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Forum: Offtopic Kohlensäuregehalt von Erfrischungsgetränken messen


Autor: Peter X. (vielfrass)
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Wie wird der Kohlensäuregehalt von Erfrischungsgetränken gemessen?
Spontan fällt mir nur ein Flüssigkeit mit einer Art von Pipete aufziehen 
und dann schütteln und oder erwärmen. Dann schauen wie viel Kohlensäure 
drin ist.

Autor: 6644 (Gast)
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Ueblicherweise bei der Herstellung Aufgrund von Temperatur der 
Fluessigkeit und dem Druck des CO2. Das muss man einmal kalibrieren, da 
man ja nicht zu Zeit hat zu warten, bis sich ein Gleichgewicht 
eingestellt hat.

Autor: Matthias (Gast)
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Mit einem PH Messgerät sollte es auch gehen. Den PH Wert messen und dann 
üer Formel (Temperatur, ... ) umrechnen. Hab leider grad keine Formel 
zur Hand.
ISt auch schon ne Weile her, dass ich in einem Chemielabor stand ....

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Über den pH?

Da bin ich skeptisch, weil in den meisten CO2-haltigen Getränken noch 
andere Säuren sind (Phosphorsäure in Cola...).

Autor: Bastler0815 (Gast)
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Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Hersteller zum Schnelltest einen 
Druckmesser an die Flasche anschließen und die Flasche dann in ein 
Ultraschallbad stellen (mit def. Temp.).

Autor: Morin (Gast)
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Ultraschall ist out, dafür gibt's heute Mentos!

Autor: Sebastian (Gast)
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Ach, der Zusatz einer Pfefferminzpastille führt zu einer Freisetzung des 
gesamten gelösten CO2 aus der Limo? Ich kannte das bisher nur mit 
Traubenzuckertabletten und Cola.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Ach, der Zusatz einer Pfefferminzpastille führt zu einer Freisetzung des
>gesamten gelösten CO2 aus der Limo? Ich kannte das bisher nur mit
>Traubenzuckertabletten und Cola.

Hat da jemand das letzte Jahr verschlafen? Oder war das noch länger her?

http://www.youtube.com/results?search_query=mentos...

Autor: Phil J. (sunflower_seed)
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Das meiste dürfte lediglich CO2 sein, dass lässt sich durch Kalkwasser 
indentifizieren.
Google hilft aber auch:
http://www.google.de/search?hl=de&q=kohlens%C3%A4u...

Autor: andy (Gast)
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Wenn man es genau (und zugegebenermassen etwas altmodisch) machen 
möchte, bläst man das CO2 aus und leitet es z.B. in eine Ca(OH)2 oder 
NaOH Lösung. Diese kann man dann mit HCl titrieren. Der 
Differenzverbrauch zur reinen Basenlösung entspricht dann dem 
CO2-Gahalt.

Gruss
Andy

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Das mit dem Übersprudeln liegt aber nicht an dem Inhalt der Mentos 
sondern an der Oberfläche. Kannst genau so gut Kieselsteine reinwerfen.

Autor: SintesiMoe (Gast)
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pH geht aber auch recht gut, ich hab mit frischer Cola so unter 2 und 
bei abgestandener/ausgeschüttelter so um die 4, da sich ja der 
Phosphorsäuregehalt nicht ändert stört die Phosphorsäure auch nicht 
weiter wenn man weiß wieviel drinnen ist.
Wie war das? Der pH-Wert war doch der negative dekadische Logharythmus 
der OH- Ionenkonzentration, dazu haben Säuren jeweils einen eigenen 
pk-Wert, dahergehend kann man,  mit ein bisschen rechnen, die 
Kohlensäurekonzentration auch ohne Kalibrierung bestimmen, sofern man 
die konzentrationen der anderen Inhaltsstoffe kennt.

Autor: andy (Gast)
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> sofern man die konzentrationen der anderen Inhaltsstoffe kennt.

und genau dort liegt das Problem. Dies nennt man in der analytischen 
Chemie die Matrix und diese ist eben normalerweise nicht genau bekannt. 
Cola und sonstige Getränke haben i.A. keine konstante Zusammensetzung.
Prizipiell kann man Analysen aufteilen in:
- Messverfahren ohne Matrixeinfluss: Hier kann man direkt messen.
- Messverfahren mit Matrixeinfluss: Hier muss die Matrix abgetrennt 
werden.

Gruss
Andy

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie wär denn das?

Man trinkt eine definierte Menge von dem Zeug und mißt dann, wie laut 
der Rülpser ist ;-)

Autor: Morin (Gast)
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Alternativmethode über pH: Miss den pH einmal am normalen Getränk und 
einmal nachdem du die Kohlensäure rausgeschüttelt hast. Wird zwar nicht 
supergenau sein, weil immer ein Rest drin bleibt (siehe z.B. der 
säuerliche Geschmack von abgestandenem Sprudel) aber vielleicht reicht 
dir das ja.

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Wenn man nen Vakuumanschluss mit so 10 hoch minus 7 mBar hat bekommt man 
annähernd alles raus, zumindest kann man dann den rest (fast) nicht mehr 
messen.

Autor: Phil J. (sunflower_seed)
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Die ganzen Kohlensäuren sind doch eh sowas von instabil, da spielt 
minimale Abweichung keine Rolle

Autor: Matthias (Gast)
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>Wenn man nen Vakuumanschluss mit so 10 hoch minus 7 mBar hat bekommt man
>annähernd alles raus, zumindest kann man dann den rest (fast) nicht mehr
>messen.

Dann ist aber auch schnell die Flasche leer, bzw. der Wasseranteil raus 
;-)
Das Zeug kocht bzw. siedet dann relativ schnell und dann gehts durch den 
Vakuumschlauch raus ;)

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