Guten Tag,
Würde folgender Code mit einem 8 MHz Quarz funktionieren? das ganze
solle eine Uhr werden:
#include <avr/interrupt.h>
#define fosc 80000000 //8 MHz Quarz zwischen XTAL 1 und XTAL 2
void init_Timer1(void) {
OCR1A = 0xBB7F; // TOP = 47999
TIMSK |= (1<<OCIE1A); // CTC-Interrupt zulassen
TCCR1B = (1<<CS12) | (1<<WGM12); // Mode 4 (CTC; OCR), Timer starten
PSC = 256
}
ISR(TIMER1_COMPA_vect) {
// Uhrencode
}
int main( void ) {
init_Timer1();
sei();
while(1) {}
return 0;
}
Grüße
Sebastian H
Sebastian H. wrote: > Guten Tag, > > Würde folgender Code mit einem 8 MHz Quarz funktionieren? Definiere 'funktionieren' Wenn du damit 'läuft grundsätzlich' meinst: Sieht nicht schlecht aus. Was sagt denn dein Simulator, buw der Prozessor dazu? Wenn du damit 'kriege ich damit eine exakte Uhr' meinst. Nein, wahrscheinlich nicht. > #define fosc 80000000 //8 MHz Quarz zwischen XTAL 1 und XTAL 2 Dein Quarz schwingt nicht mit exakt 8000000 Hz. http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_-_Die_genaue_Sekunde_/_RTC
hm k :) Also mit funktionieren meine ich ob der das mach was er soll. Nämlich jede Sekunde einen Interupt auslösen damit eine Uhr hochzählt tut er da? :) Das sie nicht sonderlich genau ist ist nich so schlimm. Reicht mir schon wenn se nach 1ner Stunde nicht 1 Minute falsch geht :) Simulator läuft leider unter Vista nicht. Deswegen frage ich hier. Auf Prozessor teste ich es dann noch :) Wollte aber erst wissen ob es funktionieren kann. Grüße Sebastian H.
Sebastian H. wrote: > #define fosc 80000000 //8 MHz Quarz zwischen XTAL 1 und XTAL 2 -> Ist da nicht eine 0 zuviel? (Für den Fall, daß fosc noch irgendwo verwendet wird...). > OCR1A = 0xBB7F; // TOP = 47999 > TCCR1B = (1<<CS12) | (1<<WGM12); // Mode 4 (CTC; OCR), Timer starten > PSC = 256 Prescaler = 256, TOP = 47999 ergibt bei 8MHz einen Tick von 1,535968 Sek.(oder hab' ich mich verrechnet?)?! Gruß Martin
Mit der Frequenz hast du recht Da ist eine null zu viel :) Wie kann man das denn ausrechnen das der nen Tick bei einer Sekunde macht?? Also welche formel gibt es dafür sowas allgemein auszurechnen? Ist die Formel Zufällig: Qaruzfrequenz / Prescaler (256) = TOP (Pro Sekunde???)
Wäre dann der TOP für einen 8 MHz Quarz bei eine Prescaler von 256 31250? also 7A12 ?? Damit jede sekunde ein tick ist?
Sebastian H. wrote: > Wäre dann der TOP für einen 8 MHz Quarz bei eine Prescaler von 256 > 31250? also 7A12 ?? Fast: 31250 - 1 Frage: Kriegst du eigentlich Sonderpunkte, wenn du den Top Wert als Hex Zahl angibst? Wenn auf deinem Taschenrechner 8000000 / 256 31250 ergibt, dann schreib das doch auch so hin. Angenehmer Nebeneffekt: Du brauchst dann auch keinen Kommentar, der dem Leser die Dezimalzahl dazu angibt.
ok :) Finde es als Hex übersichtlicher irgendwie :) ok also ist die Formel, damit jede Sekunde in Tick ist folgende: Qarzfrequenz / Prescaler = Top Und das ganze noch -1 oder?
Ich hätte erst das Manual lesen und dann schreiben sollen: Die Tickrate ist lt. ATMEL (Bsp.: ATMega8): f_OCR1A=f_CLK/(2*Prescaler*(1+OCR1A)) In meiner Rechnung hatte ich den Faktor 2 und das +1 unterschlagen... Für 1 Hz also: OCR1A=(8MHz/(2*256*1Hz))-1=15624
ah ok :) danke schön
Martin L. wrote: > Ich hätte erst das Manual lesen und dann schreiben sollen: > > Die Tickrate ist lt. ATMEL (Bsp.: ATMega8): > f_OCR1A=f_CLK/(2*Prescaler*(1+OCR1A)) > > In meiner Rechnung hatte ich den Faktor 2 und das +1 unterschlagen... > > Für 1 Hz also: > OCR1A=(8MHz/(2*256*1Hz))-1=15624 Nein, die Formel gibt die Frequenz für einen OC-Pin an. Der toggelt bei jedem Timer-Event, daher der Faktor 2. Die Interrupt-Rate ist die Formel ohne die 2.
Wie isn nun die richtige formel????? So??? OCR1A=(8MHz/(256*1Hz))-1=31249
> Nein, die Formel gibt die Frequenz für einen OC-Pin an. Der toggelt bei > jedem Timer-Event, daher der Faktor 2. Die Interrupt-Rate ist die Formel > ohne die 2. Yo, Danke/Pardon >So??? >OCR1A=(8MHz/(256*1Hz))-1=31249 Jaaa :-)
Die uhr braucht jetzt ewig bis sie anläuft und hängt zwischendrin auch? Warum das denn? Und sie läuft viel zu schnell 1 Minute von der BinärUhr entsprechen 47 Sekunden Real. Wie kann ich das noch optimieren?
Sehe ich das richtig, in der ISR läuft eine for-ever-Schleife?: >ISR(TIMER1_COMPA_vect) //16 Bit Timer >{ > [...] > //Uhr hochz�hlen lassen > > for (;;) > { > _delay_ms(50); Ein "break" konnte ich nicht finden... Das dürfte einen Stacküberlauf wg. verschachtelter Interrupts ergeben.
Nochnmal auf deutsch bitte ??? Soll ich die forever schleife löschen?
Sebastian H. wrote: > ok :) > > Finde es als Hex übersichtlicher irgendwie :) Ehrlich? Dann solltest du dich mal fragen, warum du den dezimalen Wert als Kommentar noch dazuschreiben musst. Was soll den der Unsinn mit der for Schleife in der ISR?
ah cool :) das delay muss auch noch weg... is noch vom alten code Werd ich mal machen und dann nochmal schreiben :) schreib das nur dazu für Leute die meine Codes laden und eben nicht sofort erkennen was das ist :)
Ja, war mir fast klar, dass du deinen kompletten alten Code in die Interruptroutine verschieben würdest. Da fehlen bei dir ja noch einige C-Grundlagen. Versuche z.B. mal den Unterschied zwischen globalen und lokalen Variablen rauszufinden (und "static" ist in diesem Zusammenhang auch sehr interessant). Im Übrigen ist die Ausgabe unnötig verkompliziert.
was stimmt denn mit den ausgabe befehlen nicht??
Sebastian H. wrote:
> Nochnmal auf deutsch bitte ??? Soll ich die forever schleife löschen?
Die ISR Funktion wird (mehr oder weniger) exakt genau 1 mal jede
Sekunde aufgerufen. Du brauchst da keine Schleifen oder delays
oder sonstigen Müll. Einfach die Zeit hochzählen und fertig.
Die eigentliche Ausgabe bzw. Abfrage der Eingänge verfrachtest
du in die Hauptschleife in main(). Dort bleibt noch genügend
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Persönlich finde ich die Unterteilung der Sekunden in Zehenr und Einer nicht sehr glücklich. Das verkompliziert das Hochzählen einfach nur kräftig, ohne dass es bei der Ausgabe viel bringt. Eine 2 stellige Zahl in Zehner und Einer zu unterteilen ist trivial: Einer = Zahl % 10 Zehner = Zahl / 10 Die Division kostet zwar Rechenzeit, aber dein µC fadisiert sich sowieso, mit dieser Aufgabe. Und vernünfitge Variablennamen haben auch noch nie geschadet.
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Sieht doch gleich viel besser aus :-)
Mache aus PORTA &= 0x00; PORTA |= (s2 << 4) | s1; einfach PORTA = (s2 << 4) | s1;
Stefan Ernst wrote: > Versuche z.B. mal den Unterschied zwischen globalen und > lokalen Variablen rauszufinden. @ Sebastian: Wenn Du das Ding nicht noch einmal ganz neu stricken, sondern die ISR "retten" möchtest: Die Variablen (s1 etc.) müssen dann entweder "static" deklariert werden, weil sie sonst am Blockende ihre Gültigkeit verlieren, ODER global definiert werden. Wenn sie static in der ISR sind, kann nirgendwo sonst im Programm darauf zugegriffen werden...
@ Karl heinz Buchegger:
> PORTA = ( Sekunden % 10 ) << 4 ) | ( Sekunden / 10 );
Ne, umgekehrt. ;-)
Gast
#841584
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So hat der Atmel noch weniger zutun...
jetzt funktioniert gar naix mehr :(
Stefan Ernst wrote: > @ Karl heinz Buchegger: >> PORTA = ( Sekunden % 10 ) << 4 ) | ( Sekunden / 10 ); > > Ne, umgekehrt. ;-) Ähm, ja.
Matthias Lipinsky wrote:
> So hat der Atmel noch weniger zutun...
Der kommt doch um vor Langeweile! :-)
@ Matthias Lipinsky:
> So hat der Atmel noch weniger zutun...
Sorry, aber das stimmt so nicht ganz. Er hat in beiden Fällen gleich
viel zu tun, deine Schleife wird nur einfach (meistens) schneller und
damit häufiger abgearbeitet. ;-)
Help es funktioniert gar nix mehr (quellcode in meinem Letzten post)
Dann stell den Prescaler mal kurzzeitig auf 1, schnapp dir den Simulator im AVR Studio und simuliere mal durch. Einen Breakpoint in die ISR und dann mittels Einzelschritten durchsteppen. (Wenn du schon nicht die Anregung zur Vereinfachung des COdes annehmen willst). Ausserdem: Was funktioniert denn nicht?
Ich würde sehr gerne das ganze simulieren. Leider läuft der Simulator unter Vista nicht :( Naja es passiert einfach gar nichts mehr :)
Gast
#841606
@Sebastian Jetzt haben verschiedene Leute stundenlang dein Problem geloest. Dein letzter Quellcode zeigt aber, dass Du immer noch Defizite in den Grundlagen hast. Vielleicht wuerde das Durcharbeiten des Tutorials mehr bringen.
Sebastian H. wrote: > Ich würde sehr gerne das ganze simulieren. Leider läuft der Simulator > unter Vista nicht :( Da musst du dir was einfallen lassen. Das ist so nämlich auf Dauer kein Zustand. VMWare mit einem 2-ten WinXP aufsetzen. Mein Vista ist zwar schon lange von der Maschine runter (ca 1 Jahr) aber das damalige AVR Studio hatte keine Probleme mit der Simulation (ausser den üblichen Problemen, die aber nichts mit Vista zu tun hatten) > Naja es passiert einfach gar nichts mehr :)
Okay werd ich mal machen. Hab glaub ich noch irgendwo ne Version von VMWare :) Würde mich trotzdem freuen, wenn ihr mir offensichtliche fehler schicken könntet (learning by doing)
Gast
#841615
>(learning by doing)
du meinst:
TRY AND ERROR
Sebastian H. wrote: > Okay werd ich mal machen. Hab glaub ich noch irgendwo ne Version von > VMWare :) > > Würde mich trotzdem freuen, wenn ihr mir offensichtliche fehler schicken > könntet (learning by doing) Laut Simulator (eingestellt auf Mega16) wird die ISR aufgerufen. (Prescaler hab ich mal auf 1 gesetzt). Innerhalb der ISR werden die Variablen auch hochgezählt und die Ausgabe (zumindest am PortA) wird ebenfalls gemacht. Ich könnte das ganze jetzt nich in einen realen Mega16 brennen, bin mir aber sicher, dass sich dort das gleiche Bild zeigen wird.
komisch Danke fürs simulieren :) Dann sollte es auf meinem Prozzesor eigentlich auch laufen ... Vielleicht is ja mein 16 Mhz Quarz nicht aktiviert? oder Kaputt?
Gast
#841626
>Vielleicht is ja mein 16 Mhz Quarz nicht aktiviert? oder Kaputt?
Aus diesem GRund habe ich zu Testzwecken anfangs immer sowas drin: Das
ist mit nem Oszi nachprüfbar.
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Hab leider kein Oszi sonst würd ich das direkt übernehmen :) muss man den die XTAL extra activieren ?? In den fusebits oder so??
Gast
#841631
Dann schreib die Zeile in die ISR (Pin aber als Ausgang schalten), dann siehst du wenigstens, ob der in die ISR reinläuft.
tut er :) eine lampe leuchtet (nach ca. 1 Minute) Aber es passiert dann nie wieder was so als ob der Timer ewig lange braucht Ich werde mal den Prescaler auf 1 stellen und dann nochmal auf den ATMega brennen. muss man den die XTAL extra activieren ?? In den fusebits oder so?? Mal schauen was dann passiert
Sebastian H. wrote: > Hab leider kein Oszi sonst würd ich das direkt übernehmen :) Das siehst du doch, ob die LED angeht oder nicht.
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Am PortD muss jede 2.te Led brennen. Dann mal den Gegentest mit PORTD = 0x55; Jetzt muessen jeweils die anderen LED brennen. Dann weist du zumindest mal, ob der Prozessor läuft. Dann noch einen Test zur Geschwindigkeit
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Die LED muessen im Sekundentakt an und aus gehen. Damit wäre dann auch abgeklärt, ob die 16Mhz auch wirklich da sind.
ich werde morgen mal die beiden Programme draufbrennen und testen. Ich werde euch dann die ergebnisse hier posten.
Ach ja noch was: ich habe ja in meinem code: #define fosc 16000000 //16 MHz Quarz zwischen XTAL 1 und XTAL 2 stehen. Ist da vielleicht der Fehler. In einem Programm für eine Textdisplay steht für die CPU frequenz folgendes: #define F_CPU 16000000UL //Prozessor Frequenz in Hz (das Display Programm funktioniert)
Sebastian H. wrote: > Ach ja noch was: > > > ich habe ja in meinem code: > #define fosc 16000000 //16 MHz Quarz zwischen XTAL 1 und XTAL 2 > stehen. > > > Ist da vielleicht der Fehler. > In einem Programm für eine Textdisplay steht für die CPU frequenz > folgendes: > #define F_CPU 16000000UL //Prozessor Frequenz in Hz > (das Display Programm funktioniert) In deinem Code gibt es nichts, was F_CPU (oder fosc) benutzen würde. Von daher ist es gehupft wie gesprungen. Dein Program würde sich nicht verändern, selbst wenn du fosc rausschmeissen würdest.
Achso ok ich finds nur komisch das es bei dir in der Simulation funktioniert hat, es aber auf dem Chip nicht funktioniert. Andere Programme laufen ja auch.
Sebastian H. wrote: > Achso ok > > > ich finds nur komisch das es bei dir in der Simulation funktioniert hat, > es aber auf dem Chip nicht funktioniert. > > > Andere Programme laufen ja auch. Brenn doch mal das 2.te Programm drauf. Damit siehst du nach, ob die 16Mhz auch wirklich anliegen. Entweder die Led gehen alle 1 Sekunde an und aus, oder die brauchen dazu viel länger. Ist ein ganz simpler Test. Wenn die LED erst nach jeweils 16 Sekunden umschalten, dann läuft kein Quarz, sondern der interne Taktgeber mit 1Mhz.
jo werd ich wie gesagt morgen machen und dann posten (hab den Programmer jetzt schon aufgeräumt :) Danke das ihr soviel Zeit investiert habt :) Ich meld mich dann mal morgen wieder, wenn ich das 2. Programm draufgebrannt habe mit den ergebnissen :) Noch so als Frage: Muss man den Externen Quarz in den Fusebits aktivieren??
Okay ich hab das ganze gerade mal draufgebrannt. Die LED geht alle 16 Sekunden an und nach weiteren 16 Sekunden wieder aus. Also stimmt wohl etwas mit dem Quarz nicht oder? Er ist folgendermaßen angeschlossen: XTAL 1----..----------||------------------------GND ||Quarz Kondensatoren 22pf XTAL 2----..----------||------------------------GND Muss man den Quarz irgendwie in den Fuses aktivieren??
Gast
#842090
>Muss man den Quarz irgendwie in den Fuses aktivieren??
Ja. normalerweise muss man das tun.
Das ist meist die letzte Fuse, ganz unten.
ok wird gleich getestet
super das wars danke euch vielmals Jetzt kann ich mich wieder dem Programm zuwenden. Wird noch etwas dauer. Ich denke ab Mittwoch kann ich mich wieder melden (schreibe morgen eine Schlaufgabe in Deutsch. Danke derweil ich meld mich wieder.
So Programm läuft und Uhr ist nach 1er Stunde noch sehr genau (hab se im moment sehr experimentell gebaut). Werde se mal bis ende der Woche bauen (wenn die bestelleten LEDs da sind) und mich dann nochmal melden
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