Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem
richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige
Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.
Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so
einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie
beschneidet man seine Macht?
Ehrlich sein und auch auf sachliche Art mal die Meinung geigen. Am
Besten noch mit verstecktem Aufnahmegerät damit sein Vorgesetzter
wiederum (wenn vorhanden) was zum lauschen hat, wenn gar nichts hilft
...
Ansonsten krank schreiben lassen uns neuen Job suchen. Ich bin der
Meinung das muss sich niemand gefallen lassen, viele tun es leider doch
und so sind die wenigen, die sich dagegen wehren, dann die Ärsche vom
Dienst.
Hacke Dich in seinem PC rein. Durchkämme seine privaten EMails uns gucke
was sich so alles in seinem Browser-Cache befindet.
Da findest Du sicher interessante (scmuddelige) Dinge, die Du anonym
weiterverteilen oder publizieren kannst. An die Belegschafft, an seine
Vorgesetzetn, am Anschlagbrett, an seine Frau...? Falls er wider
Erwarten "sauber" ist, dann verlocke ihn in eine verfängliche Falle.
Aber pass auf, dass Du nicht auffliegst...
Lass solchen illegalen Scheiss wwie die Leute hier vorschlagen. Wenn der
Kerl wirklich ein derartiges Ekel ist: geh. Das ist die einzige Lösung,
alles andere ist Zeitverschwendung.
organisiert euch .. lädt ihn ein, und sagt ihm die meinung
wenn ihr dabei zu 5-t ihn anstarrt, wird er verängstlicht
die meisten tyranne sind feiglinge
gehen ist keine alternative. ich will ihn mir vorknöpfen. er muss gehen.
ich hab in der sache nichts zu verlieren, ausser im falle des falles ein
paar unannehmlichkeiten. ich bin auch nicht abhängig von ihm oder seinem
umfeld. es geht mir nur mächtig auf den senkel, wenn ich sehe wieviele
menschen er schon zerstört hat und dass er anfängt auf mich zu zielen.
> organisiert euch
da bin ich nun schon eine weile am rotieren. doch die erfolge sind
mäßig. die gruppe unter ihm ist richtig gelähmt und hat richtig angst
vor ihm. ich bin erst ein paar monate in dieser gruppe und habe so etwas
extremes noch nie gesehen. da will ich nicht einfach zuschauen, sondern
muss handeln. der typ muss gestürzt werden. so oder so.
mein seelenleben ist völlig in ordnung und mir ist klar, dass ich gut
aufpassen muss dass es so bleibt. aber das ist nicht das thema.
"kriegsstrategien" such ich.
> Da findest Du sicher interessante (scmuddelige) Dinge,
ja, hab ich mehr oder weniger schon. allerdings, wie immer, ist das so
eine sache mit den beweisen.
> an seine Frau
nützt nicht. sie ist selbst opfer, merkt es aber nicht. sie ist so
gefangen, sie sucht ständig fehler bei sich selbst. ich möchte sie nicht
unnötig belasten. sie steckt schon viel zu tief drinn.
um es nochmal deutlich zu machen: dieser typ ist so extrem, so etwas
habe ich noch nie erlebt. der muss einfach weg. da geht kein weg dran
vorbei.
Ich verstehe die Situation nicht. Wenn Deu nicht von ihm abhängig bist,
was kümmert es Dich? Ich hab auch solche Leute, aber ich lass sie halt.
Man kann nicht die ganze Welt erziehen.
Wenn Du ihn loshaben willst gibt es zwei Wege: ihn feuern lassen oder
ihn rausmobben. Die zweite Lösung fällt aufgrund offensichtlicher
Tatsachen flach. Hätte vermutlich ohnehin keine Aussicht auf Erfolg,
führt nur zum ressourcenfressenden Grabenkrieg.
Die erste Lösung:
-Wer ist sein Chef? Kann der ihn feuern? Wird er das in einem
realistischen Szenario tun? Nein? Vergiss die Sache.
Wenn doch: sammle Beweise, handfeste, nicht nur Aussagen, die zeigen,
dass er dem Firmenwohl massiv schadet. Beweise dass Du ihn für ein
Arschloch hälst werden sinnlos sein. Und dann geh zu seinem Chef. Der
wird ihn einladen, evtl. gibt es eine Abmahnung, Du sammelst weiter, es
gibt eine zweite Abmahnung und er ist evtl. irgendwann danach raus.
Aber das wird weder einfach noch muss es was bringen. Ich sage nur
Gabriele Pauli. Königsmörder sind nicht gern gesehen, auch wenn der
König ein Tyrann war. Und denk nur nicht, dass Du mit so einer Nummer
bei Deinem Chef Pluspunkte sammelst. Der bekommt da nämlich unbewusst
auch Bammel.
Das sinnvollste was Du tun kannst ist imho, mit ihm zu reden, ihm nicht
zu sagen dass er ein Sack ist und ihn zu bitten die Dinge abzustellen,
die ganz konkret Dich betreffen. Sprich mit ihm darüber dass Dich das
nervt und wenn es nötig sein würde, Du auch zum Chef gehen wirst. Auch
wenn er ausflippt, das hilft vermutlich das Meiste.
Typen, die sich derart "extrem" verhalten - leider sagst du nicht viel
konkretes - haben immer ein massives Problem mit sich selbst. Die
brauchen eher selbst Hilfe als eine harte Opposition, das nützt dir
aber nicht viel. Was dir helfen würde, wäre ein etwas besseres
Verständnis, was mit diesem Typen los ist, denn nur dann kann man dir
sinnvolle Tips geben, wie du das Problem angehen kannst.
Ich denke nicht, daß du davon ausgehst, daß dieser Mensch ein intaktes
Seelenleben hat und sich auf normaler, sachlicher Ebene zu einer
Änderung seines Verhaltens bringen lässt. Ohne mehr über ihn zu wissen,
würde ich aber auch keinen Tip geben, ihn direkt anzugehen. Denn so
etwas kann tierisch nach hinten losgehen.
Ich habe schon eine Vermutung, in welche Richtung das geht, gerade
aufgrund der Aussagen über das Verhältnis zu seiner Frau. Kannst du die
folgenden Fragen beantworten:
Ist er extrem empfindlich gegenüber Kritik und leicht gekränkt?
Muß er uneingeschränkt im Mittelpunkt stehen und sieht er sich selbst
als den einzigen, der wirklich etwas voran bringt in der Firma?
Verlangt er bedingungslose Anerkennung für seine großartigen Leistungen
und kann gleichzeitig die Leistungen anderer in keinster Weise
anerkennen (er misst mit zweierlei Maß)?
Hat er einen extrem hohen moralischen Anspruch an andere ("ihr müsst
euch mehr für unsere Sache hier einsetzen"), verlangt er Aufopferung für
die gemeinsamen Ziele?
Bekämpft er die Menschen, die ihn kritisieren oder die von ihrer
Leistung her am ehesten eine Bedrohung für seine Vormachtstellung sind,
mit allen Mitteln (keine anderen "guten" neben ihm werden geduldet)?
Zeigt er ausbeutendes Verhalten, spannt er Menschen für seine Zwecke ein
(Einteilung in "Feinde" und "nützliche Idioten")?
Ist die restliche Gruppe zwiegespalten in solche, die ihn hassen und
solche, die ihn für seine Leistungen anerkennen und halbwegs Verständnis
für seine manchmal nicht sehr freundlichen Umgangsformen haben?
Ist er wie ausgewechselt und geradezu charmant, zuvorkommend,
gönnerhaft, aufmerksam, witzig, wenn er aus der Gruppe herausgelöst wird
und etwas darstellen kann (Repräsentation der Firma/Arbeitsgruppe vor
Kunden)?
Falls du die meisten Fragen mit "ja" beantworten kannst, gibt es eine
eindeutige Erklärung und Lösung für das Problem. Falls eher nicht,
berichte doch noch ein wenig mehr von deinem Tyrann, so daß wir die
Ursache einkreisen können.
Hi,
war mal im öffentlichen Dienst. Da ist die einzige Chance jemanden "los"
zu werden, wenn man ihn "hochlobt". Erzählt doch überall wie toll seine
Arbeit, sei Führungsstil etc. ist. Ihr werdet sehen: Bei der nächsten
Beföderung ist dann er dran ....
Gruß
Andreas
>Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem>richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige>Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.>Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so>einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie>beschneidet man seine Macht?
Tja solche Kerle soll es geben. Gibt manchmal wirklich Irre. Ich würde
aber nix illegales tun, d.h. auf keinen Fall an seinen Rechner etc.. wie
das hier einige vorgeschlagen haben.
Als erstes solltest Du dir eine Arbeitsrechtschutzversicherung besorgen
besser noch in die Gewerkschaft da ist automatisch eine mit drin.
Zweites solltest Du nichts machen was Dich irgendwann wieder belasten
könnte. D.h keine privaten Telefonate, Internet privat nutzen, zu spät
kommen etc..
Wenn er Dich wirklich abschießen will solltest Du ihm klar sagen wie der
Hase läuft. Auch kannst Du dich vielleicht mit einem Kollegen zusammen
tun der auch keine Angst vor ihm hat. Deine Kollegen solltest Du nicht
auf Deine eigene Kappe schützen. Die sind schließlich alt genug selbst
den Mund auf zu machen.
Da kannst Du gar nichts machen.
Wenn die Geschäftsleitung den stützt, wird sie das weiter tun. Und das
sind die einzigen, die ihn rausschmeissen können. Aber Du kannst davon
ausgehen, dass der sich nach oben hin immer top verkauft.
In England wäre das übrigends einfacher, da können die Firmen richtig
Probleme bekommen, wenn der z. B. Leute diskriminiert oder beleidigt und
werden auch etwas tun. Da wird so jemand für die Geschäftsleitung
schneller untragbar.
In Deutschland hast Du da keine Chance.
Gruss
Axel
Unbekannter wrote:
> Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem> richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige> Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.>> Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so> einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie> beschneidet man seine Macht?
Hast Du aehnliche Probleme mit Deiner Persoenlichkeit wie er? Verlass
die Firma und falls Du illegale Aktivitaeten nachweisen kannst bring
sie zur Anzeige.
> Ist er extrem empfindlich gegenüber Kritik und leicht gekränkt?
Ja. Er verträgt null Kritik. Er sieht in Kritik einen Angriff auf seine
Persönlichkeit, so wirkt es jedenfalls auf mich.
> Muß er uneingeschränkt im Mittelpunkt stehen und sieht er sich selbst> als den einzigen, der wirklich etwas voran bringt in der Firma?
Volles Ja. Er hat natürlich auch einen großen Erfahrungsschatz, und wenn
er gut drauf ist, bringt er teilweise wirklich interessantes Teilwissen
ein. Allerdings ist er in anderen Bereich nicht (mehr) fit und erzählt
teilweise sachlichen Bullshit.
> Verlangt er bedingungslose Anerkennung für seine großartigen Leistungen> und kann gleichzeitig die Leistungen anderer in keinster Weise> anerkennen (er misst mit zweierlei Maß)?
Extremes Ja. Er sagt sinngemäß teilweise auch, das andere in ihren Leben
niemals mehr soviel Erfahrung sammeln werden wie er es hat und niemals
die Leistungen, die er in der Vergangenheit erbracht hat, auch erbringen
werden.
> Hat er einen extrem hohen moralischen Anspruch an andere ("ihr müsst> euch mehr für unsere Sache hier einsetzen"), verlangt er Aufopferung> für die gemeinsamen Ziele?
Das ist so nicht so direkt ausgeprägt. Er unterteilt eher, er opfere
sich alleinig für die Sache auf und setze sich ein, während andere für
die Sache nichts täten oder sogar dagegen arbeiten würden.
> Bekämpft er die Menschen, die ihn kritisieren oder die von ihrer> Leistung her am ehesten eine Bedrohung für seine Vormachtstellung sind,> mit allen Mitteln (keine anderen "guten" neben ihm werden geduldet)?
Ganz extrem. Je kompetenter die anderen Menschen sind, je weniger sie
sich ihm unterwerfen, desto ekliger wird er zu ihnen.
> Zeigt er ausbeutendes Verhalten, spannt er Menschen für seine Zwecke> ein (Einteilung in "Feinde" und "nützliche Idioten")?
Ja. Es geht sogar so weit, dass er einzelne (immer die gleichen)
wörtlich als Idioten vor der Gruppe hinstellt (in ihrer Abwesenheit).
Zitate ungefähr: "Oh, guck der XYZ wieder. Das blickt das nie. Der hat
dies und jenes schon (falsch) gemacht." Oder: "Was XYZ erzählt ist alles
Blödsinn. Der hat keine Ahnung" usw.
> Ist die restliche Gruppe zwiegespalten in solche, die ihn hassen> und solche, die ihn für seine Leistungen anerkennen und halbwegs> Verständnis für seine manchmal nicht sehr freundlichen> Umgangsformen haben?
Ja. Die einen sagen sinngemäß "Er macht doch so viel" und "wer soll ihn
ersetzen". Die haben auch richtig Angst davor, dass wenn er gehen würde,
wer diese Tätigkeiten dann übernehmen könnte. Diese Menschen sagen auch
ungefähr "er will ja nur gutes" usw. Gleichzeitig sind sie aber extrem
nervös, wenn sich mal ein entspannte Athmosphäre entwickelt und man
zusammen nach Feierabend mal zusammensitz und etwas plaudert und dieser
Mensch dabei anwesend ist.
> Ist er wie ausgewechselt und geradezu charmant, zuvorkommend,> gönnerhaft, aufmerksam, witzig, wenn er aus der Gruppe herausgelöst> wird und etwas darstellen kann (Repräsentation der> Firma/Arbeitsgruppe vor Kunden)?
Vor Kunden/Interessent extrem freundlich, geduldig, entgegenkommend.
Nichts ist ein Problem. Alles wird möglich gemacht.
Ich war einmal bei ihm zuhause. Das habe ich bis heute noch nicht
einsortiert. Er war dort so handzahm, exakt 180° entgegen seinem Stil
wie er sonst ist. Er wohnt repräsenativ, seine Frau hat er ganz
freundlich angeleitet sie kömme doch etwas Orangensaft bringen und sich
dazu setzen. Seine ganze Stimmlage, Körpersprache, einfach alles war wie
ausgewechselt!
Wie gesagt. So etwas extremes habe ich noch nie erlebt. Ich weis auch
nicht so recht wie ich mich einsortieren soll. Ob ich realistisch sein
soll und einfach sagen soll: "Vergiss es" und dort verschwinde, oder ob
ich mir dort, wie viele andere, einfach eine Lücke suche und die
Reibungsfläche mit ihm minimiere, oder ob ich ihn "bekämpfen" soll und
ihm mal die Grenzen aufzeigen soll.
Wie gesagt. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich auf diese Umgebung
nicht angewiesen bin und jederzeit wechseln kann. Es wäre sehr bequem
wenn ich nicht wechseln müsste, viele Menschen aus der Gruppe sind mir
auch sehr ans Herz gewachsen. Mir tun allerdings die vielen anderen
irgendwie leid und ich finde es fast schon faszinierend, wie extrem
dieser Mensch die Gruppe in der Hand hat und was sich einzelne alles
gefallen lassen.
Vielleicht muss ich noch dazu sagen, es geht nicht direkt um eine Firma.
Allerdings sind die Strukturen absolut mit einer Firma vergleichbar. Ich
möchte hier öffentlich keine zu großen Details schreiben, nicht dass das
irgendwann (durch Zufall) einer konkreten Organisation zugeordnet werden
kann.
Unbekannter wrote:
> Vor Kunden/Interessent extrem freundlich, geduldig, entgegenkommend.> Nichts ist ein Problem. Alles wird möglich gemacht.
Nichts wie weg.
So einen Chef hatte ich auch mal. Genau mit dieser Attituede
hat er die Firma an die Wand gefahren.
> ich mir dort, wie viele andere, einfach eine Lücke suche und die> Reibungsfläche mit ihm minimiere, oder ob ich ihn "bekämpfen" soll und> ihm mal die Grenzen aufzeigen soll.
Bringt nichts. Wenn sein Vorgesetzter nicht auf deiner Seite steht
hast du keine Chance.
Habt ihr einen Betriebsrat? Der muss da wegen Mobbing tätig werden.
Den Fehler, zum nächsthöheren Chef zu gehen haben wir auch mal gemacht.
Ohne Erfolg. Also gleich zur Geschäftsleitung, alle dazwischen
informieren und mit arbeitsgerichtlichen Schritten wegen Mobbing gegen
den Tyrann drohen.
Hat bei uns geholfen. ;)
Ich sehe das wie Karl heinz. Du tust dir selbst keinen Gefallen, wenn du
dir das auf Dauer antust.
Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe
ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen
ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren.
Damit kannst du dir selbst etwas Distanz verschaffen, um eine klare
Entscheidung zu begründen . Sollte die Situation eskalieren, hast du
zumindest eine gute Dokumentation. Gut wäre natürlich, wenn Kollegen das
auch - eigenständig und ohne inhaltliche Absprache - machen. Sollte es
zu gerichtlichen Auseinanderstzungen kommen, dann hättet ihr zumindest
gutes Material, euch zu wehren.
Und GANZ WICHTIG: Keine illegalen Sachen machen! Damit würdet ihr euch
sofort hoffnungslos ins Unrecht setzen!
Also geschlossen zum Chef des Chefs und dem stecken, wie es aussieht.
Dieser sollte ein Interesse daran haben, dass der Laden läuft oder ihn
zumindest wieder ans Laufen bringen wollen. Argument wäre hier:
Wirkungsgrad ist schlecht, sehr schlecht!
Der Chef selbst kann ebenfalls eingeladen werden, aber auch nicht.
Das wäre außerdem eine saubere Lösung.
Ich hatte mal früher so einen Chef. Ich habe gekündigt und es war das
einzig Richtige. Die Firma war damals einige Monate nach meinem Weggang
pleite gegangen (nicht wegen mir :-)
Ein Tyrann als Chef hat im Wettbewerb erhebliche Nachteile, weil seine
Mannschaft eine viel höhere Fluktuation aufweist als normal. Immer
wieder neue Leute zu suchen, einzuarbeiten usw. kostet Geld und
Know-How, das auf der Strecke bleibt. Er wird früher oder später
scheitern. Auch Kunden merken das, wenn sie immer neue Ansprechpartner
haben, bei Gesprächen ein schlechtes Betriebsklima erkennbar ist usw.
Und wenn man was im Kopf hat - also qualifiziert ist - läßt man sich das
nicht bieten.
"Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe
ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen
ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren."
Das halte ich übrigends für das Wichtigste in so einer Situation.
Denn wenn man zum Chef-chef geht, wird der als erstes fragen, was denn
so war. Erfahrungsgemäss fällt dann keinem mehr was ein, die ein, zwei
Dinge, die einem dann einfallen, werden schnell entkräftet und dann war
es das endgültig, dann ist jede weitere Beschwerde nur noch Mäkelei.
Wenn man dann aber eine schöne Liste hat, mit Zeiten und Zeugen sieht
das ganz anders aus.
Gruss
Axel
Axel wrote:
> "Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe> ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen> ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren."
Wirklich bestand hat das halt mangels Beweiskraft dann auch nicht. Das
ist bestenfalls fuer Dich selber "interessant".
Welcher Teil von "Zeiten und Zeugen" hat denn Deiner Meinung nach keine
Beweiskraft ?
Davon abgesehen geht es beim Chef-Chef nicht um Beweiskraft, sondern um
Plausibilität. Dem musst Du darstellen, dass es ein massenhaftes Problem
ist. Ohne Liste wird das nix.
Wobei die Chancen, dass sich da was tut, trotzdem eher gering ist. Aber
ohne eine solche Liste ist die Chance Null.
Gruss
Axel
Ich denke sowas lohnt sich nur wenn der Chef die Ausnahme ist und das
Klima sonst im Unternehmen stimmt, das laesst mich aber etwas zweifeln.
Ich wuerde wahrscheinlich gehen. Im Ernstfall kannste kaum was machen
ohne Beweise. Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)
haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten
Richter sehen das aehnlich.
Michael G. wrote:
> Axel wrote:>> "Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe>> ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen>> ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren.">> Wirklich bestand hat das halt mangels Beweiskraft dann auch nicht. Das> ist bestenfalls fuer Dich selber "interessant".
Da liegst du falsch. Wenn es zu einer (gerichtlichen) Beweisaufnahme
kommen sollte, sind genaue Aufzeichnungen Gold wert.
> Im Ernstfall kannste kaum was machen> ohne Beweise.
Richtig. Aber Zeugenvernahmen werden viel effizienter, wenn der Richter
auf genaue Aufzeichnungen zurückgreifen kann. Deshalb sind mehrere,
unabhängig (und natürlich von verschiedenen Personen) erstellte
Tagebücher sogar noch besser.
> Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)> haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten> Richter sehen das aehnlich.
Ein Richter, so er nicht befangen ist, muß Beweismittel bewerten - das
ist eine seiner wesentlichsten Aufgaben. Am Ende der Beweisaufnahme
ergibt sich ein Gesamtbild, auf Grund dessen dann ein Urteil gefällt
wird.
"Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)
haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten
Richter sehen das aehnlich."
Hast Du da Erfahrungswerte ?
Ich meine, Deine Gedanken dazu in allen Ehren, aber mir ist nicht klar,
wieso eine Liste mit Vorkomnissen und Zeugen ein Problem darstellen
sollte. Ich möchte hierbei die besondere Bedeutung der Zeugen
hervorheben, die eben den Unterschied zu Behauptungen darstellen.
Aber was glaubst Du eigentlich auf welcher Basis Gerichtsverfahren über
fristlose Kündigungen oder ähnlichem ablaufen ? Da erzählt der Chef, was
passiert ist und der Richter fragt allenfalls, wer dabei war. Da legen
die AG dann genau solche Listen vor. Da steht dann eben drin: MA A kam
an dem und dem und dem Tag zu spät. Glaubst Du, da will ein Richter noch
ein Photo aus einer Überwachungskamera ? Übrigends scheitern solche
Verfahren häufig genau an der Dokumentierung. Wenn der AG dann nur sagt,
der MA A kam schon ein Dutzend mal zu spät und ich habe ihm das schon
häufiger gesagt, dass das nicht geht. Da fragt der Richter dann, wann
kam der zu spät, und wann wurde ihm was gesagt. Und dann war es das.
Gruss
Axel
Die Situation ist eindeutig. ( Ich hatte das selbe Spiel )
Geh zum Chef und Bitte darum Betriebsbedingt gekündigt zu werden.
Als erklärung hast du ja genug Material.
Und dann gehe wirklich nur wenn der Chef dir den Posten von dem kerl
anbietet, solltest du es dir überlegen.
Wenn es sich um eine Organisation handelt gehe ohne viel tram tram.
(Alles andere ist verschenkte Energie)
!!! NIEMALS ILLEGALE SACHEN NIEMALS !!!
(dann stehst du sofort moralisch weit weit unter ihm und bist am ende
der Dumme) und das ist VERSPROCHEN !!!
Es ist schade um die anderen Menschen SICHER !!!
Doch sie sind alle Alt genug ODER ?
Glaube mir es ist hart andere leiden zu sehen.
Härter ist es aber für andere zu leiden.
Beende dein leiden so schnell es geht WEG DA !!!
Mfg
p.s. ich habe jahre für andere gelitten und das ist wahr
-selbe Situation-
Und ich habe nichts davon gehabt und auch nichts geändert an der
Situation
sie ist heute noch wie damals.
Hallo Unbekannter,
auf der einen Seite haben viele der Leute hier Recht, dass es eine
einfache und sichere Möglichkeit ist einfach abzuhauen. Jedoch denke
ich, dass wenn du dir so viele Gedanken um deine Mitarbeiter machst,
genau dies die falsche Entscheidung für dich persönlich wäre. Im
nachhinein macht man sich nur Vorwürfe, dass man seine am Arbeitsplatz
neugewonnenen Freunde hinter sich lässt.
Insbesondere dann, wenn man sich mal wiedertrifft - sei es verabredet
oder zufällig - und über die Arbeit spricht.
Da dein Chef im Privatleben offensichtlich wie umgekrempelt ist, so ist
es doch eine Möglichkeit, deinen Chef zu dir nach Hause einzuladen.
Durch das private Klima wird er wahrscheinlich wieder so "handzahm"
reagieren.
Beim Kaffeeklatsch kannst du Ihn dann auf sein Verhalten im Betrieb
ansprechen. Wichtig dabei ist, dass du ihm keine Vorwürfe machst, da er
ansonsten wieder in den Standpunkt verfällt, sich beweisen zu müssen, um
die an ihm ausgeübte Kritik zu widerlegen. Stattdessen solltest du
lediglich unterschwellig bemerken, dass er sich Privat anders Verhalten
würde.
Sobald er sich auf ein Gespräch darüber einlässt ist die Chance
gekommen, ihm zu sagen, dass man sich eine Zusammenarbeit mit ihm in
einem solchen Klima gut vorstellen könnte. Wenn du ihn dann davon
überzeugen kannst, dass auch er davon profitieren wird, da Projekte
schneller, effektiver und gewinnbringender abgearbeitet werden können,
nur weil ER ein so tolles Arbeitsklima geschaffen hat, dann kann ich mir
auch vorstellen, dass er sein Verhalten im Betrieb ändert.
Um das Ganze in einem Fazit zusammenzufassen:
Dem Chef (mit viel "Honig") davon überzeugen, dass ER einen "besseren"
Betrieb durch das von ihm ausgestrahlte Arbeitsklima schafft.
Falls das nichts nützt kann mann immer noch den Weg des
Arbeitsgerichtes, oder der Kündigung gehen.
Dann kannst du deinem Gewissen wenigstens sagen:"Ich habe es versucht!"
mfg
Karsten B. alias K-Duke
Karsten B. wrote:
> Jedoch denke> ich, dass wenn du dir so viele Gedanken um deine Mitarbeiter machst,> genau dies die falsche Entscheidung für dich persönlich wäre. Im> nachhinein macht man sich nur Vorwürfe, dass man seine am Arbeitsplatz> neugewonnenen Freunde hinter sich lässt.
Aber die Kollegen sind doch auch nicht mit dieser Firma verwachsen,
oder? Wenn sie das Benehmen dieses Vorgesetzten für hinnehmbar halten,
nun, dann sollen sie es hinnehmen. Aber sowas kann doch nimals ein
Argument sein, daß man sich selbst diesem völlig überflüssigen Terror
aussetzt.
> Insbesondere dann, wenn man sich mal wiedertrifft - sei es verabredet> oder zufällig - und über die Arbeit spricht.
Das ist doch dann deren Problem, oder?
> Da dein Chef im Privatleben offensichtlich wie umgekrempelt ist, so ist> es doch eine Möglichkeit, deinen Chef zu dir nach Hause einzuladen.> Durch das private Klima wird er wahrscheinlich wieder so "handzahm"> reagieren.> Beim Kaffeeklatsch kannst du Ihn dann auf sein Verhalten im Betrieb> ansprechen. Wichtig dabei ist, dass du ihm keine Vorwürfe machst, da er> ansonsten wieder in den Standpunkt verfällt, sich beweisen zu müssen, um> die an ihm ausgeübte Kritik zu widerlegen. Stattdessen solltest du> lediglich unterschwellig bemerken, dass er sich Privat anders Verhalten> würde.
Davon würde ich dringendst abraten, denn dadurch würden die letzten
Reste von Distanz auch noch weggefegt.
> Sobald er sich auf ein Gespräch darüber einlässt ist die Chance> gekommen, ihm zu sagen, dass man sich eine Zusammenarbeit mit ihm in> einem solchen Klima gut vorstellen könnte. Wenn du ihn dann davon> überzeugen kannst, dass auch er davon profitieren wird, da Projekte> schneller, effektiver und gewinnbringender abgearbeitet werden können,> nur weil ER ein so tolles Arbeitsklima geschaffen hat, dann kann ich mir> auch vorstellen, dass er sein Verhalten im Betrieb ändert.
Aua aua... Ein Arbeitsverhältnis ist noch immer ein Gewaltverhältnis
und die Gefahr, daß durch so einen Schritt alles noch viel schlimmer
wird, ist sehr groß.
> Um das Ganze in einem Fazit zusammenzufassen:> Dem Chef (mit viel "Honig") davon überzeugen, dass ER einen "besseren"> Betrieb durch das von ihm ausgestrahlte Arbeitsklima schafft.
Nun, - ohne dir zu nahe treten zu wollen - so verhalten sich Schleimer -
und die werden völlig zu Recht von dominanten Personen bestenfalls
benutzt, aber auf jeden Fall abgrundtief verachtet> Dann kannst du deinem Gewissen wenigstens sagen:"Ich habe es versucht!"
Investiere nicht mehr 'Gewissen' in die Sache, als dieser Typ. Alles
andere wären die sprichwörtlich Perlen von die Säue.
Wenn du dich wieder mal unfair behandelt fühlst, sag ihm ruhig, sachlich
und ehrlich deine Meinung. Wenn er dabei ausflippt, lächel ihn an. Wenn
du dafür gekündigt wirst, hast du noch lange genug arbeitslosen Geld um
an einen neuen Job ranzukommen :)
Mit anderen Mitteln kommt man da nicht weiter, lass die sau vor Wut
glühen und bleib selbst am besten ganz locker und immer schön lächeln.
Ich denke der Mann macht seinen Job gut!
Wer will zufriedene Mitarbeiter?
Einer ist immer nur dafür da, um Terror zu machen und Unfrieden zu
stiften.
Das ist zwar nicht sinnvoll, aber in Deutschland gängige Praxis.
Solange Du zu gehorchen gezwungen bist und gehorchst, tust Du gut daran;
sobald Du das Joch abschütteln kannst und es abschüttelst, tust Du noch
besser daran.
>> Wer will zufriedene Mitarbeiter?
Gegenfrage:
Wer will unzufriedene Mitarbeiter?
Denk darüber nach, was von der Zufriedenheit der Mitarbeiter abhängt.
Ich les jetzt nicht alles durch und der Tipp wurde sicher schon gegeben:
Such Dir einen neuen Job!
DIR geht der Blutdruck hoch, DU machst Dir die gedanken, DU wirst
belastet.
Gibts in der Firma einen Betriebsrat?
Wenn ja, dann solltest Du, wenn Du einen neuen Job hast, einen oder zwei
Tage vor Deiner Kündigung da hin und denen sagen das Du so fertig bist,
das Du Dir überlegst zu Kündigen.
Kündige dann und frag bei der Personalabteilung zwei Tage später dann
nach einer Freistellung weil Dich der Chef dann sicher probiert fertig
zu machen. Wenn die nicht mitmachen, dann eine Woche später auf zum
Arzt und Krank schreiben lassen.
Wenn das nichts bringt, ist sowieso alles verloren.
Solche Drecksäcke fallen auf, aber wenn sich keiner wehrt, wird nichts
unternommen.
Und noch eines zum schluß: wenn Deine Kollegen sich Jahrelang das
gefallen lassen, dann werden die Dich nicht unterstützen. Die sind
gebrochen, vergiss sie.
Wer sich bei so was nicht wehrt ist selber schuld.
>ich finde es fast schon faszinierend, wie extrem>dieser Mensch die Gruppe in der Hand hat und was sich einzelne alles>gefallen lassen.
Au ja, habe ich vor kurzem selbst erlebt. Gott sei Dank konnte ich die
Abteilung wechseln. War nur acht Monate lang da. Aber die armen
Kollegen, die dort geblieben sind...
>Und noch eines zum schluß: wenn Deine Kollegen sich Jahrelang das>gefallen lassen, dann werden die Dich nicht unterstützen. Die sind>gebrochen, vergiss sie.
Stimmt. Habe nicht mal versucht, die Kollegen zu beeinflussen. Hatten
keinen eigenen Willen mehr. Brrr...
Der Tyrann steuert die Leute nach belieben wie Androiden. Selber macht
er sich nicht die Hände schmutzig. Der hat sie so gut im Griff, so dass
er nicht selber mobbt, sondern lässt mobben!
Einmal war es sehr krass und eindeutig. Der gleiche Kollege (dem Tyrann
unterstellt, aber mir gegenüber weisungsbefugt), der mit mir bisher sehr
zufrieden war, sollte bei mir Druck machen (ich muss schneller fertig
werden). Dabei war seine schauspielerische Leistung sehr dürftig. Hab
mir dann den Spaß erlaubt, die Arbeit besonders schnell und gut zu
machen. Bin noch am gleichen Tag zum Tyrann ins Büro, die Arbeit
abgeliefert, und den Laufburschen vor der halben Mannschaft und dem
Tyrann "bearbeitet", bis sich der "Briefträger" mehrfach bei mir
entschuldigte. War schön peinlich. Die anderen Kollegen haben bestimmt
sowas noch nie gesehen. Der Tyrann hat kein Wort dazu gesagt... Mir hat
zwar nachher der "Briefträger" Leid getan, aber schön war es trotzdem
;-)
(Zur Zeit geht es mir Prima, nette Kollegen und toller Vorgesetzter.
Gleiche Firma, andere Abteilung.)
> ich bin auch nicht abhängig von ihm oder seinem umfeld.
Der einzige Grund, einem solchen Tyrannen nicht gehörig aufs Dach zu
steigen besteht doch darin, dass man eventuell noch grössere Nachteile
zu befürchten hat. Da du aber in keiner Weise von ihm abhängig bist,
würd ich mal ordentlich Gas geben. Ihm direkt ins Gesicht sagen, wenn du
sein Verhalten daneben findest. Ihn mit Vorwürfen konfrontieren.
Forderungen stellen.
Wenn das Team unter ihm wirklich leidet (und nicht die Hälfte der Leute
aus Opportunismus einfach mal still sind, wie es leider oftmals der Fall
ist), dann wird es schnell aus seiner Lähmung erwachen und dich
unterstützen.
"Wenn das Team unter ihm wirklich leidet (und nicht die Hälfte der Leute
aus Opportunismus einfach mal still sind, wie es leider oftmals der Fall
ist), dann wird es schnell aus seiner Lähmung erwachen und dich
unterstützen.
"
Hmm, jaja, so wirds ablaufen lol
Hallo Unbekannter,
alle von Dir erzählten Gegebenheiten, insbesondere auch das, was Du zu
der Frage von mir ausgeführt hast, wo keine volle Zustimmung gekommen
ist (Du hast so geantwortet, wie ich die Frage eigentlich stellen
wollte), die völlige Verwandlung gegenüber seiner Frau (ein anderer
Mensch) und die Tatsache, daß er die Gruppe völlig in der Hand hat,
lassen nur einen einzigen Schluß zu, den ich schon als Verdacht geäußert
hatte:
Der Mann leidet an der sogenannten "narzisstischen
Persönlichkeitsstörung" (NPS), diese ist nicht zu verwechseln mit dem
"alltäglichen" Narzissmus, wie er ein wenig in jedem steckt. Etwa 1% der
Bevölkerung leidet an dieser Störung, in unterschiedlichen Ausprägungen.
Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur findet man Narzissten gehäuft in
Führungspositionen.
Hier kannst Du mehr darüber lesen:
http://www.dr-gumpert.de/html/narzissmus.htmlhttp://www.psychoprobleme.de/lexikon-psychische-krankheiten/narzisstische-persoenlichkeitsstoerung.htmhttp://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus
Die Ursachen stecken (wie oft) tief in der Kindheit und die Prognose ist
sehr schlecht. Diese Menschen neigen auch nicht dazu, sich selbst ein
Problem einzugestehen und Hilfe zu suchen. In der Regel muß man
abwarten, bis sie sich völlig selbst zerstört haben, bevor eine Therapie
begonnen werden kann. Das Schlimme ist, daß die Narzissten oft ihre
Freundeskreise oder Gruppen, in denen sie verkehren, mit ins Verderben
reißen. Niemals darf man einen Narzissten direkt angreifen, denn auf
diese Bedrohung wird er extrem reagieren und dich unangespitzt in den
Boden rammen.
Du siehst schon, es macht überhaupt keinen Sinn, hier unter
psychologischen Laien zu versuchen, klärende Gespräche zu führen. Seine
Befürworter werden noch nicht einmal die Notwendigkeit dazu sehen.
Die einzige Lösung ist, daß er geht, und zwar schnellstens. Er oder Du,
um Dich selbst zu schützen. Denn in einem Verein, einer sonstigen
Organisation oder einer Firma kannst Du neben einem Narzissten keine
andere Rolle spielen als den Zuarbeiter und Handlanger für seine
Exzellenz.
Überlege Dir, wie Du an ihm vorbei seinen Rausschmiß vorbereiten kannst.
Nimm Dir die Vereinssatzung, sprich mit dem Vorstand (oder wie immer
Deine Organisation funktioniert) und suche Verbündete. Erzähle ihnen,
was das Problem ist, laß sie die Symptome aus der obigen Liste
nachprüfen. Es gibt gutes Material zu dem Thema im Netz, suche ein wenig
und betreibe Aufklärungsarbeit. Und dann macht kurzen und schmerzlosen
Prozeß. Wenn Dir die Gruppe am Herzen liegt, gibt es keinen anderen Weg.
Ich weiß wovon ich spreche, da ich in meinem Verein exakt diese
Situation durchgemacht habe.
lol Supa Idee....
Also alleine aus den hier gegebenen auf eine narzistische
Persönlichkeitsstörung zu schließen ist Käse. Dazu müsstest Du die
Ursache und Entwicklung des Verhaltens kennen. Persönlichkeitsstörung,
naja, vielleicht, aber woher weißt Du dass es keine paranoide oder
emotional instabile PS ("Borderline") ist? Mehr als dass der Typ
narzistische Züge hat, wirst Du hier nicht feststellen können und das
weiß er aber bestimmt schon, oder? Da es sich aber anscheinend um sehr
feste Charakterzüge des Betroffenen handelt, werden die durch Gespräche
irgendwelcher Art nicht verschwinden. Das bringt null komma nichts.
Alles was man erreichen könnte, wäre von ihm persönlich in Ruhe gelassen
zu werden oder ihn feuern zu lassen. Viel Spaß beim letzteren...
Narzisstisch, paranoid, borderline, das ist doch alles Kokolores. Du
kannst niemanden mit ein paar Stichpunkten in eine Schublade stecken und
dann ein Patentrezept "wie werde ich ihn los" anwenden. Auch Psychologen
kochen da nur mit gaaaaanz lauwarmem Wasser.
Axel wrote:
> "Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)> haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten> Richter sehen das aehnlich.">> Hast Du da Erfahrungswerte ?>> Ich meine, Deine Gedanken dazu in allen Ehren, aber mir ist nicht klar,> wieso eine Liste mit Vorkomnissen und Zeugen ein Problem darstellen> sollte. Ich möchte hierbei die besondere Bedeutung der Zeugen> hervorheben, die eben den Unterschied zu Behauptungen darstellen.
Solange es Leute gibt, die Deine Aussagen bestaetigen ist das wieder was
anderes. Ich hab nicht direkt Erfahrungswerte allerdings hoer ich grad
ne Rechtsvorlesung bei nem Anwalt der da gerne immer bisschen aus dem
Naehkaestchen plaudert... und der hat viel Erfahrung ;)
> Aber was glaubst Du eigentlich auf welcher Basis Gerichtsverfahren über> fristlose Kündigungen oder ähnlichem ablaufen ? Da erzählt der Chef, was> passiert ist und der Richter fragt allenfalls, wer dabei war. Da legen> die AG dann genau solche Listen vor. Da steht dann eben drin: MA A kam> an dem und dem und dem Tag zu spät. Glaubst Du, da will ein Richter noch> ein Photo aus einer Überwachungskamera ? Übrigends scheitern solche> Verfahren häufig genau an der Dokumentierung.
Das Prob ist dass i.d.R. keiner den benachteiligten unterstuetzt, weil
sie alle selber um ihren Job bangen. Gibt da schon so nen paar
Geschichten, aber die will ich jetzt nicht aufdroeseln hier. Das war
eigentlich auch nicht das Thema.
Der Punkt ist doch: Was willste machen wenn in der Firma gemobbt wird,
ausser gehen oder die Sache hinnehmen. Selbstjustiz ist auch ein
schlechtes Mittel in diesem Fall.
Gruss,
Michael
Gast wrote:
> Narzisstisch, paranoid, borderline, das ist doch alles Kokolores. Du> kannst niemanden mit ein paar Stichpunkten in eine Schublade stecken und> dann ein Patentrezept "wie werde ich ihn los" anwenden. Auch Psychologen> kochen da nur mit gaaaaanz lauwarmem Wasser.
Na ja, diese Charakterstruktur ist so bizarr, daß man sich als
ausgebildeter Psychologe schon sehr anstrengen muß, eine Fehldiagnose
abzugeben.
Eine 'einvernehmliche' Lösung zu ist praktisch unmöglich. Man hat nur
die Wahl, sich ohne Streß abzuseilen, oder mit viel Streß und ohne
garantierten Erfolg den Versuch zu unternehmen, ihn wegzubomben.
Ich wüßte, was ich in dem Fall täte...
Ich habe so ziemlich was ähnliches erlebt. Ich würde ihn als Diktator
bezeichnen. Wenn dieser Mensch genut Macht hätte wäre er Diktator.
Danach habe ich ihn an einer Sitzung vor allen Mitarbeitern blosgestellt
als er mit destruktiv und unbegründet wieder angriff. Ich habe ihm an
den Kopf geworfen was er für ein verlogener hinterhältiger
ausbeuterischer Sklaventreiber er sein, der weder in der Lage ist zu
planen noch sonst was drauf habe, und und und und..... Das allermeiste
waren Fakten.
Ich sagte dies in einer Lautstärke dass er jeden Moment glaubte ich
schlage ihne tot. Genauer gesagt ich habe ihn angeschrien. Danach war
das Grossmaul so klein wie Nichts. Er hat sich danach beim mir
entschuldigt. Leider ging es im gleichen Stihl weiter ohne jede
Einsicht.
Erst als ich ein bestimmtes Wort ausgesprochen habe welches man als
persönliche Beleidung auffassen konnte bekam ich die Kündiung sehr
rasch.
Für mich war dies eine unglaublich Erlösung. Dies hätte ich schon viel
früher machen sollen.
Vor allem ist die Rechnung für mich noch lange nicht beglichen. Ich
werde ihn noch lange anonym terrorisieren und schädigen. Viele werden
dies jetzt als feige oder krank anschauen. Ich schaue dies eher als
gerechter Ausgleich an. Solchen Leute muss man das Handwerk legen. Es
ist menschenunwürdig, Mitarbeiter so zu behandeln. Deshalb habe ich noch
viele Racheaktionen gegen ihn geplant.
Solche Leute dürfen keine anderen Leute führen.
Doch genau solche Leute werden immer irgendwo eine Führungsposition
haben.
Deshalb muss ich ein bisschen "Gerechtigkeit" spielen.
> Na ja, diese Charakterstruktur ist so bizarr, daß man sich> als ausgebildeter Psychologe schon sehr anstrengen muß, eine> Fehldiagnose abzugeben.
Sicher, "Diagnosen" aus der Ferne im Internet sind so eine Sache. Es
kann jeder schreiben was er will etc. Die Problematik ist bekannt.
Nun habe ich mich mal ein wenig eingelesen und habe auch solche
Diagnosen wie "Borderline" etc. in Betracht gezogen.
Um es kurz zu machen: Gerade "Borderline" passt überhaupt nicht, soweit
ich das als Laie beurteilen kann. Dinge wie Impulisivität,
selbstschädigendes Verhalten, Wutausbrüche, bemühen Verlassenwerden zu
vermeiden, Angst etc. zeigt dieser Mensch nicht.
Im Gegenteil. Angst kennt er nicht, er handelt nicht unüberlegt oder so.
Er berechnet und serviert eiskalt ab. Er sammelt Munition, erweitert sie
um blanke Lügen, spielt andere gegeneinander aus und schlägt gnadenlos
unter der Gürtellinie zu. Wenn er bei seinem Opfer die "Schale" irgendwo
geknackt hat, haut er mit aller Brutalität auf diese Stelle ein. Seine
verbalen und taktischen Angriffe sind sehr mächtig. Man muss schon
extrem aufpassen um von ihm nicht in eine Ecke getrieben zu werden. Wenn
man unvorbereitet ist, trifft er immer. Garantiert. Er ist alles, nur
nicht blöd.
Bemerkenswert bei allen Narzismus-Beschreibungen ist der Hinweis auf die
Kindheit.
Seine Eltern sind/waren in der Stadt bekannt dafür, dass sie sich mit
jedem angelegt haben und gelten als sehr unfreundlich und als die,
Zitat: "unbeliebtesten Menschen in der Stadt". Klar, es wird viel
gelabert und getratscht. Allerdings decken sich diese Informationen aus
verschiedensten Quellen.
Aber im Prinzip ist es egal. Der Typ muss einfach weg. Ich werde jetzt
erstmal den Weg weitergehen und Mitstreiter suchen und anfangen den
anderen Mitgliedern der Gruppe aufzeigen, dass es auch ohne diesen
Tyrannen geht und sich die Welt weiter drehen wird. Das Hauptproblem
sehe ich daran, genügend Mitstreiter zu finden, die sich aus seinem
"Bann" lösen können.
Momentan ist in der Gruppe der Leidensdruck auch sehr hoch, viele sagen
so schlimm wie er seit einigen Wochen ist, war es noch nie. Von daher
sind die Bedingung vielleicht recht günstig.
Man wird sehen, wie sich die Sache entwickelt.
Für meinen Teil habe ich beschlossen: Wenn mir die Sache zu heiss wird
und/oder mich zu sehr belastet, bin ich weg. Dagegen ankämpfen und
versuchen ihn zu köpfen, ja. Aber nicht um jeden Preis.
Argl, die Eigenschaft die hier besonders herrausschaut ist die, dass er
ein Arschloch ist. Und nicht die, dass er narzistisch ist. Die
unbeliebtesten Leute in der Stadt sind üblicherweise keine Narzisten
sondern eher dissozial. Weiterhin braucht es zur Diagnose der
Narzistischen PS die Tatsache, dass er IMMER so ist. Aber Du hast selbst
beschrieben, dass er privat wie ausgewechselt ist.
krank machen wegen massive depri. so ca. 5wochen am stück dann 2tage
wieder hin dann ein rückfall min. 6wochen. in der zeit kann man sich
nach neuer arbeit umsehen und auch der oberchef wird es wissen wollen
warum man
krank ist.
und wenn einpaar leidesgenossen auch an depri. erkranken wird der
oberchef etwas ändern.
"Weiterhin braucht es zur Diagnose der Narzistischen PS die Tatsache,
dass er IMMER so ist"
Mißverständnis. Der NPS-Patient lebt in einer Welt, die er sich selbst
zurechtgebastelt hat, um mit seinen Problemem zurechtzukommen. In dieser
Welt ist er selbst der größte und alle anderen bewundern ihn. Stimmt die
innere Welt mit der äußeren überein, kann der Narzisst durchaus "wie
ausgewechselt" erscheinen, er ist charmant, humorvoll, entspannt,
gönnerhaft. Man nennt das eine kompensierte Phase. Er kann sich so
verhalten, wenn er keinen Angriff befürchten muß. Vielleicht ist seine
Frau ein eher dependenter Typ, die sich an ihn anlehnt. Ein Mitarbeiter
zu Hause beim Chef wird sich auch nicht aggressiv verhalten, sondern als
höflicher Gast keinen ernsthafen Widerspruch wagen. Der Narzisst ist
hier sicher, da sein Weltbild gestützt wird. Insofern würde ich schon
sagen, daß das beschriebene Verhalten gut ins Bild passt.
Natürlich ist er auch in dieser Phase ein Narzisst, man könnte durch
eine einzige Bemerkung einen Rückfall in sein typisches Verhaltensmuster
provozieren.
Auch die Eltern, "die sich mit jedem anlegten", passen für mich ins
Bild. Viele Narzissten stammen aus Familien, die sich für etwas besseres
halten und das Kind mit völlig überzogenen Ansprüchen malträtieren. Das
Kind kann keine Maßstäbe erlernen, da es selbst den Widerspruch zwischen
dem, was die Eltern sind, und was sie vorgeben zu sein, jeden Tag
erlebt.
Selbstverständlich kann man hier keine endgültige Diagnose stellen, aber
es reicht vollkommen aus, sehr deutliche Anhaltspunkte für eine
handfeste Persönlichkeitsstörung, welche auch immer, zu erkennen. Denn
damit ist klar, daß der Mann in der Gruppe nicht zu einem anderen
Verhalten gebracht werden kann.
P.S.:
Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht. Nur Menschen, die auf andere
wie "Arschlöcher" wirken. Kein Mensch ist bewußt und aus freien Stücken
schlecht und verscherzt es sich mit allen Mitmenschen.
Es wäre schön, wenn mal anerkannt werden könnte, daß die Psychologie
eine Wissenschaft ist wie jede andere auch, in der seit über hundert
Jahren weltweit mit anerkannten Methoden geforscht wird. Die Psychologie
weiß heute schon eine ganze Menge über uns Menschen. Trotzdem werden wir
immer als äußerst "gefährlich", esoterisch oder suspekt angesehen. Man
hat Angst, daß wir Gedanken lesen können, auf der anderen Seite werden
unsere Erkenntnisse abgelehnt. Erzählt dir ein E-Techniker, wie ein
Handy funktioniert, bist du beeindruckt. Erzählt dir ein Psychologe, der
die gleiche Zeit intensiven Lernens an einer Hochschule zugebracht hat,
warum diese und jene Dinge in einer Gruppe passieren, glaubt es keiner.
"Ist doch Quatsch, ist doch alles nur Psychogelaber". Geht selbst
forschen, wenn ihr als Laien es besser wisst.
> "Ist doch Quatsch, ist doch alles nur Psychogelaber"
So sollte mein Kommentar nicht rüberkommen.
> Erzählt dir ein E-Techniker, wie ein> Handy funktioniert, bist du beeindruckt. Erzählt dir ein Psychologe, der> die gleiche Zeit intensiven Lernens an einer Hochschule zugebracht hat,> warum diese und jene Dinge in einer Gruppe passieren, glaubt es keiner.
Das Handy ist ein triviales Ding, verglichen mit dem menschlichen Körper
oder der menschlichen Psyche. Der Mediziner oder Psychologe stochert
immer zu einem gewissen Grad im Trüben, klare Antworten und Lösungen
gibt es selten.
"Der Mediziner oder Psychologe stochert immer zu einem gewissen Grad im
Trüben, klare Antworten und Lösungen gibt es selten."
Das ist allerdings richtig.
>Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht. Nur Menschen, die auf andere>wie "Arschlöcher" wirken.
Nach dem Motto: Es ist eine Sache des Betrachters?
Das glaube ich so nicht.
Ich kenne einen Herrn in einem Grosskonzern über den habe ich von
überhaupt niemanden ein positives Wort gehört ausser von seiner
charakterlich ähnlichen Frau. Wenn 95% der Leute ihn als Arschloch
anschauen dann kann man doch nicht behaupten dass es echte Arschlöcher
nicht gibt.
Wenn sich 95% im Geiste vorstellen können wie ein Rosa Elefant aussieht,
heißt es noch lange nicht, dass es Rosa Elefanten gibt.
Was ist ein Arschloch? Wie kann man es definieren?
>... Er sammelt Munition, erweitert sie>um blanke Lügen, spielt andere gegeneinander aus und schlägt gnadenlos>unter der Gürtellinie zu. Wenn er bei seinem Opfer die "Schale" irgendwo>geknackt hat, haut er mit aller Brutalität auf diese Stelle ein. Seine>verbalen und taktischen Angriffe sind sehr mächtig. Man muss schon>extrem aufpassen um von ihm nicht in eine Ecke getrieben zu werden. Wenn>man unvorbereitet ist, trifft er immer. Garantiert. Er ist alles, nur>nicht blöd.
Exakt so, wie bei meinem (Ex)-Tyrann.
Sind das Zwillinge? ;-)
folgendes Buch kann ich empfehlen:
http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=3-446-40704-9 (Der Arschloch
Faktor). Die Tipps allerdings sind nicht ganz so hilfreich. Im Grunde
hilft nur Kündigen oder *****(ist nicht legal).
In unserem Betrieb kam ein neuer Vorgesetzter der zuerst echt nett war.
Bis er Macht bekam....
Gruß
ReinHerR
Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht... Wirklich? Also mein Chef sagt
selbst uebe sich das er ein Arschloch ist... als Projetleiter muss man
das sein... sonst wuerde sich ja nichts bewegen...
Dipl. psych. Hector wrote:
> Es wäre schön, wenn mal anerkannt werden könnte, daß die Psychologie> eine Wissenschaft ist wie jede andere auch, in der seit über hundert> Jahren weltweit mit anerkannten Methoden geforscht wird.
Ist sie heute noch nicht als Wissenschaft anerkannt?
@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
>Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht... Wirklich?
???
> Also mein Chef sagt>selbst uebe sich das er ein Arschloch ist...
Naja
> als Projetleiter muss man das sein... sonst wuerde sich ja nichts> bewegen...
Schwachsinn^3. Nur weil man hin und wieder etwas Härte und Konsequenz
zeigen muss als Projektleiter, ist man noch lange kein Arschloch. Die
besten Projektleiter oder Führungskader sind die ohne Egoprobleme. Dann
läuft alles scheinbar vonn allein. Aber ich gebe zu, die sind selten,
erst recht in Führungspositionen.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Die> besten Projektleiter oder Führungskader sind die ohne Egoprobleme. Dann> läuft alles scheinbar vonn allein. Aber ich gebe zu, die sind selten,> erst recht in Führungspositionen.
Weil sie sich ja selbst überflüssig machen, wenn alles ohne sie läuft.
<:-)
Da gibt's nur ein: Wenn der Cehf ein A**** ist, -> zum SEINEM Chef
gehen.
I.d.R. ist die nächsthöhere Instanz vernünftiger. Man findet selten 2
solcher Typen auf einem Haufen.
Wenn es ein "Alleinherrscher" ist -> Kündigen oder damit leben.