beeinflusst hat.

Was wohl eher mit der Psychologie der Massen, denn mit der Krise zu tun 
hat. Wer einfach stillhält, hat nichts zu befürchten. Die Gewinne der 
AGs werden ja nicht plötzlich geringer.

http://www.maraba.de/Gedseite/kriegwid/lebon.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Gustave_Le_Bon

Ja, man sollte sich bei der Börse auch mit solchen Dingen beschäftigen.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Peter,

"...Was wohl eher mit der Psychologie der Massen..."

Das ist der Punkt. Aktienkurse sind zum nicht unwessentlichen Teil von 
Psychologie bestimmt.
Die angeblichen rationalen Erklärungen der Kursentwicklung 
(vorweggenommene Krise, Zinsängste, Kriegsängste etc.) sind 
hauptsächlich Kaschierung des Nicht-Genau-Wissens.

Hinzu kommt, daß die Geschäftszahlen durchaus "gestaltet" werden können. 
Und dafür ist die Sub-Prime-Krise ein treffendes Beispiel. Man geht mit 
unseriösen Produkten an den Markt und versucht den Zusammenbruch 
möglichst lange mit Hinhaltetaktiken zu verschleiern.

Aussitzen der Krise ist aber auch kein Allheilmittel siehe 
Telekom-Aktien.

Das ist Gast und seinem alter Ego Franz klar entgangen. Das 
Geschäftsmodell von Gast beruht nach eigener Aussage (01.04.2008 18:18) 
auf dem Ausnehmen stupider Existenzen.
Wahrscheinlich ist er gerade in die Drückerkolonne von irgendwelchen 
Finanzdienstleistern a la Göttinger Gruppe aufgenommen worden.

Autor: Peter (Gast)
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>Hinzu kommt, daß die Geschäftszahlen durchaus "gestaltet" werden können.
>Und dafür ist die Sub-Prime-Krise ein treffendes Beispiel.

Ich verstehe aber nicht, welche Geschäftszahlen "gestaltet" wurden. Dis 
Subprime-Krise hat vorzugsweise mit der Vergabe fauler Kredite zu tun. 
Die einzigen Unternehmen, die daran beteiligt waren, waren die Banken 
und die haben keine falschen Geschäftszahlen herausgebracht. Die anderen 
Unternehmungen hat das gar nicht gejuckt. Vielleicht waren dabei sogar 
einige so clever und haben ihre eigene Werte zurückgekauft.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Peter,

man kann wie bei einigen Landesbanken geschehen, z.B. versuchen die 
Verluste ausgliedern.
Einfaches Beispiel, Du hast ein Grundstück gekauft. Wie wird das jetzt 
in der Bilanz bewertet. Zum Kaufwert oder zum aktuellen Verkehrswert, 
der deutlich höher oder niedriger als der Kaufwert sein kann?

Oder Läger: Bewertung zu Herstellkosten oder zum (potentiellen) 
Verkaufspreis? Oder wegen Unverkäuflichkeit abschreiben?

Näheres könnte uns evtl. Gast resp. Franz erklären.

Autor: Toto (Gast)
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Schönes Youtube Video von Volker Pisper das sich so ziemlich mit meiner 
Meinung über das Thema deckt.
Youtube-Video "Volker Pispers - Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht"

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