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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik serielle Schnittstelle bleibt stumm


Autor: Peter Leistikow (leistikow)
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Hallo
ich versuche, einen Atmega über eine serielle Leitung mit dem PC zu 
verbinden, was mir bisher aber nicht gelungen ist.

Nun habe ich mal mit einem Oszi mir angeschaut, was sich zwischen den 
Leitungen RX bzw. TX und GND tut - nichts.
Ich habe im ersten Schritt kein Kabel demontieren wollen, um an die 
einzelnen Adern zu kommen, deshalb habe ich an den offenen Enden 
gemessen, also einmal vom PC und einmal vom Atmega her.

Ich hatte gehofft, beim Senden auf der TX-Leitung etwas zu sehen, 
wenigstens wenn der Atmega langdauernd in einer Endlosschleife etwas zu 
senden versucht. Man müßte doch mit der Frequenz von ca 9x der Baudrate 
einen Wechsel zwischen 0 und 1 sehen, also zwischen 0 (oder +/-3?) V und 
ca 12 V und in der Zwischenzeit eine Nullinie.
Ich sehe aber nur die Nullinie. Bevor ich meinen Meßaufwand weiter 
steigere:
kann man das überhaupt so messen?

mfg
Peter

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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> Man müßte doch mit der Frequenz von ca 9x der Baudrate
> einen Wechsel zwischen 0 und 1 sehen

Warum 9x? Bei einer "normalen" seriellen Schnittstelle beträgt die 
Symbolgröße 1 Bit. Und welche Frequenz du am TX-Pin siehst, hängt 
natürlich auch davon ab, was du sendest. Wenn du z.B. am laufenden Band 
0xFF sendest, dann hast du kurze Low-Pulse mit einer Frequenz (im Sinne 
von Häufigkeit) von Baudrate/10.

> kann man das überhaupt so messen?

Klar. Insbesondere wenn du in einer Endlosschleife immer wieder das 
selbe Zeichen sendest, kann man sich das mit dem Oszilloskop sehr schön 
ansehen.

> Ich sehe aber nur die Nullinie.

Ich weiß nicht genau, was du mit "Nullinie" meinst, aber der Ruhepegel 
auf der seriellen Schnittstelle ist High.

Autor: Dieter (Gast)
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Hört sich nicht so an, als hättest du einen Pegelwandler dazwischen. 
Hast du schon, oder?
Ist der richtig beschaltet?

Autor: 3348 (Gast)
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Das Kabel kannst mal wegnehmen und lass zuerst den ATMega senden, zB 
0x62 in einer Endlosschleife. Dann misst du am TX pin des ATMega, dann 
nach dem Schnittstellen konverter, zB einem Max232. Wenn da nichts kommt 
ist eh nichts. Dann sollten wir Schema und Code sichten

Autor: Peter Leistikow (leistikow)
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3348 wrote:
> Das Kabel kannst mal wegnehmen und lass zuerst den ATMega senden, zB
> 0x62 in einer Endlosschleife. Dann misst du am TX pin des ATMega, dann
> nach dem Schnittstellen konverter, zB einem Max232. Wenn da nichts kommt
> ist eh nichts. Dann sollten wir Schema und Code sichten

Vielen Dank für Eure Ratschlage,

ich werde, wie von 3348 beschrieben, mal so anfangen -  heute abend oder 
morgen.
Dann melde ich mich wieder.
Bis dann
viele Grüße
Peter

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