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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehzahlmessung


Autor: Karl Frantsits (carlito021)
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Hallo,

Ich habe gelesen, dass man die Drehzahl eines DC-Motors über die von ihm 
erzeugte Spannung messen kann. Es war leider nicht beschrieben wie das 
funktioniert. Habe mal etwas gegoogelt und auch nichts brauchbares 
gefunden.

Wie könnt ihr mir nun da weiterhelfen? Gibt es 
Motortreiber/H-Brücken/Mosfettreiber die das bereits implmentiert haben?

Freue mich über eure Antworten.

mfg Karl

Autor: Horst Winter (horst25)
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Wenn man ihn als Generator betreibt steigt die Spannung proportional zur 
Drehzahl. Es ist dazu aber nötig zuerst die Kennlinie aufzunehmen.

Beim Betrieb als Motor könnte man eventuell über eine Strommessung auf 
die Drehzahl schließen. Immer wenn die Bürstenkontakte wechseln müsste 
es eigentlich einen kleinen Einbruch geben. Fertige Lösungen gibt es 
soweit ich weiss nur für BL-Motoren.

Autor: Karl Frantsits (carlito021)
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Wenn ich den Strom während dem Betrieb als Motor messe, habe ich doch 
nicht immer die richtige Drehzahl, denn wenn der Motor stark belastet 
ist messe ich ja einen anderen Strom als wenn er nicht belastet ist, 
obwohl die Drehzahl die selbe sein könnte. sehe ich das richtig oder 
denke ich da falsch?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Wirst erst einmal feststellen müssen, was das für ein Motor ist. 
Klassisch mit Bürsten, oder bürstenlos mit interner Elektronik.

Autor: Karl Frantsits (carlito021)
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ist ein Bürstenmotor.

Autor: sum (Gast)
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es ging nicht um die messung der größe des stromes sondern um dessen 
einbrüche beim bürstenkontaktübergang. da sich der motor dreht und die 
bürsten ständig zwischen den kontakten hin- und her-wechseln und 
zusätzlich noch die magnete an den spulen "vorbeisausen", könnte es 
sein,dass man einen AC-Anteil auf dem Strom hat, dessen Frequenz 
irgendetwas mit der motordrehzahl zu tun hat. Am besten wird es sein, du 
schaust dir das mal auf nem Oszi an und stellst dann fest, ob du das 
messen kanns.

sum

Autor: Latissimo (Gast)
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Richtig! Das Wichtigste ist die Kennlinie!

Wenn du..

- keinen großen Messbereich abdecken willst
- nicht bei sehr niedrigen Drehzahlen misst

...dann kannst du die Kennlinie in dem entsprechenden Bereich Durch eine 
Näherungs-Funktion beschreiben, oder je nach Genauigkeit und Größe des 
Messbereics sogar einfach linearisieren

Da sind dann mal Stift und Papier gefragt. Je nach Genauigkeit vllt. 
noch die Kenntnisse von Taylor aus Mathe...

Autor: Latissimo (Gast)
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geschrieben war ja, dass eine vom Motor erzeugte Spannung die Drehzahl 
wiederspiegeln soll. Das müsste soweit auch stimmen.

ABER:

Es hört sich jetzt so an, als würdest du den Motor als Antrieb benutzen 
und an DIESEM Motor gleichzeitig n via U messen wollen. Da wirst du 
sicherlich nur Quatsch rausbekommen. Wenn der Motor allerdings NUR als 
Generator für die gemessene Spannung dient, dann ist das sicherlich 
Möglich.

Wenn ein Motor oder irgendwas anderes eine Drehung erzeugt, müsstest du 
diese Drehung auf einen seperaten Motor geben, der dann die Messspannung 
generiert.(Dieser Motor ist dann nicht belastet, weil du nur ne 
hochohmige Spannungsmessung machst)

Autor: Martin W. (Firma: lernender) (martinnsu)
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Also die Drehzahl an einem Motor misst man so:

Mann setzt einen Wiederstand in die + Leitung zum Motor.

Wenn du dort nun ein Oszilloskop anschließt wirst du ein häufiges auf 
und ab erkennen können, das liegt daran:
Der Kommutator eines DC Motors hat z.b. sechs unterbrechungen, also drei 
wicklungen auf dem rotor.

Wenn nun die Bürsten des motors zum Kommutator unterbrochen werden, 
sackt der Strom natürlich zusammen.
Alle sechs unterbrechungen hat eine Umdrehung stattgefunden.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hallo,
also wenn der Motor mit PWM betrieben wird, könnte man in der low Phase 
der PWM ja die Generator Spannung messen richtig?
Wird doch so auch bei bürstenlosen Motoren ohne Hal sensor gemacht...
Hat halt bei 100% PWM und bei sehr kleinen Drehzalen keinen Sinn.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Die Messmethode durch Feststellen der "Kollektorweiterschaltungen" 
dürfte ziemlich wacklig sein.

Zweckmässige Methode wäre:

1.) Feststellen des Gleichstromwiderstandes des Motors ( bei grösserer 
Genauigkeitsforderung muss ggf. auch die momentane Wicklungstemperatur 
berücksichtigt werden, dieser Widerstand erhöht sich mit ca. 0,39%/K )
2.) Messen des Motorstromes an ( kleinem ) Shunt
4.) Messen der Motorspannung
5.) Von diesem Wert ( Motorstrom * Gleichstromwiderstand ) abziehen,
geht per def. auch im 2. Quadrant
6.) Teilen des erhaltenen Ergebnisses durch die Drehzahlkonstante
[ "x Volt pro ( 1000 U/min) ]"
des Motors ergibt dann die Drehzahl.

Gruss

Autor: Gast2 (Gast)
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Die Messung der Drehzahl durch Messung der EMK wurde in Schaltungen zur 
Regelung der Drehzahl von Antriebsmotoren fuer Kassettenrecorder 
millionenfach verwendet.
Das sollte sich doch etwas finden lassen. (Entweder mit Google oder in 
der Bibliothek)

Gast2

Autor: Burghard B. (punami)
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Das ganze gibts schon fertig, als DC-Motortreiber Baustein, ansteuerung 
per SPI/CAN mit rücksignal über die Drehzahl / Bzw. schrittmotor über 
die Position. Natürlich PWM integriert zum Ansteuern mit teilweise bis 
zu 200Watt Motorleistung direkt vom Chip...

Wie genau der heißt musste mal googln.

Autor: Karl Frantsits (carlito021)
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Danke für eure Antworten soweit, werde mir das mal anschauen.

Weiter antworten sind nätürlich immer wilkommen.

mfg karl

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