Isolationsfräsen, Export-Format

Gast #839072
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Habe mir mal das Gerber Format näher angeschaut (Target export):


X193582 Y158700D01*
-> "Eintauchen" und an Position xy fahren

X193582 Y168700D02*
-> Luftlinie zu xy

X193582 Y178700D03*
-> loch bei xy boren

also D0 - D3 sind für die Z-Achse

D10* -> ??
D11* -> ??
D12* -> ??

D11 und D12 vermutlich Werkzeugwechsel und D10 fuer Spindel an?!

M02* -> Ende

kann mir jmd bestägtigen, dass dies soweit korrekt ist?

Sascha
Gast #839507
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Hi Sasha,
Ich muß mich Wirus! anschließen.
Das Isolationsfräsen mit Sprintlayout funktioniert gut. Es soll aucnh 
ein Plugin o.ä. für Eagle geben.
Das Gerber-Format, von dem du schreibst, ist ein Vektorformat. Du kannst 
damit Linien und Bögen ziehen und Punkte setzen. Die 
Punkteform/Linienform und Punktegröße/Liniengröße werden von den D-Codes 
(z.B. D10) gebildet. Die D-Codes sind eine Art Shape. Es gibt 
verschiedene Shapes z.b. Kreis, Quadrat und Rechteck. Diese Format wird 
zum Erzeugen von Filmen für die Leiterplattenherstellung genutzt.
Bei normalem Gerber gibt es eine separate Zuordnungsliste, darin steht 
z.B.
D10 Kreis 40mil
D11 Kreis 45mit
D12 Qadrat 60mil
...
In extendet Gerber (X274) ist diese Zuordnungsliste in der Ausgabedatei 
enthalten.
Bei den Koordinaten wird immer vom Mittelpunkt des Shapes ausgegangen, 
daher ist dieses Format nur bedingt zum Erzeugen von Isolatonsfräsungen 
geeignet. Man sollte nur an der Außenkante einer Leiterbahn langfräsen 
und nicht mittendrauf. Die Lötstoppmaske ist sehr gut zum Erzeugen von 
Bohrdaten geeignet.
Mit Sprintlayout geht das Erzeugen von Isolationsfräsungen 
einfacher/komfortabler.
Ein Link für dich:
http://www.pcb-pool.com/ppde/service_downloads.html

Gruß
CC

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