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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsregler 7805: Schaltung ok?


Autor: Tobias V. (saibot)
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Hallo,

bin gerade dabei die Stromversorgung für einen Atmel mega8 aufzubauen.

Habe vor das ganze auf einer Lochstreifenplatiene aufzubauen.

Ist die Schaltung und die Bauteile so in ordnung?
http://www.mikrocontroller.net/articles/Bild:V_Regler.gif
Pltiene im Anhang.

Bauteile:
U1: 5V-Spannungsregler 7805 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=A211;...

C3: Elko 10µF
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=B312;...

C1,C2: 2x Kondensator 100nF
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=B353;...

D1: Diode 1N4001
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=A411;...

Habe das ganze schon auf eimem Steckbrett aufgebaut und am Ausgang des 
Reglers 4,91 Volt gemessen. Ist das normal?

Sorry wenn mich was fasches gesagt habe bin noch recht unerfahren auf 
dem Gebiet.

Danke!!
mfg saiobT

Autor: Jurij G. (jtr)
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Lies dir das mal durch, danach ist alles klar:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Zum Layout:

Die beiden 100nF Kerkos sollten möglichst dicht an den 7805, nicht nur 
räumlich, auch elektrisch.

Bei dir haben beide ihren Masseanschluss über eine längere 
Drahtschleife, das ist nicht schön, und mindert ihre Wirkung. Besser wie 
den Elko direkt zwischen die Pins des 7805 legen, notfalls schräg.

Ich nehm für sowas gern SMD-Kerkos, die kann man auf Streifenraster gut 
unten reinlöten.

Und dein "+5V"-Messpunkt ist mit GND verbunden, nicht dem 
Regler-Ausgang.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Frage:
-welche Art von Spannung (Gleich/Wechselspannung?)wird auf die Klemmen 
geschaltet?
-Wie hoch soll die Belastung in mA sein?

4,91Volt müßten unter Last reichen.
Dieser Wert ist aber abhängig von der Güte der Messung(Messfehler).

Bei Wechselspannung (mind.7Volt) ist ein Brückengleichrichter angesagt.
Eine einfache Diode würde nur eine Halbwelle durchlassen und für
Gleichstrom nur einen Verpolschutz bilden.

Für den  Elko sollte man pro mA Laststrom 1µF Kapazität wählen.
(Also bei 10mA =10µF,üblich sind 100,470 oder 1000µF)

Für die Kondensatoren sind 10-100nF empfehlenswert.

Ansonsten scheint außer einen ungewöhnlich kleinen Elko alles stimmig.


Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Tobias V. (saibot)
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Ernst Bachmann wrote:

> Und dein "+5V"-Messpunkt ist mit GND verbunden, nicht dem
> Regler-Ausgang.

Ah ja habe ich gar nicht bemerkt. Werde gleich mal alles abändern

Lötkünstler wrote:
>welche Art von Spannung (Gleich/Wechselspannung?)wird auf die Klemmen
>geschaltet?

An die Klemmen sollen max 12V Gleichspannung kommen.

>Wie hoch soll die Belastung in mA sein?

Kann ich immoment nicht ganau sagen. Muss dazu mal alle Datenblätter 
durchforsten.

Was betrieben weden soll:
LCD Dot-Matrix-Modul, 4x20 Zeichen,
Temperatursensor
ein Paar Taster und Leds


Danke für die Infos

saiboT

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Wenn du Gleichspannung benutzt, kannste die Diode in der bereits 
erwähnten
Weise so lassen.

Nimm 1000µF/25Volt,mehr als 1000mA kann der Regler(dann mit Kühlkörper), 
glaube ich,sowieso nicht treiben.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: fmmodulator (Gast)
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Wenn du hingehst und rückst die teile etwas zusammen und baust noch eine 
Sicherung5*20mm flink ein stimmts.Ich bezweifle das dort 1Ampere zum 
Fliessen kommmen. Trotzdem Würde ich einen kühlkörper ein bauen.
Der Regler verheizt nämlich einiges.

Autor: Fox (Gast)
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Hallo,

Die Schaltung gefällt mir, mit welchem Programm kannst du das erstellen?

Danke für die Antwort.

Gruss Fox

Autor: spice (Gast)
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Hallo,

die schaltung sollte nach den genannten punkten so ok sein.

allerdings habe ich persönlich noch eine frage zu der diode. In manchen 
schatungen ist die diode am ausgang des reglers verbaut und manchmal 
auch eine rückkopplung, quasi vóm ausgang zum eingang. Hat das den 
selben effekt wie in dieser schaltung und dient dann bei gleichstrom als 
verpolschutz?
vielen dank für eure antwort...
MFG Simon

Autor: saiboT (Gast)
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Fox wrote:

>Die Schaltung gefällt mir, mit welchem Programm kannst du das erstellen?

Die Schaltung wurde mit dem Programm "Lochmaster3.0" erstellt.

Das Programm ist under folgendem Link als Demoversion erhältlich.
http://www.abacom-online.de/demos/lochmaster30(demo).exe


Werde den Plan gleich mal heute Mittag abändern und neu einstellen.

mfg saiboT

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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spice wrote:
> allerdings habe ich persönlich noch eine frage zu der diode. In manchen
> schatungen ist die diode am ausgang des reglers verbaut

Am Ausgang des Reglers macht sie in den wenigsten Fällen wirklich
Sinn, weil dann ja von den 5V vom Regler noch die Diodendurchlass-
spannung abgeht. Das kann allerdings manchmal wirklich gewollt
sein.

> und manchmal
> auch eine rückkopplung, quasi vóm ausgang zum eingang.

Das macht schon eher Sinn. Der Sinn der Sache ist es, dass der
Regler geschützt wird, wenn die Ausgangsspannung höher als
die Eingangsspannung wird. Wie kann sowas entstehen? Zb.
dadurch, dass ausgangsseitig höhe Kapazitäten vorliegen, die
dafür sorgen, dass beim Ausschalten der Versorgungsspannung
die eingangsseitige Spannung schneller zusammenbricht, als die
ausgangsseitige. 78xx Regler sind aber nicht glücklich, wenn
ihr Ausgangspin auf höherem Potential liegt als der Eingangspin.
Dann kann es schon mal dazu kommen, dass der Regler abraucht.
Mit dem Effekt, dass beim nächsten Einschalten die Eingangsspannung
ungeregelt auf den Ausgang durchgeschaltet wird.

> Hat das den
> selben effekt wie in dieser schaltung

In deiner Schaltung hat die Diode 2 Funktionen
* als Verpolschutz
* als Einweggleichrichtung, falls man mal mit einer Wechselspannung
  in die Schaltung hineingeht.

Autor: NochEinGast (Gast)
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Hallo Simon,

>allerdings habe ich persönlich noch eine frage zu der diode. In manchen
>schatungen ist die diode am ausgang des reglers verbaut und manchmal
>auch eine rückkopplung, quasi vóm ausgang zum eingang. Hat das den
>selben effekt wie in dieser schaltung und dient dann bei gleichstrom als
>verpolschutz?


die Diode D1 hier ist in der Tat eine Verpolschutzdiode (mit C3 eine 
Einweggleichrichtung bei Verwendung von AC).
Eine Diode, die zwischen Ausgang (+, Anode) und Eingang (-, Kathode) 
eines Reglers eingebaut dient dazu, den Regler gegen Überspannung (z.B. 
geladener, großer Elko in der Schaltung) von der Ausgangsseite her zu 
schützen. Die 78er Regler sind in dieser Angelegenheit etwas 
empfindlich, wenn am Ausgang eine höhere Spannung anliegt als am Eingang 
(evtl. beim Ausschalten). So eine Diode kann also nie schaden 
(1N4004...7)
C3 in dieser Schaltung würde ich mehr als 10µF wählen, ab 470µ, wie oben 
schon erwähnt.
Wenn AC als Spannungsquelle verwendet wird, würde ich einen 
Brückengleichrichter mit 4 x 1N 4007 einsetzten.

Gruß

Jernd

Autor: NochEinGast (Gast)
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Oh mann, wieder zu langsam....

Autor: spice (Gast)
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Vielen Dank für die Topantworten...

Ich frage eigentlich, weil auf dem AVR board eine solche Diode am 
Ausgang des reglers geschaltet ist. Aber da ich jetzt weiss, dass die 
diodenspannung von dem Reglerausgang (6V) noch abfällt, kann ich mir 
jetzt vorstellen, warum auf dem AVR-Board ein 7806 verwendet wird. Kann 
mir da jemand zustimmen?

Vielen Dank und lieben gruss
Simon...

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