Hallo Leute,
habe einen i²c-Bus erfolgreich galvanisch getrennt (Standardschaltung
aus i²c Application-Note Phillips).
"Ausgangsseitig" nimmt die Schaltung nun aber natürlich "mächtig" Strom
auf um die Optokoppler durchzuschalten (11mA). Dies ist für meine
Peripherie jedoch zu viel, brauche also auf dieser Seite ebenfalls einen
Bustreiber, nur wie verschalte ich diesen nun?
Also, zur Schaltung, der P82896 kommt zur Peripherieseite, und der
Optocoupler zur MCU-seite, so spart man sich einen weiteren P82896, dann
dürfte es problemlos funktionieren, sofern der Controller in der lage
ist, die Led anzusteuern.
Eine andere Lösung ist diese,
Component Values:
5 and 5' : PNP like 2n2219 or BC557
6 and 6' : NPN like 2n2222 or BC 547
1 and 1' : 270 Ohm
2 and 2' : 3300 Ohm
3 and 3' : 1800 Ohm
4 and 4' : 1000 Ohm
Optocouplers : 6n139 , 4n27 or Til 111
den beitrag verstehe ich jetzt nicht. wie kommst du auf den 6n139?
in der phillips application note wird der 6n137 empfohlen udn diesen
habe ich auch verwendet.
Henning wrote:
> den beitrag verstehe ich jetzt nicht. wie kommst du auf den 6n139?> in der phillips application note wird der 6n137 empfohlen udn diesen> habe ich auch verwendet.
der 6n139 kommt von chris, nicht von Dir ...
chris wrote:
> 3 and 3' : 1800 Ohm> 4 and 4' : 1000 Ohm>> Optocouplers : 6n139 , 4n27 or Til 111
nitraM
achso sorry, das hatte ich gekonnt überlesen.
mag vielleicht sich noch jemand zu der frage äußern ob sogenannte
"standard bustreiber" wie eben genannter hc126 auch nutzbar wären??
mfg - Henning
Hallo,
also das Bild und Komponenten kommt von einer Newsgroup und orginal von
TI glaube ich und
ich habe es auch oft mit anderen, schnelleren optocouplern,
sowie ohne transistoren usw verwendet.
Der Trick dabei ist, daß sich die optocoupler nicht den low Zustand
dauern zurückmelden, und so verhindert werden, daß dauern low ausgegeben
wird. Das kann man auch mit integrierten Schaltkreisen machen,
am besten mit OC and/nand, aber es geht vieles.
Einen HC126 würde ich nicht nehmen, aber es geht problemlos,
einen als Buffer verwenden, und den Tristate-Eingang von dem
empfangs-optocoupler steuern, sowie am Ausgang einen Buffer, der
dauern auf GND geschaltet ist, und entsprechend vom optocoupler
den Tristate-Eingang beschaltet ist. So im Kopf brauchst du dann 4
buffer je Seite bei 2 Leitungen (SDA/SCL), genau ein IC.
Achso,
den hcpl060 hattest du selbst als alternativoptocoupler
in deiner liste, solltest du den nehmen, dann ist es noch
einfacher, weil der ein integriertes and hat (eingang 7) und
du sparst dir dann 2 buffer und kannst sie anderstwo verwenden.
Ohne das gruendlich zu testen wuerde ich etwas Bedenken haben, dass sich
moeglicherweise ein "Low Level Latch Zustand" durch den Rueckpfad
einstellt und davon nicht mehr freikommt. Irgendwies sieht mir das nicht
geheuer aus. Man muesste das mal tatsaechlich aufbauen.
Gruss,
Gerhard
P.S. Lasst mich bitte wissen wie es geht.
@frank b.: das ding kannte ich schon, aber der farnell preis von 11€,
die SoIC-8 Gehäusebauform und auch die nichtverfügbarkeit bei reichelt
lassen das teil für mich absolut sterben.
@Gerhard: Was meinst Du nun? Die Grundschaltung wie von mir gepostet aus
der original Phillips i²c Application Note? Die habe ich (und sicher
auch viele, viele andere) schon aufgebaut und funktioniert auch
einwandfrei, nur die "sekundär"seitig sehr hohe Stromaufnahme ist noch
ein wenig problematisch.
Ich will das ganze halt realtiv schnell und einfach austauschbar bei
eventuellen Defekten haben. Deshalb DIP-ICs und möglichst viele
integrierte Schaltkreise und kaum Einzelbauteile.
Deshalb eben die Frage nach einem relativ günstigen Bustreiber-IC oder
vielleicht auch einfach solche eine Transistor-Widerstandskombi wie
benötigt in DIP-Bauform?!
Hallo Henning,
ich habe mir das Datenblatt des P82896 angesehen. Im Prinzip muesste ein
ADUM1402 die Isolation ermoeglichen. Bin aber nicht sicher ob die
Ausgaenge des ADUM1402 mit Widerstaenden und Schottky Pull-down dioden
in Open-Collector Ausgaenge umgewandelt werden muessen. Ohne Testaufbau
geht es warscheinlich nicht. Ich bin ziemlich sicher dass ein direkter
Anschluss wegen der Pegel Spannungserkennung nicht unbedingt
funktioniert.
Im Danblatt steht dass durch entsprechende Schaltungsmassnahmen ein
Latch-Zustand nicht moeglich sein sollte.
Wie schon gesagt, bau Dir die Schaltung auf und geh ihr mit dem
Oszilloskop zu Leibe. Sollte es funktionieren, die Schaltung wuerde ein
sehr praktischer unabhanegiger Baustein fuer andere Anwendungen sein.
Bei Digi-Key gibt es die P82B96 in DIP Gehaeuse.
MFG,
Gerhard
???
also den p82b96 verwende ich schon MEHRFACH und er funktioniert in der
GRUNDSCHALTUNG AUS OFFIZIELLER I²C-APLLICATION NOTE absolut einwandfrei.
mein Problem war nun nur, dass ich auf der "Ausgangsseite" eben 10mA
benötige um die Optos direkt zu treiben. Dies habe ich jetzt stumpf
umgangen indem ich die Optokoppler in Richtung des Controllers
geschaltet habe und den Bustreiber in Richtung des dann entkoppelten
i²c-Busses gelegt habe.
Somit werden nun zwar 2Portpins mit jeweils 10mA belastet aber das
sollte bei ansonsten fast 0-Belastung (überall Treiber etc. dahinter)
nichts weiter ausmachen, auch wenn ich im allgemeinen nicht so der Fan
von Last direkt an Portpins bin.
Wie ist Deine Ansicht ueber den ADUM1402? Damit waere der Strombedarf
deutlich geringer. Wenn ich mehr Zeit und ICs haette wuerde ich es
selber ausprobieren. Ist ja eine sehr nuetzliche Schaltung. Lasse mich
bitte wissen wie es weitergeht.
Was mir noch nicht klar ist, ob die Verwendung von normalen CMOS
Ausgaengen zu den P82B96 Einganegen ein Problem sein koennte. Die CMOS
rise time ist im ns Bereich waehrend die Open Collector Schaltungen eher
im us Bereich sind. Da koennte es Probleme mit der Spannungsabhaengigen
Umschaltung geben. Ich habe die Befuerchtung dass der P82B96 eine
gewisse Zeit zum richtigen funktionieren braucht.
Dass die Originalschaltung funktioniert war mir nach dem Studium des
Datenblattes klar.
MFG,
Gerhard