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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromversorgung Problem


Autor: Mic (Gast)
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Hallo Forum,

ich habe für ein kleines tragbares Gerät (5V Betriebsspannung) eine 
Stromversorgung realisiert, die mittels eines Tasters ein und aus 
geschaltet wird. Realisiert wird diese "Flip-Flop"-Funktion mittels 
eines Counters. Dieser toggelt quasi zwischen dem 1. und 2. Output. An 
einem der Ausgänge hängt ein Transistor, der dann die 9V Stromversorgung 
aus dem 9V-Block an einen Schaltregler frei gibt. Genaueres s. 
Schaltplan.

Mein Problem ist jetzt, wenn das Gerät ein paar Wochen ausgeschaltet 
liegt, ist die Batterie leer. Das verstehe ich nicht wirklich. Der 4017 
braucht typ. 10uW = 1,1 uA. Bei ca. 300 mAh, die der 9V-Block liefern 
kann, komme ich damit auf 300.000 Betriebsstunden = 1785 Wochen...

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!

Autor: Gast (Gast)
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Wie hoch ist denn die Ruhestromaufnahme?
Batterie oder Akku?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Wo kommt der Takt her, bzw. was genau ist dieses Signal? Der 
Nennstromverbrauch eines CMOS-IC gilt nur wenn alle Eingänge Logikpegel 
führen, und nicht irgendwas dazwischen.

Autor: Mic (Gast)
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Angeschlossen ist das Ganze an eine Batterie...
Der Ruhestrom (Gerät "ausgeschaltet") liegt bei gemessenen 0 - 0,00001 A 
(das DMM pendelt immer zwischen 0 und 0,00001 A)... Also doch eigentlich 
absolut in Ordnung?!

Autor: Mic (Gast)
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Hallo,

der Takt kommt von einem Taster, der das Ganze System ein und 
ausschalten soll. D.h., dass der Clock Input immer mit dem 4,7K-R auf 
GND gezogen wird und erst bei drücken des "Power-"Tasters high wird...

Autor: Peter (Gast)
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Wenn das Gerät ein paar Wochen ausgeschaltet liegt, währe es da nicht 
sinnvoll, den guten alten Schalter zu benutzen? Ist zwar nicht im Sinne 
es Elektronikers, aber wirksam.

Autor: Peter (Gast)
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Es erklärt zwar auch nicht das "warum?" aber mit dem qt102 von Quantum 
(gibt es bei Farnell). lässt sich so etwas schön realisieren (Power: 2V 
~ 5.5V; 23μA at 2V). Da die Webseite (http://www.qprox.com/) z.Z. 
scheinbar down ist anbei mal das Datenblatt.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Angenommen die Batterie sei nach 4 Wochen (=672Std) "entladen" und 
konnte zu Beginn 300mAh bereitstellen, dann ergibt sich eine mittlere 
Stromaufnahme von 0,45mA = 450µA, also ca. 45-mal so viel wie dein DMM 
angibt.

Wenn wir Messungenauigkeiten ausschließen scheint mir die sinnvollste 
Erklärung zu sein, das das Gerät zu bestimmten Zeiten deutlich mehr 
Strom aufnimmt (vielleicht sogar eingeschaltet ist)...

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Mic (Gast)
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Die Idee mit dem QT110 ist sicherlich sehr interessant, allerdings für 
dieses Projekte keine Lösung. Danke trotzdem für den Tip...

Autor: Mic (Gast)
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Die Idee mit dem Schalter war auch meine erste, bedient werden soll das 
Ganze aber mit einer kleinen Folientastatur, die es ja leider nicht mit 
Schaltern, nur Tastern gibt... Das ist der Hintergrund für den 
CMOS-Counter-Klimmzug...

Autor: Mic (Gast)
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Alex,

ich würde Messungenauigkeiten wirklich ausschließen, da sich ja mein 
gemessener Wert dem des Datenblattes des 4017 entspricht und damit auch 
eigentlich absolut in Ordnung sein sollte...

Autor: Mic (Gast)
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Kann es vielleicht sein, dass 9V-Blöcke (die mir zwischenzeitlich 
ohnehin recht suspekt sind) die Eigenart haben, bei längerem Konsum von 
kleinen Strömen trotzdem relativ "schnell" leer zu sein?!?! Man kann ja 
nie wissen :-)

Autor: Peter (Gast)
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Was geht denn über den Transistor T2 flöten?

Autor: Mic (Gast)
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Gute Frage, habe ich bisher nicht gemessen. Wobei doch eigentlich dort 
nicht viel passieren dürfte, da 1. die Basis ja low ist (im 
ausgeschalteten Zustand) und 2. ja auch der gemessene Wert direkt 
zwischen gesamter Schaltung und Batterie im durchaus akzeptablen Bereich 
liegt (0,00001 A)

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