Einstellunge speichern?

Gast #63318
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Hallo,

Ich habe eine kleine Verständnisfrage.

In meinen Projekt, eine Brutautomatensteuerung, habe ich das Problem,
dass ich im eingebauten Zustand, Einstellungen die ich in einen Menü
über Taster eingebe, dauerhaft speichern soll.
Also die Einstellungen sollen bei z.B. Stromausfall noch gespeichert
bleiben.

Meine Frage ist, kann man das z.B. mit den internen EEPROM machen oder
was für einen Speicher verwendet man für so ein Problem?

Mit freundlichen Grüßen . Thomas
Gast #63319
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Hi!

Ja, das kannst du mit dem internen EEPROM machen.
Jedoch hat der glaub 'nur' 100000 schreib/lese zyklen, bis er hin
ist, oder noch weniger. Evtl. wäre es sinnvoll ein externes EEprom zu
verwenden, welches du auswechseln kannst, wenn's mal hin ist.
Wenn aber nicht so häufig Einstellungen gespeichert werden müssen,
kannst du natürlich auch das interne verwenden. Aber da ja meistens
nicht alle 5 Minuten neue Einstellungen gemacht werden, würde ich es
mal mit dem internen probieren, wenns funktioniert kannst du ja
immernoch ein externes verwenden.

MFG Nik

p.s. mit dem externen eeprom meinte ich ein I2C eeprom, z.b. ein 24lc02
(256*8bit)
Gast #63321
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ok :)

Sorry, mit den 'nur 100000 schreib/lese zyklen' war ich noch bei
meinem projekt, wo ich variablen dauerhaft speichern muss, wobei die
Einstellungen per rs232 reinkommen...und dies nicht sehr selten. Aber
wie peter ja gesagt, solange nicht alle 10 sekunden neue Einstellungen
getätigt werden müssen, geht es relativ lange, bis das Ding mal futsch
ist. Blöd ist nur wenn's doch mal soweit ist und man
sich fragt was kaputt ist und evtl. den Fehler sucht. Zugegeben, etwas
pessimistisch gedacht. :) Aber man kann ja nie Wissen :)

Nik
Gast #63322
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'nur 100.000' Schreibzyklen'
das gilt pro Speicherzelle, also nicht für den gesamten EEPROM.
Ausserdem ist es die garantierte Zyklenzahl, in der Praxis ist es immer
mehr.
Falls das wirklich mal ein Problem sein sollte, gibt es 2
Lösungsmöglichkeiten:
-die Daten werden erst bei drohendem Netzausfall im EEPROM gesichert,
ansonsten im RAM gehalten. Erfordert externe Hardware, die kommenden
Versorgungsausfall erkennt und dies per Int mitteilt. Jetzt muss am
Prozessor noch lange genug Energie (Kondensator) vorhanden sein, um den
Schreibvorgang sicher zu Ende zu führen.
-mit mehreren EEPROM-Zellen
1 Zeigerregister, enthält eine Information auf die jeweilig gültige
Adresse
2 Zellen sind der Schreibzyklenzähler, bei jedem update der
eigentlichen Daten wird dieser erhöht. Erreicht der Zyklenzähler 65535,
wird das Zeigerregister erhöht und ab diesem Zeitpunkt mit neuen
Speicherzellen für Zyklenzähler und Datenzellen gearbeitet
Gast #63323
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Hallo
erstmal Danke an alle!

Das mit den 10k Zyklen ist gut zu wissen für spätere Projekte, den hier
habe ich höchstens 100 Speicherungen im Jahr
Das sind 100 Jahre und grobgeschätzt mindestens 200 Tausens Eier zum
ausbrüten

Gruß Thomas

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