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Forum: Offtopic Hilfe E-Herd defekt


Autor: Gast (Gast)
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Hallo zusammen,
ich habe letztens nen E-Herd bei Bekannten angeschlossen, hat auch alles 
prima funktioniert. Nach dem Test (alles hat funktioniert) haben wir den 
E-Herd nur noch an die richtige Stelle gestellt und nun geht die 
Backröhre nicht mehr.
Hatte schon den halben Herd auseinander und einiges durchgemessen.
Hab vom Herdanschluss ans Netz zum Anschluss an die Backröhre gemessen, 
stellt man die Backröhre ein, hab ich Durchgang.

Hat jemand eine Idee was das sein könnte.
Ist die Backröhre irgendwie extra abgesichert?
Noch mal zum Hinweis, die komplette Backröhre geht nicht mehr, weder bei 
Temperatur oder Stufeneinstellung leuchtet irgendeine Lampe, nicht mal 
die Backofenbeleuchtung geht...
Hat jemand ne Idee?
Es handelt sich um einen Herd von Hanseatic, ca. 14 Jahre alt.

Vielen Dank schon mal...

Autor: TOM (Gast)
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Vielleicht fehlt eine Phase?

Was hast du denn schon gemessen?
- Widerstand der Heizelemente geprüft?
- Schalter, Thermostat geprüft?
- Ist Widerstand der beiden parallelen Heizungen am Anschluss sichtbar, 
wenn du einschaltest? (Vom Netz getrennt)

Autor: Gast (Gast)
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Wie kann es sein das eine Phase fehlt?, Kabel ab oder gibt es da im Herd 
noch ne extra Absicherung?
Gemessen habe ich nur den Durchgang vom Netzanschluss zu den direkten 
Anschlüssen für die Backröhre und "es leitet" wenn ich den Schalter auf 
eine bestimmte Heizart stelle.

  - Widerstand der Heizelemente geprüft?
  - Schalter, Thermostat geprüft?
  - Ist Widerstand der beiden parallelen Heizungen am Anschluss 
sichtbar,
  wenn du einschaltest? (Vom Netz getrennt)

Wie und wo kann ich das alles messen?
Wie kann ich den Schalter vom Thermostat prüfen?
Wie groß sollte dieser Wiederstand sein wenn ich ihn messe?

Grüße

Autor: eProfi (Gast)
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Schonmal die Haus-sicherungen geprüft?
Durchgang alleine reicht nicht, es muss auch Spannung an allen drei 
Phasen da sein (falls mit Drehstrom versorgt).

Autor: Gast (Gast)
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Ja, Haussicherungen sind geprüft... alles i.O.
Und Strom kommt am  Herd auch an wie immer...

Autor: maddin (Gast)
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N überprüft?

messungen:

L1 zu L2
L2 zu L3
L3 zu L1

L1 zu N
L2 zu N
L3 zu N

!?

gruß,
m.

Autor: Gast (Gast)
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L1 zu L2 400 V

L1 zu N 230V
L2 zu N 230V

L3 gibt es nicht,
hab ja gesagt das das was ankommt i.O. ist

Autor: manfred (Gast)
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Hallo,

der Herd könnte noch über eine Temperatursicherung ebgesichert sein. 
Insbesondere ist das der Fall wenn er das Pyrolyse-Feature hat 
(Selbstreinigung durch starke Erhitzung im Backrohr).

Diese ThermoSicherung sieht aus wie ein extra großer Widerstand mit 
Kabeln dran die zum Schalter für das Backrohr führen) befindet sich 
meist direkt über dem Backrohr hinter der Frontverkleidung in 
thermischem Kontakt mit dem Backrohr.

Hat mich auch schon mal gefuxt als nach der Pyrolyse nichts mehr ging.

Viel Glück bei der weiteren Suche.

manfred

Autor: Gast (Gast)
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Gibt es den Pyrolyse schon so lange?
Wie gesagt, der Herd ist 14 Jahre alt...
Kann mir mal jemand ein Tip zum Widerstand der Heielemente etc geben?

Autor: Oliver (Gast)
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>Nach dem Test (alles hat funktioniert)

Wenn du das nicht ausdrücklich hingeschrieben hättest, wäre meine 
Vermutung gewesen, daß die zwei Phasen falsch angeschlossen sind. Der 
Herd ist doch bestimmt für 3 Phasen ausgelegt. Entweder fehlt dem 
Heizstab ein Phase (= keine Strom), oder er hängt unzulässigerweise 
zwischen zwei Phasen (= jetzt wahscheinlich kaputt).

Oliver

Autor: Gast (Gast)
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Wie sieht es mit evtl. Brücken aus?
Normalerweise kann man einen Herd an 1, 2 oder 3 Phasen betreiben.
dafür gibt es (im Auslieferungsmoment) Kupferbrücken, die im 
Anschlusskasten des Herdes meist zwischen N und PE festgeschraubt sind.
Im Anschlussdeckel oder sonst wo da in der Gegend, gibt es auch den 
entsprechenden Anschlussplan, für die jeweilige Anschlusskonfiguration.

Du schreibst L3 gibt es nicht?

Als Zuleitung oder hast Du da einfach kein Saft?

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,
als Zuleitung hab ich nur L1 L2 N und Schutzleiter...
Ja, im Herd sind Brücken...

Autor: Gast (Gast)
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Und die sind richtig angeschlossen?

Ich frage, weil ich bei einem Kunden schon einmal so einen ähnlichen 
Fall hatte.
Der hatte auch nur zwei Phasen und hatte bei der Brücker vergessen, den 
Kontakt fest zu schrauben.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Eventuel die Messeschaltung noch drinnen ? bei einigen neueren modellen 
funktioniert die volle Funktionen erst alle wen Uhrzeit und einige 
andere sachen eingestellt sind.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>L1 L2 N und Schutzleiter...

Was ist denn das?

Ein BWLer Drehstrom? Aus Kostengründen nur zwei Aussenleiter?

Autor: Tobi (Gast)
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Doch doch. Das mit 2 Phasen ist sehr ungewöhlich, kann aber schon sein.
Allerdings glaube ich auch fast, dass L3 nicht gefunden wurde :-)

>Eventuel die Messeschaltung noch drinnen ? bei einigen neueren modellen
>funktioniert die volle Funktionen erst alle wen Uhrzeit und einige
>andere sachen eingestellt sind.

Stimmt!
Hat den der Herd eine Uhr? Evtl. mal die Taste mit der Hand drauf 
drücken, wenns sowas gibt. Das schaltet dann auf manuelle Bedienung und 
überbrückt die Zeitsteuerung. Wenn denn dein Herd sowas hat.

Autor: Tobi (Gast)
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Noch was...

Wie sind denn die Brücken gesteckt? Für den 2-Phasen Betrieb? 
Normalerweise befindet sich da, wo die Kabel angeschlossen werden ein 
Anschlussplan. Dort steht drauf, wie die Brücken für 1-2 oder 3 
Phasenbetrieb gesetzt sein müssen.

Autor: Marian (Gast)
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Hast du mal die Herdplatten angeschaltet (egal welche Stufe) und dann 
probiert ob die Backröhre anspringt? Soll jetzt kein Scherz sein, ich 
habe so etwas schon selbst am eigenen Herd erlebt und nie den Grund 
dafür herausgefunden. Ich konnte nur noch die Backröhre in Zusammenhang 
mit einer angeschalteten Herdplatte betreiben.

Autor: Gast (Gast)
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Nein, es kann keine Messeschaltung drin sein, der Herd ist 14 Jahre alt!
Vielleicht hab ich das verwechslet mit den L1, L2 usw...
Ich habe 2 mal schwarz, einmal braun, blau und gelb-grün...
Und der Herd ging ja auch bis wir ihn umgerückt haben,
ich habe auch alle Kontakte überprüft, alles fest...
Das mit der Kombination mit den Herdplatten werd ich nachher gleich mal 
versuchen... danke

Autor: Lötlackl (Gast)
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> Ich habe 2 mal schwarz, einmal braun, blau und gelb-grün...

Na fein. "2 mal schwarz, einmal braun" sind Deine 3 Phasen (L1 L2 L3).
Der Nullleiter (mit 3 l?) ist blau, der Schutzleiter gelb-grün.
Maddin schrieb weiter oben schon, welche Messungen vorgenommen werden 
sollten.

mfg

Autor: Gast (Gast)
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Dann mess mal am braunen. Das ist deine fehlende 3. Phase.

Autor: eProfi (Gast)
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Ich wollte es heute mittag schon fast schreiben:
Hol Dir jemanden, der sich damit auskennt, oder willst Du Dich selbst 
oder den Besitzer (Bekannte) grillen?

Das Kabel könnte eine Wackelkontakt haben.
Es könnte auch der PE betroffen sein, da wird's lebensgefährlich.

Autor: Michael (Gast)
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Hast Du beim Anschliessen des Herdes nicht darüber nachgedacht was das 
fünfte (braune) Käbelchen sein könnte und wo das hinkommen könnte??

Nicht böse gemeint aber hier kanns auch um Menschenleben gehen. Es ist 
keine Schande zu jemandem offen und ehrlich sagen zu müssen, dass man 
etwas nicht kann. Es ist aber eine Schande wenn man zu jemandem sagt man 
kann etwas, dann macht man etwas und hinterher ist derjenige TOT!

Nicht rätseln und hier macht auch kein Versuch kluch sondern nen 
Fachmann holen - ich meins ernst, Du scheinst keine Ahnung zu haben auf 
diesem Gebiet aber davon reichlich und das ist bei Netzspannung einfach 
zu gefährlich.

Nochmal: Bitte, bitte, bitte hol nen Fachmann!!!!

Grüsse
Michael

Autor: irgendein-Gast (Gast)
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L1 schwarz
L2 schwarz
L3 schwarz
 N blau
PE gelb-grün

L1/L2 400V
L1/L3 400V
L2/L3 400V
L1/ N 230V
L2/ N 230V
L3/ N 230V
L1/PE 230V
L2/PE 230V
L3/PE 230V
 N/PE ~~0V

L1/L2/L3 wenn möglich beim Messen nicht berühren.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>N/PE ~~0V

Wenn das nicht NULL ist, gibts ein PRoblem.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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>>N/PE ~~0V

>Wenn das nicht NULL ist, gibts ein PRoblem.

Kommt darauf an. Mit einem DMM gemessen wird da etwas auf der Anzeige 
sein. Nimm einen Duspol, da ist die Messung aussagekräftiger.

MW

Autor: Latissimo (Gast)
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Es wurde noch nicht die Frage beantwortet:

Hast du dich beim anschließen nicht gefragt, wozu der braune leiter ist?

Würde mich mal interessieren, wenn du ja sagst, dass du nur zwei phasen 
hast. Normalerweise ist ein Backofen so wie ein Durchlauferhitzer auch 
ein Dreiphasiger Verbraucher.

Drei Phasen, N und PE sind anzuschließen. Das sind 5 Leitungen. Die 
Brücken sind dann für den Betrieb in Stern oder Dreieckschaltung, 
jenachdem, was der Verbraucher vorgibt!

NIMM einen FACHMANN!!!

Autor: Gast (Gast)
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Warum sollte ich mich fragen wozu der braune Leiter ist? Hab ihn doch 
angeschlossen und das auch definitiv richtig. Was mich nun im Enddefekt 
wundert warum zwei Phasen die gleiche Farbe haben ( wie oben beschrieben 
schwarz ). Für einen 14 Jahre alten Herd brauch ich keinen Fachmann mehr 
holen, wer soll das bezahlen.
Und ja ich weiß wie gefährlich Strom ist, habe Elektrotechnik studiert, 
aber halt nur mir kleinen Strömen etc. zu tun.
Und ich denke auch das ich in der Lage bin, bei dem Herd wenigstens 
rauszufinden wo das Problem liegt.

Autor: Gast (Gast)
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Und im übrigen habe ich zwischen den Phasen 400 V und zwischen Phase und 
Nullleiter 230 V.
Könnte mir bitte jemand meine Fragen beantworten,
wie ich das Thermostat prüfe und wie groß der Widerstand der 
Heizelemente sein sollte
oder was ich sonst noch überprüfen kann...
Gibt es eine zusätzliche Sicherung für die Backröhre?
Ich konnte in dem Herd bis jetzt nur eine Sicherung auf dem Nulleiter 
finden.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Bis ca. 2003 waren die Aussenleiterfarben  Schwarz,Schwarz,Braun
nach neuster Norm sind sie jetzt Schwarz,Braun,Grau.

>Für einen 14 Jahre alten Herd brauch ich keinen Fachmann mehr
>holen, wer soll das bezahlen.

Bestatter sind ja auch billiger

Und wieviele Sicherungen sind den im Zaehlerkasten ?

Wenn du den E-Herd abklemmst welche Spannungen haben dann die Phasen 
zueinander ? Angeschlossener Herd kann die Messung verfaelschen da du 
ueber den Innenwiderstand wohlmoeglich einen Phase angezeigt bekommst 
die nicht vorhanden ist.

Womit mist du die Spannungen ? (hochohmige Multimeter zeigen da was an 
was so nicht vorhanden ist besser mit einem Duspol Messen)

Gruss Helmi

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>wie ich das Thermostat prüfe und wie groß der Widerstand der
>Heizelemente sein sollte

Den wert kann man sich doch ausrechnen

R = (U*U) / P

Thermostat pruefen  --> mit dem Ohmmeter an beide Klemmen und dann 
Schalten.

Autor: Gast (Gast)
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Danke für die Tips, werd ich mal testen...
Es sind 3 Sicherungen im Kasten...
Ich Messe mit einem Multimeter,
was zeigen die denn an was so nicht vorhanden ist?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Es sind 3 Sicherungen im Kasten...

Aha also doch 3 Phasen.

>Ich Messe mit einem Multimeter,
>was zeigen die denn an was so nicht vorhanden ist?

Die zeigen durch ihre Hochohmigkeit eine Spannung an die unter Last 
nicht vorhanden ist.  Stichwort: Kapazitatet zwischen den Draehten.

Wenn du nun zwischen den Draehten so ungefaehr 1nF hast dann ist das bei 
50 Hz rund 3 Mohm Impedanz dagegen dein Multimeter mit 10 Mohm dann 
kannst du dir vorstellen welchen wert es anzeigt.

Du must zuerst an deiner Anschlussdose bei abgeklemmten Herd deine 3 
Phasen nachweisen koennen. Dazu nimmt ueblicherweise einen Duspol (weil 
der nur ein paar KOhm Innenwiderstand hat). Wenn du da ein Multimeter 
nimmst und eine Phase hat eine Unterbrechung irgendwo zwischen Zaehler 
kasten und Dose dann mist du aufgrund des Uebersprechen trozdem eine 
Spannung die aber bei Belastung zusammenbricht. Wenn du keinen Duspol 
zuverfuegung hast kannst du auch eine Gluehlampe nehmen . Aber die bitte 
nur zwischen Phase und N Schalten. Es kann auch sein das einer deiner 
Sicherungen / Automaten einen defekt hat oder im Zaehlerkasten ein Draht 
ab ist. Aber dort bitte mit aesserster Vorsicht messen denn die naechste 
Sicherung hat 63A und mehr das gibt sonst schwarze Gesichter.


Gruss Helmi

Autor: StefanK (Gast)
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Wenn im Sicherungskasten 3 Sicherungen für den Herd sind, dann ist er 
normalerweise auch an 3 Phasen angeschlossen. Oft werden die Platten in 
2er-Gruppen auf je eine Phase geklemmt, an der 3. Phase hängt der 
Backofen.

Weiteres Wissenwerte über E-Herd:

http://www.herd.josefscholz.de/

Wenn Du am braunen Kabel keine Spannung mißt, hast Du auch mal nach der 
Herdanschlussdose geschaut? Ihr habt den Herd ja verrückt, vielleicht 
ist in der Dose das Kabel rausgerutscht oder die ganze Dose hat es aus 
der Wand gezogen? Oder schlechter Kontakt in der Dose, sind meistens 
Schraubklemmen, die sich je nach Qualität der Dose auch mal lösen 
können.

Gruß Stefan

Autor: Gast (Gast)
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@ Helmi
Vielen Dank für die Info, ich werd sehen was sich machen lääst, aber an 
den Sicherungskasten geh ich lieber nicht dran...

@ StefanK
Wie kommst du da drauf das ich am braunen Kabel keine Spannung messe? 
Das habe ich schon alles überprüft, steht auch weiter oben schon...

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>@ StefanK
>Wie kommst du da drauf das ich am braunen Kabel keine Spannung messe?
>Das habe ich schon alles überprüft, steht auch weiter oben schon...

Wie gesagt mit hochohmigen Multimeter -> Uebersprechen.
Machs lieber mit der Gluehlampe das gibt aussagekraeftigere Werte

Gruss Helmi

Autor: Entsetzt (Gast)
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> Was mich nun im Enddefekt wundert warum zwei Phasen die gleiche Farbe haben > ( 
wie oben beschrieben schwarz ).

Stichwort VDE 0100.

> Für einen 14 Jahre alten Herd brauch ich > keinen Fachmann mehr holen, wer > 
soll das bezahlen.

Als E-Ing. sollte man es selber können oder das nötige Kleingeld dafür 
übrighaben.

> Und ja ich weiß wie gefährlich Strom ist, habe Elektrotechnik studiert,
> aber halt nur mir kleinen Strömen etc. zu tun.

Offensichtlich vom Abi direkt ins Studium, kein Basiswissen, meinen 
alles zu können und am Ende bei Siemens verantwortlich für den Bau von 
Hafenkränen =<6kV.

Es gibt solche und solche dt. Ingenieure.

Autor: tom (Gast)
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Tausch doch mal die drei Phasen am Herd untereinander und guck ob dann 
vielleicht der Backofen geht, aber eine Gruppe Herdplatten nicht mehr. 
ISt das so, dann liegts an Zuleitung. Ändert sich nix, liegts am Herd.
Besser: Duspol besorgen
noch Besser: Den Beitzer das Duspols gleich mitnehmen.

Du hast wirklich E-Technik studiert?

Autor: noch ein Gast (Gast)
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Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. 
Beim Universum bin ich mir aber nicht sicher.

[Frei nach Albert Einstein]

Autor: StefanK (Gast)
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>@ StefanK
>Wie kommst du da drauf das ich am braunen Kabel keine Spannung messe?
>Das habe ich schon alles überprüft, steht auch weiter oben schon...

Weil Du oben schreibst, L3 gibt es nicht. Und das was ankommt, in 
Ordnung sei. Das ist nicht in Ordnung, wenn L3 fehlt. Ob L3 jetzt auf 
der braunen oder einen der beiden schwarzen Adern ist, ist erst mal 
unerheblich. Eine Phase fehlt anscheinend, und das ist die, auf die der 
Backofen geklemmt ist.

Folge dem Link, den ich Dir gepostet habe, dort findest Du auf der 
linken Seite den Punkt Herdanschluß an 3x230/400V. Dort sind alle zu 
messenden Spannung eingezeichnet. Und nimm einen Duspol, wie andere 
schon schrieben.

Gruß Stefan

Autor: Gast (Gast)
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@ Ensetzt (Gast)
Hast du ein Problem damit wenn man gleich nach dem Abi studiert?
Im übrigen kenn ich mich in meinem Gebiet gut genug aus und man kann ja 
nicht von jedem E.-Ing. verlangen das er weiß wie ein E-Herd 
funktioniert bzw. zu reparieren geht...
Es handelt sich nicht um meinen Herd, deswegen schrieb ich wer soll das 
bezahlen... Ich werd ja wohl nem Bekannten keinen neuen Herd kaufen...

Irgendwie find ich das Forum hier ganz schön heftig, man stellt ne Frage 
und wird mit wenigen Ausnahmen von allen runter gemacht und alles wird 
in Frage gestellt, was denkt ihr euch eigentlich dabei?
Ich hab ne Frage gestellt und wollte ne ganz normale Antwort, mehr nicht

Autor: Gast (Gast)
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danke für den link...

Autor: Entsetzt (Gast)
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> Hast du ein Problem damit wenn man gleich nach dem Abi studiert?

Eigentlich nicht. Aber es fehlt halt Basiswissen. Das sollte derjenige 
nicht vergessen.

> Im übrigen kenn ich mich in meinem Gebiet gut genug aus und man kann ja
> nicht von jedem E.-Ing. verlangen das er weiß wie ein E-Herd
> funktioniert bzw. zu reparieren geht...

Richtig. Aber man darf von einem Ing. schon erwarten, dass er sich und 
seine Fähigkeiten richtig einschätzt. Wenn man keine Ahnung hat, sollte 
man sich schlau machen oder einen Fachmann zu Rate ziehen. Die Frage 
nach den zwei schwarzen Adern ist schon heftig.

Wer sich dann die Blöße gibt sich als Ing. zu erkennen zu geben und in 
einem Forum solche Fragen zu stellen, der sollte sich nicht wundern.

Autor: Gast (Gast)
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Die blöden Bemerkungen kamen ja vorher auch schon...

Ich denke schon das ich meine Fähigkeiten richtig einschätzen kann, was 
z.B. das Messen von Spannungen betrifft...
Deswegen hab ich ja dann auch hier gefragt!

Autor: Michael (Gast)
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Was wir uns dabei denken??

Zunächst sind hier alle sehr sehr hilfsbereit, ich lese hier seit 
mehreren Jahren und nehme mir daher raus, das beurteilen zu können.

Dann wird Dir versucht zu helfen und dann kommt heraus, dass du weniger 
Ahnung von Netzspannung hast als ne Kuh vom fliegen. Was erwartest Du 
dann? Es setzt die einzig richtige Reaktion ein: Hol nen Fachmann, es 
geht hier um Leben und Tot. Ich habe nämlich noch keinen Herdanschluss 
gesehen der über nen FI abgesichert ist ;-) Wenn Du studiert hast 
erwarte ich von Dir verantwortungsbewusstes Handeln und dazu gehört auch 
mal gegenüber einem Bekannten sagen zu können "Hol Dir lieber jemanden 
der sich auskennt!" oder - wenn man sich dazu zu eitel ist - dann 
erwarte ich von einem studierten, dass er sich SELBST in eine Materie 
(die nicht einmal kompliziert ist!) EINARBEITEN und EINLESEN kann.

Aber nein, dann gehts grad weiter mit Dir: Du misst getreu dem Motto 
"Wer misst misst Mist!" irgendwas in der Weltgeschichte rum wovon Du wie 
oben schon beschrieben keine Ahnung hast. Die Frage was Du mit dem 
braunen Käbelchen gemacht hast beantwortest Du nur mit "Ich habe alles 
richtig angeschlossen" - warum gehts denn dann nicht frage ich mich? In 
Anbetracht der Tatsache, dass Du oben schreibst es seien nur zwei Phasen 
vorhanden kommen hier halt berechtigte Zweifel auf. Schonmal darüber 
nachgedacht was passiert wenn man einen Verbraucher der für 230V 
ausgelegt ist zum Beispiel durch falsches Anklemmen an 400V (Spannung 
zwischen zwei Aussenleitern) betreibt? Ich übersetze es einmal in 
vielleicht "Deine Welt": Du betreibst einen Mikrocontroller anstatt mit 
den vorgegebenen 5V mit 8,7V - was wird passieren? - er STIRBT!

Also komm mal bitte runter von Deinem hohen Ross des elektrotechnisch 
studierten Ingenieurs und vertrau den Menschen die es wirklich drauf 
haben - oft haben es nämlich die, welche NICHT studiert haben einfach 
besser drauf aber das willst Du eh nicht hören.

Und eine Bitte an die Forengemeinde: Auf diese geballte Unwissenheit 
wäre es sicherer einfach nicht mehr zu antworten. Am Ende kommt der Herr 
Gast und klagt an "Ihr habt mir gesagt ich soll es so anschliessen und 
jetzt ist meine Oma tot!".

Beste aber unverständliche Grüsse
Michael

Autor: Jürgen (Gast)
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>Ich habe nämlich noch keinen Herdanschluss
>gesehen der über nen FI abgesichert ist ;-)

Dann kannst bei mir vorbeikommen - mein Herd geht über FI. Und alles was 
auch nur in der Nähe von Wasser ist (Bad, Küche, Waschmaschine / 
Trockner) auch. Ich denke das bin ich meiner Familie schuldig. Achja: 
Der FI hat noch nie "aus Versehen" ausgelöst.

Autor: Marvin M. (Gast)
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Michael: Full Ack.
Ich finde es auch schon fast dreist, sich darüber aufzuregen, dass man 
darauf hingewiesen wird, die Finger von der Materie zu lassen, wenn man 
keine Ahnung hat. Wenn man nicht mal weiß, wo die dritte Phase ist und 
warum zwei von den Kabeln schwarz sind... Au weh.
3-Phasen Strom ist kein Kinderspielzeug. Entweder weiß man vorher, 
worauf man sich einlässt, oder lässt die Finger davon. Hinterher in 
einem Forum nachfragen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist 
wesentlich zu spät.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Seit Juni 2007 ist es bei Neuinstallationen sogar Vorgeschrieben 
saemtliche Steckdosen im Haus ueber einen FI zu schalten.

Gruss Helmi

Autor: tom (Gast)
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>> Im übrigen kenn ich mich in meinem Gebiet gut genug aus und man kann ja
>> nicht von jedem E.-Ing. verlangen das er weiß wie ein E-Herd
>> funktioniert bzw. zu reparieren geht...

Aber man kann mit Sicherheit verlangen...
- eine Abschätzung des Heizungswiderstandes durchzuführen (und das 
eigentlich im Schlaf)
- Grundlagen über Drehstromnetze
- Wie man ein Thermostat prüft
- übliche Kabelfarben zu kennen

Das sind alles Dinge, die wußte ich auch schon vor meinem E-Technik 
Studium, weil ich mich für das Thema interessiere. Nicht das Studium 
machts, sondern das ernste Intresse am Thema und der damit verbundene 
Drang sich ständig selbst weiterzubilden und Spaß daran zu haben sich in 
neue Themen einzuarbeiten. Sicher lernt man im Studium nicht, wie man 
einen Herd anschließt, aber allein aus eingenem Intresse sollte man sich 
mit solch "einfachen" Sachen mal auseinandergesetzt haben.

Autor: Michael (Gast)
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@Jürgen: Kochst Du dann auch was?? Zur Fehlauslösung: Bei einer 
ordentlich durchgeführten Installation sind wirkliche Fehlauslösungen 
auch nicht die Regel daher glaube ich das auch ungesehen!

@Helmi: Bei den Preisen für FIs ist das ja auch absolut wünschenswert!!

Meine letzte Hausinstallation liegt mittlerweile knapp vier Jahre 
zurück, so wie ich die neue von Helmi angesprochene Vorschrift 
interpretiere wäre aber ein Herd weiterhin OHNE FI erlaubt - richtig? 
Hier handelt es sich ja meist nicht um eine Steckdose sondern eine 
Herdanschlussdose!?

Beste Grüsse
Michael

Autor: annerer (Gast)
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Ich kann Michael nur zustimmen.

Ich habe selbst Elektrotechnik (Telekommunikation, also auch nur 
Schwachstrom-E-Techniker ;-)) studiert und bin (durch frühere praktische 
Erfahrung) in der Lage einen Herd anzuschliessen. Wenn man aber Jemandem 
noch die Kabelfarben erklären muss, kann man nicht gerade von einem 
gesunden Grundwissen ausgehen. Gerade bei Starkstrom hat man manchmal 
halt nur einen Versuch.
Ein KFZ- Mechaniker versucht ja auch nicht, ein Flugzeug zu reparieren. 
Leider kenne ich auch viele, die es mit Selbsteinschätzung nicht so 
haben.

Autor: Roland (Gast)
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Erinnert mich an meinen Schwager, hat Elektronik studiert und meinte das 
einen Herd anzuschliessen keine grosse Sache ist, ist es normalerweise 
auch nicht, aber wenn man das noch nie gemacht hat und dazu der Herd und 
die Farbkennzeichnung der Adern alt ist, kann man sehr wohl viel falsch 
machen. Und so ist es auch passiert, als meine Schwester den Herd 
eingeschaltet hat und den danach berührte, hat sie einen Stromschlag 
bekommen, dann musste ich kommen und den verlegenen Schwager mal über 
Elektrik aufklären..

Übrigens gehöhrt der FI vor alle Stromkreise in der Hauptverteilung! Man 
kann natürlich auch auftrennen, z.B. einen FI für Erdgeschoss und einen 
für Obergeschoss usw.

Autor: avion23 (Gast)
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Ist ein FI überhaupt vorgeschrieben?
Unabhängig davon ob Drehstromanschluss oder ob nicht, bei mir im 
Sicherungskasten (Mietshaus) ist keiner. Die Aldisteckdosenleiste meldet 
auch, dass der Schutzleiter nicht angeschlossen ist.

Autor: Entsetzt (Gast)
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> Ist ein FI überhaupt vorgeschrieben?
> Unabhängig davon ob Drehstromanschluss oder ob nicht, bei mir im
> Sicherungskasten (Mietshaus) ist keiner. Die Aldisteckdosenleiste meldet
> auch, dass der Schutzleiter nicht angeschlossen ist.

FI IMHO nur bei Neubau und (Teil-) Sanierung. Wobei der Austausch einer 
Steckdose keine Sanierung darstellt, ein Umbau des Badezimmers jedoch 
sehr wohl. Meine Mietskaserne ist vor einem Jahr Kernsaniert worden. Im 
Sicherungskasten befindet sich neben einem FI sogar eine Kopie des 
Prüfprotokolls der gesamten Elektrischen Anlage.

Kein Schutzleiter? Das ist ja lebensgefährlich.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Autor: Bobby (Gast)
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Hallo zusammen !

Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber
soweit mir bekannt ist, kann man alle üblichen Haushaltsherde
sogar mit nur einer Phase betreiben. Dafür hat es an der Klemmleiste
entsprechende Brücken.
Die übliche 3-Leiteranschlusstechnick dient lediglich dazu,
die Last auf die drei Phasen aufzuteilen.


Keine im Haushalt übliche Herdplatte oder Backofenwicklung
ist nach meiner Kenntnis für mehr als 230V Nennspannung ausgelegt.

Bitte korrigiert mich, wenn das nicht zutrifft!

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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vorausgesetzt der herd ist richtig angeschlossen

hat der herd an der vorderseite eine steckdose?

wenn ja schau einmal ob sich da eine sicherung
in der steckdose befindet.

unser e-herd hatte so eine sicherung, die wurde defekt
und dadurch hatte auch das backrohr keine funktion mehr.

e-herd war baujahr 1982 marke universum (quelle)

Autor: Roland (Gast)
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@Bobby

Deine Aussage ist richtig.

Autor: TOM (Gast)
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@Bobby
>> Die übliche 3-Leiteranschlusstechnick dient lediglich dazu,
>> die Last auf die drei Phasen aufzuteilen.

Ja, aber Du kannst beim Anschluß an eine Phase druch Brücken nicht alle 
Funktionen des Herds gleichzeitig benutzen:

2400W   Backofen
2200W   große Herdplatte (Schnellkochplatte)
1800W   große Herdplatte
1200W   kleine Herdplatte
1200W   kleine Herdplatte

9200W in Summe

An einer Phase kannst Du zum Backofen max. noch eine kleine Herdplatte 
benutzen. (Bsp, Daten sind natürlich nur bei jedem Herd gleich)

Autor: Gast2 (Gast)
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>Ich denke schon das ich meine Fähigkeiten richtig einschätzen kann, was
>z.B. das Messen von Spannungen betrifft...

Dass Du das gerade nicht kannst beweist die folgende Frage:

>Ich Messe mit einem Multimeter,
>was zeigen die denn an was so nicht vorhanden ist?

Also hole jemanden der sich auskennt!!!

Gast2

Autor: Gast (Gast)
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brauch niemanden mehr holen,
der Herd geht wieder!

Autor: Andreas Posch (andyp17)
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@Gast:
Mich würd jetzt aber schon interessieren, wo der Fehler lag.

Autor: Jiggler (Gast)
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Na ganz klar an den Depperten Dipl. Ing. und sowas will Deutschland nach 
vorne treiben ???

NEEEEE Grundlagen E-Technik gehört auch zu nem Elektronikstudium...

Sag doch den Studenten gehts zu gut, nur mal eben für ne Prüfung lernen 
und danach sofort wieder vergessen ...

Autor: Gast (Gast)
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An der Zeitschaltuhr war ein Kabel nicht mehr richtig dran....

Autor: Andreas Posch (andyp17)
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@Jiggler:
Ich finde solche Bemerkungen überflüssig...

Autor: fragliche begründung (Gast)
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An der Zeitschaltuhr n Kabel nicht richtig dran...

... also lag es doch nicht daran, dass du nicht mal wusstest, dass man 
drei Phasen hat, anstatt zwei????

ich sag nur eins: LOL ROFL

Der Beitrag, in dem erwähnt wurde, dass man aus eigenem Interesse seinen 
Horizont erweitert, oder zumindest dann fähig ist, diesen zu erweitern, 
ist genau das, was bei mir und den von mir ausgewählten Studienfreunden 
auch zutrifft!!

vllt. ja von den Eltern zum E-technik-Studium gezwungen?!?

Autor: Gast (Gast)
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Die guten Studenten, da ist was wahres dran.

Ich selber studiere Elektrotechnik, Fachrichtung 
Automatisierungstechnik. Wenn ich fertig bin, sollte ich mich mit 
Netztechnik, also 230V / 400V Netzen auskennen. Schließlich arbeite ich 
auch später damit.
Doch im Studium lernt man so etwas nicht. Wir haben ein einziges 
Praktikum das sich Elektrische Maschinen und Anlagen schimpft. Dort 
sollen die Studenten an einem 3 Phasen Motor verschiedene Messungen 
machen. 90% der Studenten haben keine Ahnung was sie da machen. Sie 
bekommen es aber auch nicht vermittelt. Viele wundern sich gar, das es 
dort 5 Leitungen gibt und dann kommt die große Frage, wohin welches 
Kabel.
In Grundlagen ET wird so etwas nicht vermittelt und später bekommt man 
das auch nicht mit. Überhaupt ist es nur dieser eine Versuch, an dem die 
Studenten mal mehr als 50V AC zu sehen bekommen.
Natürlich soll sich ein Ingenieur in ein Thema hinein arbeiten können, 
doch im Studium wird auf das Thema keinen Wert gelegt. Dort ist es dann 
wichtig, das Elektroingenieure z.B. ihre Zeit mit Metallurgie oder 
anderen Sinnfreien Sachen beschäftigen, die im nachhinein nichts mehr 
mit der eigentlichen Fachrichtung zu tun haben. Hauptsache ein breites 
Wissensspektrum!

Ich hatte den großen Vorteil das ich eine Ausbildung als 
Elektroinstallateur gemacht habe und fast 6 Jahre Berufserfahrung auf 
diesem Gebiet vorweisen kann. Solche wie ich sind jedoch im Studium eher 
die Ausnahme und es werden immer weniger (dank an die Studiengebühren). 
Wenn die ver"Batchelor"ung erst einmal abgeschlossen ist und keine 
Ingenieure mehr ausgebildet werden, dann wird es noch schlimmer. 
Kürzeres Studium, weniger Lehrstoff und weniger Sinnvolle Praktikas.

Abgesehen davon, es sind nicht nur Ingenieure die mit tollen 
Verdrahtungstechniken jedem Ausgebildetem Elektriker die Tränen in die 
Augen treiben. Der überwiegende Anteil sind die Hobbyheimwerker, die 
ohne Bücher wie "Elektroinstallationen für jedermann", "Wie mach ich 
was" usw. meinen, alles hin zu bekommen. Mein schönster Fall war eine 
3er Kombination Steckdosen, 50cm über dem Badewannenrand mit einer 
Zuleitung die in ihrem vorherigem Leben mal ein Kabel einer Kabeltrommel 
war. Als ich diese Heimwerkerinstallation entfernte wurde mir erklärt, 
das die für den Fernseher war, der beim Abendlichen Bad dort auf einem 
30cm breiter Fließenspiegel stand.

Also, wer keine Erfahrung mit unserm Stromnetz 230/400V hat, sollte 
besser die Finger davon lassen. Ist Gesünder und Sicherer.

Autor: Entsetzt (Gast)
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> war. Als ich diese Heimwerkerinstallation entfernte wurde mir erklärt,
> das die für den Fernseher war, der beim Abendlichen Bad dort auf einem
> 30cm breiter Fließenspiegel stand.


Rein aus Interesse, wenn der Fernseher ein Bad nimmt, was wäre für den 
gleichzeitig anwesenden Volltrottel tödlich? Also ich meine woran stirb 
der zuerst, an den 230V Netzspannung, den 27..30kV des Zeilentrafos oder 
an beidem in Kombination?

Zugegeben mehr eine philosophische Frage ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Oder am bescheidenen TV-Programm

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Eher an den 230V . Die Hochspannung wuerde sofort zusammenbrechen.

Gruss Helmi

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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@ Gast (Gast):

>Elektrische Maschinen und Anlagen schimpft

klingt nach HTW DD ??

Autor: Alexander (Gast)
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Stirbt man eigentlich, wenn man einen Fernseher/Fön,... in die Wanne 
wirft?
Ich vermute mal, daß garnix passiert und lediglich die Sicherung 
rausfliegt.
Worst case ist doch nur, wenn man das Ding in der Hand hat und die Phase 
einen Kurzschluß mit dem Körper hat.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Warum sollte die Sicherung rausfliegen ???
Um einen 16 A B-Automaten in 0.2 Sec auszuloesen must du mindestens 
einen Strom von 5* 16A = 80A fliessen lassen. Das schaffst du niemals 
ueber das Wasser der Badewanne. Fuer solche Sachen ist von der VDE 
dringend seit den 70er Jahren ein FI-Schutzschalter vorgeschrieben. Der 
loest bei solchen Unfaellen aus.

Gruss Helmi

Autor: Gegruselter (Gast)
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> Stirbt man eigentlich, wenn man einen Fernseher/Fön,... in die Wanne
> wirft?

Definitiv ja. Bei meinem allerersten Erste-Hilfe-Kurs, den ich damals 
für den Führerschein machen musste, wurden uns als Abschluss Dias 
gezeigt. Der Kurslehrer war nämlich Rettungssanitäter und hat während 
seiner Einsätze zahlreiche Fotos zur Dokumentation gemacht, die wir dann 
zur allgemeinen Begruselung ansehen durften.

Eines der Fotos war eine Dame mittleren Alters, mit verzerrtem Gesicht 
gemeinsam mit dem Fön in der Badewanne. Die Dame war ziemlich tot.

230V-Geräte in der Badewanne sind mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit 
tödlich

Autor: gast (Gast)
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hmmm... hab mir das ganze jetzt nochmal durgelesen.

Darf ich kurz diese Aussage (des OP) hervorheben:
> Und ja ich weiß wie gefährlich Strom ist, habe Elektrotechnik studiert,

Und dann solche Fragen?

> Vielleicht hab ich das verwechslet mit den L1, L2 usw...
> Ich habe 2 mal schwarz, einmal braun, blau und gelb-grün...

> Warum sollte ich mich fragen wozu der braune Leiter ist?

> Was mich nun im Enddefekt wundert warum zwei Phasen die
> gleiche Farbe haben

>wie ich das Thermostat prüfe

> wie groß der Widerstand der Heizelemente sein sollte

> Es sind 3 Sicherungen im Kasten...

> aber an den Sicherungskasten geh ich lieber nicht dran...

> Ich Messe mit einem Multimeter,
> was zeigen die denn an was so nicht vorhanden ist?
und dann:
> Ich denke schon das ich meine Fähigkeiten richtig einschätzen kann, was
> z.B. das Messen von Spannungen betrifft..

[hier dürft ihr nun euren Senf dazugeben...]

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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"> Stirbt man eigentlich, wenn man einen Fernseher/Fön,... in die Wanne
> wirft? "

"Definitiv ja."

=> Die Chancen, einen derart inszenierten Selbstmord auch erfolgreich 
abzuschliessen, sind sicher sehr gut.
Ich habe jedoch mal in einem Fachartikel gelesen, dass diese Methode 
nicht immer funktioniert:
Da wurden von ca. 20 Fällen berichtet ( teils mit, teils ohne 
Selbstmordabsicht ), in denen Harrtrockner o.ä. in die Badewanne fielen,
aber kein tödliches Herzkammerflimmern auftrat.
In einem Fall hat sich ein Betroffener ca. 45 min. bemüht, aufgrund der 
starken, extrem schmerzhaften Muskelverkrampfungen, die Badewanne zu 
verlassen.

Hintergrund: Die "Güte" des Erdschlusses innerhalb der Wanne hängt u.a.
davon ab, ob der Abfluss ( vorschriftsgemäss ) mit PEN verbunden ist,
oder ob es eine Kunststoff-Wanne ist, oder ober der berührte Wasserhahn 
an einer Kunststoff-Leitung hängt.

Meine persönliche, ernstgemeinte Überlegung für Altbauten OHNE 
Badezimmer-FI ist:
Badewanne NICHT in den Hauptpotentialausgleich einbeziehen, ist 
wahrscheinlich besser ...

Gruss

Autor: Alexander (Gast)
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Ok, daß der so einfache Selbstmord auch schiefgehen kann, dachte ich mir 
schon.
Meine Überlegung war, daß die beiden Leiter im Gerät so nahe beieinander 
sind, daß da garantiert der Strom fließt und die Sicherung rausfliegt. 
Scheinbar leitet Wasser so schlecht, daß das nicht passiert.
Warum aber soll der Strom dann genau durch den Körper Richtung Erde 
fließen? Weil der Körper besser als Wasser leitet (wegen dem Salz)?

Autor: Latissimo (Gast)
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Dritte Möglichkeit zu sterben ist, wenn die Person beim gemütlich-warmen 
Fernseh-Abend in der Wanne einnickt. Dann ertrinkt er!

Sind also Schon drei Möglichkeiten, per Fernseher im Bad zu sterben....

(wollte auch mal solch einen Beitrag abgeben...)

Autor: maddin (Gast)
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20 beiträge offtopic...

m.

Autor: Gast (Gast)
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Heute kam es echt dick, als ich nochmal messen wollte hat es mir so übel 
die Hand weggeballter,die tut noch vor heut früh weh

Autor: tom (Gast)
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tja, merkste was?

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Da fehlen einem echt die Worte. Eigentlich hätte hier von anfang an 
niemand helfen dürfen. Was hier passiert ist, ist ganz grob fahrlässig.

Hier wurden  Tipps gegeben, die eigentlich elementares Grundwissen sind, 
um überhaupt mit "Starkstrom" zu arbeiten. Lass den Oven stehen und hol' 
dir jemanden mit Erfahrung. Am besten suchst du dir gleich auch ein 
neues Studienfach. Elektrotechnik liegt dir ganz offensichtlich 
überhaupt nicht.

Zu deiner Verletzung: Mit Verbrennungen durch elektrischen Strom ist 
nicht zu spassen. Wenn du merkst, das irgendwas taub oder steif bleibt, 
sofort den Arzt aufsuchen.

Autor: Gast, der den Thread eröffnet hat (Gast)
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>Heute kam es echt dick, als ich nochmal messen wollte hat es mir so übel
>die Hand weggeballter,die tut noch vor heut früh weh

Diese Aussage kam nicht von mir, wie schon erwähnt, der Herd funzt 
wieder...
Und daher gibts keinen Grund den noch mal aufzumachen...

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