Frage zum Verkettungsoperator &

Gast #851948
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Hallöchen, ich habe folgendes Problem:

port_map mit sieben STD_LOGIC ausgängen die ich intern in der 
architecture "auf einen schlag" setzten will.

Als nebenläufige Anweisung habe ich gedacht, dass:
vari := A & B & C & D & E & F & G;
funzt, wenn vari als:
signal   vari : STD_LOGIC_VECTOR (6 downto 0);
in der architecture definiert wird.

Xilinx spuckt mir aber folgendes aus:
parse error, unexpected AFFECT, expecting OPENPAR or TICK or LSQBRACK

Was übersehe ich ?
Gast #851958
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Hey, erstmal danke für die schnelle Antwort :-)

Das hatte ich mir auch schon überlegt, ABER:
Nehme ich statt den Zuweisungsoperator schlichtweg die Signalzuweisung, 
so quittiert mir Xilinx das mit:
Object A of mode OUT can not be read
   "   B  "   "   "   "   "   "   "   usw.


Mit meinem Latein bin ich da leider schon am Ende, Google hilft mir 
nicht weiter, und das (hochgelobte) Buch von J.Reichardt & B.Schwarz 
gibt mir auch keine konkreten Anhaltspunkte.
Gast #851975
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Wenn du mehrere Signale "auf einen schlag" setzen willst solltest du 
einen Vektor daraus machen und nicht einzelne Signale nutzen. So wie du 
das machen wolltest geht es nicht, du kannst auf diese Weise keine 
Signale zusammenfassen, sondern nur die Werte zuweisen.
Gast #851987
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Alles klar :-)

Ich brauche die Signale an der Entity aber einzeln, weil real ein Pin 
dran hängt.
Ich habe es vorläufig mal so gelöst:
A <= vari(0); usw. was allerdings meiner Meinung doch nicht das Optimum 
sein kann...

gutes Nächtle
Gast #851989
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Zuweisung: von Signal u. Variable
library ieee;
use ieee.std_logic_1164.all;

entity sig_var is
port(  d1, d2, d3:  in std_logic;
  res1, res2:  out std_logic);
end sig_var;

architecture behv of sig_var is

  signal sig_s1: std_logic;

begin

  proc1: process(d1,d2,d3)

    variable var_s1: std_logic;

  begin
  var_s1 := d1 and d2;
  res1 <= var_s1 xor d3;
  end process;


  proc2: process(d1,d2,d3)
  begin
  sig_s1 <= d1 and d2;
  res2 <= sig_s1 xor d3;
  end process;

end behv;
Gast #852219
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Anscheinend hat Jörg als einziger mal die Problemstellung gelesen :)

Die Signale sind als OUT definiert, und VHDL schreibt dann vor, dass 
diese Signale nicht als Eingang für irgendwas verwendet werden (frag 
mich nicht warum). Du musst stattdessen Zwischensignale lokal 
definieren, die du dann schreiben und lesen kannst, und diese 1:1 den 
Ausgangsports zuweisen.
Gast #852355
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Man kann alternativ Object A auch als INOUT-PORT definieren, was ein
zusätzliches Signal einspart. Allerdings ist das (folgt man div.
Code-Design-Styles) max auf Top-Level-Ebene(n) empfehlenswert. Mögliche
Gründe für diese Einschränkung sind z.B. Tri-State-Bubbles etc.
Sogesehen ist allgemein in solchen Fällen der Vorschlag von Morin noch
der beste (falls man sich nicht doch noch das Auslesen von A einsparen
kann).

P.S. Xilinx ISE spuckt sehr häufig Fehlermeldungen wie z.B.
"parse error, unexpected AFFECT, expecting OPENPAR or TICK or LSQBRACK"
aus. Es braucht schon ein wenig Übung/Erfahrung, bis man mit solchen
Meldungen umgehen kann (jedenfalls für mich als Sonntagsprogrammierer).
Gast #853292
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Vielen, vielen Dank für die replays!

So wie ich das Interpretiere hat Morin das bestätigt was ich vermutet 
habe:
Vektor intern anlegen, damit man damit gut arbeiten kann, allerdings 
folgt die Zuweisung dann einzeln zu den Ausgangspins, was für 7Bits ja 
überhaupt noch keine Schreibarbeit ist.
A <= vari(0);
B <= vari(1);
"  "      "   etc...
Wenn man allerdings Vektoren von z.B. 128Bit haben sollte, könnte das 
ganz schön nervig sein.
Und genau deshalb frage ich mich, warum der Verkettungsoperator nicht 
'vise versa' genutzt werden kann, z.B.:
A & B & C & ... nX <= vari;  -- wenn vari als STD_LOGIC_VECTOR
                             -- genauso breit ist wie die Anzahl an
                             -- Ausgängen die man so Verknüpfen "könnte"

Chears
Gast #853526
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Ich möchte mich der Frage anschliesen:

Wenn ich z.B. drei Vektoren A,B und C habe, wie kann ich dann in
einer Anweisung (um Code zu sparen) eine Zuweisung der Form

   A & B <= C;

machen? Ich kann ja auch über ALIAS-Funktionalität Teile von A bzw. B
bequem (d.h. lesefreundlich) verwenden. Aber ich kann über ALIAS A und B
nicht gleichzeitig referenzieren.

Gruss
Gast #853566
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Hier wird an einem PCI-BUS Decoder mit XOR Verkettet.
Um das Parity bit zu generieren.
Hilft das weiter ???
------------------------------------------------------------------
     -- This procedure calculate parity of signals address_data(31..0)
     -- and c_be(3..0) and return par_bit
     ------------------------------------------------------------------
     procedure PARITY(
        address_data : in    STD_LOGIC_VECTOR(31 downto 0);
        c_be         : in    STD_LOGIC_VECTOR(3 downto 0);
        par_bit      : inout STD_LOGIC)   is
     begin
        par_bit := '0';
        for I in 0 to 31 loop
            par_bit := par_bit xor address_data(I);
        end loop;

        for I in 0 to 3 loop
            par_bit := par_bit xor c_be(I);
        end loop;

        if (par_bit = 'X' or par_bit = 'U') then
          par_bit := 'Z';
        end if;
     end PARITY;

Gruss Holger.
Gast #853697
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Dann hat sich das ganze also erledigt.

Zusammengefasst:

Hat man in der Entity viele STD_LOGIC Pins, und keinen STD_LOGIC_VECTOR, 
so muss man auch in der Architecture jeden Pin einzeln zuweisen wenn 
diese als OUT deklariert sind.

Danke an alle :-)

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