warum ist eine gepäckförderanlage ein schwieriges problem

Persönliche Seite #830399
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Meine Spekulation: Solch ein Gepäckbeförder'dingens' wird (wie die 
meisten anderen größeren Projekte auch) selten auf einer grünen Wiese 
entstehen, sondern mit dutzenden anderen Systemen kommunizieren und 
kooperieren müssen. Alleine das dürfte, zusammen mit Punkten wie 
garantierter Verfügbarkeit u.ä, immerhin die Softwareseite gehörig 
verkomplizieren.
#830401
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Beispiel Autoverkehr: Eigentlich müsste man an Engstellen und Baustellen 
mit Karacho vorbei, weil sich nur so der Durchsatz halten lässt. In der 
Praxis wird man an Stellen mit ohnehin geringem Durchsatz langsamer, was 
den Durchsatz weiter reduziert und in Nullkommanix einen Stau 
hervorruft. Aus ebendiesem Grund können Staus auch spontan ohne 
erkennbare Ursache entstehen. Kurzum: Es handelt sich dabei um ein 
instabiles System - ein stabiles System korrigiert sich bei Abweichungen 
selbst (kleine Ursache kleine Wirkung), ein instabiles System läuft 
lawinenartig aus dem Ruder (kleine Ursache grosse Wirkung).

Mit solchen Gepäcksystemen wird das ähnlich sein. Probleme an einer 
Stelle pflanzen sich bald durch das gesamte System fort und reduzieren 
den Durchsatz überall bis hin zum Stillstand. Man wird sowas in dem 
System berücksichtigen. In Grenzen natürlich. Kostet ja Geld.

Ausserdem mögen solche Systeme auch darunter leiden, dass sie immer noch 
nicht ganz ohne Menschen auskommen. Mindestens am Anfang und am Ende 
sind welche beteiligt. Und wenn es darum geht, Maschinen zum Verzweifeln 
zu bringen, werden auch sonst völlig unkreative Dumpfköpfe zu wahren 
Künstlern.

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