Gast
#840711
Servus! Im Zuge meiner fixen Idee, evtl. irgendwann einmal selbst ein Labornetzteil zu bauen habe ich mich zuerst mal rein akademisch (=mit LTSpice) mit analoger Spannungsregelung beschäftigt. Da meine Regelungstechnik-Vorlesung allerdings schon eine ganze Weile zurückliegt (und auch nicht gerade mein Schwerpunkt war ;)) hoffe ich, das mir die Regelungstechnik-Profis hier vielleicht 1-2 Sachen erklären können... Also: Mein lückenhaftes Wissen sagt mir, dass ein PID-Regler mehr oder weniger die Allzweckwaffe für vieles ist, also wollte ich in meinem Leichtsinn so einen verwenden. Um das Teil streng nach Vorschrift per Ziegler/Nichols einzustellen habe ich erstmal eine rudimentäre Regelung mit P-Regler und Ausgangstransistor aufgebaut (siehe Anhang). Das Teil zum Schwingen zu bringen war auch kein großes Problem, bei Kp=16 gehts mit gut 82kHz rund. Nach diverser Rechnerei bin ich dann auch auf die Werte des PID-Reglers gekommen. Soweit so gut, blöderweise schwingt das Teil in der Simulation auch ganz schön, von Überschwingern am Anfang ganz zu schweigen. Jetzt bin ich am grübeln: -Sind meine Berechnungen falsch? -Ist die Schaltung Mist? -Sind PID-Regler überhaupt zu so einer Regelung geeignet? Die meisten Schaltungen die man findet scheinen einfacher aufgebaute Regelungen zu haben... Im Anhang die Schaltung des schwingenden P-Reglers


