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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehzahlregelung mit optischer Codierscheibe


Autor: ölgötz (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne eine Motordrehzahlregelung für einen Elektromotor 
programmieren. Ein Atmega 8 soll das machen. Die Geschwindigkeit des 
Motors soll per PWM gereglet und mit einer Gabellichtschranke an einer 
Codierscheibe gemessen werden. Es soll erst mal ein einfacher 
Proportionalregler realisiert werden.

Jetzt frage ich mich, welche Methode bezüglich der 
Geschwindigkeitsmessung besser ist:

1. Codierscheibe mit relativ breiten Streifen (z.B. 10°) und mit einem 
mikrosekundentimer zählen, wie lange eine HI bzw. LO-Phase dauert

2. Codierscheibe mit sehr vielen dünnen Streifen (z.B. 0.5°) und während 
einer relativ langen Messzeit (z.B. 0.5 Sekunden) messen, wieviele HI-LO 
Übergänge sich in dieser Zeit ereigneten.

Ich favorisiere Lösung 2, weil ich mir nicht sicher bin, ob der Kontrast 
an den schwarz/weiss(bzw. transparent) - Übergängen der Scheiben 
ausreicht, damit bei gleich bleibender Geschwindigkeit auch wirklich 
immer der gleiche Messwert heraus kommt. Mit Möglichkeit 1 könnte man 
aber (zumindest theoretisch) fast beliebig schnell regeln.

Welche Möglichkeit wäre zu bevorzugen?

Vielleicht noch ein paar zusätzliche Daten: Die 
Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle soll zwischen 0 und 4 Umdrehungen 
pro Sekunde regelbar sein, die Codierscheibe kann etwa so gross wie eine 
CD werden.

Vielen Dank für eure Vorschläge,

Ö

Autor: Benjamin A. (beni0664)
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Ich würde eine Mischung aus beidem machen:

- kleine Unterteilungen und die Zeit zw. 2 Strichen zählen

Der uC ist schnell genug bei deiner Drehzahl genau zu messen 
(Timerauflösung: ca. 250ns bei 4MHz).

Mit dieser Methode erreichst du ebenfalls eine sehr schnelle Regelung.

mfg beni

Autor: ölgötz (Gast)
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Es geht mir nicht darum, dass der Controller zu langsam wäre, sondern 
darum, dass die schwarz/weiss Übergänge auf der Scheibe über Grauwerte 
gehen können, oder evtl. die Strichdicke variieren könnte. Dadurch wäre 
der Zeitpunkt nicht genau definiert, an dem der Übergang HI/LO im 
Fototransistor der Gabellichtschranke stattfindet und dadurch würde 
nicht exakt gemessen.

Ist das so oder kann man das vernachlässigen?

Gruss,
ö

Autor: Bernd Hallinger (bhallinger) Benutzerseite
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Warum nicht einfach eine Aluscheibe verwenden und Löcher reinbohren?
Wenn da der Kontrast nicht ausreicht?!?! Dann weiß ich auch nicht.

Wir machen so eine Lageregelung mit 2 Gabellichtschranken. Und ner 
Graycodeauswetung. Das Signal von den Lichtschranken ist eigentlich 
immer high oder low. Dazwischen gibts nix.

mfg

Bernd

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