Silikon leitet?

Gast #842372
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Silikon ist nicht Alleine. Es gibt essigsaures Silikon, dessen 
Essigsauere aetzt das Kupfer weg. Das waere dann das Auariumsilikon. Das 
Bausilikon ist basisch, und wird beim Abbinden auch seine 
Reaktionsprudukte haben.
#842401
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6645 wrote:
> [...] Es gibt essigsaures Silikon, dessen
> Essigsauere aetzt das Kupfer weg. Das waere dann das Auariumsilikon. Das
> Bausilikon ist basisch [...]

Ich vermute, in diesem Zustand ist das Silikon leitfähig. Ist das 
Material bereits vollständig abgebunden? Evtl. verändert es im 
leitfähigen Zustand einfach die elektrischen Eigenschaften der 
Leiterplatte und der Schaltung darauf und nach dem Abbinden ist wieder 
alles i.O.?
(Firma: Rehrmann Elektronik) #842595
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@Martin L.:

> Ich vermute, in diesem Zustand ist das Silikon leitfähig. Ist das
> Material bereits vollständig abgebunden? Evtl. verändert es im
> leitfähigen Zustand einfach die elektrischen Eigenschaften der
> Leiterplatte und der Schaltung darauf und nach dem Abbinden ist wieder
> alles i.O.?

essigvernetzendes Silikon ist ein hervorrageneder Isolator selbst im 
noch nicht ausgehärteten Zustand. Es eignet sich deshalb auch sehr gut 
dazu, hochspannungsführende Bereiche auf Platinen zu versiegeln. Blanke 
Metalloberflächen werden zwar leicht angegriffen, aber das ist nicht 
weiter schlimm.

Jörg
Gast #842602
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>Bild zuper scheisse und mit Streifen

na zuper :-))

vermute: silikon isoliert zwar gut, aber die (streu-)kapzitäten sind im 
vgl zu luft deutlich höher
falls dein sensor/ccd darauf sauer reagiert...gibts störungen.
#842603
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Hallo,

hatte ein solches Problem mit Silikon schon einmal. Hatte dabei den 
Anschluss  eins Magnetventils mit Silikon eingegossen.
Habe es 2 Tage Troknen lassen und dachte das reicht.
Führte leider zu starker "Blasenbildung" im Silikon und wurde sau heiß 
beim Anschließen.
Kann sich je nach Menge dann ein paar Wochen hinziehen, bis es 
ausgehärtet ist und nicht mehr leitet :-(

viele grüße

Biertrinker
#842709
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Zwei-Komponentiges Silikon beeinflusst die Schaltung i.d.R. nicht; mal 
ausgenommen sind Schaltungen, die auf kleinste kapazitive Änderungen 
reagieren.
Normales handelsübliches Silikon ist bei größeren Schichtdicken nahezu 
unbrauchbar, da es an der Umgebungsluft vernetzt. Bei größeren 
Füllmengen dauert es also entsprechend lange und wenn man Pech hat, 
bildet sich eine abgeschlossene Blase, in der eine Restmenge flüssig 
bleibt.
(Firma: Rehrmann Elektronik) #842762
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Aike Terjung wrote:

> hatte ein solches Problem mit Silikon schon einmal. Hatte dabei den
> Anschluss  eins Magnetventils mit Silikon eingegossen.
> Habe es 2 Tage Troknen lassen und dachte das reicht.
> Führte leider zu starker "Blasenbildung" im Silikon und wurde sau heiß
> beim Anschließen.
> Kann sich je nach Menge dann ein paar Wochen hinziehen, bis es
> ausgehärtet ist und nicht mehr leitet :-(

das kann nicht sein, Silikon isoliert von Anfang an. Entweder war das 
Ganze vorher sehr feucht oder es war kein Silikon. Kann es sein, dass Du 
Acryl-Dichtmasse verwendet hast ? Die leitet wirklich relativ gut.

Jörg
Gast #843103
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Nur mal so zur Info: Auch vieles Baumarkt-Silikon für Bad und Sanitär 
ist essigsäurevernetzend. Daneben sind in solchem Silikon auch 
Antischimmel-Chemikalien, wie PCB. Ist recht giftig. Gut, die Schaltung 
wird dann nicht mehr schimmeln, aber ob die elektrischen Eigenschaften 
stimmen?

Daneben gibt es z.B. von Henkel eine Baddichtungsmasse, die überhaupt 
nicht mehr auf Silikon beruht, sich aber fast genauso anfühlt. Basiert 
auf silanvernetzenden Polymeren und könnte für Elektronikversiegelung 
brauchbar sein.

Acryl-Dichtmasse hingegen ist völliger Murks, isoliert schlecht und 
reißt schon bei geringer Dehnung.
Beitrag #5735083 wurde von einem Moderator gelöscht.

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