Gast
#846037
Hallo, ich möchte gerne eine Motordrehzahlregelung für einen Elektromotor programmieren. Ein Atmega 8 soll das machen. Die Geschwindigkeit des Motors soll per PWM gereglet und mit einer Gabellichtschranke an einer Codierscheibe gemessen werden. Es soll erst mal ein einfacher Proportionalregler realisiert werden. Jetzt frage ich mich, welche Methode bezüglich der Geschwindigkeitsmessung besser ist: 1. Codierscheibe mit relativ breiten Streifen (z.B. 10°) und mit einem mikrosekundentimer zählen, wie lange eine HI bzw. LO-Phase dauert 2. Codierscheibe mit sehr vielen dünnen Streifen (z.B. 0.5°) und während einer relativ langen Messzeit (z.B. 0.5 Sekunden) messen, wieviele HI-LO Übergänge sich in dieser Zeit ereigneten. Ich favorisiere Lösung 2, weil ich mir nicht sicher bin, ob der Kontrast an den schwarz/weiss(bzw. transparent) - Übergängen der Scheiben ausreicht, damit bei gleich bleibender Geschwindigkeit auch wirklich immer der gleiche Messwert heraus kommt. Mit Möglichkeit 1 könnte man aber (zumindest theoretisch) fast beliebig schnell regeln. Welche Möglichkeit wäre zu bevorzugen? Vielleicht noch ein paar zusätzliche Daten: Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle soll zwischen 0 und 4 Umdrehungen pro Sekunde regelbar sein, die Codierscheibe kann etwa so gross wie eine CD werden. Vielen Dank für eure Vorschläge, Ö