Ich probier schon ewig und es klappt nicht. Ich will für meinen Bootloader nen API-Call aus C aufrufen:
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funktioniert, aber eben nur für nen 16kB AVR. Ich müßte also irgendwie statt 0x1FFE FLASHEND schreiben, bloß wie? Peter
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asm volatile ProblemIch probier schon ewig und es klappt nicht. Ich will für meinen Bootloader nen API-Call aus C aufrufen:
funktioniert, aber eben nur für nen 16kB AVR. Ich müßte also irgendwie statt 0x1FFE FLASHEND schreiben, bloß wie? Peter Die Grenze ist nicht 16K, sondern der Programmadressbereich ist 128K Bytes (d.h. call k mit 0 <= k < 64K) bei einem AVR mit 16-bit breiten PC. Wenn du ein 16K AVR hast und 2 * 0x1FFE anspringst, verlässt du IMO den 16K Bereich, Es ist der PC in WORDS nicht in BYTES zu zählen, das 2* ist zuviel. Ne, ist schon richtig, der AVR-GCC will Byteadressen haben: asm volatile ("call 2 * 0x1FFF" ::); aa: 0e 94 ff 1f call 0x3ffe Das ist aber nicht mein Problem. Peter Dann habe ich mich foppen lassen vom Disassembler-View im AVR Studio. Ich dachte, wenn man links in der Ansicht den PC sieht (in +1 Schritten) und rechts daneben 2 Instruktionsbytes, dann heisst das PC+1 geht 2 Bytes im ROM weiter. Dazu habe ich mir aus dem Instruction Set zurechtgereimt, wieso dort die Einschränkung (call k mit 0 <= k < 64K) steht. Sorry.
Gast
#839640
> asm volatile ("call 2 * 0x1FFE" ::); > > > funktioniert, aber eben nur für nen 16kB AVR. Ja. Bei den kleineren gibt's kein call. Man könnt's aber auch in C machen: ((void(*)(void))(FLASHEND/2))(); Hier muß man's dann lustigerweise durch 2 teilen, da FLASHEND eine Byteadresse ist, der Aufruf aber eine Word-Adresse will. Funktioniert aber auch nur bis 128kB korrekt und benutzt aus irgendeinem Grund immer icall. Rolf Magnus wrote: > Funktioniert aber auch nur bis 128kB korrekt und benutzt aus irgendeinem > Grund immer icall. Ja, mein ATmega2561 guckt dann blöd aus der Wäsche. Ich machs jetzt so, dann sind Mega8..2561 zufrieden und Z wird nicht zerstört.
Peter
Gast
#839989
Da fehlt noch ein ret, oder? Rolf Magnus wrote:
> Da fehlt noch ein ret, oder?
Ich denke er löst den eigentlichen jump dadurch aus,
dass er den Returnstack manipuliert.
-> Funktionsreturn macht den Jump
Karl heinz Buchegger wrote: > Ich denke er löst den eigentlichen jump dadurch aus, > dass er den Returnstack manipuliert. > -> Funktionsreturn macht den Jump Jau, so isses. Die Funktion darf also nicht inlined werden. Zur Sicherheit noch das hier drüber schreiben:
Aufm Mega168 hab ichs getestet, läuft wie dumm. Ich kann jetzt meine 8kB Daten nichtflüchtig speichern. EEPROM war gestern. Peter
Gast
#840275
>> Da fehlt noch ein ret, oder? >> > Ich denke er löst den eigentlichen jump dadurch aus, > dass er den Returnstack manipuliert. Ja, eben, und dann muß das entsprechende ret dazu aber auch da sein. > -> Funktionsreturn macht den Jump Aber deren Rücksprungadresse liegt doch auch noch auf dem Stack. So verliert er doch zwei bzw. drei Bytes Stack bei jedem apicall()-Aufruf.
Gast
#840290
Nein, denn die funktion apicall ist doch 'nur' ein jumppad/wrapper und die API function soll doch zu dem aufrufer von apicall zurück... Also der return von apicall nimmt die gerade auf den stack gelegen werte und die 'system-funktion' dann die return addresse die der call von apicall auf den stack gelegt hatte. in der ursprünglichen variante, währen das auch 'zwei' returns die system-function returned zu apicall und apicall zum aufrufer. mfg. olaf
Gast
#840453
Ja, stimmt. Das hatte ich übersehen.
Gast
#840497
@Peter: Du soltest das register r16 vor und nachher noch sichern, das ist ja callee-save definiert.
mfg. olaf Olaf wrote: > @Peter: > Du soltest das register r16 vor und nachher noch sichern, das ist ja > callee-save definiert. Danke. Ich werds dann mal auf R22 ändern. Die API-Routine habe ich schon auf die X,Z-Pointer geändert. Peter
Gast
#841034
nochmal ich... Habe nochmal alle constrains der gcc asm anweisung angesehen und folgende lösung gefunden:
Vorteil zu obiger lösung, es wird kein weiteres register benötigt und solange kein AVR mit 4MB flash in sicht ist, brauch man auch den code nicht weiter anfassen. Geht mit gcc-4.2.0 und gcc-3.4.4. Ach ja besser ist ein jump und kein call, da apicall ja 'nur' ein jump pad ist. Solltest du die function inline declarieren, dann: s/jmp/call/ mfg. Olaf Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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