Also ich habe hier aus einem Piezo Sensor dieses Bauelement (s.h. Photo)
ausgelötet.
Ich kommt einfach nicht dahinter was das sein soll. Ich kann weder R,
noch C, noch L messen!
Es wäre mir sehr geholfen falls jemand erkennt was das sein könnte!
MFG
OK, danke erstmals für die Antworten.
Ihr haltet es für ne Sicherung?
Was soll ne Sicherung in einem vergossenen Gehäuse eines Piezo Sensors?
Sehe ich nicht ein...
@Analog
Wie im Startbeitrag geschrieben kann ich weder R, noch C, noch L messen.
Dies ist auch der Grund für meine Frage hier.
Also wenn es eine sicherung WÄRE, dann ist sie vermutlich schon
"durchgebrannt", wonach es aber auch nicht aussieht.
(Ich habe 2 davon, beide zeigen das selbe Verhalten)
Irgendwelche anderen Ideen?
@the devil:
600k sind zu gross für dich? ;) gehts du mit nem 56k Modem ins netz oder
was :P nein, ich dachte ich stelle das Bild mal in ordentlicher Quali
ins netz, damit ihr auch was drauf erkennen könnt...
[OT]
Marco Beffa wrote:
> @the devil:> 600k sind zu gross für dich? ;) gehts du mit nem 56k Modem ins netz oder> was :P nein, ich dachte ich stelle das Bild mal in ordentlicher Quali> ins netz, damit ihr auch was drauf erkennen könnt...
Ja, ich finde, 600kB sind groß, vor allem dafür, dass das Bauteil nur
ca. 3% der gesamten Bildfläche ausmacht. Ich bin ja nicht der einzige,
der auf dieses Bild zugreift, und es ist auch nicht das einzige Bild,
das hier gepostet wird. Rechne dir mal den Traffic aus.
Ach und nein, kein 56k-Modem, aber nur ne 1MBit-Standleitung :-(
[/OT]
> Ich kann weder R, noch C, noch L messen!>
Was bedeutet das genau? R=0Ohm, oder unendlich, L u. C wie gemessen?
ev. sowas wie ne Spannungsbegrenzung. Der Piezo kann ja ne menge
Spannung erzeugen...
@Foreaner
Was willste mir mitteilen? Was soll hier ruppig sein?
Glaubst du im Ernst der Hersteller wird mit seinen Schalt- und
Bestückungsplänen rausrücken? Eher nicht...
@???
Der Satz "Ich kann weder R, noch C, noch L messen!" bedeutet:
Meine LCR Messbrücke nicht in der Lage war einen Widerstand zu messen
(logischerweise bedeutet das R = unendlich), auch bei C und L hat die
Messbrücke nichts angezeigt.
Eine Spannungsbegrenzung...- eine sehr gute Idee. könnte in der Tat
sowas sein!
@The Devil
OK, ich werde mich bemühen das nächste Mal ein kleineres Bild zu machen.
@Jörg B.
Das dachte ich mir auch =) Am Anhang findest du die Schaltung die ich
bis jetz rekonstruieren konnte. Die ganze Schaltung ist auf nem 8x10mm
Print untergebracht. Mit lasergetrimmten Widerständen, SOT23 Dioden und
Transistoren, einem C, und eben diesem unbekannten Element. In der
Schaltung ist dieses Element als R5 dargestellt.
Völlig unlogisch finde ich den Transistor ganz Rechts. Dieser hat die
Basis in der Luft...evt. irgend eine Temperaturkompensation?
Ich habe jedes Bauteil ausgelötet und versucht zu bestimmen was es sein
könnte (mit dem Marking Code und durch Messen)
Bei den Meisten Bauteilen ist mir das auch gelungen.
MFG
Marco Beffa wrote:
> In der Schaltung ist dieses Element als R5 dargestellt.
...legt dann doch die Vermutung nahe, dass es sich um einen Widerstand
handeln müsste - da ja R1..R4 auch Widerstände sind.
Aber: können SMD-Widerstände ohne sichtbare Beschädigung kaputt gehen?
Also die Schaltung ist von mir gezeichnet.. und ich habe das unbekannte
Element einfach als Widerstand dargestellt um ein zweipoliges Element
darzustellen. ;)
Stimmt, könnte natürlich sein dass das Element ein Widerstand ist und
einfach kapput ist. Gute Idee.. ich habe das schon anderswo gesehen...
Chip Widerstände die von aussen völlig intakt aussahen, jedoch
unterbruch hatten..
ok, danke.. ich werde mal weiter sehen
mit irfan auf 256 Farben reduziert und auf 640 x 4xx proportional
reduziert ist es bloß noch 44 Kby groß - und so viel schlechter auch
nicht sichtbar.
Man könnte sogar noch 3/4 des Bildes wegschneiden, und hätte imemr noch
genügend Info zur Verfügung
Wegstabenverbuchsler wrote:
> mit irfan auf 256 Farben reduziert
Nur das dies bei jpeg vollkommen egal, wenn nicht sogar schlechter
ist... Weniger Farben bringt nur bei png/gif etwas.
Könnte ein sehr hochohmiger Widerstand sein, ich glaub unsere 1G-Ohm
Widerstände sehen ähnlich aus. Ist der Piezo-Sensor für sehr
niederfrequente Messungen geeignet?
@Christian R.
Jawohl der Piezo Sensor wird bei sehr niedrigen Frequenzen eingesetzt.
Ich glaube du hast absolut recht mit deiner Vermutung über den sehr
hochohmigen Widerstand! Eine excellente Idee.... Vielen Dank!
@Thomas
Das sind 2 Dioden in einem SOT23 Gehäuse in Serie geschalten.
btw. blinkt jemand bei dieser Schaltung durch? Besonders beim Transistor
ganz rechts? Ist das ne Temperaturkompensation? Oder wie kommt es dass
die Basis unbeschaltet ist?
MFG
Ganz sicher, dass das rechts ein Transistor ist? Meine Vermutung: Ist
eine Konstantstromquelle, die beiden Widerstände teilen die abfallende
Spannung auf die Hälfte. Das dient der Schaltung als virtuelle Masse.
Oder ist das so nen Sensor, der das Signal durch veränderte
Stromaufnahme auf die Versorgungsspannung "aufmoduliert"? Irgendwie
sieht man da nicht so recht, wo jetzt Plus, Minus, Eingang, Ausgang sein
soll. Ist links der Piezo angeschlossen? Unten Masse und rechts
Signal/Vcc?
Oder wie?
Hut ab, du hast das Übertragungsprinzip erkannt!
Der Sensor funktioniert an einer sogenannten ICP Schnittstelle. (ICP ist
ein Markenzeichen von irgend einer Firma)
Der Sensor wird mit nur 2 Leitungen betrieben. Masse und
Versorgungsspannung+Signal. Die Speisung geschieht über eine
Konstantstromquelle. Dieser konstante Strom fliesst nun in den Sensor.
Ändert der Sensor seine Stromaufnahme, so "merkt" dies die Stromquelle
und passt ihrerseits die Spannung an. So wird das Signal übertragen.
Links ist der Piezo angeschlossen, rechts ist der Sensor mit der
speisenden Konstantstromquelle verbunden. (Kabel kann fast beliebig lang
sein)
Ja ich bin ziemlich sicher dass es sich bei dem "Transistor" ganz rechts
wirklich um einen Transistor handelt. Der Marking-Code weist darauf hin.
Da ich mich aber nicht sorecht darauf verlassen möchte, habe ich den
Transistor nocht ausgemessen. d.h. Basis, Collector und Emitter
bestimmt. Das stimmt alles mit dem Datenblatt überein.
Irgendwie muss ja der Arbeitspunkt der vorderen Verstärkerstufe
eingestellt werden. Ich nehme an das geschieht eben über diesen
Hochohmwiderstand, und den Transistor ganz rechts. Nur wie genau das
geschieht, kann ich noch nicht sagen.
evt. noch ne Erklärung warum ich das ganze übehaupt mache:
1. Möchte ich die ICP Schnittstelle besser verstehen
2. Ich möchte später selbst einen Sensor bauen, der nach diesem Prinzip
funktioniert.
Da erschien es mir am einfachsten Mal zu schauen wie das in einem
kommerziellen Sensor gemacht wird.
Hallo,
wenn ich mir die Schaltung so anschaue, würde ich sagen, es handelt sich
um eine Bootstrap-Schaltung.
In deinem Stromlaufplan dürfte der Punkt L1 Signaleingang sein, Punkt L3
Masse und L2 ein "Open-Collektor"-Ausgang.
Der Transistor mit der"offenen??" Basis dient als Konstantstromquelle,
an den beiden Widerständen R2,R4 fällt somit immer die gleiche Spannung
ab, die über dein "unbekanntes Bauteil" sehr hochohmig auf die Basis
zurückgeführt wird.Damit wird der Arbeitspunkt des ersten Transistors
eingestellt. C1 dient als Bootstrap-Kondensator und du erhälst insgesamt
einen sehr hohen Eingangswiderstand der Schaltung, was für ein
Piezo-Element ja auch wichtig wäre. Also dein "unbekanntes Bauteil"
dürfte ein Widerstand so um die 10MOhm sein.
Gruß
Udo
Sooo, das Bauteil ist in der Tat ein hochohmiger Widerstand.
Und da mein DMM nur bis 10MOhm messen kann, wurde das natürlich als
Unterbruch dargestellt.
Gemessen habe ich das Teil dann in einem Spannungsteiler mit einem
anderen hochohmigen Widerstand.
Dank an alle für ihre Hilfe!
MFG