Atmega ADC mit -10 bis +10 V benutzen

Gast #852942
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versuche es mit einer potentialverschiebung mit einer 
sternpunktschaltung

also mit 3 widerständen auf 10V klemmen.... und mit den widerständen 
spielen bis du am sternpunkt 0-5V hast....

du darfst aber den sternpunkt nicht niederohmisch belasten.
Gast #852957
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Ich habe das mal so realisiert:
zwei ADC-Eingänge benutzt, an jeden einen OP gesetzt, der eine als 
invertierenden Verstärker, der Andere nicht-invertierend. Bei 
unterschreiten der Spannung (Binärwert 0) wird der MUX auf den zweiten 
Eingang geschaltet. Wenn beide Eingänge null sind wird abwechselnd 
abgefragt, welcher Eingang ein Signal zeigt.
Die Verstärker müssen natürlich auf die jeweilige Polarität begrenzt 
werden (Diode am Ausgang, vor der Rückkopplung) und ein 8k2 Widerstand 
zum ADC-Eingang als Strombegrenzung.
Bin mit dieser Lösung bisher ganz zufrieden.
Gast #852959
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hallo simon...
klar kannst bestimmen ob die eingangsspannung negativ oder positiv 
war....
die lösung von thilo ist aber weitaus eleganter:-)

kannst ja mal die 3 widerstände simulieren...
geht ja ganz schnell
Gast #852960
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Auf uC.net gibts sogar einen Artikel und eine selbstrechnende 
Excel-Tabelle dafür.

Damit kannstu ein Widerstandsnetz berechnen, welches dir deine -10..10V 
auf 0..5V abbildet. Damit erledigt sich das mit positiv oder negativ 
auch von alleine (0..2.5V entsprechen -10..0V und 2.5V..5V entsprechen 
0..10V).
Gast #853074
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Die Lösung von Bratensosse mit den drei Widerständen ist sicher die
billigste und linearste. Folgende Dimensionierung kommt ohne
zusätzliche Hilfspannungen aus:

  Signal über 20k an den ADC
  5V     über 10k an den ADC
  GND    über 20k an den ADC

Natürlich gehen auch andere Widerstandswerte, nur das Verhältnis 2:1:2
muss stimmen.

Damit ist Ua=(Us+10V)/4 bzw. Us=4*Us-10V (Us ist die Signalspannung
(-10V bis +10V), Ua die am ADC gemessene Spannung (0 bis 5V)).
Gast #853210
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Und wenn jemand wissen will, wie man diese Widerstände geschickt 
realisiert:
die jeweils größeren Widerstände direkt verwenden (hier 20k, oder auch 
22k oder 10k). Den kleineren Widerstand aus der Parallelschaltung zweier 
erstgenannter Widerstände 'herstellen'.
Sind alle Widerstände aus einer Serie (Metallfilm mit 1% vorausgesetzt) 
kann man davon ausgehen, daß sie untereinander nur geringe Abweichungen 
aufweisen. So erreicht man eine sehr gute Grundgenauigkeit.

Man braucht also von einem Widerstandswert exakt vier Stück.

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