Gast
#844644
Hallo Community, ich habe bisher wenig Erfahrung mit SPI und der Programmierung von ICs gesammelt. Theoretisch ist das ziemlich einfach. Nun will ich den obigen DDS programmieren und bekomme es nicht hin. Ich verwende einen MSp430F2013. Damit kann ich wunderbar SPI Daten senden (am Oszi gut zu sehen), aber die DDS rührt sich nicht und reagiert nicht darauf. Ich versuche zur Zeit herauszufinden warum. Es ist höchstwahrscheinlich ein Softwareproblem. Ich kann mir nicht vorstellen den DDS-IC beim Löten zerstört zu haben, da die Stromaufnahme "normal" ist. Die Ansteuerung im Datenblatt (Anhang) ist aber auch verwirrend beschrieben. Man kann die Control Bits mittels Pins (extern) oder mittels Bits im SPI Datenstrom einstellen. Das Befehlswort hat 16Bit und wird an zwei vorangestellten '0' erkannt. Wenn man nun das Control Bit PIN/SW=0 setzt, sollten alle Control Bits per Software (durch SPI Kommunikation) verändert werden können. Aber wie sehen die Befehlsworte aus, wenn mam mehrere Befehle nacheinander hat. z.B. 1.) IC Reset - Reset Bit=1 im Datenstrom 2.) Frequenzeinstellung - Reset Bit wieder 1 setzen oder 0, weil es ein Schreibefehl in das Frequenzregister ist ? Der Baustein soll ja weiterhin im Reset bleiben. usw. Das heißt: Muss ich bei allen folgenden Befehlen immer wieder das Reset Bit setzen, um auch im Reset Zustand zu bleiben ? Oder verlasse ich diesen, wenn ich in einem Schreibbefehl das Reset-Bit = 0 setze ? Im Datenblatt ist ein Beispiel zur Frequenzeinstellung (S.20))- da ist das Reset Bit 0, aber im Text steht ausdrücklich, es soll 1 während der Initialisierung sein (siehe auch Abb. 31). Noch eine Frage zu SPI. SPI scheint mit diesem Baustein bis zu 40MHz SCLK zu gehen. Ich betreibe es mit ca. 70kHz. Das sollte doch kein Problem sein, oder ? Die Timings sind ja nur zu höheren Frequenzen begrenzt ? Ich stelle all diese vielleicht dummen Fragen, um überhaupt einen Ansatz zur Fehlersuche zu bekommen. Ich weiß zur Zeit überhaupt nicht woran es liegt. Danke für eure Mühe ! Jürgen