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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "Frequenzfalle" programmieren


Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hi Leute,
ich möchte eine frequenz mit einem mega8 o.mega16 am int0 überwachen,
wenn diese in einem bestimmten bereich liegt, soll ein flag gesetzt
werden oder eben nicht.
Bis zu wieviel (k,M)hz könnte man sowas ralisieren?
hat sowas schon mal einer gemacht?

Gruß aus Potsdam
Axel Rühl

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo

"Bis zu wieviel (k,M)hz könnte man sowas ralisieren?
                  hat sowas schon mal einer gemacht?

Das kommt auf die geforderte zeitliche Auflösung und die f-max an.
Aus obigem Grund bisher immer mit Hardware.
Was soll denn erreicht werden?

MfG  Manfred Glahe

Autor: Aleksej (Gast)
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praktisch bis die geteilte durch 8 taktfrequenz. aber du solltest es
nicht mit dem ext.interrupt machen, sondern mit dem interception von
dem zweiten timer (icp-eingang). also mit einem 8mhz quarz könntest du
esm im bereich vom 1mhz bis 100hz schaffen, wenn ich es richtig gezählt
habe

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bis zu wieviel (k,M)hz könnte man sowas ralisieren?

1Hz ... 8MHz.

Darunter muß man länger als 1s warten, darüber braucht man einen
Vorteiler.

Ist quasi ein Frequenzmesser + Vergleicher.


Peter

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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@Axel

Was soll denn erreicht werden?
Mal ein Beispiel: aus einer sich ändernden Frequenz eines
Wobbelsignales eine bestimmte Frequenz herrauspicken? Das bedeutet eine
Periodendauer steht zur Verfügung. Mit welcher zeitlichen Genauigkeit
willst Du die messen? (tschüß bis morgen)

MfG  Manfred Glahe

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hallo,

mir haben es die kleinen 1:87 HO-Modelle angetan.
für meine 40 Mhz AM-Anlage will ich auf der ZF-Ebene(455Khz) eben diese
gleich mit meinem Controller aussieben, da die Empfänger, welche
angeboten werden, mir a: zu teuer und b: zu groß sind. Da es (bei
meiner vorhandenen Anlage) Amplitudenmoduliert ist, habe ich für den
kleinsten Knüppelausschlag 0,8 Millisekunden 455Khz-Impulse, also 364
Impulse, wobei ein impuls 2.197uS lang ist (Taschenrechner). Bei
maximaler Knüppelstellung sind's bei meiner Anlage 1,85 Millisekunden,
was eben entsprechend mehr Impulse wären. Danach kommen gleich die
Impulse der anderen Steuerknüppel,die Pause zwischen den Kanälen kann
ich zu Hause nicht messen. Danach herrscht bis 19,8ms funkstille. Ich
habe jetzt einfach eine Germaniumdiode a la Detektorempfänger, mit der
ich die ZF gleichrichte, die Eingangs-und Mischstufe ist schön klein
geworden, funktioniert ja auch. Nur leider für (fast) alle Kanäle im
40Mhz-Band wegen der fehlenden ZF-Selektion. Daher überlegte ich, dem
Atmel gleich die "HF-Rohdaten" anzubieten. Die Kanalabstände sind mit
10Khz? jedoch ziemlich eng, den Mega lasse ich zur Not mit 16 Mhz
laufen, auch wenn ich dann auf 5Volt angewiesen wäre. Nun isser aber
kein DSP... na mal sehn. Im Interrupt wirds bestimmt nich gehen, weil
er schon 4 Takte für den Einsprung verballert, SRGE sichern etc. und
4Takte wieder raus, oder?

Gruß an alle
Axel Rühl
Potsdam

Autor: Aleksej (Gast)
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@peter dannegger
8MHz? Das glaubst du doch selber nicht. Wie hast du vor so was zu
schaffen? Mega braucht mindestens 4 Täkte um ein Interrupt zu
bearbeiten

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo Axel,

das leidige Problem mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit bei µP's habe
ich leider auch immer wieder. Ein DSP inegriert ist wohl die Lösung und
wird auch schon von einigen Herstellern angeboten. Aber bis man damit
ein Ergebnis vorliegen hat?
Bislang habe ich mit dem HC11 immer eine Hardware gesteuert um die
nicht direkt ausführbaren Probleme zu meistern. Eine Hardware PLL mit
einem, vom µP steuerbaren, Oszillator könnte das erreichen. Im
Hobbybereich würde ich allerdings dann den Weg mit dem DSP Kern nehmen,
da gibt's ja keinen unbedingten Erfolgsdruck und Zeit ist auch da.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Aleksej

"8MHz? Das glaubst du doch selber nicht."

Na klar, sonst hät ichs ja nicht geschrieben.
Den Mega8 kannst Du mit 16MHz betreiben und dann kann z.B T0 bis 8MHz
zählen.

Das Signal muß eben nur als Rechteck vorliegen. Digital filtern aus
einem analogen Frequenzgemisch kann der AVR es nicht.


Peter

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hi, ich nochmal

ich habe nochmals meinen Taschenrechner bemüht:
um die Auflösung fürs Frequenzfenster +-5Khz hinzubekommen, müsste ich
mindestens mit 10ns Auflösung sampeln. Das sind 100Mhz!
War ja auch nur 'ne Idee...

Periodendauer  Frequenz
2,17µs         460.830kHz
2,18µs         458.715kHz
2,19µs         456.621kHz
2,20µs         454.545kHz
2,21µs         452.489kHz
2,22µs         450.450kHz

Vielen Dank an alle für die Replies,

ich habe schon mit der Pll LMX 2325 von National Semiconductors
gearbeitet (arbeiten müssen).
Die haben auch eine gute Softwareunterstützung auf Iher Seite.
dann bin ich aber wieder genauso groß, wie die kommerziell angebotenen
Empfänger. werde ich eben doch so einen Empfänger nehmen, ich dachte
wiedermal, ich sei besonders schlau.
(Allein zu hause "fährt" mein Regler ja super).
ich habe ein NE612 als Mischstufe mit Quarz verwendet, aber eben ohne
ausreichnde ZF-Selektion, geht ganz gut alleine.


Grüße
Axel Rühl

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"um die Auflösung fürs Frequenzfenster +-5Khz hinzubekommen, müsste
ich
mindestens mit 10ns Auflösung sampeln. Das sind 100Mhz!"


Nein.
Du hast doch 0,8ms Signaldauer, d.h. du kannst über sehr viele Perioden
messen.
Treten die Frequenzen einzeln auf, kann der AVR diese also bequem
auseinander halten.


Warscheinlich sollen die Frequenzen aber gleichzeitig auftreten können.
Was Du also willst, ist eine Filterfunktion und das geht so nicht.
Dafür brauchst Du eine FFT, die mit >2*fmax also ~1MHz sampled.
Und eine so schnelle FFT dürfte etwas viel für einen AVR sein.


Peter

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo Axel,

wenn Du aber noch etwas einfaches "probieren" möchtest, dann versuch
doch mal folgendes:

Nimm retriggerbare FF's und stelle die Haltezeit auf die Eckfrequenzen
Deiner ZF. Die FF'S werden nicht mehr abfallen bei Überschreitung
dieser Frequenz und können dann ausgewertet werden. In Verbindung mit
einem Bandpass für diese ZF Frequenz sollte es für Deine Zwecke
reichen.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Axel Rühl (Gast)
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@peter
ich hatte gehofft, ohne FFT auszukommen, das krich ich nicht hin!

@manfred
mein Fahrregler ist 7mm x 11mm groß, mein empfängermodul mit dem NE612
genauso (na,fast), mehr platz will ich mir nicht gönnen, die ZF-Filter
wären einfach zu groß - nein, anders: die angebotenen Empfänger
funktionieren sehr gut, sind aber eben doch viiel größer, als mein
Zeuchs, aber da war der Wunsch wieder Vater des Gedanken (heisst glaube
so).
Ich danke für die rege Teilnahme,
ich lasse das alles so, wie es ist und mach mir noch ein drittes
Platinchen mit 'nem Piezofilter für die 455Khz-ZF.

Grüße an die Gemeinde
Axel Rühl

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