Schaltfrequenz von FET simulieren

Gast #829882
Lesenswert?

Hallo,

will mit PSpice eine Störquelle mit f = 16kHz simulieren.
Es handelt sich dabei um eine FET-Stufe die quasi wie ein Schaltnetzteil 
taktet und Störpegel bei den harmonsichen von 16kHz (also 32kHz, etc) 
produziert.

Habe versucht dass Störsignal mit der VPULSE Quelle zu simulieren.
Komme mit der Konfiguration von VPULSE nur nicht ganz klar, was muss ich 
einstellen dass ich einen Störer mit der Frequenz f = 16kHz habe und 
dann über  FFT die Harmonischen anschauen kann?
Angehängte Dateien:
#829946
Lesenswert?

Da bin ich leider überfragt. Aber sicher ist das bei ja nach 
Puls-Pausenverhältnis, werden verschiedene harmonischen stärker oder 
schwächer. Wenn ich mich aber nicht irre, Puls-Pausenverhältnis ändert 
nicht welche harmonischen Frequenzen im Spektrum auftauchen, eben nur 
wie stark sie sind. Die Grundfrequenz bleibt ja immer die gleiche.
Gast #830176
Lesenswert?

Hallo, @Martin ####,

"Wenn ich mich aber nicht irre, Puls-Pausenverhältnis ändert
nicht welche harmonischen Frequenzen im Spektrum auftauchen, eben nur
wie stark sie sind."

Stimmt, z.B. haben abhängig vom Puls-Pausen-Verhältnis immer 
unterschiedliche, und immer unendlich viele Oberschwingungen den Betrag 
0 ( Null ).

Gruss
Gast #830203
Lesenswert?

>also PW ist die Impulsweite ti, wie geht dass Puls-Pausenverhältnis in
>dass Spektrum mit ein?

Stichwort Fourieranalyse.

Rechtecksignale mit 50% Tastverhältnis haben nur ungerade Oberwellen:
(cos(x) - 1/3*cos(3*x) + 1/5*cos(5*x) - 1/7*cos(7*x) + 1/9*cos(9*x) - 
...
Sobald das Tastverhältnis von 1:1 abweicht, werden auch geradzahlige OW 
auftauchen und das Verhältnis der Oberwellenamplituden zur 
Grundwellenamplitude nimmt immer mehr zu, je geringer die Einschaltdauer 
ist.

Setzt man die Summe bis unendlich fort, so ergibt sich (bis auf das 
Gibb'sche (?) Phänomen) eine ideale Rechteckschwingung.
Schau mal im Web nach f(x)-Viewer. Ein kleines Programm, mit dem man 
schön Gleichungen graphisch darstellen kann.
Gast #830296
Lesenswert?

>Es fallen aber immer, jedenfalls bei reellem Tastverhältnis,
>irgendwelche ( und zwar undendlich viele ) Oberschwingungen heraus
>(denke ich jedenfalls ?).
Ja - ich erinnere mich an die Si-Funktion. Es fallen die heraus, für die 
gilt: tau = n*2*PI, wenn tau die Pulsdauer ist.
http://www.diru-beze.de/veroeffentlichungen/telekom/Spektren_period_Zeitfunktionen.pdf
Kapitel 5 und 6

Geht aber das Tastverhältnis gegen Null, dann gehen auch die 
herausfallenden Oberschwinungungen gegen Null. Stichwort Dirac.
Gast #830773
Lesenswert?

Hallo,

"Geht aber das Tastverhältnis gegen Null, dann gehen auch die
herausfallenden Oberschwinungungen gegen Null. Stichwort Dirac."

Dirac-Puls ist jedoch ein einmaliges Ereignis, nicht periodisch.

Gruss
Gast #833714
Lesenswert?

>Kommt man als nicht Telekom-Mitarbeiter auch an die Files dran?
K.A. Ich hab den PDF über Google gefunden und bin kein T-Mitarbeiter.

@ Nicht_neuer_Hase
>Dirac-Puls ist jedoch ein einmaliges Ereignis, nicht periodisch.
Ich glaube, du müsstest dann 'Dirac-Impuls' schreiben. Ein Puls ist 
implizit schon was periodisches ...
Aber, was hindert dich daran, den Dirac-Impuls periodisch zu 
wiederholen? So in der Art:

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren