1. ) In Software treten nicht zwei Zustände gleichzeitig auf !!! Die
Schaltschwelle würde theoretisch 2 Zustände zur gleichen Zeit
beschreiben ( rein theoretisch, definiert dadurch das zur gleichen Zeit
der Zustand EIN und AUS passieren kann !!!).
2)
Bsp: eine reale Spannung die erfasst werden soll besitzt immer eine
gewisse Welligkeit. Nun soll bei 3.5V etwas ausgeschaltet werden, d.h.
die EIN/AUS-Schaltschwelle befindet sich bei 3.5V . Würdest Du nun ohne
eine Hysterese programmieren, so würde alles wunderbar funktionieren
solange deine Steuerspannung weit unter- bzw. oberhalb der 3.5V liegt.
Befindet sie sich aber in der Nähe der 3.5V, so erfolgt ein wildes
unkontrolliertes EIN/AUS Schalten. Um dies nun zu unterdrücken wird eine
Hysterese programmiert bei der z.B. erst unterhalb von 3.4V
ausgeschaltet und bei 3.6V wieder eingeschaltet wird, d.h. im Bereich
zwischen 3.4V und 3.6V hat immer der Vorgängerzustand Gültigkeit und ein
unkontrolliertes Schalten wurd unterdrückt. Zur Bestimmung der Größe der
Hysterese wird wird u.a. AD-Fehler, Welligkeit etc. genommen.
Generell:
Welligkeit (analog), Rauschen (analog), Jittern (digital) sind
Störgrößen des zu erfassenden Signals. Diese werden nicht durch die
Software erzeugt. Man kann durch Software natürlich auch Jittern
erzeugen, dieses entsteht dann aber durch "Runden" bei Berechnungen bzw.
durch interne Laufzeiten bei Abarbeitung verschiedene
Algo(Berechnugs-)-Pfade. Aber das trifft nicht auf deine Fragestellung
zu.