Du kannst versuchen, die Tabelle im Datenblatt durch ein Polynom 2.
Grades nachzubilden. Entweder durch probieren oder durch Korrelation.
Du erhälst eine Gleichung für den temperaturabhängigen Widerstand in der
Form
R(T) = a*x^2 + b*x + c (T = Temperatur)
Wenn du in °C rechnest, dann wäre c der Widerstand bei 0°C, x ist die
Temperatur in °C und a und b zwei Koeffizienten mit unterschiedlicher
Dimension. Der Wert b kennzeichnet den linearen Teil, entspricht also
der Grundsteigung der Kurve und wäre bei deinem Element negativ.
Ich habe das vor vielen Jahren mal gemacht (mit 1k KTY-PTC), leider die
Unterlagen nicht mehr aufgehoben. Ich erhielt jedenfalls eine
hervorragende Korrelation mit r=0,998.
Der Wert c ist dann 16325, der Wert b müsste so ganz grob geschätzt um
die -500 liegen. Über a kann ich nichts sagen - der bestimmt die
Krümmung. Bei mir war es damals ein sehr kleiner Wert, so um die 0,02.
Dein Fühler scheint aber wesentlich 'krummer' zu sein, so dass 'a'
deutlich größer wäre. Da könnte es schon sein, dass diese einfache
Linearisierung mit einem Widerstand nicht mehr ausreicht.
Jetzt könntest du in eine Tabellenkalkulation die Datenblattwerte
eingeben und daneben die Werte aus der Berechnung durch Anpassen der
Koeffizienten soweit optimieren, dass sie möglichst gut mit der
Datenblatttabelle übereinstimmen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine Regression 2.Grades zu bestimmen
und daraus die Koeffizienten zu ermitteln.
Jetzt hast du einen temperaturabhängigen Widerstand R(T) in Form einer
Gleichung und kannst mit dem noch unbekannten Widerstand einen
Spannungsteiler bauen. Das ergibt dann eine temperaturabhängige Spannung
U(T) mit quadratischem Anteil. Diesen qudratischen Term nun durch
geeignete Wahl des Vorwiderstands auf Null bringen. Das wäre dann der
gesuchte Wert.
Ich hoffe, du konntest mir folgen - und ich hab nichts
durcheinandergebracht.