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Forum: PC Hard- und Software Sinnvoller Einsatz eines 386er


Autor: Markus L. (lucky79)
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Hallo,

ich hab vorgestern einen uralt PC mit 386er CPU und 4MB RAM bekommen und 
rätsle nun, was sich noch damit sinnvolles anstellen lässt.

Hab das Teil heute getestet und siehe da, es funktioniert noch alles.

Was würdet Ihr sagen, was man noch mit soeiner alten Rechenmaschine 
anfangen kann?

Ich bin dann schon gespannt, was euch alles so einfällt!

Grüße,

Markus

PS: ich gehör zu der Fraktion, für die das böse Wort Konsole nicht mit 
dem Teufel gleichgesetzt is! Muss ja nicht immer klicki-bunti sein ;-)

Autor: Zoltan R. (Firma: cool-robotix) (cool-robotix) Benutzerseite
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Stichpunkt Hausautomatisation?

Autor: mr.chip (Gast)
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Wie viel Strom verbraucht denn so ein 386er? Kann man den Dauerlaufen 
lassen?

Autor: Michael S. (micha)
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Spontan würd ich sagen: Steuerrechner für ne kleine CNC Fräse unter DOS.
PCNC müsste wohl auf solchen kisten laufen.
Oder halt für andere Steuerungsaufgaben, die über den Parallelport 
laufen.

Autor: Manuel1139 (Gast)
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Kommt auch cool wenn man ihn am Rückspiegel aufhängt :-)

Sorry, musste ich jetzt einfach loswerden...

Autor: Michael (Gast)
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Also spontan fällt mir da ein Internet-Router ein.
Dafür reichen 386er auch heute noch locker ...

Grüsse
Michael

Autor: yalu (Gast)
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Space Invaders spielen!

Viel mehr fällt mir leider nicht ein. Ich habe mir schon ähnliche
Gedanken zu meinem alten 486er gemacht:

- Für ununterbrochenen Betrieb braucht er zuviel Strom und macht
  zuviel Lärm, damit fallen Hausautomatisierung u.ä. weg.

- Als Steuerrechner für temporär genutzte Geräte wäre er ok. Aber was
  sind das für Geräte? Eine CNC-Fräse habe ich leider nicht. Für einen
  mobilen Roboter, den man sich basteln könnte, ist er zu groß.

- Prinzipiell wäre noch der Einsatz als X-terminal, Thin-Client o.ä.
  an einem modernen PC denkbar, so dass mehrere Personen gleichzeitig
  am selben PC arbeiten können. Ob die Grafik geschwindigkeits- und
  auflösungsmäßig den Wünschen der Nutzer entspricht, ist allerdings
  fraglich.

Autor: Markus L. (lucky79)
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Erstmal danke für Eure Beiträge!

Ich stell heut noch ein paar Fotos vom Rechner rein. Irgendwie find ich 
das Ding ja recht putzig!

from  Zoltan R. (Firma cool-robotix):
> Stichpunkt Hausautomatisation?
gefällt mir gut, da ja auch eine LAN-Schnittstelle vorhanden wäre und 
ein kleiner WebServer auf Linux müsste ja auch auf 4MB RAM laufen...
Mit Ankopplung von RS-232 auf einen RS-422/458 Bus sollte das Thema Haus 
ja auch kein großes Problem mehr darstellen.

from  Manuel1139:
> Kommt auch cool wenn man ihn am Rückspiegel aufhängt :-)
> Sorry, musste ich jetzt einfach loswerden...
das is irgendwie blöd, hab grad keine Stahlseile zur Hand und die CPU 
selber is aufgelötet.

from Michael.
> Also spontan fällt mir da ein Internet-Router ein.
> Dafür reichen 386er auch heute noch locker ...
das klingt vernünftig, auf Linux sollte das Ding ja auch iptables 
können, ohne alles auszubremsen :-) Router hab ich aber schon mit einem 
Via-C3 MicroPC am laufen, der macht mir auch VPN, HTTPS und andere 
Speilereien...

from yalu:
> - Für ununterbrochenen Betrieb braucht er zuviel Strom und macht
>   zuviel Lärm, damit fallen Hausautomatisierung u.ä. weg.
naja, hab mal gemessen, der braucht ca. 36W, leise is er auch, da dieses 
Kasterl nur einen kleinen Lüfter hat und die Harddisk von mir schon 
durch eine 32MB DOC ersetzt wurde.

> - Als Steuerrechner für temporär genutzte Geräte wäre er ok. Aber was
>   sind das für Geräte? Eine CNC-Fräse habe ich leider nicht. Für einen
>   mobilen Roboter, den man sich basteln könnte, ist er zu groß.
an CNC-Steuerung hab ich auch schon gedacht, muss das mal bei einem 
Bekannten testen.

> - Prinzipiell wäre noch der Einsatz als X-terminal, Thin-Client o.ä.
>   an einem modernen PC denkbar, so dass mehrere Personen gleichzeitig
>   am selben PC arbeiten können. Ob die Grafik geschwindigkeits- und
>   auflösungsmäßig den Wünschen der Nutzer entspricht, ist allerdings
>   fraglich.
naja, die Grafikkarte kann max. 800x600 bei 16 Farben, Grafikspeicher is 
nicht erweiterbar --> eher net!!

Autor: Markus Teubner (toybaer) Benutzerseite
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Moin.

>> - Für ununterbrochenen Betrieb braucht er zuviel Strom und macht
>>   zuviel Lärm, damit fallen Hausautomatisierung u.ä. weg.
> naja, hab mal gemessen, der braucht ca. 36W, leise is er auch, da dieses
> Kasterl nur einen kleinen Lüfter hat und die Harddisk von mir schon
> durch eine 32MB DOC ersetzt wurde.

Leise - mag sein. Aber 36W sind (imho) das angesprochene "zuviel Strom".

Grüße,
Markus

Autor: andy (Gast)
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Ein EPIA oder ein Geode braucht wesentlich weniger Leistung bei mehr 
Rechenleistung.

Also: mv PC386 /dev/null

Gruss
Andy

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, dem Beitrag von andy kann ich nur zustimmen.

Der Alix.1c von pcengines.ch verwendet einen 500MHz AMD GeodeLX800, hat 
256 MByte RAM und kann (unter anderem) direkt von einer CF-Karte booten. 
Übliche Peripherie ist vorhanden (USB2.0, 10/100er Netzwerk, Sound, VGA, 
Seriell/Parallel) und mit einem PCI- und einem Mini-PCI-Slot ist das 
Teil sogar erweiterbar.

Und mit gerade mal 5 Watt Leistungsaufnahme geringfügig sparsamer.

Autor: Micha R. (Gast)
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Du könntest das Teil als Logic-Analyzer benutzen. Meinetwegen über 
IO-Karte oder Parallelschnittstelle.

Autor: Jojo S. (Gast)
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mp3 Jukebox, Internetradio oder Printserver? Ist aber wie schon erwähnt 
wg. des Stromhungers alles eher Luxus. Wenn man den 386er mit einem 
modernen ARM aus einer Routerhardware vergleicht schneidet der sicher 
auch deutlich schlechter ab. Vielleicht rechnet der 386er etwas 
schneller in FP wenn er noch einen Coproz on Board hat?
Mit einem älterem RTOS wie QNX, ETS Kernel, RTkernel32 usw. kann man 
schon noch einges an Leistung da rausholen, aber das lohnt sich auch nur 
mässig wenn man so eine Entwicklungsumgebung noch hat und darin fit ist.
Also ist so eine HW doch eher etwas fürs Computermuseum.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mit nur 4 MByte RAM kommt man nicht weit; und dafür über 30 Watt 
Leistung verballern?

Der Linux-Router fli4l benötigt 16 MByte (und einen 486er, laut 
Webseite).
Der BSD-Router M0n0wall benötigt 64 MByte ("It might work with less").

Nee, Recyclinghof.

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Türstopper?

Hab im Keller dafür auch noch einen 486 Highscreen, leistet gute 
Dienste...

Autor: Markus L. (lucky79)
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Herzlichen Dank für die ganzen Beiträge!

Ich hab mich jetzt entschlossen den Vorschlag von andy anzunehmen. 30W 
bei 16MHz sind zuviel!

> mv PC386 /dev/null

hab das Ding gerade auseinandergeschraubt, manche Teile sind ja doch 
noch brauchbar...
Das Gehäuse is auch schön klein, vielleicht bau ich ja mal nen AVR oder 
ARM ein, wenn ich was brauchbares anzufangen weiß.

Grüße,

Markus

Autor: Gerhard. (Gast)
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1w = 8.36KWh/Jahr

36W = 301KWh/Jahr

Schlimm, was? -(

MFG,
Gerhard

Autor: Matthias (Gast)
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Router? Internetradio?
Ihr hattet nie nen 386er, oder? MP3 war erst vernünftig mit Pentiums 
möglich, und der Routerdurchsatz bei nem 386er dürfte mehr als 
beschissen sein.
Linux macht da auch keinen Spaß drauf, das hats mir nichtmal mit 100MHz 
Pentiums gemacht, die im vergleich zu nem 386 rasend schnell sind.

Das Ding taugt nurnoch für den Sondermüll

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Gerhard. wrote:
> 1w = 8.36KWh/Jahr
>
> 36W = 301KWh/Jahr
>
> Schlimm, was? -(
>
> MFG,
> Gerhard

Rechnen scheint nicht deine Stärke:

1W/h * 1 a = 1W/h * 365 d/a * 24 h/d = 8760 W/a -> 8,76 kWh/Jahr
36W/h -> 36*8,76 -> 315,36 kWh/Jahr

bei einem Strom-Preis von 0,20 €/kWh:

1W/h * 1 Jahr -> 8,76 kWh * 0,20 €/kWh = 1,752 €
36W/h * 1 Jahr -> 315,36 kWh * 0,20 €/kWh = 63,072 €

Was aber nichts an der Sinnlosigkeit ändert...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Tim,

Danke fuer die Berichtigung. Ich habe versehentlich 8364 in meiner 
Berechnung eingesetz was natuerlich nicht stimmt. Die Nummer war 
irgendwie in meinem Kopf als Stundenzahl per Jahr. Jetzt habe ich aber 
einen hochroten Kopf; -(

MFG,
Gerhard

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Gerhard. wrote:
> Hallo Tim,
>
> Danke fuer die Berichtigung. Ich habe versehentlich 8364 in meiner
> Berechnung eingesetz was natuerlich nicht stimmt. Die Nummer war
> irgendwie in meinem Kopf als Stundenzahl per Jahr. Jetzt habe ich aber
> einen hochroten Kopf; -(
>
> MFG,
> Gerhard

Achwas locker, sowas passiert.
Der Umgangston hier im Forum verleitet leider zum Klugscheissen und 
Abwatschen, auch wenn man es garnicht will.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Tim,

ich bin Dir trotzdm dankbar weil ich jetzt die 8364 in meinem Kopf 
korrigieren konnte und mir dieser Fehler (hoffentlich) nicht wieder 
passiert.

Uebriegens, wenn man Stromkosten berechnet sollte man vielleicht auch 
berechnen wieviel CO2 eine KWh produziert. Dann hat man ein Gefuehl wie 
umweltbelstend Verbrauch wirklich ist.

Wenn irgend jemand dazu Fakten hat waere das fuer mich und andere 
bestimmt interessannt.

Gruss,
Gerhard

Autor: yalu (Gast)
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andy schrieb:

> Also: mv PC386 /dev/null

Vorsicht: Damit vernichtest du nicht den PC386, sondern dein
Null-Device, entsprechende Rechte vorausgesetzt. Mach lieber einfach

  rm PC386

;-)


Markus Lackner schrieb:

> Das Gehäuse is auch schön klein, vielleicht bau ich ja mal nen AVR
> oder ARM ein, wenn ich was brauchbares anzufangen weiß.

Das finde ich cool!

Es gibt doch die einschlägigen Basic-auf-AVR- und Bildschirm-an-AVR-
Projekte. Bau doch etwas in dieser Richtung in das Gehäuse ein, evtl.
auch mit mehreren AVRs, die sich die Arbeit teilen. Die Überaschung
für Uneingeweihte ist sicher groß, wenn nach dem Einschalten nicht die
BIOS-Meldungen, sondern eine AVR-Begrüßungmeldung auf dem Bildschirm
erscheint und man sofort anfangen kann, einfache Basicprogramme zu
schreiben.

Das 386-Board kannst du ja als Koprozessor für rechenintensive
Aufgaben, serielle RAM-WErweiterung u.ä. drin lassen. Du könntest auf
ihm zusätzlich die AVR-Tool-Chain laufen lassen, so dass die AVRs ohne
zusätzlichen Rechner umprogrammierbar sind.

Für die Bildschirmausgabe ist immer ein AVR zuständig, auf dem eine
einfache Terminalemulation läuft und an den auch die Tastatur
angeschlossen ist. Mit dem Turbo-Schalter, den das Gehäuse sicher noch
hat, wird ausgewählt, ob das emulierte Terminal mit dem Basic-AVR oder
mit dem 386-Mainboard verbunden wird, so dass darüber wahlweise die
Tool-Chain oder der Basic-Interpreter bedient werden können.

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Jop, kein Problem:
Mein lokaler Energieversorger hat darüber eine Aufstellung:

http://www.sws-solingen.de/ocx2.cgi?GF=443

Daraus ergeben sich für meinen Strommix
467 g CO² und 0,0006 g Radioaktiver Abfall pro kWh

beides etwas unter dem ebenfalls im PDF angegebenen deutschen 
Durchschnitt.

Wobei mir der CO² Ausstoß ganz ehrlich egal ist...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Tim,

danke fuer die Info. Wir haben leider in Alberta die traurige 
Auszeichnung mittels der Oilsands fuer 50% der CO2 Emmissionen in Canada 
verantwortlich zu sein. In zehn Jahren soll sich das versechsfachen! 
Armer Planet kann ich dazu nur sagen. Ich wuenschte dass man uns vom 
Ausland diesbezeuglich mehr "einheizen" wuerde.

Es betriftt ja nicht nur uns. Leider sind wie schon so oft alle 
vernuenftigen Einwaende denkender Menschen den Geopolitischen Interessen 
zweitrangig. Man will die gesammten Oilsandvorkommen innerhalb von 40 
Jahren erschoepfen! Purer Wahnsinn kann man dazu sagen. Fuer jede Barrel 
Oel braucht man ein halbe Barrel an Enrgie Input. Es werden unsinnige 
Mengen an Wasser bebraucht. Die giftigen Schlackenseen haben das 
Potential die gesammte Arktik zu vergiften sollten dire Daemme brechen, 
da bis jetzt(nach zwanzig Jahren) immer noch keine Methode existiert um 
mit den Chemischen Verbindungen fertig zu werden.

Ziemlich deprimierend;-(

Gruss,
Gerhard

Autor: Markus L. (lucky79)
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> Vorsicht: Damit vernichtest du nicht den PC386, sondern dein
> Null-Device, entsprechende Rechte vorausgesetzt. Mach lieber einfach
>
>   rm PC386
na dann schon
   rm -rf PC386
soll ja wenn, dann schon ohne fragen gehn ;-)


> Für die Bildschirmausgabe ist immer ein AVR zuständig, auf dem eine
> einfache Terminalemulation läuft und an den auch die Tastatur
> angeschlossen ist. Mit dem Turbo-Schalter, den das Gehäuse sicher noch
> hat, wird ausgewählt, ob das emulierte Terminal mit dem Basic-AVR oder
nö, ein Turboschalter is da nicht drin...

Autor: Markus L. (lucky79)
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Das is die Frontansicht des Gehäuses...
oben is ein Einschub für eine Wechselfestplatte (Klappe)
unterm Floppy war eine 3,5" IDE-Festplatte drin - sage und schreibe 40 
MB !!!

Autor: Markus L. (lucky79)
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Das is das Grafikboard...

Autor: Markus L. (lucky79)
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Das Mainboard...
...ist auf einer Grundplatte aufgesetzt, auf der 5 16Bit ISA Sockel und 
der I/O & FDD Controller sitzen.

Autor: Markus L. (lucky79)
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Mainboard mit huckepack aufgesetztem Grafikboard...
Kaum zu glauben, aber es funktioniert!

Autor: le maestro (Gast)
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hehe, aber warum kaum zu glauben dass es funktioniert?

Ich habe noch 2 286er zuhause, bei dem einen ist im Grunde schon alles 
onboard und gar nicht sooo viele IC's drauf. Der andere ist noch 
hauptsaechlich aus Logikgatter alla 7408 aufgebaut, besonders die 
Schnittstellenkarte ist ein Riesen-Brett mit diesen Bausteinen 
vollgeklatscht. Da sieht man eigentlich mal, was heutzutage in den IC's 
(fuer PC und sonst ja auch) alles drin ist. Ja, PC selber zusammenloeten 
war mal, habe ich leider nie mitgemacht, da war ich noch gar nicht da :)

Autor: Holger (Gast)
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Ich hätte da noch einen EPROM-Brenner von ELV!
Also eine ISA-Kart für den PC mit 40poligen Flachbandkabel und
Nullkraftsockel (40polig) + Adapter für 8052 und 8048.
Die Software müsste auch noch irgendwo rumliegen, lief unter DOS.
Hat damals bei mir bis zuletzt funktioniert dann aber wegen 
Rechnerwechsel
nicht mehr verwendbar.

Bei Interesse noch mal in diesem Forum Posten.
Melde mich dann noch mal.


Holger aus dem Sauerland

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist ja sogar nur ein 386SX, die Variante mit 16-Bit-Datenbus, die 
dadurch natürlich nochmal deutlich langsamer war als der "echte" 386 
und außerdem nicht mehr als 16 MByte Speicher adressieren konnte. Gut, 
das war zu Zeiten des 386 keine wirkliche Einschränkung, mir ist nur ein 
386er mit 16 MByte begegnet (auf dem lief NT3.1), auch hat kaum ein 
386er Motherboard überhaupt soviel Speicher unterstützt (die Kiste mit 
16 MByte war schon eine Ausnahme).

Autor: Blackbird (Gast)
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Ein 386er Board ohne Einsteckplatinen, aber mit 2xseriell und IDE 
on-board + einem FDD-Laufwerk lief mal eine ganze Weile bei mir als 
Packet-Radio-Modem im Stand-Alone-Mode. Netzteil war von einem alten 
Drucker. Keine HDD, keine Grafikkarte, nix weiter als Mainboard, 
Netzteil und Floppy (war nur zum Booten und zum Laden der Software).
Genauso eine Konfiguration habe ich am Anfang für die Modelleisenbahn 
zum Steuern einiger Grundfunktionen verwendet.

Blackbird

Autor: *.* (Gast)
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Die wichtigste Anwendungsmöglichkeit hat ja noch gar keiner erwähnt ;)

Autor: Morin (Gast)
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Naja aber mal ehrlich - für sowas gibts doch auch VMWare o.ä., da 
braucht man nicht so nen Riesenklotz im Zimmer für.

Autor: *.* (Gast)
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Es gibt auch Typen die sich Amigas und ähnliches halten ;)

Autor: Morin (Gast)
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Najagut, über Sinn und Sinnlosigkeit von Hobbys kann man eh nur schwer 
streiten ;)

Autor: Magnus Müller (Gast)
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*.* wrote:
> Die wichtigste Anwendungsmöglichkeit hat ja noch gar keiner erwähnt ;)

Die Lemminge waren das Erste, was mir zu Anfang des Threads eingefallen 
ist ;o)

> Es gibt auch Typen die sich Amigas und ähnliches halten ;)

Ich kämpfe immer wieder gegen die Versuchung, mir wieder mal einen C64 
anzuschaffen ( scharrscharrscharr )

Gruß,
Magnetus

Autor: *.* (Gast)
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36W erscheint mir übrigens etwas hoch, ich habe hier ein 386DX-40 
Mainboard das mit 4MB und ET4000-Grafikkarte auf 5V gerade mal 2A 
braucht.

Autor: Jonathan Swift (psihodelia)
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Ich hatte 386SX 33MHz in 90e. Man kann sicher Doom 1 und 2 oder Warcraft 
I und II, Starcraft spielen. Linux soll auch gut laufen.

Autor: *.* (Gast)
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> Warcraft II
nicht so toll wenn viele Einheiten auf der Karte sind

> Starcraft
Neh!

Es gibt aber massenhaft älteres DOS-Zeug...

http://www.classicdosgames.com/
http://liberatedgames.org/
...

Autor: juppi (Gast)
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@Markus Lackner (lucky79

Modellbausteuerung und Soundmaschine.

Z.B. Hozkiste

Mit Profan programmiert
Mfg

Autor: Jupp (Gast)
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>ich hab vorgestern einen uralt PC mit 386er CPU und 4MB RAM bekommen und
>rätsle nun, was sich noch damit sinnvolles anstellen lässt.

Trete die Kiste in die Elektronikmülltonne und gut ist.

Autor: juppi (Gast)
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@Jupp (Gast)

warum?

MfG

Autor: Oszi40 (Gast)
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Hat schon jemand über alternative Kleintierhaltung nachgedacht ?

ZE raus, Hamsterrad rein = umweltfreundliche Ernergieerzeugung!

36W*24h*364 * 0,20 €/kWh =  € ? Bei Schaltjahr natürlich noch mehr !


HTH Lutz :-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Welcher Hamster bringt 36 Watt Dauerleistung? Werden die neben einem 
russischen Atomkraftwerk gezüchtet und haben die Größe eines mittleren 
Schafes?

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

dieses teil ist im Einsatz

MfG

Autor: Artur Funk (Gast)
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>ich hab vorgestern einen uralt PC mit 386er CPU und 4MB RAM bekommen und
>rätsle nun, was sich noch damit sinnvolles anstellen lässt.

Fahr die Kiste zum Müll. <ironie> Das ding ist nicht RoHS compilant und 
somit gesundheitsschädlich </ironie>

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Michael wrote:
> Also spontan fällt mir da ein Internet-Router ein.
> Dafür reichen 386er auch heute noch locker ...

Sicherlich nicht.

Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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Man könnte sich doch in der Low-Level programmierung versuchen, und sich 
ein Betriebssystem schreiben. Die Szene ist im Internet ja eh 
ausreichend vertreten.

Oder man haltet sich das Ding wirklich auf, denn in 100 Jahren, wenn der 
Großteil aller 386er eingeschrottet ist, so wie es bei manchen hier 
schnell der Fall wäre, hat man ein schönes Stück PC Geschichte und kann 
richtig doll damit angeben. :)

Autor: Condi (Gast)
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Wie mit nem Z21, aber irgendwann geht einem der Platz aus....

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