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Forum: Offtopic High-Power Soundanlage


Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

es kommt doch öfters vor, dass manche Leute sich gegenseitig mit ihrer 
Angeber-HiFi-Anlage überbieten wollen. Manchmal steht auf der Verpackung 
ganz groß "4.000 WATT Sinus" oder sogar "20.000 WATT Sinus (182 dB)" 
(nicht PMPO). Doch wie kann so etwas gehen, welchen Stromanschluss hat 
solch eine Anlage? Da braucht man doch "Kanalbündelung" über min. 2 
Starkstromdosen. Oder wird das anders gemacht mit eingebautem 
Stromgenerator, der mit Diesel oder soetwas betrieben wird?

Autor: tomafa (Gast)
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Hallo,

der hat 96.000 Watt

http://derstandard.at/?url=/?id=3283292
Bild 9 :-)

mfg

tomafa

Autor: Jurij G. (jtr)
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Stefan Helmert wrote:
> "20.000 WATT Sinus (182 dB)"

Mal davon abgesehen das man 182dB im geschlossenem Raum nicht überleben 
würde...

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Ganz einfach: Es wird gelogen, daß sich die Balken biegen.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Eben. Schalldruck von 182dB kann ja eigentlich vom Wert schon garnicht 
stimmen, zumindest nicht in normaler Luft bei auf der Erde üblichem 
Luftdruck...

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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BTW:
Es gibt schon kräftige Endstufen.....Z10
http://www.studior.com.br/english/seriez.htm

Die kommen ohne Netzstecker und haben einen eigenen LS-Schutzschalter im 
Gehäuse. Wie man dann 60A bei 230V an das Gerät bringt, bleibt einem 
selbst überlassen.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Wenn 1 Watt aus einem üblichen Lautsprecher ca. 90 dB Schalldruck 
erzeugt,
( steht in Datenblättern ), ergäbe sich für die benötigte Leistung:

100 dB => 10 W
110 dB => 100 W

usw.

180 dB => 1000000000 W = 1 GW

Jedem sein eigenes Kraftwerk !

So wird halt Politik gemacht ( in diesem Fall: Verkaufspolitik ) !

Gruss

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wenn man den Lautsprecher auf Resonanz abstimmt, dann schafft man das 
doch bestimmt auch mit weniger Leistung, oder ?  Die Energie muss ja 
nicht verloren gehen, sondern es reicht wenn die hin und her pendelt.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Energie geht lt. 1. Hauptsatz der Wärmelehre nie verloren.

Schalldruck im Freiraum Luft zu erzeugen, bedingt naturgemäss 
entsprechende Leistung, diese, in schwingende Luft umgesetze Leistung im 
Bereich von z.B. ( 40 ... 15000 ) Hz wieder zurückzugewinnen, wäre eine 
interessante Aufgabe ...

Viele Grüsse

Autor: die ??? (Gast)
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Benedikt wrote:
> Wenn man den Lautsprecher auf Resonanz abstimmt, dann schafft man das
> doch bestimmt auch mit weniger Leistung, oder ?  Die Energie muss ja
> nicht verloren gehen, sondern es reicht wenn die hin und her pendelt.

So ist es. So macht man das z.B. bei den dB-drags. Da wird alles auf die 
Resonanz des Chassis abgestimmt. Da geht es nur um einige Sekunden 
Maximalpegel, Strom über Batterien die für gewöhnlich einige 100A für 
kurze Zeit bringen. Auto muss möglichst druckdicht sein, ist klar. 
Weltrekord: irgendwas um 180dB:

  http://www.ground-zero-audio.com/deutsch/02_news_d...

Krank!

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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180 dB ist einfach Unfug !

Gruss

Autor: Esko (Gast)
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Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
>180 dB ist einfach Unfug !
Informier dich mal.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Physik reicht !

Autor: die ??? (Gast)
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Nicht_neuer_Hase wrote:
> Physik reicht !

Ja? Zeigen bitte.

Autor: Esko (Gast)
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http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,513820,00.html
> Fiat Panda, 3700kg, 30kW, 163,9 Dezibel
> ...den Boden mit Beton ausgegossen und anschließend mit Granit gefliest.
> Anstelle der normalen Scheiben wurde sechs Zentimeter dickes, in
> Stahlrahmen eingeschweißtes Panzerglas eingesetzt.

Autor: ich (Gast)
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das ist einfach nur noch gestört....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Man muß zu den 150 db, die von den durch Lügen gebogenen Balken nur noch 
30 aus dem Lautsprecher dazuaddieren, dann klappt das schon.

Autor: Esko (Gast)
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Mal kurz überschlagen für die Leute die des Rechnens nicht fähig sind:

Daten: 30kW, 100dB/W/m
10dB Überhöhung jeweils durch die Box und den kleinen Innenraum.
Wie man sieht sind diese Werte durchaus realistisch.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Wie man dann 60A bei 230V an das Gerät bringt, bleibt einem selbst überlassen.

16mm² am Hausanschluss?
Kein Problem! Bei Installation an Orten, wo diese Leistung benötigt wird 
sowieso nicht. ;)

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Der Sinn erschließt sich mir zwar nicht so ganz, aber das ist bei vielem 
so ;) Bei diesen Wettbewerben geht es nicht um Musik, Klang oder 
sonstwas, sondern nur um den Spitzenschalldruck. 150dB sind mit 
einfachen Mitteln schon kurzzeitig machbar. Von 150dB nach 180dB ist 
aber ein verdammt weiter Weg.

Ich möchte aber gerne mal eine Autoendstufe auf meinem Tisch 
nachmessen, die 20.000 Watt Sinus an 4/2/1 (?) Ohm liefert. Das ganze 
aus 14V Gleichstrom.

Autor: Thilo M. (Gast)
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/> 120dB/ hörste eh' nur noch 'Chrrrrrrch' :)
Und jedesmal wird's ein klein wenig leiser.
Sinn macht das nicht mehr.

Autor: Esko (Gast)
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> Das ganze aus 14V Gleichstrom.
Macht 1400A. Bei 12 Batterien sind das gerade noch 120A pro Batterie und 
das auch nur für einige Sekunden.

> 120dB/ hörste eh' nur noch 'Chrrrrrrch' :) Und jedesmal wird's ein klein
> wenig leiser. Sinn macht das nicht mehr.
Darum wird bei Frequenzen um die 50Hz getestet.
Da hört man eh nicht mehr viel.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Thilo M. wrote:
>>Wie man dann 60A bei 230V an das Gerät bringt, bleibt einem selbst überlassen.
>
> 16mm² am Hausanschluss?
> Kein Problem! Bei Installation an Orten, wo diese Leistung benötigt wird
> sowieso nicht. ;)

Hem, mal bei grossen Konzerten nicht nur die Getränke-Anhänger belagern, 
auch mal die Technik bestaunen.
Es ist keine Seltenheit, das ein Endstufen-Rack mit ner 32A-63A CEE-Con 
eingespeist wird.

http://www.speakerplans.com/photos/019flood3.jpg
http://www.speakerplans.com/photos/046ampmeter.jpg

Autor: Thilo M. (Gast)
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>auch mal die Technik bestaunen.

Habe selbst mal beschallt und bei Konzerten die Technik gemacht.
Stimmt schon mit 63A Cekon, nicht nur fürs Licht. ;)

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Also gut:

bei 30 kW gibt's 165 dB
    60 kW   "    168 dB
   120 kW   "    171 dB
   240 kW   "    174 dB
   480 kW   "    177 dB
   960 kW   "    180 dB

Zum Vergleich: jeder der 16 Fahrmotoren des ICE-3 hat 500 kW.

Problem ist beispielsweise im Car-Hifi-bereich
( so richtig "Hifi" ist der Lautsprecher wahrscheinlich auch nicht )
dann wohl doch die Stromversorgung, auch eine Hausstromversorgung aus 
Sonnenzellen ist dann nicht möglich ...

Vorteil zu Hause, falls man doch eine eigene Mittelspannungeinspeisung 
vom EVU erhält: Nachdem einem die Ohren weggeflogen sind, wird's auch
im stärksten Winter schön warm im Zimmer ...

Falls nach einem derartigen Probehören doch noch Reste von den 
Hörorganen übriggeblieben sein sollten, werden vermutlich Hörgeräte mit 
Lautsprechern im 10-Zoll-Bereich verschrieben.

Viel Spass /

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Ach naja, klar ist viel Sinnloses dabei, aber dabei gehts (denke ich) 
bei den dB-Races nicht, dort gehts nur um die technische Machbarkeit. 
Alleine die Kosten deuten schon an, dass das mehr ein Hobby für 
Erwachsene ist.

Viel putziger finde ich da die jugendliche Landbevölkerung (speziell um 
Berlin), die dann versuchen mit dem Budget eines Azubis, möglichst viel 
Krawall aus ihrem Schlaglochsuchgerät zu holen, um damit bei den 
intelektuell gleichgestellten (uU. paarungswilligen) Weibchen oder ihren 
"Kumpelz", Eindruck zu schinden....

Nur "krasse scheisse" wenn die Homebrew-Monsteranlage dann während der 
Fahrt nen Kurzen fabriziert, welcher gleich der Zündung den nötigen 
Spannungspegel entreisst, bis die "voll krass" vergoldetet 300A 
Schmelzsicherung (eXtrem Träge) im Acrylblock, nach 5 Minuten Rotglut 
dann doch, durch ein Schlagloch getriggert, endlich den Stromkreis 
unterbricht...

Sorry, musste mal raus ;-)

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Interessant wäre auch, was man für ein Schallpegelmessgerät nehmen muss
( der kleinste Messbereich wird dann wohl 130 dB = Düsenjäger in 3m 
Entfernung sein ) ?

Und wie führt man eine DKD-Kalibrierung durch ?

Gruss

Autor: Snt Opfer (mal als Gast) (Gast)
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Weiß nicht, ob das sogar hier im Forum war, aber die Antwort auf diese 
Frage -> Drucksensor.
Bei >120dB braucht man kein feinfühliges Mic mehr, da kann man schon mit 
Differenzdrucksensoren arbeiten... einfach mal die dB in Pascal 
umrechnen, dann weiß man, was dort bewegt werden muss.

Denke, Mikrofone lassen sich bei dem Frequenzbereich >0 - 200 Hz 
(?Vermutung?) auch definiert (z.B. -50dB) akustisch bedämpfen, damit 
hätte man Luft nach oben.

Die 180dB lassen sich übrings wesentlich einfacher im Hochtonbereich 
erzeugen, nur gilt das beim dB-Race nicht, die wollen bewegte LuftMASSEN 
und keinen ohrenzerfetzenden Quiker, daher braucht man auch enorme 
Leistung*.


*Da der Wirkungsgrad eines Chassis-Luft System mehr als schlecht ist.
-> Bündelung > Hörner
Das bringt zum Teil 12dB aus dem selben Chassis mehr, bei 1W ...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Soweit ich weiß wurde speziell dafür ein "Druckmessgerät" entwickelt.
Eine aus Silizium geätzte Struktur ähnlich Dehnmessstreifen.
Hab das aber nur so dunkel in Erinnerung.

Autor: die ??? (Gast)
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Nicht_neuer_Hase wrote:
> Also gut:
>
> bei 30 kW gibt's 165 dB
>    60 kW   "    168 dB
>   120 kW   "    171 dB
>   240 kW   "    174 dB
>   480 kW   "    177 dB
>   960 kW   "    180 dB
>
> Zum Vergleich: jeder der 16 Fahrmotoren des ICE-3 hat 500 kW.

Die pure Physik! Also ich bin überzeugt.

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